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	<title>Panzerfaust - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nobody perfect: /* Weblinks */ Entfernt gem. WP:WEB</title>
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		<updated>2026-03-18T13:41:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Entfernt gem. &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WEB&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WEB (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WEB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Panzerfaust helsinki.jpg|mini|300px|Transportkiste mit „Panzerfäusten 30“, Militärmuseum Helsinki]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panzerfaust&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panzerabwehrrohr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine deutsche [[reaktive Panzerbüchse]] aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Die in großen Stückzahlen produzierte Waffe wurde für die [[Panzerabwehr]] konstruiert. Durch ihre große Bekanntheit und die plakative Wirkung der Bezeichnung wurde die Panzerfaust ein [[Synonym]] für den gesamten Waffentyp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
In der [[Pressegeschichte in Deutschland#Presse im Nationalsozialismus|NS-Presse]] wurde über die neue Waffe erstmals Mitte 1944 gleichzeitig mit dem [[Raketenpanzerbüchse 54|Panzerschreck]] berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|obz|07|05|1944|2|Die Panzerzerstörer mit neuen Waffen an der Ostfront|NAME=Oberdonau-Zeitung. Tages-Post. Amtliche Tageszeitung der NSDAP. Gau Oberdonau|HERVORHEBUNG=Panzerfaust}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Kampfmittel wurden dabei als „fliegende Hafthohlladung“ charakterisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|pel|05|05|1944|1|Panzerfaust und Panzerschreck|HERVORHEBUNG=fliegende,&amp;amp;#32;Hafthohlladung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorher wurde „Panzerfaust“ nur im Sinne von „Kampfkraft von Panzern“&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|krz|22|11|1943|1|Stoß auf die Rollbahn Nord|NAME=Wiener Kronen-Zeitung|HERVORHEBUNG=Panzerfaust}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. „Panzerschreck“ synonym für „Angst vor Panzern“&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|kvz|12|10|1943|3|Befehl: Panzer durchrollen lassen…|HERVORHEBUNG=Panzerschreck}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Auf der Grundlage der [[Faustpatrone]] wurde 1942 die &amp;#039;&amp;#039;Panzerfaust&amp;#039;&amp;#039; von der Firma [[HASAG|Hugo Schneider AG (HASAG)]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirkprinzip der [[Hohlladung]]sgeschosse lässt sich bis auf das bereits 1932 entwickelte Tankgewehr TG 70/M34 von [[Franz Rudolf Thomanek]] zurückverfolgen. Weitere Forschung führte zur Entdeckung des Auskleidungseffekts und ermöglichte eine Leistungssteigerung, die Thomanek 1939 für ein Patent verwendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einsatz wurden Hohlladungen erstmals bei der Erstürmung des [[Fort Eben-Emael]] durch deutsche Luftlandetruppen verwendet, um die schweren [[Panzerkuppel]]n des Festungswerkes zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Unternehmen Barbarossa|Angriff auf die Sowjetunion]] 1941 war die [[Wehrmacht]] auch mit [[Panzer]]typen konfrontiert, welche mit den vorhandenen [[Panzerabwehrkanone]]n, die [[Wuchtgeschoss]]e verschossen, kaum mehr zu bekämpfen waren. Dies führte zur Entwicklung von Hohlladungsmunition. Insbesondere die Grundlagenarbeit von Thomanek im Institut von [[Hubert Schardin]], an der Technischen Akademie der Luftwaffe (TAL) in Berlin-Gatow schuf die technischen Voraussetzungen für die Entwicklung der &amp;#039;&amp;#039;Panzerfaust&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Nutzung von Hohlladungen durch die [[Infanterie]] wurde durch die Einführung von magnetischen [[Hafthohlladung]]en ab 1942 möglich. Hierzu musste jedoch der Infanterist seine [[Stellung (Militär)|Deckung]] verlassen und die Ladung an der [[Panzerung]] des gegnerischen [[Kampfpanzer|Kampffahrzeugs]] anbringen. Dieses Verfahren führte zu erheblichen Verlusten, zumal der Panzerbekämpfer nach dem Anbringen der Ladung auch noch eine Deckung erreichen musste. Die &amp;#039;&amp;#039;Faustpatrone&amp;#039;&amp;#039; folgte daher dem Prinzip, dem Infanteristen eine vergleichbare Waffe zu verschaffen, die aus einer gewissen Distanz eingesetzt werden konnte. Die Weiterentwicklung der &amp;#039;&amp;#039;Faustpatrone&amp;#039;&amp;#039;, um eine leistungsfähigere Ladung über eine größere Distanz einsetzen zu können, führte zur &amp;#039;&amp;#039;Panzerfaust&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Panzerfaust 2.jpg|mini|Schnittmodelle der Granaten einer Faustpatrone und Panzerfaust 60, gut zu erkennen ist die konische Hohlladung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tarkastetaan panssarinyrkin tuhoja 2.jpg|mini|Loch im Geschützturm eines [[T-34]] nach Beschuss mit einer Panzerfaust]]&lt;br /&gt;
Die überwiegend produzierten Panzerfaust 60 und 100 bestehen jeweils aus Kopf und Rohr. Dabei besteht der Kopf aus Kappe, Hohlladung mit Korn (Visier), Zündladung 34, Zünder, Sperre und Flügeln. Am Rohr montiert sind ein aufstellbares Visier, eine seitlich herausziehbare Sicherung (Stift) und der Abzug. Dieses einfache Rohr hatte ein Gesamtgewicht von weniger als 10&amp;amp;nbsp;kg. Der an der Vorderseite eingeschobene Gefechtskopf wiegt 3,3&amp;amp;nbsp;kg und enthält ungefähr 1,6&amp;amp;nbsp;kg Sprengstoff. Auf dem Abschussrohr befindet sich eine aufklappbare Metallschiene, die als einfaches, [[Offene Visierung|offenes Visier]] dient, für den Einsatz bei Nacht sollten (auch auf dem Korn) Leuchtfarben aufgebracht sein. In der Metallschiene (Visier) befinden sich Löcher (Lochkimme) mit Meterangaben (30, 60, 80 bei Panzerfaust 60). Querfahrende Ziele mussten je nach Entfernung mit einem [[Vorhalt (Waffe)|Vorhalt]] anvisiert werden, der abhängig von der Geschwindigkeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Panzerfaust verschießt [[Hohlladung]]sgeschosse nach dem Prinzip des [[Rückstoßfreies Geschütz|rückstoßfreien Geschützes]]. Die [[Rückstoß]]&amp;amp;shy;-Energie des [[Projektil]]s wird durch die Energie einer sich entgegengesetzt nach hinten bewegenden Masse oder auch Gasmenge ausgeglichen. Der nach hinten austretende Strahl kann auf kurze Entfernung (3&amp;amp;nbsp;m) tödlich sein. Werksseitig wurde eine Bedienungsanleitung auf dem Kopf aufgeklebt und das Rohr mit einem Warnhinweis „Starker Feuerstrahl“ sowohl nach vorne und auch nach hinten versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion ==&lt;br /&gt;
Die Waffen wurden von zehntausenden [[Zwangsarbeit]]ern unter menschenunwürdigen Bedingungen an verschiedenen Firmenstandorten in Deutschland und Polen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=https://www.zwangsarbeit-in-leipzig.de/de/zwangsarbeit-in-leipzig/ns-zwangsarbeit/zwangsarbeit-bei-der-hasag&lt;br /&gt;
 |titel=NS-Zwangsarbeit bei der HASAG&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=Gedenkstätte Zwangsarbeit in Leipzig&lt;br /&gt;
 |datum=2017-12-20&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-08-07&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |CH=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=https://www.floessberg-gedenkt.de/geschichte.html&lt;br /&gt;
 |titel=Die Geschichte&lt;br /&gt;
 |werk=Initiative Flößberg gedenkt&lt;br /&gt;
 |hrsg=Geschichtswerkstatt Flößberg e.V&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-08-07&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |CH=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=hasag /&amp;gt; sowie unter anderem im [[KZ-Außenlager Schlieben]] produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=https://www.schlieben-berga.de/index86da.html&lt;br /&gt;
 |titel=LAGERGESCHICHTE KZ Außenlager Schlieben-Berga&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=Verein Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga e. V.&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-05-04&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |CH=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-709-0337A-10A, Ukraine, Soldat mit Panzerfaust.jpg|mini|Soldat mit Panzerfaust, Ukraine, Dezember 1943]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panzerfaust6.jpg|mini|Finnische Soldaten mit Panzerfaust]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J31320, Berlin, Posten beim Bau einer Straßensperre.jpg|mini|Volkssturmmänner mit Panzerfäusten in Berlin, März 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgeschossen wurde die Panzerfaust entweder von der Schulter oder unter der Schulter, eingeklemmt zwischen Oberarm und Rumpf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abschussvorrichtung (Rohr) war eigentlich als Wegwerfwaffe konzipiert. Die Rohre wurden jedoch oftmals auf Kompanie-, Bataillons- oder Regimentsebene gesammelt und in der Waffenmeisterei nachgeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges wurden durch die Wehrmacht drei Ausführungen eingesetzt: Die Panzerfaust&amp;amp;nbsp;30 wurde seit dem August 1943 ausgeliefert. Die „30“ gab die Reichweite in Metern an. Später folgten die Panzerfaust&amp;amp;nbsp;60 und die Panzerfaust&amp;amp;nbsp;100.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Eike Middeldorf]] war der effektive Einsatz auf unter 80 Meter beschränkt. Als die [[Rote Armee]] im Januar 1945 ihre Panzer mit einem schützenden Gürtel von Infanteristen im Umkreis von 100 bis 200 m umgab, brachen die Abschusserfolge drastisch ein, und der Panzernahkampf war nur noch bei besonders günstigen Versteckmöglichkeiten möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eike Middeldorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Taktik im Russlandfeldzug. Erfahrungen und Folgerungen&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1956, S. 167 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein 1945 wurden noch über 2 Millionen Panzerfäuste hergestellt und an Soldaten sowie an den [[Volkssturm]] ausgegeben. Insgesamt wurden 6,7 Millionen Panzerfäuste produziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Hans Holzträger&lt;br /&gt;
 |Titel=Kampfeinsatz der Hitler-Jugend im Chaos der letzten Kriegsmonate&lt;br /&gt;
 |Auflage=&lt;br /&gt;
 |Verlag=AGK&lt;br /&gt;
 |Ort=Dinklage&lt;br /&gt;
 |Datum=1995&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-928389-15-0&lt;br /&gt;
 |Seiten= 29 Fn. 39&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Publikationen des Arbeitskreises für Geschichte und Kultur der Deutschen Siedlungsgebiete im Südosten Europas e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
 |Band=1&lt;br /&gt;
 |Nummer=4&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Finnland wurde als [[Fortsetzungskrieg|Verbündeter Deutschlands]] (bis September 1944) mit Panzerfäusten beliefert. Die [[Rote Armee]] erbeutete große Mengen der Panzerfaust und setzte diese ebenfalls ein, da ihr keine vergleichbare eigene Waffe zur Verfügung stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Problem beim Einsatz dieser Waffe war, dass der Schütze durch den nach hinten austretenden Gasstrahl der Panzerfaust seinen Standort sehr deutlich markierte und somit verriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
(Quellen: &amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Lidschun, Günter Wollert: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Infanteriewaffen – 1918 bis 1945 – Band 1&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0406-8, S. 228&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Bernard und Graefe Verlag, Koblenz 1986, S. 88–92&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:bottom&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Gewicht&amp;lt;br /&amp;gt;in kg&lt;br /&gt;
! Gewicht der&amp;lt;br /&amp;gt;[[Treibladung]]&amp;lt;br /&amp;gt;in g&lt;br /&gt;
! Ø des&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sprengkopf|Gefechtskopfes]]&amp;lt;br /&amp;gt;in mm&lt;br /&gt;
! Geschwindigkeit&amp;lt;br /&amp;gt;V&amp;lt;sub&amp;gt;max&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;in m/s&lt;br /&gt;
! effektive&amp;lt;br /&amp;gt;Schussweite&amp;lt;br /&amp;gt;in m&lt;br /&gt;
! [[Durchschlagskraft|Durchschlags-&amp;lt;br /&amp;gt;leistung]]&amp;lt;br /&amp;gt;in mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Faustpatrone 30&lt;br /&gt;
| 2,7–3,2&lt;br /&gt;
| 70&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 140&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Panzerfaust 30&lt;br /&gt;
| 6,6&lt;br /&gt;
| 95–100&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | 149&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 40&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Panzerfaust 60&lt;br /&gt;
| 8,5&lt;br /&gt;
| 120–134&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 45&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Panzerfaust 100&lt;br /&gt;
| 9,4&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 190–200&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Panzerfaust 150&lt;br /&gt;
| 6,5&lt;br /&gt;
| 106&lt;br /&gt;
| 85&lt;br /&gt;
| 150&lt;br /&gt;
| 280–320&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Ein weiteres Modell, die Panzerfaust 150, mit 150 Metern Reichweite wurde von Februar 1945 bis zum Ende des Krieges in der vergleichsweise geringen Stückzahl von etwa 100.000 hergestellt. Charakteristisch war dabei die Granate, welche länger und schmaler war, was sie [[Stromlinienform|stromlinienförmiger]] machte. Ein optional montierbarer Splitterring (sog. „Splitterfaust“) verbesserte die Einsatzmöglichkeit als Antipersonenwaffe. Die Panzerfaust 150 war, wie ihre Vorgänger, eine nicht nachladbare Wegwerfwaffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant war eine nachladbare Variante, deren Entwicklung aber vor dem Kriegsende noch nicht abgeschlossen war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gordon L. Rottman]]: &amp;#039;&amp;#039;Panzerfaust and Panzerschreck&amp;#039;&amp;#039;, [[Osprey Publishing]], 2014, ISBN 978-1-78200-790-6, S. 23–24 [https://books.google.de/books?id=azJfBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA23]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese nachladbare Panzerfaust&amp;amp;nbsp;250 kam nie über die Planungsphase hinaus. Komplett geändert wurde auch die Abschussvorrichtung, denn sie ähnelte nun stark einem [[Pistolengriff]] mit gewöhnlichem [[Abzug (Waffe)|Abzug]]. Verbessert wurden jeweils auch die Reichweite und die Granate. Sowohl die [[USA]]&amp;lt;ref name=hasag&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=mdr.de |url=https://www.mdr.de/geschichte/mitteldeutschland/orte/leipzig/hasag-ruestungsunternehmen-leipzig-zwangsarbeit-100.htmll |titel=Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie: die HASAG – Leipzigs vergessene Waffenschmiede |abruf=2021-03-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wie auch die [[Sowjetunion]] erbeuteten Pläne der Waffe.&amp;lt;ref&amp;gt;Gordon L. Rottman: &amp;#039;&amp;#039;The Rocket Propelled Grenade&amp;#039;&amp;#039;, [[Osprey Publishing]], 2010, ISBN 978-1-84908-153-5, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Panzerfaust&amp;amp;nbsp;250 beeinflusste daher maßgeblich die Entwicklung der sowjetischen [[RPG-2]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundeswehr heute ==&lt;br /&gt;
Aktuell verwendet die Bundeswehr zur Panzerabwehr – nach Ablösung der lange genutzten leichten [[Panzerfaust 44]] mm sowie der schweren Panzerfaust 84&amp;amp;nbsp;mm „[[FFV Carl Gustaf|Carl Gustaf]]“ – die [[Panzerfaust 3|Panzerfaust&amp;amp;nbsp;3]] sowie das [[Wirkmittel 90]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Oberkommando der Wehrmacht|OKW]], [[Heereswaffenamt|HWA]], Amtsgruppe für Entwicklung und Prüfung: Vorschrift D 560/1 – Merkblatt für die Handhabung der Panzerfaust (klein), vom 1. September 1943.&lt;br /&gt;
* OKW, HWA, Amtsgruppe für Entwicklung und Prüfung: Vorschrift D 560/2 – Merkblatt für die Handhabung der Faustpatrone 2, vom 1. September 1943.&lt;br /&gt;
* OKW, HWA, Amtsgruppe für Entwicklung und Prüfung: Vorschrift D 560/2 – Merkblatt für die Handhabung der Panzerfaust, vom 1. September 1943.&lt;br /&gt;
* Gordon L. Rottman: &amp;#039;&amp;#039;World War II Infantry Anti-Tank Tactics&amp;#039;&amp;#039; Osprey Publishing, 2005, Seite 47, ISBN 978-1-84176-842-7. {{Webarchiv |url=https://www.educacion-holistica.org/notepad/documentos/War/Elite/World%20War%20II%20Infantry%20Anti-Tank%20Tactics.pdf |text=(67 Seiten online-PDF) |wayback=20180515174100}}&lt;br /&gt;
* Reiner Lidschun, Günter Wollert: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Infanteriewaffen – 1918 bis 1945 – Band 1&amp;#039;&amp;#039; Bechtermünz Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-8289-0406-8, S. 226–228&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Panzerfaust}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Handwaffen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7852203-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rückstoßfreie Panzerabwehrhandwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwaffe der Wehrmacht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nobody perfect</name></author>
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