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	<title>Pandur (Soldat) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T20:47:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pandur_(Soldat)&amp;diff=326278&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CH-NB - Österreich, Freikorps - Collection Gugelmann - GS-GUGE-MECHEL-E-5.tif|mini|Kroatischer Pandur in zeitgenössischer Darstellung (1794)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panduren 1742.jpg|mini|Panduren im Dienst der Habsburgermonarchie um 1742 (nichtzeitgenössische Darstellung)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trenkovi panduri Požega (u Čakovcu 2012).JPG|mini|Mitglieder des Vereins &amp;quot;Trencks Panduren&amp;quot; aus [[Požega (Kroatien)|Požega]] (2012)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pandur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{HuS|&amp;#039;&amp;#039;pandúr&amp;#039;&amp;#039;}}; von {{LaS|&amp;#039;&amp;#039;banderium&amp;#039;&amp;#039;}} für [[Banner (Militärischer Verband)|Banner]]) bezeichnete im 17. und 18. Jahrhundert einen bewaffneten Leibwächter [[Kroaten|kroatischer]] [[Adliger]] in [[Slawonien]] sowie einen Angehörigen einer [[Kaiserliche Armee (HRR)|kaiserlich-österreichischen]] [[Einheit (Militär)|Militäreinheit]] in den [[Schlesische Kriege|Schlesischen Kriegen]]. „Pandur“ bedeutet „Polizist“ im heutigen Ungarischen, wohingegen es in der Vergangenheit ein breites Wort für verschiedene bewaffnete Einheiten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 17. und 18. Jahrhundert wurden in der [[Habsburgermonarchie]] [[Soldat]]en von der [[Militärgrenze]] gegen das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]], zumeist [[Kroaten]], [[Rumänen]], [[Serben]] und [[Magyaren|Ungarn]], als Panduren bezeichnet. In [[Ungarn]], [[Kroatien]], [[Serbien]] oder der [[Walachei (Region)|Walachei]] wurden sie auch als Polizeitruppen verwandt. In Serbien etwa hat sich Pandur als negative Bezeichnung für Polizisten bis heute erhalten. Der Begriff Pandur leitet sich wahrscheinlich von den [[Banderien]] ab, nur mit dem Unterschied, dass im 17. Jahrhundert die Panduren leichte Fußsoldaten stellten. Das ursprüngliche Konzept war jedoch das gleiche, sie waren private Truppen bzw. Privatmilizen von zumeist ungarischen Adeligen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.kuk-wehrmacht.de/regiment/grenzer/panduren.html |wayback=20110127170300 |text=Überblick über die Geschichte der Panduren auf kuk-wehrmacht.de |archiv-bot=2019-05-06 01:04:23 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 15. Mai 2012&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen wurde unter [[Franz Freiherr von der Trenck]] eine wegen ihrer Gräueltaten berüchtigte österreichische [[Freischar]] in den [[Schlesische Kriege|Schlesischen Kriegen]] zusammengestellt. Franz Freiherr von der Trenck stellte seine Truppe vorwiegend aus Bewohnern der Ortschaften zusammen, in denen er seine Güter hatte (in den kroatischen Orten [[Pakrac]], [[Nuštar]], [[Brestovac (Slawonien)|Brestovac]] bei [[Požega (Kroatien)|Požega]] und den Gebieten um [[Osijek]]). Da dieser Teil [[Kroatien]]s erst wenige Jahre zuvor in das Reich der Habsburger eingegliedert worden war und bis dahin über einen Zeitraum von 150 Jahren unter türkischer Herrschaft stand, war die lokale Bevölkerung der türkischen Militärkultur entsprechend bekleidet und ausgestattet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Panduren trugen türkische [[Flinte]]n, [[Kilidsch|Säbel]], verschiedene Arten von [[Pistole]]n und lange „[[Jatagan]]“ genannte Messer. Baron von der Trenck sah in dieser ungewöhnlichen Ausrüstung einen Vorteil, weil nach seiner Ansicht dieses fremdländische Aussehen eine entsprechende psychologische Wirkung auf die Gegner hatte. Wegen ihrer roten Mäntel nannte man die Panduren auch gelegentlich „Rotmäntler“ oder „Rote Kapuziner“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1756 ging diese militärische Einheit in ein Regiment der ungarischen [[Infanterie]] des stehenden Heeres über. In der darauf folgenden Zeit wurden das Erscheinungsbild und die Ausrüstung der Soldaten denen der österreichisch-ungarischen Streitkräfte angepasst. Unter der letzten Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[K.u.k. Infanterieregiment „Dankl“ Nr. 53|k.u.k. Ungarisch-Kroatisches Infanterie Regiment „Dankl“ Nr. 53]]&amp;#039;&amp;#039; bestand diese Einheit bis 1918 mit einer Garnison in Agram (heute [[Zagreb]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere bekannte Pandurenführer waren [[Karađorđe]], der Anführer des serbischen Aufstandes von 1804, [[Tudor Vladimirescu]], der Anführer des rumänischen Aufstandes von 1821, oder der ungarische Panduren- und späterer Banditenführer [[Sándor Rózsa]]. Hier war die Grenze zu den [[Heiducken]] oft sehr fließend und viele Heiducken dienten auch als Panduren für den österreichischen oder osmanischen Verwaltungsapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption in der Kunst ==&lt;br /&gt;
Der [[Augsburg]]er [[Kupferstecher]] [[Martin Engelbrecht]] brachte eine [[Kupferstich]]serie über „exotische“ Soldaten am deutschen Kriegsschauplatz heraus, welche an den [[Schlesische Kriege|Schlesischen Kriegen]] teilnahmen (&amp;#039;&amp;#039;Theatre de la milice etrangere; Schaubühne verschiedener in Teutschland bishero unbekannt gewester Soldaten von ausländischen Nationen&amp;#039;&amp;#039;), wobei die Panduren eine zentrale Rolle spielen. Die Serie umfasst rund einhundertfünfzig Einzelblätter mit Darstellungen irregulärer Truppen aus der Zeit des [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichischen Erbfolgekrieges]]. Neben &amp;#039;&amp;#039;„Sclavonischen“ Tolpatschen, Kroaten, Panduren und Haiducken&amp;#039;&amp;#039; sind auch einige „Bergschotten“ zu sehen. Jedes Blatt ist mit einem erklärenden Vierzeiler versehen, der häufig auf die „Fremdheit“ und „Neuartigkeit“ der dargestellten Krieger hinweist. Durch ihre „Kostümierung“ erscheinen die repräsentierten Figuren gleichsam wie von Schauspielern verkörperte Rollen. Engelbrechts Serie bediente offenbar eine besondere Nachfrage nach „exotischem“ Bildmaterial über die Akteure des damaligen Krieges und kann – die Vielzahl der Nachahmer betrachtend, die sein Werk gefunden hat – als außerordentlich erfolgreich eingestuft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Liselotte Popelka: &amp;#039;&amp;#039;Martin Engelbrecht und die Hilfsvölker Maria Theresias&amp;#039;&amp;#039;, in: Gerda Mraz (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Maria Theresia als Königin von Ungarn&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellung im Schloss Halbturn, Burgenland, 15. Mai – 26. Oktober 1980; Schloss Halbturn, Eisenstadt 1980, S. 45–51; zit. bei: Marian Füssel: &amp;#039;&amp;#039;Theatrum Belli. Der Krieg als Inszenierung und Wissensschauplatz im 17. und 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, wissenschaftliche Arbeit an der Universität Münster [http://www.metaphorik.de/14/Fuessel.pdf online auf metaphorik.de] (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 15. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Serie ist im [[Wien]]er [[Heeresgeschichtliches Museum|Heeresgeschichtlichen Museum]] ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Christoph Allmayer-Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Heeresgeschichtliche Museum Wien. Saal II - Das 18. Jahrhundert bis 1790&amp;#039;&amp;#039;. Kiesel Verlag, Salzburg 1983, ISBN 3-7023-4012-2, S. 29, 64&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kolorierter Punzenstich nach [[Vinzenz Georg Kininger]] in den &amp;#039;&amp;#039;Kleidertrachten der Kaiserlichen Königlichen Staaten&amp;#039;&amp;#039; bei T. Mollo, 1803–1821, Tafel 50 stellt einen &amp;#039;&amp;#039;Rotmantel&amp;#039;&amp;#039; in Gefechtsbereitschaft dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kroatische Reiter]]&lt;br /&gt;
* [[Pandurensteig]], Fernwanderweg im [[Oberpfälzer Wald|Oberpfälzer]] und [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pandurs|Pandur (Soldat)}}&lt;br /&gt;
*[https://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.p/p052147.htm Aeiou Text]&lt;br /&gt;
*[http://www.historischer-service.de/oesterreich/biograph/f0017trenck.html Historischer Service]&lt;br /&gt;
*[https://www.ruethenfest.de/die-lager/panduren-lager/ Ruethenfest]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (historisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kroatische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumänische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serbische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türkenkriege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavallerie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kroatische Geschichte (18. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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