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	<title>Panarabismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt Vorlage {{&lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Rp&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Rp (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;rp&lt;/a&gt;}} ersetzt/ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;→&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arabische Liga.png|mini|Die Staaten der Arabischen Liga]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panarabismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Sonderform des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arabischen Nationalismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die die arabische [[Kulturnation]], im Sinne von gemeinsamer [[Arabische Sprache|Sprache]] und [[Kultur]], das heißt alle [[Araber|Arabisch sprechenden Gruppen]] vom Atlantik bis zum Persischen Golf, in einen gemeinsamen Nationalstaat vereinen will, anstatt der heutigen Vielfalt arabophoner Staaten. Der Panarabismus zählt zu dem antikolonialistischen Teil der [[Panbewegungen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ieg-ego.eu/de/threads/transnationale-bewegungen-und-organisationen/pan-ideologien#DieGeschichtederPanIdeologien | titel=Pan-Ideologien. Kapitel: Die Geschichte der Pan-Ideologien |autor=Tilman Lüdke |werk=Europäische Geschichte Online  |datum=2012-08-30 |zugriff=2014-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zumeist wird ihm die [[arabische Sprache]] zugrunde gelegt. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Panarabismus&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet auf Deutsch die arabische Idee der qawmiyya (قومِيّة), die sich von qawm (قوم) ableitet, einem Wort für „Volk“ oder „Nation“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schayegh&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cyrus Schayegh |Titel=The Middle East and the Making of the Modern World |Hrsg=Harvard University Press |Band=Buch |Datum=2017 |Seiten=133}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich als kulturelles Konzept verstanden, erhielt &amp;#039;&amp;#039;qawmiyya&amp;#039;&amp;#039; in den 1920er Jahren eine zunehmend politische Bedeutung im Rahmen des arabischen Nationalismus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schayegh&amp;quot;/&amp;gt; Damit konkurriert der Panarabismus mit den Konzepten des [[Panislamismus]], des [[Pansemitismus]] und des [[Panafrikanismus]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;bpb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/islam-lexikon/21615/panarabismus |titel=Panarabismus |autor=Christian Szyska |hrsg=Bundeszentrale für politische Bildung |zugriff=2014-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – aber auch mit regionalistischen und anderen nationalistischen Konzepten, wie z. B. dem [[Pansyrismus]] bzw. der [[Großsyrien]]-Ideologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Panarabismus sieht die Spaltung der arabischen Einheit als Folge der [[Kolonialisierung]] durch unterschiedliche Besatzer, obwohl historisch niemals alle arabisch sprechenden Staaten vereinigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baath Eagle Arabia.jpg|mini|Die arabischen Länder als [[Adler Saladins|Saladin-Adler]], irakisch-[[Baath-Partei|baathistische]] Darstellung]]&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der arabische Nationalismus als Reaktion auf den osmanischen [[Imperialismus]]. Dabei spielten die europäischen Ideen zum gerade aufkommenden Konzept der „Nation“ eine tragende Rolle: Die Araber entwickelten das Bewusstsein einer nationalen und politischen Identität. Schließlich wurde das Konzept eines umfassenden arabischen Nationalstaates als „Panarabismus“ bezeichnet, der einen Gegenentwurf zum „[[Osmanismus]]“ darstellte. Der „Osmanismus“ war bestrebt, den Vielvölkerstaat des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reiches]] zu erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlicht&amp;quot; details=&amp;quot;11&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Alfred Schlicht|Titel=Geschichte der arabischen Welt |Verlag=Reclam |Ort=Stuttgart |Datum=2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1920er Jahren schloss der Panarabismus Ägypten größtenteils aus, während Großsyrien, die arabische Halbinsel und der Irak als Kernregionen galten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schayegh&amp;quot;/&amp;gt; Panarabismus unterschied sich von einzelnen nationalstaatlichen Bewegungen, dennoch gab es aus praktischen und ideologischen Gründen Überschneidungen zwischen beiden Strömungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schayegh&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der europäische Imperialismus, der nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] auf die ehemals osmanischen Gebiete durch Großbritannien und Frankreich übergriff, den arabischen Nationalstaat verhinderte, entwickelten sich Nationalismen der einzelnen arabischen Nationalstaaten, mit Ausnahme Ägyptens, das bereits zuvor einen genuin [[Ägyptischer Nationalismus|ägyptischen Nationalismus]] entwickelt hatte. Der panarabische Gedanke rückte mehr und mehr in den Hintergrund, bildete ein abstraktes Ziel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlicht&amp;quot;  details=&amp;quot;11 f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als die einzelnen arabischen Staaten ihre eigenen Nationalismen entwickelten, spielten europäische Ideologien wieder gewichtige Rollen, z. B. im [[Arabischer Sozialismus|arabischen Sozialismus]]. Diese spezielle Variante des arabischen Nationalismus führte zu einigen versuchten Zusammenschlüssen arabischer Staaten, u.&amp;amp;nbsp;a. zur [[Vereinigte Arabische Republik|Vereinigten Arabischen Republik]], bestehend aus Ägypten und Syrien:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlicht&amp;quot;  details=&amp;quot;12&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gamal Abdel Nasser]] wurde nach seiner Machtübernahme 1954 zu einem glühenden Verfechter des arabischen Nationalismus im Sinne des [[Nasserismus]]. Nach ihm orientierte sich auch die [[Bewegung Arabischer Nationalisten]]. Der kurzfristige Einigungsversuch der zwei arabischen Staaten misslang mit der Aufkündigung des Zusammenschlusses durch regionalistische Kreise in Syrien, die die ägyptische Hegemonialstellung nicht akzeptieren wollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;blauenarzisse&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.blauenarzisse.de/index.php/anstoss/item/4079-panarabismus-statt-demokratie-export |titel=Panarabismus statt Demokratie-Export! |titelerg=Die USA prüfen einen Demokratie-Export nach Syrien. Einst sollte der Panarabismus den Islamismus zurückdrängen und die zerspaltene Arabische Welt einen |autor=Gereon Breuer |werk=Blaue Narzisse |datum=2013-09-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131016155856/http://www.blauenarzisse.de/index.php/anstoss/item/4079-panarabismus-statt-demokratie-export |archiv-datum=2013-10-16 |zugriff=2014-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf die Gründung der Vereinigten Arabischen Republik gründeten ihrerseits der irakische König [[Faisal II.]] und sein jordanischer Cousin [[Hussein I. (Jordanien)|Hussein I.]] im Februar 1958 die [[Arabische Föderation]], welche jedoch nur sechs Monate bestand. Ein weiterer Vertreter der panarabischen Idee war auch Libyens Machthaber [[Muammar al-Gaddafi]], der sich als Schüler Nassers sah und u.&amp;amp;nbsp;a. für die [[Föderation Arabischer Republiken]] aussprach, aber auch zahlreiche [[Libysch-Arabisch-Afrikanische Vereinigungsprojekte|weitere Einigungsprojekte]] vorschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der arabische Nationalgedanke war bereits während der letzten Jahre des Osmanischen Reiches entstanden. Islamische Reformer unter der osmanischen Herrschaft übersetzten das französische „patrie“ mit dem Begriff „[[Watan]]“. Die von dem Sultan und seinem Reich bevorzugte Vision der islamischen [[Umma]] wurde durch die Idee einer arabischen „Nation“, losgelöst von Religion, ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;blauenarzisse&amp;quot; /&amp;gt; Der aus einer [[Orthodoxes Christentum|christlich-orthodoxen]] Familie stammende Syrer [[Michel Aflaq]], Vordenker des [[Baathismus]] als eine panarabische Gedanken- und politische Richtung und Mitgründer der [[Baath-Partei]] nimmt dabei eine gewichtige Rolle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ideologie des Panarabismus schuf die arabisch-islamische Identität. Dieser neugebildeten Nationalidentität verliehen Denker des Panarabismus eine Bedeutung, die vom Islam nicht zu trennen ist, was auch Aflaq bestätigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Sechstagekrieg]] 1967 geriet der arabische Nationalismus mehr und mehr in eine Krise und verlor gegenüber dem [[Islamischer Fundamentalismus|islamischen Fundamentalismus]] an Popularität. Der arabische Nationalismus entwickelte sich durch die zunehmende Macht der Nasseristen und später der Baathisten zugleich zu einem Unterdrückungsinstrument gegen die nationalen Minderheiten in den arabischen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa seit den frühen 1990er Jahren gilt der Panarabismus weitestgehend als gescheitert. Als letzter Staat hat ihn [[Libyen]] unter Gaddafi vertreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bpb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panarabische Farben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of Hejaz (1917).svg|mini|Arabische Revolutionsfahne von 1916]]&lt;br /&gt;
Gleich dem [[Panafrikanismus]] und dem [[Panslawismus]] hat der Panarabismus eigene Farben: Schwarz, Rot, Weiß und Grün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pan-Arabism|Panarabismus}}&lt;br /&gt;
* [[Arabisches Einheitsstreben]]&lt;br /&gt;
* [[Panarabische Spiele]]&lt;br /&gt;
* [[Panbewegung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sven Speer: &amp;#039;&amp;#039;Der Pan-Arabismus – eine gescheiterte staatenübergreifende Idee?&amp;#039;&amp;#039; In: Rüdiger Robert, Daniela Schlicht, Shazia Saleem (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kollektive Identitäten im Nahen und Mittleren Osten. Studien zum Verhältnis von Staat und Religion.&amp;#039;&amp;#039; Waxmann, Münster u. a. 2010, ISBN 978-3-8309-2394-7, S. 75–93.&lt;br /&gt;
* [[Bassam Tibi]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Gottesreich zum Nationalstaat. Islam und panarabischer Nationalismus&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-518-28250-6 (=  &amp;#039;&amp;#039;Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 650, zugleich [[Dissertation]] an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt am Main]] 1971).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Panarabismus| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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