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	<title>Panentheismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:07:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Panentheismus&amp;diff=58222&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-07-23T15:21:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panentheismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nach griechisch πᾶν „alles“ und ἐν θεῷ „in Gott“) ist ein 1828 von [[Karl Christian Friedrich Krause]] geprägter [[Terminus]], der die Auffassung bezeichnet, „daß das Eine in sich und durch sich auch das All se[i]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Christian Friedrich Krause: &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über das System der Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung, Göttingen 1828, S.&amp;amp;nbsp;256.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei späteren Autoren wird der Terminus als Bezeichnung für eine Auffassung gebraucht, nach der „[[Gott]] der [[Welt]] [[Immanenz|immanent]] und zugleich zu ihr [[Transzendenz|transzendent]] ist, insofern die Welt ihrerseits Gott immanent, in Gott, von Gott umfasst ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Eisler (Philosoph)| Rudolf Eisler]], Karl Roretz: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der philosophischen Begriffe&amp;#039;&amp;#039;. Historisch-quellenmässig bearbeitet von Rudolf Eisler. Weitergeführt und vollendet durch Karl Roretz. 4., völlig neubearb. Aufl. Mittler, Berlin 1929, S.&amp;amp;nbsp;370.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bedeutet, aus Sicht des Panentheismus ist die Welt in Gott &amp;#039;&amp;#039;enthalten&amp;#039;&amp;#039;, Gott selbst &amp;#039;&amp;#039;übersteigt&amp;#039;&amp;#039; die Welt jedoch. Darin unterscheidet sich die panentheistische von der [[Pantheismus|pantheistischen]] Auffassung, die Gott als identisch mit der Welt betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pantheismus und Panentheismus ==&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt von Krauses Wortprägung ist ein bestimmtes Verständnis des [[Spinozismus]], das das Denken [[Spinoza]]s in der Formel &amp;#039;&amp;#039;[[Deus sive Natura]]&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst und darin die unmittelbare Identität von Gott und Natur ausgedrückt sieht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bell&amp;quot;&amp;gt;David Bell: &amp;#039;&amp;#039;Spinoza in Germany from 1670 to the Age of Goethe&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Bithell Series of Dissertations.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;7). Institute of Germanic Studies, London 1984, S.&amp;amp;nbsp;113f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts wurde diese Auffassung der Identität von Gott und Natur als &amp;#039;&amp;#039;[[Pantheismus]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Dierse, [[Winfried Schröder (Philosoph)|Winfried Schröder]]: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Pantheismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Wörterbuch der Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;7, Basel 1989, S.&amp;amp;nbsp;59–63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Demgegenüber soll der Panentheismus ausdrücken, dass die Welt zwar in Gott enthalten ist, dieser aber umfassender als jene gedacht wird. Gott und Welt sind hier also ausdrücklich nicht identisch. Der Panentheismus steht so in der Mitte zwischen Pantheismus (Immanenz Gottes in der Welt) und [[Theismus]] (Transzendenz Gottes zur Welt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Krause verwendeten auch Vertreter des theistischen Spätidealismus wie [[Immanuel Hermann Fichte]] den Ausdruck. Von dort drang er in die Philosophiegeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts ein; [[Wilhelm Windelband]] etwa bezeichnet damit die Positionen, die [[Johann Gottfried Herder]] vor allem in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Gott&amp;#039;&amp;#039; vertrat. In neueren Philosophie-historischen Arbeiten wird die Unterscheidung der Begriffe Pantheismus und Panentheismus kaum mehr verwendet, da sie auf einer unangemessenen Verkürzung von Spinozas Lehre beruht – die spätestens seit [[Friedrich Heinrich Jacobi]]s Schriften &amp;#039;&amp;#039;Über die Lehre des Spinoza&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Von den göttlichen Dingen und ihrer Offenbarung&amp;#039;&amp;#039; für das Verständnis des Begriffs „Pantheismus“ maßgeblich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bell&amp;quot; /&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Wörterbuch der Philosophie|Historische Wörterbuch der Philosophie]]&amp;#039;&amp;#039; führt den Begriff nur noch im Hinblick auf Krause.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Winfried Schröder (Philosoph)|Winfried Schröder]]: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Panentheismus (Krause).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Wörterbuch der Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;7, Basel 1989, S.&amp;amp;nbsp;48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen hat der Begriff in der [[Theologie]] größere Verbreitung erlangt und ist dort noch gebräuchlich,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. John Macquarrie: Art. &amp;#039;&amp;#039;Panentheismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 25. de Gruyter, Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.], 2000, S.&amp;amp;nbsp;611–615.&amp;lt;/ref&amp;gt; im angelsächsischen Bereich noch mehr als im deutschsprachigen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{SEP|https://plato.stanford.edu/entries/panentheism/|Panentheism|John Culp|beleg=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; besonders in der [[Prozesstheologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Religionswissenschaft]] wird der Ausdruck noch gelegentlich gebraucht und oft in einem [[Apologetik|apologetischen]] Sinn zur Abgrenzung von dem als theologisch problematisch angesehenen Pantheismus verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Elisabeth Hamacher: &amp;#039;&amp;#039;Gershom Scholem und die allgemeine Religionsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1999, S.&amp;amp;nbsp;268.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Allgegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Alleinheit]]&lt;br /&gt;
* [[Pandeismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Philip Clayton]], Arthur Peacocke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;In Whom We Live and Move and Have Our Being&amp;#039;&amp;#039;, William B. Eerdmans, Grand Rapids, MI 2004. ([https://books.google.de/books?id=N123ZrSR2b0C&amp;amp;hl=de Google Books])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4352367-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltanschauung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natürliche Theologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pantheismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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