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	<title>Pankgraf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:34:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pankgraf&amp;diff=1120436&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-05T10:13:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pankgraf im Ordenskleid.jpg|mini|Ein Pankgraf im Ordenskleid]] Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pankgraf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man Angehörige der &amp;#039;&amp;#039;Alten Pankgrafen-Vereinigung von 1381 zu Berlin bey Wedding an der Panke&amp;#039;&amp;#039; (APV), eines [[Verein]]s in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-13559, Bernau, Festumzug zur 700-Jahrfeier.jpg|mini|Pankgrafen beim Festumzug zur 700-Jahr-Feier von Bernau, 1932]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rinnepassage Gedenkstein Vasallenstadt (Osterode am Harz) 02.jpg|mini|Tafel am Gedenkstein in der „Vasallenstadt“ [[Osterode am Harz|Osterode]]]]&lt;br /&gt;
Der Verein ist bundesweit organisiert. Die Abkürzung APV ist mehrdeutig, sie steht für &amp;#039;&amp;#039;Alte Pankgrafen-Vereinigung&amp;#039;&amp;#039; und für &amp;#039;&amp;#039;Anti-Politische Vereinigung&amp;#039;&amp;#039;. Nach seinem Selbstverständnis definiert sich der Verein als weltlicher [[Ritterorden]]. Sein &amp;#039;&amp;#039;Pankgräfliches Hauptquartier&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in Berlin am Gierkeplatz, im Ortsteil [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die auswärtigen Aktivitäten (Ritterfahrten) der Organisation&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ahgz.de/regional-und-lokal/rekord-beim-pankgrafen-eisbeinessen,180841.html Rekord beim Pankgrafen-Eisbeinessen: Nach dem Essen bewarben sich 19 Männer um eine Pankgrafschaft.]&amp;lt;/ref&amp;gt; entstehen Vasallenstädte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.pankgrafen.de/html/vasallenstadte.html |text=Pankgrafen.de: Vasallenstädte |wayback=20170108141816}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die dortigen Ableger der Pankgrafen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Braubach]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pankgrafen-braubach.com/ APV Braubach]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Höxter]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nw-news.de/owl/kreis_hoexter/hoexter/hoexter/3479094_Die_Pankgrafen_kommen.html Die Pankgrafen kommen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[München]]&lt;br /&gt;
* [[Soest]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.soester-anzeiger.de/lokales/schuetzenfeste/soest/buergerschuetzenverein/koenigspaar-sonne-herzen-1297207.html Soester Anzeiger: &amp;#039;&amp;#039;Königspaar hat „Sonne im Herzen“&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Lengerich (Westfalen)|Lengerich]]&lt;br /&gt;
* [[Tecklenburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Tecklenburg/2008/08/Tecklenburg-Pankgrafen-entern-das-Weinfest Westfälische Nachrichten: &amp;#039;&amp;#039;Pankgrafen entern das Weinfest&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Westerkappeln]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.noz.de/archiv/vermischtes/artikel/44193/pankgrafen-blieben-recht-friedlich Neue Osnabrücker Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;Pankgrafen blieben recht friedlich&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Weilburg]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Osterode am Harz|Osterode]]&lt;br /&gt;
* [[Fürstenberg/Havel|Fürstenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schuetzenzunft-fuerstenberg-ev.de/chronik.html |wayback=20160304090120 |text=Die Geschichte der Schützenzunft Fürstenberg e.V. }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Legende um die Herkunft des Pankgrafenordens ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Pankgrafenordens ist ein moderner [[Mythos]]. Entsprechend dieser selbstgeschaffenen [[Legende]] geht die Ordensgründung der APV auf den &amp;#039;&amp;#039;Urgrafen Udo mit der gespaltenen Klaue&amp;#039;&amp;#039; in das Jahr 1381 zurück. Damals habe &amp;#039;&amp;#039;Udo&amp;#039;&amp;#039; „im Verbande mit anderen rechtschaffenen Rittern“ in der „denkwürdigen Schlacht am Lausefenn“ nahe dem damaligen Dorf [[Berlin-Pankow|Pankow]] das „räuberische Gesindel“ in die Flucht geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Führung des &amp;#039;&amp;#039;Urgrafen Udo&amp;#039;&amp;#039; hätten sich die „siegreichen Friedensstifter“ daraufhin zu einem [[Ritterorden]] zusammengetan, der &amp;#039;&amp;#039;Pankgrafen-Vereinigung&amp;#039;&amp;#039;. In den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten hätten sie fahrenden Handelsleuten gewerbliche Geleitdienste erbracht und somit zur Hebung der öffentlichen [[Sicherheit]] „für alle [[Bürger]] und [[Bauern]]“ beigetragen. „Die Spuren der Pankgrafschaft“ verlören sich in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Das [[Schicksal]] bereitete &amp;#039;&amp;#039;Udo&amp;#039;&amp;#039; ein spektakuläres Leben [und ein eben solches Ende. Der Legende nach soll sich] der kampf- und sieggewohnte Udo am Ende seines Lebens aus Gram darüber, daß man das Flüßchen [[Panke]], diesen herrlichen märkischen Strom mit seinem schwarz-grün-grau-blauen Wellengang, zuschmeißen wollte, nach einem [[Umtrunk]] in voller Rüstung in die Fluten gestürzt, […] aber leider in diesem Modergrab nicht die gewünschte Ruhe gefunden haben. [Denn alle 50 Jahre führe ihn] sein schauerliches Geschick in die Erdenwelt zurück, um zu schauen, ob das Gewässer noch vorhanden sei und ob die Nachfahren seiner Devise Wohltun – Freundschaft – Vaterland noch treu geblieben. |aus der Chronik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sei es geschehen auch im Jahre 1881. Bei diesem „letzten Erscheinen“ des &amp;#039;&amp;#039;Urgrafen Udo mit der gespaltenen Klaue&amp;#039;&amp;#039; {{&amp;quot; |mußte er leider feststellen, daß dem keineswegs und mitnichten so war}}. Im Gegenteil, einige der direkten Nachkommen der ritterlichen Pankgrafen saßen zwar beim herkömmlichen gewaltigen Schoppen, was durchaus zur Ehre gereichte, aber sie hatten ganz und gar vergessen, das [[Vaterland]] über alles zu setzen. Sie zankten sich um einen [[Stammtisch]] in der Norddeutschen [[Brauerei]] am Pankestrand sitzend um Parteidoktrinen und jeder wollte recht haben. Der eine sehnte die guten alten Zeiten zurück, der andere sprach von liberalen Freiheiten, ein dritter glaubte, sein Heil in Schutzzöllen zu finden, und einer war da, dem paßte am Deutschen Reich überhaupt nichts.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als nun Graf Udo dieses Geschrei und Gezanke hörte, erschien er in voller Rüstung unter den Streitenden, die schon erheblich in den [[Humpen]] geblickt hatten, schlug mit der Faust auf den Tisch und gebot ihnen, sich des alten Wahlspruches zu erinnern und danach zu handeln. Er verlangte von ihnen, die &amp;#039;&amp;#039;Alte Pankgrafschaft&amp;#039;&amp;#039; wiedererstehen zu lassen und mit neuem Leben zu erfüllen. Sie sollten echte Deutsche, aber keine kleinlichen [[Bürger]] sein. {{&amp;quot; |Darauf verschwand er wieder in den schwarz-grün-grau-blauen Fluten der Panke. |aus der Chronik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung ==&lt;br /&gt;
Es waren zunächst nur wenige Kämpen, die im Jahre 1881 die &amp;#039;&amp;#039;Alte Pankgrafenvereinigung&amp;#039;&amp;#039; gründeten. Aber aus diesem Freundeskreis wurde sehr bald eine im ganzen Land bekannte Vereinigung, die in ihrer Art insgesamt dem ganzen deutschen [[Vaterland]] zur Verfügung stand und ihre Lebenskraft auch durch die Schrecken zweier [[Weltkrieg]]e und großer politischer Wirren hindurch bewies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der Alten Pankgrafen-Vereinigung vollzog sich vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen und politischen Aufschwungs des Deutschen Reiches am Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, des ersten deutschen Wirtschaftswunders der Neuzeit, der sogenannten [[Gründerzeit]]. Hinzu kam die neue politische Konstellation. Das Ziel der deutschen Einigungsbewegung, wie alle anderen europäischen Völker auch in einem einigen [[Nationalstaat]] zusammenzuleben, war durch die [[kleindeutsche Lösung]] im Jahre 1871 zumindest teilweise erfüllt. In diesen Jahren nach der [[Reichsgründung]] herrschte eine Euphorie, eine Aufbruchsstimmung, eine Zukunftsgewissheit unter den Deutschen, die der Gründerzeit ihren Namen gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Zeit verzeichnet viele Gründungen vaterländisch ausgerichteter Vereine. Das Besondere an der Pankgrafschaft ist hierbei, dass sie sich durch einen Verzicht auf ein politisches und religiöses Bekenntnis nicht innerlich zerstritten und aufgelöst hat, wie es den meisten parteipolitisch ausgerichteten vaterländischen Vereinen erging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptquartier der Pankgrafen, die „Burg“, befand sich Anfang des 20. Jahrhunderts in der Schloßstraße 6 (heutige Ossietzkystraße) in [[Berlin-Niederschönhausen|Pankow]] nahe der Panke am Schlosspark Niederschönhausen. Die Lokalität mit Naturgarten und Ballsaal bot 4000 Gästen Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bezirk Pankow wurden in den Ortsteilen [[Berlin-Karow|Karow]] und Pankow die Pankgrafenstraßen nach dem Verein benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen, Motto und Gliederung des Vereines ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pankgrafen linkslastig1.jpg|mini|Wappen der APV mit Feder&amp;amp;shy;busch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen der APV mit Krone.jpg|mini|Wappen der APV mit Krone]]&lt;br /&gt;
Die Wappenfarben der APV sind schwarz, grün, grau und blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]] zeigt einen [[Wappenschild|Schild]] in diesen Farben. Das Wappen erscheint dabei in zwei Variationen: entweder mit einem auf dem Schild liegenden Visierhelm mit Federbusch oder mit einer auf dem oberen Schildrand aufgesetzten [[Goldkrone (Wappen)|Goldkrone]]. Beide Wappen stehen gleichberechtigt nebeneinander. Darüber hinaus findet das Wappen [[Brandenburg]]s, der rote Adler, Anwendung in der APV. Das Motto der Pankgrafen lautet: „Wohltun - Freundschaft - [[Vaterland]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinnützigkeit]] der APV besteht durch die Förderung&lt;br /&gt;
* des Heimatgedankens&lt;br /&gt;
* der Verbundenheit der deutschen Städte und Regionen und ihrer [[Bevölkerung]] untereinander&lt;br /&gt;
* der Bewahrung und Pflege der Überlieferung der Berliner und deutschen [[Geschichte]], einschließlich der Sammlung und Nachbildung von Gegenständen und Unterlagen aus der Vorzeit&lt;br /&gt;
* Pflege des deutschen Lied- und Musikgutes&lt;br /&gt;
* und insbesondere die materielle Unterstützung bedürftiger Personen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ordnungsgemäßen Spendenerfassung dient der Barnajadenbund e.V., eine Unterorganisation der APV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder &amp;#039;&amp;#039;der APV von 1381&amp;#039;&amp;#039; setzen sich zusammen aus&lt;br /&gt;
: den Großkomturen&lt;br /&gt;
: den Komturen&lt;br /&gt;
: den Pankgrafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hochmeister]] ist der Vorsteher der APV. Er führt die Oberaufsicht über die Geschäfte und die Verwaltung des Vereinsvermögens, beruft den [[Vorstand]] und das Kollegium der Großkomture ein, leitet die [[Vereinsrecht (Deutschland)#Mitgliederversammlung|Versammlung]] und veranlasst die Ausführung der Beschlüsse, kann Aufgaben an seine beiden Stellvertreter delegieren, die ihn auch in Abwesenheit vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Hochmeister]] zur Seite steht ein von ihm selbst ausgesuchter [[Adjutant]], der Erste und der Zweite [[Stellvertreter]] sowie die [[Statthalter]] der Vasallenstädte. Weiterhin gehören zum [[Vorstand]] der Ordenskanzler, der Generalconsul und sein Stellvertreter, der Ordensmarschall, der Oberschatz- und der Schatzmeister, der Oberzeremonien- und der Zeremonienmeister sowie die Beisitzer Archivverwalter, Archivgehilfe, Rüst- und Gewandmeister, Rüstgeselle, Reisemarschall sowie [[Beisitzer]] zur besonderen Verwendung (z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pankgräfliche Kleiderordnung ==&lt;br /&gt;
Die [[Kleiderordnung]] des Vereins gibt für bestimmte Anlässe folgende Vorgaben&lt;br /&gt;
* für Remterabende: zwanglos, jedoch mit [[Krawatte]]&lt;br /&gt;
* kleiner Festanzug: schwarzer bzw. dunkler [[Anzug]], weißes [[Hemd]], Pankgrafennadel sowie Auszeichnungen&lt;br /&gt;
* zur [[Bestattung|Trauerfeier]]: wie kleiner Festanzug, Trauernadel umflort, ggf. auf dem Mantelrevers zu tragen&lt;br /&gt;
* Ordenskleid: (auf Anordnung verpflichtend) [[Hut]] mit [[Feder]]n, Ordenskleid mit Gürtelhaken in Hüfthöhe, bestickter Kragen, [[Smoking]]-[[Hemd]] mit Eckenkragen, Manschetten (weiß), [[Handschuhe]] (weiß), Gürtel mit Tasche, [[Schwert]], [[Stiefel]], Pankratiuskreuz, Medaillen von Ritterfahrten, Offene Hände (silberne und goldene), Auszeichnungen und Ehrungen von gleichgesinnten Vereinen (keine Fantasieorden)&lt;br /&gt;
* Turnierkette: unabhängig von der Kleiderordnung bei allen offiziellen Anlässen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeichen seiner Pankgrafenwürde trägt der Pankgraf auf seiner Brust ein metallenes Kreuz um den Hals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pankgräfliche Remterordnung ==&lt;br /&gt;
* Das Ordenskreuz ist vor dem Betreten des Raumes anzulegen. Die pankgräfliche [[Höflichkeit]] erfordert, zuerst den [[Hochmeister]] und dann alle anderen Anwesenden mit [[Handschlag]] zu begrüßen.&lt;br /&gt;
* Der offizielle Teil des Remterabends zeichnet sich durch diszipliniertes Verhalten der Freunde bei den Ausführungen des Hochmeisters und bei den künstlerischen Darbietungen aus. Die Kolonnenführer sind für die [[Hierarchie|Ordnung]] in ihren Kolonnen verantwortlich.&lt;br /&gt;
* Dem Rufzeichen zur Eröffnung oder Wiedereröffnung des Officiums ist umgehend Folge zu leisten.&lt;br /&gt;
* Später Eintretende bleiben während einer Rede oder eines Vortrages am Eingang wartend stehen.&lt;br /&gt;
* Das Betreten des Remters und seiner Nebenräume bei und nach offiziellen Veranstaltungen ist weiblichen Personen streng untersagt.&lt;br /&gt;
* Das Betreten des Remters im Mantel zu jeder Zeit erzwingt eine sogenannte pankgräfliche Bestrafung.&lt;br /&gt;
* Name und Beruf eines eingeführten, dem Hochmeister vorgestellten Gastes sind mit dem Namen des einführenden Freundes zur Erleichterung der Vorstellung (in deutscher Sprache) geschrieben dem Adjutanten des Hochmeisters zu übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kumperkatenstunde wie auch bei allen anderen Begrüßungen durch den [[Hochmeister]] (Geburtstage etc.) erheben sich alle Freunde unaufgefordert, wenn der Geehrte vor den Hochmeistertisch tritt. Nach der Ehrung stoßen ausnahmslos alle Freunde vor dem Hochmeistertisch begrüßend und beglückwünschend mit dem Geehrten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsfeste ==&lt;br /&gt;
=== Ordensfest Pankratius ===&lt;br /&gt;
Die Pankgrafen bezeichnen den 12. Mai als Pankratiustag und feiern ihr Ordensfest. An diesem Tag werden Auszeichnungen verliehen, Beförderungen zum Komtur oder Großkomtur vorgenommen sowie &amp;#039;&amp;#039;Kumperkaten&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Pankgrafen&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Der abschließende Teil des Festes ist öffentlich. Pankratius ist der höchste Feiertag im Jahreslauf der Pankgrafen. Viele Lieder und Gebräuche der Pankgrafen behandeln diesen Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pankgräfliches Eisbeinessen ===&lt;br /&gt;
Jährlich im November findet in Berlin die „pankgräfliche Eisbeinatzung“ (Zitat nach degenhardscher Chronik) statt. Dieses Ereignis ist ausschließlich Männern vorbehalten, Frauen ist der Zugang zu dem Saal nicht gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ritterfahrten ===&lt;br /&gt;
Die Liste der Ritterfahrten umfasst über 100 Städtenamen, die 100. Stadt führte die Pankgrafen 2007 nach [[Braubach]] am Rhein. Die Fahrten beginnen im Jahre 1881 mit einer Ritterfahrt nach [[Bernau bei Berlin|Bernau]], wie auch 1994 wieder. Die Zählung der Fahrten geht natürlicherweise auf die „Alte Pankgrafschaft 1381 von Wedding an der Panke bei Berlin“ bezogen. So fand 2010 die 631. Ritterfahrt als Freundschaftsfahrt nach Höxter statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;liste1&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.pankgrafen.de/html/ritterfahrten.html |text=Liste der Ritterfahrten |wayback=20170108142607}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche dieser Ritterfahrten endeten allerdings statt als besonderes Ereignis mit Zerwürfnissen. So war 1959  eine „Ritterfahrt zur Eroberung der Herzen“ nach [[Ansbach]] geplant und am Ende war es ein bitterböser Streit mit dem Verdacht des Meineids.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Kinnigkeit: [http://www.zeit.de/1961/18/trauriges-ende-einer-ritterfahrt &amp;#039;&amp;#039;Schworen die Pankgrafen einen Meineid? – Die Preußen eroberten Ansbach&amp;#039;&amp;#039;]. In Die Zeit, 28. April 1961&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche Gemeinde nutzt die Ritterfahrten zur Selbstwertgewinnung: {{&amp;quot; |1924 haben die Pankgrafen aus Berlin bei Ihrer Ritterfahrt [[Lychen]] erobert. Wegen der Insellage erachtete man es als schwierig, die Stadt über den Landweg einzunehmen. Man entschloss sich, aus Fürstenberg über das Wasser zu kommen. |Autor= |Quelle=}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lychen.de/376.html |text=Ritterfahrt der Pankgrafen 1924 |wayback=20160216000213}}, mit einem eingebundenen Film der Fahrt&amp;lt;/ref&amp;gt; Auszüge weiterer Beschreibungen aus der „degenhardt’schen Chronik“&amp;lt;ref name=&amp;quot;liste1&amp;quot; /&amp;gt; finden sich auf der „Homepage“ der Pankgrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pankgrafen.de/ Es grüßt Sie die „Alte Pankgrafenvereinigung von 1381 zu Berlin bey Wedding an der Panke“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gustav Degenhardt: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Alten Pankgrafschaft 1381 bis 1981&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pankgrafen.de/ Homepage des Vereins]&lt;br /&gt;
* [https://www.pankgrafen-braubach.com/ Pankgrafen Braubach]&lt;br /&gt;
* [https://www.apv-oha.de/apv-berlin/ Pankgrafen Osteroder Land]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3?artikel_id=2723676 |text=Beschreibung des Ordens- und Vereinsunwesens |wayback=20070928003821}}&lt;br /&gt;
* Tagesspiegel.de: [http://www.tagesspiegel.de/berlin/fuer-freundschaft-wohltun-vaterland/392676.html Für Freundschaft, Wohltun, Vaterland], vom 24. Februar 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1054619336|VIAF=309655293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltlicher Ritterorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1881]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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