<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pandektenwissenschaft</id>
	<title>Pandektenwissenschaft - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pandektenwissenschaft"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pandektenwissenschaft&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-22T01:19:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pandektenwissenschaft&amp;diff=41059&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 8. November 2025 um 15:30 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pandektenwissenschaft&amp;diff=41059&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-08T15:30:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pandektenwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pandektistik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gruppenbezeichnung für die Arbeiten der romanistischen deutschen [[Privatrecht|Zivilrechtswissenschaftler]] des 19. Jahrhunderts mit den antiken [[Römisches Recht|römischen Rechtsquellen]] des [[Justinian I.|justinianischen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus iuris civilis]]&amp;#039;&amp;#039;, insbesondere den namensgebenden &amp;#039;&amp;#039;[[Pandekten]]&amp;#039;&amp;#039; (zumeist &amp;#039;&amp;#039;Digesten&amp;#039;&amp;#039; genannt). In Anlehnung an [[Friedrich Carl von Savigny]] wurde der Begriff im Zusammenhang mit der [[Historische Rechtsschule|Historischen Rechtsschule]] enger gefasst, verstanden als das „heutige römische Recht“. Die Quellen waren Bestandteil des [[Gemeines Recht|Gemeinen Rechts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pandektenwissenschaft war in ihrem Kern [[Rechtspositivismus|positivistisch]] geprägt und war Ausgangspunkt für die modernen Kodifikationen des [[Privatrecht]]s, zu denen beispielsweise das deutsche [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerliche Gesetzbuch]] gehört. Die Pandektenwissenschaft bildete den Abschluss des neuzeitlichen &amp;#039;&amp;#039;[[usus modernus pandectarum]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Arbeiten der Vertreter der Historischen Rechtsschule, die der Pandektenwissenschaft zugerechnet werden können, unterlagen unterschiedlichen programmatischen Prämissen und Weltanschauungen. Während Savigny auf die Theorie als rechtswissenschaftliches (dogmatisches) Fundament und die Wechselwirkungen geschichtlicher Positionen der Gesellschaft abhob, gab [[Rudolf von Jhering]] den Versuch auf, an geltendes Recht zu gelangen, indem die Entwicklung von Normen mit rechtshistorischen Mitteln geschildert werden. Er trennte die Disziplinen [[Rechtsgeschichte]] und [[Rechtsdogmatik]] auf, um „durch das römische Recht über das römische Recht hinaus“ zu gelangen. So unterwarf er der Dogmatik einzig die antiken Quellen. Übereinstimmungen bestanden andererseits in der gemeinsamen Zielformulierung: Schaffung eines nationalen überterritorialen Zivilrechts, unterworfen dem Leitbild der Verwirklichung des [[Volksgeist]]es. Eine [[Kodifikation]] des Zivilrechts stand bei Savigny noch nicht im Raum, anders verhielt es sich bei den Bestrebungen [[Anton Friedrich Justus Thibaut|Thibauts]] (vgl. [[Kodifikationsstreit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begriff ===&lt;br /&gt;
Der Begriff des – der Pandektenwissenschaft zugrundeliegenden – Pandektensystems lässt sich nicht aus den &amp;#039;&amp;#039;[[Pandekten]]&amp;#039;&amp;#039; (= „Digesten“) herleiten. Ebenso wenig bürgen die [[Institutiones Gai|gaianischen]] oder die [[spätantike]]n [[Institutiones Iustiniani|justinianischen Institutionen]] unmittelbar für Fundstellen. Vielmehr geht der Begriff auf den [[Klassik (Jurisprudenz)|klassischen Juristen]] [[Gaius (Jurist)|Gaius]] zurück, der dem Zivilrechtssystem mit den Oberbegriffen &amp;#039;&amp;#039;personae&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;res&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;actiones&amp;#039;&amp;#039; eine dreigliedrige Ordnung zugrunde legte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Fortunat Stagl: &amp;#039;&amp;#039;Das didaktische System des Gaius&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; (Romanistische Abteilung). Band 131, Heft 1, 2014. S.&amp;amp;nbsp;313–348 (313 f.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff „Pandektensystem“ ist allerdings eine Schöpfung [[Gustav Hugo]]s aus dem Jahr 1789. Er hatte sich mit einer schmalen Werkausgabe an seine Studenten gerichtet,&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Hugo: &amp;#039;&amp;#039;Institutionen des römischen Rechts&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1789, S.&amp;amp;nbsp;18 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der er die die Konzeption des Systems aus [[vernunftrecht]]lichen Erwägungen herleitete, angelehnt an das [[Naturrecht]]. [[Georg Arnold Heise]] theoretisierte das Modell ebenfalls.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Arnold Heise: &amp;#039;&amp;#039;Grundriß eines Systems des Gemeinen Civilrechts&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Heidelberg 1819. S.&amp;amp;nbsp;16 n 5, S.&amp;amp;nbsp;157 n 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es führten also nicht – was zunächst naheliegt – die historischen Quellen zur Begriffsbildung. Es waren logische Entwicklungen, aufbauend auf der Trennung von Schuld- und Sachenrecht, die aus der Antike herrührte. Etwas polemisch attestierte [[Franz Wieacker]], dass das Pandektensystem ein „Vermächtnis“ des Naturrechts an die Historische Rechtsschule sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Wieacker: &amp;#039;&amp;#039;Privatrechtsgeschichte der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck u. Ruprecht, Göttingen 1952, weitere Auflagen 1967, 1996, 2016. S.&amp;amp;nbsp;373.; ausführlich dazu, Andreas B. Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Zur Entstehung des modernen Pandektensystems&amp;#039;&amp;#039;, (Fn. 2) S.&amp;amp;nbsp;583 ff, 588.(Schwarz kommt zu dem Schluss, dass es das Pandektensystem im römischen Recht nicht gegeben habe).&amp;lt;/ref&amp;gt; Streitig bleibt im Ergebnis, ob die gliedernde Fünfteilung des Zivilrechts in einen Allgemeinen Teil und die vier Abschnitte Sachenrecht, Schuldrecht, Familienrecht und Erbrecht (heutiger Stand), nicht doch auf die Ordnung des Gaius zurückgehen, dort aber eine „eklatante Lücke“&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Stagl keine Schließung durch später entstandene Handbücher wie das [[Codex Veronensis (Evangelien)|Veroneser Manuskript]], die [[Epitome Gai]] oder die [[Fragmente von Autun]].&amp;lt;/ref&amp;gt; (etwa zur [[Mitgift|&amp;#039;&amp;#039;dos&amp;#039;&amp;#039;]]) offensteht.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Fortunat Stagl: &amp;#039;&amp;#039;Das didaktische System des Gaius&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (Romanistische Abteilung). Band 131, Heft 1, 2014. S.&amp;amp;nbsp;313–348 (315 f.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertreter ===&lt;br /&gt;
Bedeutende Vertreter sind [[Georg Friedrich Puchta]], [[Friedrich Mommsen]], [[Alois von Brinz]] und [[Bernhard Windscheid]]. Windscheid dreibändiges &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch des Pandektenrechts&amp;#039;&amp;#039; erlangte für die deutschen Gebiete eine Autorität gesetzesgleichen Charakters überall dort, wo das römische Recht nicht bereits durch staatliche Gesetzgebung verdrängt war. Ab 1807 integrierte [[Georg Arnold Heise]] das System in seine Vorlesungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Beschrieben im Initialwerk von [[Georg Arnold Heise]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundriß eines Systems des allgemeinen Civilrechts zum Behuf von Pandekten-Vorlesungen&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 1807; 3. Auflage 1819; mehrere Nachdrucke, zuletzt 1997, ISBN 3-8051-0302-6; [[Roderich von Stintzing]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Deutschen Rechtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und fortgeführt von [[Ernst Landsberg]], Oldenbourg, München 1880–1910 u. Neudruck bei Scientia, Aalen 1978, Band III, 2. Halbband, 1910, S. 88 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem Flügel der &amp;#039;&amp;#039;Romanisten&amp;#039;&amp;#039; (der historischen Rechtsschule) basierende Pandektenwissenschaft war der Kritik durch die Vertreter der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Germanisten&amp;#039;&amp;#039; um [[Georg Beseler]] oder [[Rudolf von Jhering]] ausgesetzt. Ihrer Auffassung nach hätte das Augenmerk weniger auf die naturrechtlichen Bestrebungen der Herleitung eines systematisch sauberen Begriffssystems gelegt werden müssen, als vielmehr die eigentliche Funktion von Recht als Ausgleichssystem bei Interessenswidersprüchen, hervorgehoben werden müssen. Das habe zur [[Pejorativum|abwertenden Konnotation]] der Pandektistik als [[Begriffsjurisprudenz]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Systematik ===&lt;br /&gt;
Die Pandektistik ist ein Ordnungssystem, das rechtssystematische Untergliederungen in Sachbereiche vornimmt, so das [[Schuldrecht (Deutschland)|Schuld-]], das [[Sachenrecht (Deutschland)|Sachen-]], das [[Familienrecht (Deutschland)|Familien-]] und das [[Erbrecht]]. Zielstellung der Konzeption ist die Aufarbeitung der römischen Rechtsmaterien zu einem widerspruchsfreien System von Rechtssätzen, das einer modernen Warenverkehrsgesellschaft standhält. Der Duktus ist ausgesprochen [[Fachsprache|fachsprachlich]] und weist einen hohen [[Abstraktion]]sgrad auf, dies durchaus mit dem Kalkül, gegen politische Einflussnahmen abzuschirmen. Dabei entstanden konstruierte Rechtsfiguren wie die &amp;#039;&amp;#039;[[culpa in contrahendo]]&amp;#039;&amp;#039; oder das Abwehrrecht des Grundstückseigentümers (&amp;#039;&amp;#039;[[Beseitigungs- und Unterlassungsanspruch|actio negatoria]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systematisch wurde römisches Recht bis ins 19. Jahrhundert hinein über das zweiteilige [[Institutionensystem]] erfasst, das in seinen Ursprüngen auf den Klassiker Gaius zurückging und sich über die Spätantike hinaus in die [[Neuzeit]] durchsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Hermann Seiler]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gegenwart im Zivilrecht. Grundzüge des Sachenrechts&amp;#039;&amp;#039;, Heymanns, Köln 2005, ISBN 978-3-452-25387-3, S. 229–295 (230).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Josef Wieling]]: &amp;#039;&amp;#039;Sachenrecht&amp;#039;&amp;#039;, 5. Aufl., Berlin 2007, I § 1 I 1,2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zweiteilige Methode der Aufteilung des Privatrechts in „Personenrecht“ (&amp;#039;&amp;#039;personae&amp;#039;&amp;#039;) und „Sachenrecht“ (&amp;#039;&amp;#039;res&amp;#039;&amp;#039;), wurde überwunden, weil der sachenrechtliche &amp;#039;&amp;#039;res&amp;#039;&amp;#039;-Begriff konturenarm ausufernd und nicht fassbar geworden war. Dessen begriffliche Einengung führte dazu, dass statt einer Zwei-, eine Fünfteilung der Systematik entstand. Dieser Fünfteilung lag die Struktur der Hauptbegrifflichkeiten des antiken Zivilrechts zugrunde, wonach die Rechtsgebiete folgendermaßen aufgeteilt wurden: [[Rechtssubjekt]], [[Pater familias|Familie]], [[Dominium|Eigentum]], [[Obligation (Recht)|Vertrag]] und [[Deliktsobligation|Delikt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Wesel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Rechts. Von den Frühformen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Verlag C.H. Beck, München 2006, ISBN 3-406-47543-4. S. 113–246 (159).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Erbrecht]] wurde an den Schluss der Systematik gestellt und das Eigentums- und Vermögensrecht nach rechtstechnischen Gesichtspunkten in „[[Dingliches Recht]]“ ([[Absolutes Recht|absolut wirksames Recht]], Sachenrecht) und „[[Relatives Recht|Obligatorisches Recht]]“ ([[Relatives Recht|relativ wirksames Recht]], Vertragsrecht) aufgeteilt. Vorangestellt wurde im Wege einer Klammertechnik ein „[[Klammertechnik (Recht)|Allgemeiner Teil]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die inhaltliche Vertiefung geltenden Rechts wurde über die Bildung abstrakter [[Rechtssatz|Rechtssätze]] und [[Rechtsbegriff|Begriffe]] vorgenommen, wobei diese aus den Pandekten extrahiert und systematisch dargestellt wurden. Besondere Bemühungen der Pandektenwissenschaft galten den intensiven rechtstheoretischen Begründungen von [[Subjektives Recht|subjektiven Rechten]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Windscheid]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch des Pandektenrechts&amp;#039;&amp;#039; in drei Bänden. Mit Anmerkungen von [[Theodor Kipp]], 9. Auflage Leipzig 1906, (Erstauflage 1862–1870), § 37 Fn. 3 (enthält detaillierten Überblick über die Diskussion).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wissenschaftlich entfaltete Pandektenrecht galt in Deutschland bis zum 1. Januar 1900 als „[[Gemeines Recht]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Zu beachten ist, dass das Gemeine Recht 1806 mit dem Untergang des [[Heiliges Römisches Reich|HRR]] seine Legitimation verlor, aber indirekt fortgelebt wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war das Fundament für die Schaffung des [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB)]], in dem die Systematik fortlebt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Okko Behrends]], [[Wolfgang Sellert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kodifikationsgedanke und das Modell des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). 9. Symposium der Kommission „Die Funktion des Gesetzes in Geschichte und Gegenwart“.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen.&amp;#039;&amp;#039;(Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge Nr. 236). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht 2000. ISBN 3-525-82508-0 (im Buch falsch mit Prüfziffer -8). S.&amp;amp;nbsp;12–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss der Historischen Rechtsschule ===&lt;br /&gt;
Ein Schicksalsjahr für das langlebige Gemeine Recht (&amp;#039;&amp;#039;ius commune&amp;#039;&amp;#039;) war das Epochenjahr [[1806#Ein deutsches „Epochenjahr“|1806]]. In der Nachwirkung der [[Koalitionskriege|napoleonischen Kriege]] und der politischen Neuorientierungen, ging das [[Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Reich (deutscher Nation)]], das zuletzt faktisch handlungsunfähig geworden war, unter. Damit verlor das gesamte Privatrecht seine Legitimation. Seine Verbindlichkeit hatte es ursprünglich durch die [[Reichskammergericht]]sordnungen erlangt. In das Vakuum hinein drohte die Zersplitterung allen Rechts. Es stand zu befürchten, dass es lediglich partikular wirkt – bedingt auch durch die Kleinteiligkeit territorialer Gesetzgebungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Peter Haferkamp]], [[Tilman Repgen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Usus modernus pandectarum. Römisches Recht. Deutsches Recht und Naturrecht in der Frühen Neuzeit. [[Klaus Luig]] zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag 2007. ISBN 978-3-412-23606-9. S. 25–44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser drohenden Gefahr stemmte sich insbesondere Savigny, der um ein einheitlich gültiges Privatrecht kämpfte, entgegen. Politisch wie rechtlich wurden konträre Auffassungen vertreten, die zu [[Historische Rechtsschule#Kritik|hitzigen Debatten]] führten, vornehmlich zwischen den Widersachern Savigny und [[Eduard Gans|Gans]]. Der wirkmächtige Savigny setzte sich mit seiner Auffassung letztlich durch. Sie begründete dahin, dass das römische Recht seine Geltung seit der [[Spätantike]] stets ohne staatliche Rechtfertigung erlangt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Rückert]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Carl von Savigny (1779-1861). Geschichte des Römischen Rechts im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, in: Volker Reinhardt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hauptwerke der Geschichtsschreibung (1997).&amp;#039;&amp;#039; S. 560–564.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das „heutige römische Recht“ [im Sinne der Vorstellungen der Rechtslehre des 19. Jahrhunderts] durfte daher als nationales, aber staatsfreies Recht zunächst fortgelten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Haferkamp: &amp;#039;&amp;#039;The Science of Private Law and the State in Nineteenth Century Germany&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Nils Jansen]], [[Ralf Michaels]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beyond the State: Rethinking Private Law&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 2008. S.&amp;amp;nbsp;245–267.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1814 ergänzte Savigny seine Forderungen noch, denn seiner Logik folgend, entwickle sich Recht dreistufig, nacheinander durch Sitte, Volksglaube und Jurisprudenz.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich von Savigny: &amp;#039;&amp;#039;Vom Beruf unserer Zeit für Gesetzgebung und Rechtswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg, 1814. S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zu bewahrende &amp;#039;&amp;#039;ius commune&amp;#039;&amp;#039; war aufgrund von Übereinkünften von Juristen entstanden. Um das Juristenrecht gegenüber dem Recht kraft Gesetzgebung abzugrenzen, nannte er es [[Gewohnheitsrecht]]. Im Einzelnen war dazu vieles umstritten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haferkamp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu trat, dass sich die Pandektenwissenschaft als geschichtliche [[Rechtswissenschaft]] verstand. Sie schloss an den romanistischen Zweig der Historischen Rechtsschule an, welche zu Anfang des 19. Jahrhunderts vor allem von Savigny in Abkehr vom „Naturrecht“ begründet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://dlib-pr.mpier.mpg.de/m/kleioc/0010/exec/books/%22199276%22 |wayback=20110513054152 |text=Friedrich Carl von Savigny: &amp;#039;&amp;#039;System des heutigen römischen Rechts&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-25 09:38:18 InternetArchiveBot }}, 8 Bände, 1840 bis 1849.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dahinter stand die Auffassung, dass Recht nicht kulturell entkoppelt sei und als zeitloses „Vernunftrecht“ wirke, sondern vielmehr die Kultur eines Volkes spiegle, weshalb es in seiner Entwicklungsgeschichte historisch sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harke&amp;quot;&amp;gt;[[Jan Dirk Harke]]: &amp;#039;&amp;#039;Römisches Recht. Von der klassischen Zeit bis zu den modernen Kodifikationen&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57405-4 (&amp;#039;&amp;#039;Grundrisse des Rechts&amp;#039;&amp;#039;), § 3 Rnr. 9 ff. (S. 32–35).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei betonte Savigny, der zum Avantgardisten der [[Interessenjurisprudenz]] werden sollte, dass die Systematik Raum für rechtsschöpferisches Tätigwerden benötige. Savigny, der zum eigentlichen [[Klassik (Jurisprudenz)|klassischen]] römischen Recht vordringen wollte, befreite es zu diesem Zweck von einer Vielzahl seiner [[mittelalter]]lichen Einflüsse durch Veränderungen, blieb methodisch häufig allerdings inkonsequent, denn es finden sich deutliche Anhaltspunkte für [[überpositives Recht]], das er ja gerade zu überwinden suchte. Außerdem griff er in praktikables Gewohnheitsrecht ein. Bedeutung für die Pandektenwissenschaft hatte das &amp;#039;&amp;#039;[[ius strictum]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Gegensatz zur Aufklärungsjurisprudenz stand die Pandektenwissenschaft den Kodifikationsbestrebungen zurückhaltend gegenüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meder&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Meder |Titel=Aequitas und ius strictum in der Historischen Rechtsschule und Pandektistik |Hrsg=Matthias Armgard, Hubertus Busche |Sammelwerk=Recht und Billigkeit zur Geschichte der Beurteilung ihres Verhältnisses |Ort=Tübingen |Datum=2021 |ISBN=978-3-16-159797-8 |Seiten=509 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Unterschied – etwa zu Kants Rechtslehre – besteht darin, dass die Pandektenwissenschaft der sozialen Motivation der Billigkeit großen Raum eingeräumt hat. Insoweit hat sie gegenüber den Postulaten des aufgeklärten Absolutismus Recht behalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Neuausrichtung des Blickwinkels fiel ins Jahr [[1848]], dem Jahr der Erhebungen im [[Revolutionen 1848/1849|bürgerlich-revolutionären Europa]]. Bislang hatte sich die Rechtswissenschaft an philosophischen Leitvorstellungen orientiert. Vorbildcharakter hatte – aufgrund ihrer Herkunft aus dem kanonischen Recht – außerdem die Theologie. Nunmehr richtete sich der Blick gezielt auf die Naturwissenschaften, die zum Maßstab wurden. Die Versuche Rechtsthemen mit naturwissenschaftlichen Methoden zu messen scheiterten allerdings, die Begriffsjuristen taten sich bei den Transforamtionsbemühungen schlicht zu schwer. Die Pandektenwissenschaft war letztlich dazu gezwungen, eigene Wege einzuschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Haferkamp: &amp;#039;&amp;#039;Dogmatisierungsprozesse im „heutigen Römischen Recht“ des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Georg Essen]], [[Nils Jansen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dogmatisierungsprozesse in Recht und Religion&amp;#039;&amp;#039;. Mohr Siebeck, Tübingen 2011. ISBN 978-3-16-150790-8. S. 259–276 (261 ff.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Reichsgründung|Reichsgründung]] [[1871]] brachte eine staatliche Gesetzgebung mit sich. Recht wurde national gedacht und die Pandektistik geriet in Kritik. Antike Quellen wurden als „unwissenschaftliche“ Grundlage begriffen, die Idee des „Volksgeistes“ als „mystisch“. 1873 begannen die Arbeiten zur Gesetzgebung am BGB. Der Diskurs im Zivilrecht politisierte sich, denn viele sozialrechtliche Komponenten wurden diskutiert und aufgenommen. Demgegenüber wurde die Pandektistik als zunehmend weltfremdes und unsoziales Rechtssystem wahrgenommen, das lediglich die Rechte des Stärkeren schützte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haferkamp&amp;quot;&amp;gt;Hans-Peter Haferkamp: &amp;#039;&amp;#039;Die sogenannte Begriffsjurisprudenz im 19. Jahrhundert – „reines“ Recht?&amp;#039;&amp;#039;, in [[Otto Depenheuer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reinheit des Rechts. Kategorisches Prinzip oder regulative Idee?&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften; Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2010. ISBN 978-3531-17564-5. S. 79–99 (96 f.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtslehre des 19. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
Die Gelehrten der sich daraus entwickelnden Pandektenwissenschaft griffen Savignys Weg auf und mit ihm das Fundament für eine eigenständige Gesetzgebung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Harke&amp;quot; /&amp;gt; Bedeutende Vertreter der Pandektenwissenschaft waren, Georg Arnold Heise folgend, neben den in der Einleitung genannten Wissenschaftlern Puchta, Mommsen, von Brinz und Windscheid noch [[Karl Adolph von Vangerow]], [[Heinrich Dernburg]], [[Julius Baron]] und [[Oskar von Bülow]]. Konzipiert ist die Pandektenwissenschaft als Versuch einer widerspruchsfreien Organisation des Rechtsstoffs der Römer zu einem Rechtssatzsystem. Dem Richter [[Gottlieb Planck]] steht das Verdienst zu, der wichtigste Vertreter der Umsetzung der wissenschaftlichen Ansätze in die Rechtspraxis zu sein. Windscheid und Planck gehörten der ersten Kommission an, die 1874 das Schuldrecht des späteren Bürgerlichen Gesetzbuches in den ersten Kommissionsentwurf nach Bestimmung der [[Lex Miquel-Lasker]] einbrachten, welcher 1887/88 mit einer ausführlichen Erläuterung seiner „Motive“ veröffentlicht wurde. Die in Teilen Deutschlands als [[Partikularrecht]] geltenden Kodifikationen wie das [[Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten|Preußische Allgemeine Landrecht]] (PrALR) waren erheblich weniger wissenschaftlich durchgestaltet; das alte [[Germanisches Recht|deutsche Recht]] bot vergleichsweise wenig Stoff. Gegenüber dem römischen Recht konnte sich beides nicht leicht behaupten. Trotz der von den Vertretern der germanistischen Seite angeführten Kritik – insbesondere wandte sich diese gegen die geringe Rücksichtnahme auf die gesellschaftliche Wirklichkeit innerhalb sich auftuender frühkapitalistischer Strömungen – durchlief der &amp;#039;&amp;#039;Zweite Entwurf&amp;#039;&amp;#039; nach diversen Änderungen erfolgreich das Gesetzgebungsverfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenständige Gesetzgebungen ==&lt;br /&gt;
Die Folge der Vorherrschaft des römischen Rechts war ein hoher Grad an Abstraktion und Systematik, der den Umgang mit dem Gesetz vor allem dem Rechtskundigen (nämlich dem Juristen) überließ. Dadurch ist zugleich eine fein differenzierte Rechtsordnung mit großer innerer Folgerichtigkeit geschaffen worden, die einen bis heute fortwirkenden Kulturwert von hohem Rang darstellt. So konnte das Pandektenrecht auch dem Anliegen des [[Liberalismus]] gerecht werden, die Willkür des Richters gegenüber den streitenden Parteien möglichst eng zu begrenzen. Der Erfolg des auf dem Pandektensystem beruhenden BGB führte sogar zum „Rechtsexport“. Die 1896 abgeschlossene [[Kodifikation]] des deutschen Privatrechts im BGB war Vorbild etwa für das [[Zivilgesetzbuch (Schweiz)|Zivilgesetzbuch]] (ZGB) der [[Schweiz]] sowie Kodifikationen des Zivilrechts anderer Kulturkreise, etwa der [[Türkei]], [[Thailand]]s, [[Japan#Recht|Japans]] oder [[Korea]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pandektenwissenschaft war bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts von Bedeutung, wurde dann aber von der Ausrichtung der Rechtswissenschaft auf das zum 1. Januar 1900 in Kraft getretene BGB abgelöst. Mit dem auf die Pandekten zurückgehenden römischen Recht verschwand die Pandektenwissenschaft auch aus der Rechtspraxis. Bereits wenige Jahre nach der Jahrhundertwende wurde die Befassung mit dem römischen Recht mehr und mehr zu einer Domäne der [[Rechtsgeschichte]] (siehe auch [[Rezeption des römischen Rechts]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf von Jhering]]: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Aufgabe&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Dogmatik des heutigen römischen und deutschen Privatrechts&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, 1857, S. 1–52. ([https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10740334?page=9 Digitalisat auf digitale-sammlungen.de], abgerufen am 30. Oktober 2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Ludwig Arndts|Karl Ludwig Arndts von Arnesberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Pandekten&amp;#039;&amp;#039;, 9. Aufl., Stuttgart 1877, [http://dlib-pr.mpier.mpg.de/m/kleioc/0010/exec/books/%2296050%22 online]&lt;br /&gt;
* [[Julius Baron]]: &amp;#039;&amp;#039;Pandekten.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1872. ([https://books.google.de/books?id=Zsn5UynWAbkC&amp;amp;pg=PA Digitalisat.])&lt;br /&gt;
* [[Alois von Brinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Pandekten&amp;#039;&amp;#039; (Erlangen, 1857–1871, 2 Bde.; 3. Aufl. 1884)&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Dernburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Pandekten&amp;#039;&amp;#039;, 6., verb. Aufl. Band 1–3, Berlin 1900–1901&lt;br /&gt;
* Sérgio Fernandes Fortunato: &amp;#039;&amp;#039;Vom römisch-gemeinen Recht zum Bürgerlichen Gesetzbuch&amp;#039;&amp;#039;, [http://www.zjs-online.com/dat/artikel/2009_4_199.pdf &amp;#039;&amp;#039;ZJS&amp;#039;&amp;#039; 4 (2009), S. 327–338] (PDF; 175&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* [[Georg Arnold Heise]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundriß eines Systems des allgemeinen Civilrechts zum Behuf von Pandekten-Vorlesungen&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 1807; 3. Auflage 1819; mehrere Nachdrucke, zuletzt 1997, ISBN 3-8051-0302-6&lt;br /&gt;
* [[Paul Koschaker]]; &amp;#039;&amp;#039;Europa und das römische Recht&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, München 1966.&lt;br /&gt;
* [[Georg Friedrich Puchta]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Pandekten&amp;#039;&amp;#039;, 9. verm. Aufl., Leipzig 1863&lt;br /&gt;
* [[Johann Adam Seuffert]]: &amp;#039;&amp;#039;Praktisches Pandektenrecht&amp;#039;&amp;#039;, 3. Aufl. Band 1–3, Würzburg 1852&lt;br /&gt;
* [[Anton Friedrich Justus Thibaut]]: &amp;#039;&amp;#039;System des Pandekten-Rechts&amp;#039;&amp;#039;, 9. Ausg. Band 1–2, Jena 1846&lt;br /&gt;
* [[Karl Georg von Wächter]]: &amp;#039;&amp;#039;Pandekten Band 1-2&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1880&lt;br /&gt;
* [[Franz Wieacker]]: &amp;#039;&amp;#039;Privatrechtsgeschichte der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Göttingen 1967. S. 430 ff.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Windscheid]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch des Pandektenrechts&amp;#039;&amp;#039; (1862 ff.), 6. Aufl. Band 1–3, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1887&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://dlib-pr.mpier.mpg.de/ Digitale Bibliothek des Max-Planck-Institutes für Rechtsgeschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4044456-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte der Neuzeit (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
	</entry>
</feed>