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	<title>Panikattacke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Panikattacke&amp;diff=232414&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2025-09-03T22:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = MB23.H&lt;br /&gt;
| Data-01 = Panikattacke&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panikattacke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird das einzelne plötzliche und in der Regel nur einige Minuten anhaltende Auftreten einer körperlichen und psychischen Alarmreaktion (&amp;#039;&amp;#039;[[Kampf-oder-Flucht-Reaktion|fight or flight]]&amp;#039;&amp;#039;) ohne objektiven äußeren Anlass bezeichnet. Oft ist den Betroffenen nicht klar, dass ihre Symptome Ausdruck einer Panikreaktion sind. Die damit verbundenen körperlichen Reaktionen werden oft als (lebens-)bedrohlich erlebt, was die [[Angst]] und [[Panik]] weiter steigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltener können sich Panikattacken über einen längeren Zeitraum (bis zu mehreren Stunden) mit abgeschwächten Symptomen erstrecken. Vereinzelt stehen auch nur die psychischen Symptome (Angstgedanken, [[Derealisation]] und [[Depersonalisation]]) im Vordergrund, während körperliche Symptome kaum bemerkt werden. Beiden Gruppen gemeinsam ist, dass die Symptome oft nicht als Auswirkung einer Panik erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Panikteufelskreis.png|mini|Teufelskreis Panikattacken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Symptome ==&lt;br /&gt;
* Atemnot, Engegefühl in Brust und Kehle&lt;br /&gt;
* [[Hyperventilation]] (als Folge Kribbelgefühle in Gesicht und Händen, Muskelkrämpfe)&lt;br /&gt;
* Herzrasen&lt;br /&gt;
* Schweißausbrüche&lt;br /&gt;
* Zittern, Schwindel, Übelkeit&lt;br /&gt;
* Angstgedanken („Das ist ein Herzinfarkt“, „Jetzt sterbe ich gleich“, „Ich werde verrückt“)&lt;br /&gt;
* Depersonalisationsgefühle („Neben sich stehen“, „Nicht mehr ich selber sein“)&lt;br /&gt;
* Derealisationsgefühle (Umgebung wird als fremd, unwirklich wahrgenommen)&lt;br /&gt;
* Angst davor, Haus oder Wohnung zu verlassen, da etwas passieren könnte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Panikattacke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen und Therapie ==&lt;br /&gt;
Ausgelöst –&amp;amp;nbsp;und aufrechterhalten&amp;amp;nbsp;– werden die Panikattacken oft von automatisierten [[emotion]]alen und gedanklichen Fehlinterpretationen körperlicher Wahrnehmungen, was auch unter dem Begriff Panik-Teufelskreis beschrieben wird. Betroffene achten oft vermehrt auf die Symptome und warten regelrecht darauf, dass sie wieder auftreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Panikattacke&amp;quot;&amp;gt;[[Jürgen Margraf]]: &amp;#039;&amp;#039;Panik: Angstanfälle und Ihre Behandlung.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-540-52211-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Wiederkehrende Panikattacken können die Lebensführung schwer beeinträchtigen und werden als [[Panikstörung|Panik&amp;#039;&amp;#039;störung&amp;#039;&amp;#039;]] diagnostiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=T. In-Albon, J. Margraf |Hrsg=Hans-Ulrich Wittchen, Jürgen Hoyer |Titel=Panik und Agoraphobie |Sammelwerk=Klinische Psychologie und Psychotherapie |Verlag=Springer |Ort=Berlin / Heidelberg |Datum=2011 |ISBN=978-3-642-13017-5 |Seiten=915-935 |DOI=10.1007/978-3-642-13018-2_41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panikattacken treten oft auch in Zusammenhang mit anderen psychischen Störungen wie [[Agoraphobie]] und anderen [[Angststörung]]en, [[Depressive Störung|depressiven Störungen]] oder der [[Posttraumatische Belastungsstörung|posttraumatischen Belastungsstörung]] auf und lassen sich in der Regel im Rahmen einer [[Psychotherapie]] gut behandeln. Zur Behandlung akuter Panikattacken werden in schweren Fällen kurzzeitig [[Benzodiazepine]] eingesetzt. Da diese aber ein großes Suchtpotenzial bergen, sind sie nicht für längerfristigen Einsatz geeignet. Auch gesunde [[Schüchternheit|schüchterne]] Kinder und Jugendliche erleben von der [[Pubertät]] an gelegentliche Panikattacken, etwa in [[Prüfungsangst|Prüfungssituationen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Chris Hayward u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Pubertal Stage and Panic Attack History in Sixth- and Seventh-grade Girls.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Psychiatry&amp;#039;&amp;#039;, September 1992, Band 149, Heft 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panikzustände können seltener auch als Symptom im Rahmen körperlicher Erkrankungen auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Margraf, Silvia Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Verhaltenstherapie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen, Diagnostik, Verfahren, Rahmenbedingungen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Springer Verlag, Heidelberg 2009. Kapitel 26.3, S. 453.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Beispiel bei [[Endokrinologie|endokrinologischen]] Erkrankungen, bei Erkrankungen des [[Zentrales Nervensystem|zentralen Nervensystems]], der [[Schilddrüse]], des [[Herz]]ens, der [[Nebennieren]] sowie bei zahlreichen Tumorerkrankungen wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem [[Phäochromozytom]]. Diesen Erkrankungen ist gemeinsam, dass sie auf verschiedenen Wegen zu Veränderungen der Aktivität des [[Sympathikus]] oder einer veränderten Ausschüttung von [[Adrenalin]], [[Noradrenalin]] oder [[Cortisol]] führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Volz, Siegfried Kasper: &amp;#039;&amp;#039;Psychiatrie und Psychotherapie compact: Das gesamte Facharztwissen.&amp;#039;&amp;#039; Thieme Verlag, Stuttgart 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Endspurt Klinik Skript 4: Innere und Chirurgie: Endokrines System, Stoffwechsel, Niere, Wasser, Elektrolyte.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Therapie organisch bedingter Paniksymptome erfolgt medizinisch durch die Beseitigung der verursachenden Erkrankung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Reinecker: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Klinischen Psychologie und Psychotherapie. Modelle psychischer Störungen.&amp;#039;&amp;#039; Hogrefe Verlag, 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Volz, Siegfried Kasper: &amp;#039;&amp;#039;Psychiatrie und Psychotherapie compact. Das gesamte Facharztwissen.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme Verlag, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Margraf]]: &amp;#039;&amp;#039;Panik: Angstanfälle und Ihre Behandlung.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-540-52211-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4224266-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychische Störung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angst und Furcht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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