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	<title>Panzerschiff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:41:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Panzerschiff&amp;diff=59327&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JayCubby: (GR)  File:HMSWarrior.JPG → File:HMS Warrior (1860).jpg better image</title>
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		<updated>2026-02-11T21:56:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:HMSWarrior.JPG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:HMSWarrior.JPG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:HMSWarrior.JPG&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:HMS_Warrior_(1860).jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:HMS Warrior (1860).jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:HMS Warrior (1860).jpg&lt;/a&gt; better image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit den Panzerschiffen des 19. Jahrhunderts. Die Schiffe aus den 1930er Jahren werden unter [[Deutschland-Klasse (1933)]] erläutert.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Panzerschiff 1.JPG|mini|Panzerschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Dingyuan (Schiff)|Ting Yuen]]&amp;#039;&amp;#039; (China), Stapellauf 1881, Turmschiff mit Panzerplatten der [[Geschichte der Dillinger Hütte|Dillinger Hütte]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panzerschiff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet verschiedene Arten von mit einer Panzerung versehenen [[Kriegsschiff]]en. Insbesondere wird Panzerschiff als Überbegriff für die gepanzerten [[Dampfschiff|dampfgetriebenen]] Kriegsschiffe in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verwendet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Meyers b12 s0661a.jpg|mini|Panzerschiffe (Grafik um 1890)]]&lt;br /&gt;
Mit Entwicklung der [[Bombenkanone]], die [[Granate|Explosivgeschosse]] verschießen konnte, verfügten hölzerne Kriegsschiffe nicht mehr über eine ausreichende Standfestigkeit gegenüber Beschuss. Das zeigte sich im [[Gefecht bei Eckernförde]] am 5.&amp;amp;nbsp;April 1849, in der [[Seeschlacht bei Sinope]] am 30.&amp;amp;nbsp;November 1853 und bei der [[Krimkrieg#Belagerung Sewastopols|Beschießung von Sewastopol]] am 17.&amp;amp;nbsp;Oktober 1854. Die von Frankreich entwickelten gepanzerten [[Schwimmende Batterie|schwimmenden Batterien]] &amp;#039;&amp;#039;Tonnante&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lave&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dévastation&amp;#039;&amp;#039; zeigten bei der Beschießung des russischen Forts [[Kinburn]] am 17.&amp;amp;nbsp;Oktober 1855, dass Schiffe mit einer Panzerung aus Eisen in der Lage waren, Bombenkanonen zu widerstehen. Daraufhin begannen die Seemächte mit dem Bau gepanzerter Hochseeschiffe. Den Anfang machte [[Zweites Kaiserreich|Frankreich]] 1859 mit dem gepanzerten Holzschiff &amp;#039;&amp;#039;[[La Gloire]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]] antwortete mit den gepanzerten Eisenschiffen &amp;#039;&amp;#039;[[Warrior (Schiff, 1861)|Warrior]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Black Prince (Schiff, 1862)|Black Prince]]&amp;#039;&amp;#039;. Das erste deutsche Panzerschiff war das 1864 in London vom Stapel gelaufene [[Turmschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Arminius (Schiff)|Arminius]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Preußische Marine|königlich preußischen Marine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Gefecht zwischen gepanzerten Kriegsschiffen kam es im amerikanischen [[Sezessionskrieg]] in der [[Schlacht von Hampton Roads]] zwischen der &amp;#039;&amp;#039;[[Monitor (Schiff)|Monitor]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Virginia (Schiff, 1856)|Virginia]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der technische Fortschritt in der Epoche der [[Industrielle Revolution|industriellen Revolution]] ermöglichte eine rasante Fortentwicklung insbesondere bei [[Schiffsartillerie|Artillerie]], Panzerschutz und Antrieb. Infolgedessen kam es zu einer großen Unsicherheit in taktisch-technischen Fragen. Sie schlug sich in einer Vielzahl von Entwürfen nieder, was auch eine Klassifizierung der Schiffe außerordentlich schwierig macht. Erst gegen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts begannen sich mit dem [[Einheitslinienschiff]], dem [[Panzerkreuzer]] und dem [[Geschützter Kreuzer|geschützten Kreuzer]] etablierte Standardtypen durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Schiffstypen ==&lt;br /&gt;
Die ersten gepanzerten Kriegsschiffe waren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panzerfregatten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wie die &amp;#039;&amp;#039;Gloire&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Warrior&amp;#039;&amp;#039;. Die Bezeichnung [[Fregatte]] leitete sich von der Aufstellung der Geschütze auf einem einzigen Batteriedeck ab, es handelte sich aber um die Hauptkampfschiffe der jeweiligen Flotten. Die Geschütze standen wie seit Jahrhunderten auf einem Batteriedeck und feuerten durch Stückpforten in der Panzerung. Aufgrund der Aufstellung der Geschütze bezeichnete man die Schiffe auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Batterie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;- oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Breitseitschiffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Panzerung der Seitenwände bestand aus 100 bis 200&amp;amp;nbsp;mm starkem Schmiedeeisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Geschützen führte die Verwendung größerer Kaliber bald darauf zu einer Verringerung der Anzahl derselben. Sie wurden in der Schiffsmitte in einer verkürzten „Zentralbatterie“ (daher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zentralbatterieschiffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) aufgestellt, konnten aber immer noch nur querab feuern. Um größere Bestreichungswinkel für die schwere Artillerie zu erreichen, wurden die Bordwände vor und hinter der zentralen Batterie eingezogen, so dass die Geschütze an den Enden der Batterie auch nach vorn bzw. nach hinten schießen konnten (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kasemattschiffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:USS Brooklyn and the CSS Manassas.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Brooklyn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Manassas&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zu Beginn des [[Sezessionskrieg]]es wurden sowohl in den Nord- wie Südstaaten [[Widderschiff]]e entwickelt, bei denen es sich um Panzerschiffe mit einem [[Rammsporn]] ([[Englische Sprache|Englisch]]: &amp;#039;&amp;#039;ram&amp;#039;&amp;#039;, metaphorisch für [[Schafe|Widder]]) handelte. Erstes Schiff dieser Art und erstes Panzerschiff auf dem [[Amerika|amerikanischen Kontinent]] war die &amp;#039;&amp;#039;[[Manassas (Schiff)|Manassas]]&amp;#039;&amp;#039;, die 1861 in Dienst gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den nächsten Entwicklungsschritt stellte das 1879 von Stapel gelaufene französische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barbetteschiff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Amiral Duperré]]&amp;#039;&amp;#039; dar. Dieses trug seine aus vier 34-cm-Geschützen bestehende Hauptbewaffnung drehbar in oben offenen gepanzerten [[Geschützbank|Barbetten]]. Die [[Mittelartillerie]] von vierzehn 14-cm-Geschützen war ungeschützt in Breitseitenaufstellung in einem Batteriedeck angeordnet. Neben einem 300&amp;amp;nbsp;mm starken Barbettepanzer verfügte die &amp;#039;&amp;#039;Amiral Duperré&amp;#039;&amp;#039; über einen Wasserlinienpanzer von 559&amp;amp;nbsp;mm und wegen der größer werdenden Schussweiten über ein Panzerdeck von 60&amp;amp;nbsp;mm Stärke. Die Aufstellung der Geschütze drehbar in Barbetten oder in drehbaren Türmen (siehe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Turmschiffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; weiter unten) ermöglichte zusammen mit dem Wegfall der Segeltakelage stark verbesserte Bestreichungswinkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 134-C0079, Panzerschiff Oldenburg.jpg|mini|Deutsches Panzerschiff &amp;#039;&amp;#039;Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;, fertiggestellt 1884]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der größer werdenden Durchschlagskraft der Schiffsartillerie war es notwendig, die Stärke der Panzerung zu vergrößern und dabei zum Gewichtsausgleich die Ausdehnung der gepanzerten Flächen zu verringern. Dies führte zu dem Versuch, die lebenswichtigen Teile (Artillerie, Magazine und Antrieb) auf möglichst kleinem Raum in einer zentralen gepanzerten Zitadelle zusammenzufassen (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zitadellschiffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;… zu ihrer Zeit ([[Orthographische Konferenz von 1901|vor 1901]]) noch „Citadellschiff“ geschrieben (siehe auch [[s:Special:Suche/Citadellschiff]]) …&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Schiffsteile vor und hinter der Zitadelle sollten durch ein unter der Wasserlinie liegendes Panzerdeck und eine gute wasserdichte Unterteilung vor katastrophalen Wassereinbrüchen geschützt werden. Beispiele sind die deutsche [[Sachsen-Klasse (1878)|&amp;#039;&amp;#039;Sachsen&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]] von 1877 (in der [[Kaiserliche Marine|kaiserlichen Marine]] als „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panzerkorvetten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ oder „Ausfallkorvetten“ bezeichnet) und die mit vier 43,2-cm-Geschützen bewaffnete italienische &amp;#039;&amp;#039;Italia&amp;#039;&amp;#039; von 1880. Von der Geschützaufstellung her können beide Schiffe weiterhin als Barbetteschiffe bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Flußkanonenboote SMS RHEIN und MOSEL auf dem Rhein 1875, links SMS RHEIN.jpg|mini|Die Flusskanonenboote &amp;#039;&amp;#039;Rhein&amp;#039;&amp;#039; (links) und &amp;#039;&amp;#039;Mosel&amp;#039;&amp;#039; auf dem Rhein 1875]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Parallelentwicklung bezüglich der Geschützaufstellung waren sog. [[Turmschiff]]e, die ihre Geschütze in drehbaren, geschlossenen Panzertürmen trugen. Das erste und auch bekannteste Turmschiff war die &amp;#039;&amp;#039;[[Monitor (Schiff)|Monitor]]&amp;#039;&amp;#039; (1862). Nach ihr wird ein Schiffstyp &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Monitor (Schiffstyp)|Monitor]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Dieser diente der Verteidigung von Küsten und Flüssen und zeichnete sich dadurch aus, dass der Rumpf nur knapp aus dem Wasser ragte – bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flussmonitoren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren das oftmals nur wenige Zentimeter, wie z.&amp;amp;nbsp;B. bei der deutschen [[Rhein-Klasse (1874)|&amp;#039;&amp;#039;Rhein&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]] von 1874.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Panzertürme eine große Masse darstellten, mussten sie vergleichsweise niedrig im Schiff aufgestellt werden. Dies führte normalerweise zu einem geringen Freibord und damit zu einer eingeschränkten Seetüchtigkeit, was am 6. September 1870 zum Untergang des britischen Turmschiffs &amp;#039;&amp;#039;[[Captain (Schiff, 1870)|Captain]]&amp;#039;&amp;#039; im Sturm vor [[Kap Finisterre]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1890 lief die Entwicklung der verschiedenen Panzerschiffstypen zusammen. Es bildete sich ein in allen Flotten ähnlicher Typ von gepanzertem Hauptkampfschiff heraus, der später als [[Einheitslinienschiff]] bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panzerung ==&lt;br /&gt;
In dem betrachteten Zeitraum waren die Schiffe wegen der erwarteten geringen Gefechtsentfernungen gegen Flachfeuer gepanzert, aber nicht gegen [[indirektes Feuer]]. Das bedeutet, dass die vertikalen Panzerflächen die größten Panzerstärken (je nach Material bis zu 60&amp;amp;nbsp;cm Eisen oder Stahl) aufwiesen, während der Horizontalpanzer nur wenige Zentimeter dick war.&lt;br /&gt;
Die Fortentwicklung der Artillerie machte eine dauernde Verbesserung des Panzerschutzes der Schiffe notwendig. Neben der weiter oben beschriebenen Konzentration der Panzerung trug hierzu die stetige Weiterentwicklung des Panzermaterials bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Panzerschiff Sachsen.jpg|mini|hochkant=0.7|Detail der Panzerung der Panzerkorvette &amp;#039;&amp;#039;[[Sachsen (Schiff, 1878)|Sachsen]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]], 1877]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Panzerschiffe waren mit einem Panzer aus &amp;#039;&amp;#039;[[Schmiedeeisen]]&amp;#039;&amp;#039; geschützt, der normalerweise aus mehreren aufeinander genieteten Platten bestand (Lamellenpanzer). Ab ca. 1865 wurde &amp;#039;&amp;#039;[[Walzen|Walzeisen]]&amp;#039;&amp;#039; als Panzermaterial verwendet. Für diese und auch spätere Panzertypen bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war eine Hinterlegung mit [[Hartholz]] typisch, die durch Treffer verursachte Absplitterungen an der Rückseite der Panzerplatte abfangen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die verwendeten Walzeisenplatten die maximal herstellbare Dicke erreicht hatten, legte man mehrere Schichten Eisen und Hartholz abwechselnd hintereinander und kam so zum &amp;#039;&amp;#039;Sandwichpanzer&amp;#039;&amp;#039; (siehe Schema des Panzers der Ausfallkorvetten der Sachsen-Klasse rechts; der Panzer hatte eine Dicke von insgesamt 85,6&amp;amp;nbsp;cm, davon 40,6&amp;amp;nbsp;cm Panzerplatten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1877 wurde in Großbritannien der &amp;#039;&amp;#039;[[Compoundpanzerung|Compound-]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Verbundpanzer&amp;#039;&amp;#039; entwickelt. Dazu schweißte man Stahlplatten auf die Außenseite von Walzeisenplatten (d.&amp;amp;nbsp;h. der dem auftreffenden Geschoss zugewandten Seite). Die Härte des Stahls sollte das gegnerische Geschoss zerstören oder zurückweisen, während die Unterlage aus elastischerem Walzeisen ein Zerspringen der Stahlplatte verhindern sollte. Die zur gleichen Zeit aufkommenden reinen [[Stahl]]panzer wurden aufgrund ihrer Sprödigkeit teilweise als unterlegen angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1890 begann sich gehärteter &amp;#039;&amp;#039;Nickelstahlpanzer&amp;#039;&amp;#039; durchzusetzen (erste Einführung 1889 durch die französische Firma [[Schneider Electric|Schneider-Creusot]]). Die [[Legierung]] des Stahls mit [[Nickel]] erhöhte sowohl dessen Härte als auch dessen Zähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Schritt vorwärts war der ab 1891 in den USA entwickelte, aus Nickelstahlplatten hergestellte &amp;#039;&amp;#039;[[Harvey-Stahl|Harveypanzer]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei diesem war die Außenseite der Panzerplatte besonders gehärtet, während die Rückseite der Platte vergleichsweise elastisch war. Somit hatte die Panzerplatte ähnliche Eigenschaften wie der Verbundpanzer. Erreicht wurde dies durch eine Erhöhung des Kohlenstoffgehaltes des Stahls auf der Außenseite von 0,1 % bis 0,2 % auf ca. 1 % und durch eine schlagartige Abkühlung der Außenseite nach dem Erhitzen. &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich Krupp AG|Krupp]]&amp;#039;&amp;#039; verbesserte dieses Verfahren zwischen 1892 und 1895 mehrfach durch die Verwendung von Chrom-Nickelstahl und ein verbessertes Abschrecken der gehärteten Plattenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleicht man verschiedene Quellen, so kommt man zu etwa folgendem Verhältnis der Schutzwirkung verschiedener Panzerungstypen: 300&amp;amp;nbsp;mm Eisenpanzer entspricht 200&amp;amp;nbsp;mm Verbundpanzer entspricht 125&amp;amp;nbsp;mm Harveypanzer entspricht 100&amp;amp;nbsp;mm Krupppanzer. Dies bedeutet, dass man mit nach dem Kruppschen Verfahren hergestellten Panzer für dieselbe Schutzwirkung nur ein Drittel der Masse eines Eisenpanzers aufwenden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   La Gloire.jpg|&amp;#039;&amp;#039;La Gloire&amp;#039;&amp;#039; (Frankreich, 1859)&lt;br /&gt;
   HMS Warrior (1860).jpg|[[Warrior (Schiff, 1861)|HMS &amp;#039;&amp;#039;Warrior&amp;#039;&amp;#039;]] (1860)&lt;br /&gt;
   HMS Black Prince (1861).jpg|[[Black Prince (Schiff, 1862)|HMS &amp;#039;&amp;#039;Black Prince&amp;#039;&amp;#039;]] (1861)&lt;br /&gt;
   Uss Cairo h61568.jpg|[[USS Cairo (1861)|USS &amp;#039;&amp;#039;Cairo&amp;#039;&amp;#039;]] (1862)&lt;br /&gt;
   Hoche cuirrassé.JPG|&amp;#039;&amp;#039;[[Hoche (Schiff)|Hoche]]&amp;#039;&amp;#039; (um 1890)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jochen Brennecke]], Herbert Hader: &amp;#039;&amp;#039;Panzerschiffe und Linienschiffe 1860–1910&amp;#039;&amp;#039;. Köhlers Verlagsgesellschaft, Herford 1976, ISBN 3-7822-0116-7.&lt;br /&gt;
* Siegfried Breyer: &amp;#039;&amp;#039;Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer 1905–1970&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausg. des Lehmanns Verlages. Pawlak, Herrsching 1970, ISBN 3-88199-474-2.&lt;br /&gt;
* Ulrich Israel, Jürgen Gebauer: &amp;#039;&amp;#039;Kriegsschiffe im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Gondrom-Verlag, Bindlach 1989, ISBN 3-8112-0626-5.&lt;br /&gt;
* Ulrich Israel, Jürgen Gebauer: &amp;#039;&amp;#039;Panzerschiffe um 1900&amp;#039;&amp;#039;. 2. überarbeitete Auflage. Brandenburgisches Verlagshaus, Berlin 1998, ISBN 3-89488-027-9.&lt;br /&gt;
* Jack Greene, Alessandro Massignani: &amp;#039;&amp;#039;Ironclads at War. The Origin and Development of the Armored Warship, 1854–1891&amp;#039;&amp;#039;. Da Capo Press, Conshocken PA 1998, ISBN 0-938289-58-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ironclads}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eugeneleeslover.com/ARMOR-CHAPTER-XII-A.html Beschreibung der historischen Entwicklung des Panzermaterials]&lt;br /&gt;
* [http://www.klaus-kramer.de/Schiff/Panzerschiffe/Panzerschiffe_1/Panzerschiffe_1_d.top.html Die ersten Panzerschiffe 1859–1872]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4257817-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Panzerschiff| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Panzerschiffstyp| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JayCubby</name></author>
	</entry>
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