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	<title>Pankissi-Tal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:31:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pankissi-Tal&amp;diff=209308&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Primavera2023: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-08-14T08:48:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Tal&lt;br /&gt;
|NAME               = Pankissi-Tal&lt;br /&gt;
|BILD               = Мечеть в дуиси.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Moschee in [[Duisi]]&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Georgien]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Großer Kaukasus]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 42/07/0/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 45/16/0/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = GE-KA&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE         = &lt;br /&gt;
|KARTE              = &lt;br /&gt;
|POSKARTE           = &lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = &lt;br /&gt;
|HÖHE_VON           = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE             =&lt;br /&gt;
|LÄNGE              = &lt;br /&gt;
|GEWÄSSER           = [[Alasani]] &lt;br /&gt;
|KLIMA              = &lt;br /&gt;
|FLORA              = &lt;br /&gt;
|NUTZUNG            = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pankissi-Tal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{KaS|პანკისის ხეობა|Pankisis Cheoba}}; {{CeS|ПӀаьнгиз(ан чӀож)|Phängiz(an ç̇oƶ)}}; {{RuS|Панкисское ущелье|Pankisskoje Uschtschelje}}) ist eine etwa drei Kilometer breite und rund 30 Kilometer lange Schlucht im [[Großer Kaukasus|Großen Kaukasus]]. Es liegt im nordöstlichen [[Georgien]] und gehört administrativ zur [[Munizipalität Achmeta]]. Das Pankissi-Tal ist die Heimat der [[Islam|muslimischen]] [[Kisten]], einer Untergruppe der [[Tschetschenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Река Алазани (Автор А.Мухранов 2014).jpg|miniatur|Der Flusslauf des [[Alasani]] im Tal]]&lt;br /&gt;
Das Tal wird vom Fluss [[Alasani]] durchflossen. Im Norden und Osten liegen Gebirgsketten des Großen Kaukasus, deren Gipfel bis zu {{Höhe|5000}} emporragen. Der Boden des Tals ist von [[Geröll]] bedeckt. Es wird vom Fluss im Frühjahr mit dem Schmelzwasser angeschwemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Река у села Омало.jpg|miniatur|Das Tal]]&lt;br /&gt;
Das Tal ist seit dem 19. Jahrhundert Heimat der [[Kisten]], einer inzwischen zumeist [[Muslim|muslimischen]] Volksgruppe, die heute als Untergruppe der [[Tschetschenen]] gesehen wird. Sie leben vor allem in den Dörfern [[Birkiani]], [[Dschokolo]], [[Omalo]] und [[Duisi]] und gehen häufig der traditionellen Schafzucht nach. Die Tiere werden im Sommer in Hochtäler getrieben und im Herbst wieder zu Tal gebracht. Daneben gibt es im Tal auch einige traditionell von [[Osseten]] bewohnte Siedlungen, ebenso wie auch eine kleine Zahl an Georgiern dort ansässig ist. Eine Schätzung aus dem Jahr 1989 ergab, dass die Bevölkerung des Pankissi-Tals damals zu 43 % aus Kisten (Tschetschenen), zu 29 % aus Georgiern und zu 28 % aus Osseten bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=George Sanikidze |url=http://src-h.slav.hokudai.ac.jp/coe21/publish/no14_ses/10_sanikidze.pdf |titel=Islamic Resurgence in the Modern Caucasian Region: “Global” and “Local” Islam in the Pankisi Gorge |werk=Slavic Research Center |hrsg=Empire, Islam, and Politics in Central Eurasia, Edited by UYAMA Tomohiko |datum=2007 |sprache=en |abruf=2024-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion veränderten sich diese Zahlen massiv: Im [[Erster Tschetschenienkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Tschetschenienkrieg|Zweiten Tschetschenienkrieg]] kamen seit 1994 mehrere tausend tschetschenische Flüchtlinge über die Bergpässe ins Tal, während (aufgrund des [[Südossetien]]-Konflikts) ein großer Teil der Osseten aus Georgien floh. 2002 war die Mehrheit der Bewohner des Tals kistischer bzw. tschetschenischer und [[Inguschetien|inguschetischer]] Herkunft.&amp;lt;ref name=berkeley&amp;gt;Shorena Kurtsikidze, Vakhtang Chikovani: [https://web.archive.org/web/20160325060049/http://edoc.bibliothek.uni-halle.de/servlets/MCRFileNodeServlet/HALCoRe_derivate_00001974/Georgias%20Pankisi%20Gorge.pdf &amp;#039;&amp;#039;Georgia’s Pankisi Gorge: An Ethnographic Survey.&amp;#039;&amp;#039;] (Berkeley Program in Soviet and Post-Soviet Studies. Working Paper Series) University of California, Berkeley 2002, S. 1–43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Tschetschenien-Kriege]] wurde das Tal als Rückzugsort für tschetschenische und ausländische Kämpfer benutzt. Das Gebiet war von [[Islamischer Extremismus|islamischem Extremismus]] betroffen. Zu ihnen gesellten sich bald Waffen- und Drogenhändler, die die unübersichtliche Situation im Grenzgebiet nutzten. Es kam  zu Entführungen von Auswärtigen, die über Monate festgehalten wurden und erst gegen Lösegeldzahlung freikamen.&amp;lt;ref name=BBC&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Neil Arun |url=http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/7189024.stm |titel=Russia&amp;#039;s reach unnerves Chechens |werk=[[British Broadcasting Corporation|news.bbc.co.uk]] |sprache=en |datum=2008-01-16 |abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mordfall Selimchan Changoschwili#Selimchan Changoschwili| Selimchan Changoschwili]] stammte aus dem Pankissi-Tal und gehörte zu den Unterstützern des [[Kaukasus-Emirat]]s, bevor er im August 2019 im [[Kleiner Tiergarten|Kleinen Tiergarten]] in [[Berlin]] von [[Wadim Krassikow]] ermordet wurde.  Mit [[Abu Omar al-Schischani]] (gestorben 2016) stammte eine Führungsperson des [[Islamischer Staat (Organisation)|Islamischen Staats]] (IS) aus dem Pankissi-Tal. Ein Imam namens Ajub Borchaschwili warb in Dschokolo für den Jihad, und immer wieder reisten junge Männer aus dem Tal ins Ausland, um sich dort islamistischen Gruppen anzuschließen. Borchaschwili wurde jedoch im Juni 2015 zu 14 Jahre Gefängnisstrafe verurteilt.&amp;lt;ref name=nzz&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Schmid |Titel=Georgien und der Jihad: Das Pankisi-Tal will seine Ehre retten |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2020-11-18 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/international/georgien-und-der-jihad-das-pankisi-tal-will-seine-ehre-retten-ld.1583249 |Abruf=2024-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
2008 verbesserte sich die Sicherheitslage in der Region allerdings merklich.&amp;lt;ref name=BBC/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Juni 2017 schlossen [[Sufi]] und moderate [[Salafisten]] Frieden und wählten eine Volksversammlung.&amp;lt;ref name=nzz/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Nach Auffassung [[Russland]]s verwenden tschetschenische [[Islamistischer Terrorismus|islamistische Terroristen]] das Tal als Aktionsbasis für Anschläge in Russland. Auf russischer Seite wurde die georgisch-russische Grenze zum Pankissi-Tal deshalb vermint. Russland drohte wiederholt [[Präventivschlag|Präventivschläge]] im Tal an und soll dort auch in den georgischen Luftraum eingedrungen sein.(Beleg?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 überwachen etwa 40 [[Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa|OSZE]]-Beobachter die Grenz-Bergpässe zum Pankissi-Tal mit [[Helikopter]]n und Fußpatrouillen. Sie sind auf dem Stützpunkt Omalo in der georgischen Region [[Tuschetien]] stationiert. Die georgische Regierung riegelte das Tal zunächst weiträumig ab, hat es dann mehrfach militärischen Razzien unterzogen.(Beleg?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch amerikanische Beobachter wussten um die Kriegskultur des Pankisi-Tals; Patrick Skinner bezeichnete 2014 das Tal noch als „Harvard of terrorist upbringing“.&amp;lt;ref name=nzz/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Bis zur [[Corona-Pandemie]] 2020 gab es ein Dutzend Guesthouses mit Rucksacktouristen aus Europa, den USA, Australien, Neuseeland, der Türkei und Saudi-Arabien. Die Pankisi Valley Tourism &amp;amp; Development Association bildete sich mit Frauen an der Spitze.&amp;lt;ref name=nzz/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johannes Rau: &amp;#039;&amp;#039;Russland – Georgien – Tschetschenien: Der Konflikt um das Pankisi-Tal (1997-2003)&amp;#039;&amp;#039;. Köster, Berlin 2005, ISBN 3-89574-550-2&lt;br /&gt;
* George Sanikidze: [https://src-h.slav.hokudai.ac.jp/coe21/publish/no14_ses/10_sanikidze.pdf &amp;#039;&amp;#039;Islamic Resurgence in the Modern Caucasian Region: “Global” and “Local” Islam in the Pankisi Gorge.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 315&amp;amp;nbsp;kB) In: Tomohiko Uyama (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Empire, Islam, and Politics in Central Eurasia.&amp;#039;&amp;#039; Slaviv Research Center 2007, S. 263–280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.erkanet.de/georgien-news/oldarchiv/archive/issue_001_0202/hintergrund/pankisi.htm &amp;#039;&amp;#039;Pankissi-Tal: Das Ende der Welt wird plötzlich weltbekannt.&amp;#039;&amp;#039;] Georgien News, Februar 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4758501-8|VIAF=238791912}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Georgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kachetien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großer Kaukasus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Primavera2023</name></author>
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