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	<title>Panninger Linie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T02:05:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Panninger_Linie&amp;diff=1632850&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tanneneichhorn: +Belgien, zu dem im SO ein kleiner Teil gehört (Karte hier unvollständig)</title>
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		<updated>2025-11-01T15:35:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;a href=&quot;/index.php/Belgien&quot; title=&quot;Belgien&quot;&gt;Belgien&lt;/a&gt;, zu dem im SO ein kleiner Teil gehört (Karte hier unvollständig)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Panninger linie.png|mini|Verlauf der Panninger Linie und ihrer westlichen Nebenlinie ([[Belgien|B]], [[Niederlande|NL]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panninger Linie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Isoglosse]] im Bereich der [[Niederlande|niederländisch]]- bzw. [[flämisch]]-[[Provinz Limburg&amp;lt;!--betrifft auch belgische Teile der ehem. Provinz südlich des nl. Zipfels--&amp;gt;|limburgischen]] Mundarten innerhalb des [[Kontinentalwestgermanisches Dialektkontinuum|kontinentalwestgermanischen Dialektkontinuums]]. Die Mehrheit der niederländisch-limburgischen Dialekte liegt innerhalb des Großraumes, nicht aber die Dialekte der Städte [[Maastricht]] und [[Venlo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptlinie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für die Dialekte im Osten und Süden der Linie ist, dass die Aussprache der Konsonantenpaare „sp“, „st“, „sl“, „sm“, „sn“ und „sw“ am Anfang eines Wortes der in der [[Deutsche Sprache|deutschen Sprache]] gleicht. In allen Dialekten in Limburg im Osten und den Mundarten südöstlich dieser Linie wird „s“ zu „sj“, vergleichbar dem deutschen [[Digraph (Linguistik)|Trigraphen]] „sch“, [[Internationales Phonetisches Alphabet|Lautschrift]]: {{IPA-Phon|ʃ}}. „Stein“ ist somit „Sjtein“ und „Swalmen“ wird zu „Zjwame“ ([[Stein (Niederlande)|Stein]] und [[Swalmen]] sind Orte in Limburg). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Erklärung über die Linie im deutschsprachigen Raum findet sich unter dem Thema [[Benrather Linie]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Abstand die meisten mittel- und auch südlimburgischen Teile der Provinz weisen bestimmte Charakteristika auf, die die Zuordnung zu der südlicheren Sprachgruppe ermöglichen. [[Panningen]] liegt südöstlich der Panninger Linie. Das Dorf in der Gemeinde [[Helden (Limburg)|Helden]] ist zentral gelegen zwischen den Städten [[Roermond]], [[Weert]] und [[Venlo]]. Die Stadt Venlo befindet sich nördlich der Linie, das Land Weert liegt vollständig außerhalb. &amp;lt;!-- außerhalb von was? &amp;quot;nördlich&amp;quot; heißt auch &amp;quot;außerhalb&amp;quot;, nämlich außerhalb des südlich gelegenen Gebietes --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von Susteren und im südlichen Teil der niederländischen Provinz Limburg weist fast die gesamte Gegend das oben erwähnte [[Dialekt]]merkmal auf. Hier bilden ein Teil der [[Maas]] und der [[Julianakanal]] einen Abschnitt der Westgrenze der Isoglosse. In Niederländisch-Limburg fallen südlich von [[Susteren]] nur zwei schmale Streifen unter das Sprachgebiet von Maastricht (mit Eijsden, Moelingen, Borgharen und Itteren) und eine etwas weiter nördlich von Stein (in Meers). Sprachlich gesehen gehören diese zwei kleinen Regionen entlang der Maas mehr zum belgischen Limburg, östlich der Maas lingual eindeutig zu Niederländisch-Limburg. Für die Einheit und das Selbstverständnis der östlichen niederländischen Provinz Limburg ist die Panninger Linie &amp;#039;&amp;#039;von kultureller Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Sie beschreibt die Grenze eines primären kulturellen Merkmals Niederländisch-Limburgs, Maastricht und Venlo hingegen spielen aufgrund eigener Dialekte in dem Zusammenhang keine große Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenlinie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich der Panninger Linie verläuft die &amp;#039;&amp;#039;Panninger Nebenlinie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Goossens&amp;quot;&amp;gt;Jan Goossens: &amp;#039;&amp;#039;Die Gliederung des Südniederfränkischen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Vierteljahrsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 30, Ludwig Röhrscheid Verlag, Bonn, 1965, S. 79ff. hier S. 87 u. 91&amp;lt;/ref&amp;gt;  (niederländisch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|nl|Panninger zijlinie}}&amp;#039;&amp;#039;), die südwestlich von [[Tongern]] in Belgien beginnt und sich von dort zunächst in nördlicher Richtung fortsetzt. Dabei werden [[Hasselt (Belgien)|Hasselt]] (westlich der Linie) und [[Genk]] (östlich der Linie) passiert. An der niederländischen Grenze biegt die Isoglosse in östliche Richtung ab und lässt die Ortschaften &amp;#039;&amp;#039;Ell&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Leveroij&amp;#039;&amp;#039; zwischen sich und Hauptlinie liegen. Nochmals nach Norden gewandt, biegt sie westnordwestlich von Panningen ein letztes Mal nach Osten ab und vereinigt sich unweit des namensgebenden Ortes mit der Panninger Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet westlich bzw. nördlich der Panninger Nebenlinie wird aus „Schatz“ das standardniederländische „schat“, wobei hier das „s“ vom „ch“ sprachlich getrennt wird. Östlich und südlich sagt man im Dialekt „sjat“, das „sj“ entspricht wiederum dem hochdeutschen „sch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*Rosenkranz, Heike (2012): „Dialect boundaries and language change in Limburg“. Amsterdam Centre for Language and Communication, University of Amsterdam.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosenkranz, Heike (2012): „Dialect boundaries and language change in Limburg“. Amsterdam Centre for Language and Communication, University of Amsterdam.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*van Craenenbroeck, Jeroen &amp;amp; De Caluwe, Johan (Hrsg.) (2013): „Handbook of Dutch Dialects“. De Gruyter Mouton.&amp;lt;ref&amp;gt;van Craenenbroeck, Jeroen &amp;amp; De Caluwe, Johan (Hrsg.) (2013): „Handbook of Dutch Dialects“. De Gruyter Mouton.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schierholz, Stefan R. (2019): „Sprachgeographie und Sprachatlasforschung in Deutschland“. In: Handbuch Sprachgeographie. De Gruyter.&amp;lt;ref&amp;gt;Schierholz, Stefan R. (2019): „Sprachgeographie und Sprachatlasforschung in Deutschland“. In: Handbuch Sprachgeographie. De Gruyter.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Smits, Jos W. (1987): „Sociolinguistic Aspects of the Limburg Dialects“. Word, Vol. 38, No. 1, S. 33–41.&amp;lt;ref&amp;gt;Smits, Jos W. (1987): „Sociolinguistic Aspects of the Limburg Dialects“. Word, Vol. 38, No. 1, S. 33–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Goossens, Jan (Hrsg.) (1977): „Niederdeutsch: Sprache und Literatur“. Westfälische Wilhelms-Universität Münster.&amp;lt;ref&amp;gt;Goossens, Jan (Hrsg.) (1977): „Niederdeutsch: Sprache und Literatur“. Westfälische Wilhelms-Universität Münster.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Panninger Linie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländische Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachgeographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Isoglosse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tanneneichhorn</name></author>
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