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	<title>Panainos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T10:20:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Panainos&amp;diff=756907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https</title>
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		<updated>2021-01-11T10:39:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panainos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Πάναινος}}, [[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Panaenus&amp;#039;&amp;#039;) war ein antiker [[Griechische Antike|griechischer]] Maler, der um die Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr. wirkte und aus dem – auch familiären – Umkreis des Bildhauers [[Phidias]] stammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Laut [[Strabon]] war Panainos ein Vetter des Phidias und arbeitete mit ihm zusammen an der [[Zeus-Statue des Phidias|Statue des Zeus]] in [[Olympia (Griechenland)|Olympia]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;strabon&amp;quot;&amp;gt;Strabon 8, 354.&amp;lt;/ref&amp;gt; einem der [[Sieben Weltwunder der Antike]]. [[Plinius der Ältere|Plinius]]&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; 35, 54 und 57; 36, 177.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Pausanias]]&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias 5, 11, 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; nennen ihn einen Bruder des Phidias. Möglicherweise handelt es sich aber um zwei unterschiedliche Personen gleichen Namens aus der Familie des Phidias. Plinius nennt als [[Akme]] des Panainos die 83. [[Olympiade]], also die Jahre 448–445 v. Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plinius_35_54&amp;quot; /&amp;gt; Da die Zeitspanne des nachweislichen Wirkens des Panainos genannten Malers etwa die Jahre von 465 v. Chr. bis 430 v. Chr. umfasste, also über 30 Jahre währte, vermutet man, dass die frühen Werke mit dem Bruder des Phidias zu verbinden sind, die späteren mit dessen Vetter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== In Athen ===&lt;br /&gt;
Zu den Werken des Panainos zählt das Gemälde von der [[Schlacht bei Marathon]] in der [[Stoa Poikile]] auf der [[Agora (Athen)|Agora]] von [[Athen]], das in Zusammenarbeit vermutlich mit [[Mikon der Ältere|Mikon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Naturalis historia&amp;#039;&amp;#039; 35, 57; Pausanias 5, 11, 6; [[Valerius Harpokration|Harpokration]] s. v. {{lang|grc|Μήκων}}; allein [[Arrian]], &amp;#039;&amp;#039;Anabasis&amp;#039;&amp;#039; 7, 13, 10 nennt nur Mikon als Künstler.&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand. Doch wird das Gemälde von [[Claudius Aelianus|Aelian]] ohne Panainos’ Beteiligung nur [[Polygnotos|Polygnot]] und Mikon zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Aelian, &amp;#039;&amp;#039;de natura animalium&amp;#039;&amp;#039; 7, 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ausgestaltung der Stoa Poikile, der Bunten Halle, fand wahrscheinlich in der Zeit des [[Kimon]] und vor dessen [[Ostrakismos|Verbannung]] im Jahre 462/461 v. Chr. statt. Denn in dem Schlachtengemälde wurde insbesondere die Leistung des [[Miltiades der Jüngere|Miltiades]], Kimons Vater, herausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Naturalis historia&amp;#039;&amp;#039; 35, 57; [[Aischines (Athen)|Aischines]], &amp;#039;&amp;#039;Gegen Ktesiphon&amp;#039;&amp;#039; (3) 186; [[Lukian von Samosata|Lukian]], &amp;#039;&amp;#039;Iuppiter tragoedus&amp;#039;&amp;#039; 32; [[Cornelius Nepos]], &amp;#039;&amp;#039;Miltiades&amp;#039;&amp;#039; 6, 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Person und Leben des Panainos selbst ist nichts weiter bekannt, seine Werke sind verloren, Reflexe seiner Malerei in der Kunst späterer Zeiten sind nicht zu fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Delphi ===&lt;br /&gt;
Im ersten künstlerischen [[Agon (Wettstreit)|Wettstreit]] der Maler bei den [[Pythien|Pythischen Spielen]] in [[Delphi]] unterlag er dem ansonsten unbekannten [[Timagoras aus Chalkis|Timagoras]] aus [[Chalkis]], worüber dieser ein Gedicht verfasst habe. Das vorgegebene Thema des Wettstreits ist unbekannt, der Maleragon der Pythien wurde etwa Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr. eingeführt, laut Plinius zur Zeit der Akme des Panainos.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Naturalis historia&amp;#039;&amp;#039; 35, 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Olympia ===&lt;br /&gt;
Bedeutend und über die Rolle eines Gehilfen hinausgehend war anscheinend seine Mitwirkung an der Statue des Olympischen [[Zeus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Zeusstatue siehe Beate Bergbach-Bitter: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Kultbilder. Archäologischer Befund und literarische Überlieferung.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg, Dissertation 2008, S. 11–179 ([https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/opus4-wuerzburg/frontdoor/deliver/index/docId/2780/file/bergbachbittergriechischekultbilder.pdf digitale Publikation, PDF, 1,85 MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Strabon]] nennt ihn in dem Zusammenhang „Synergolabos“ ({{lang|grc|συνεργόλαβος}}),&amp;lt;ref name=&amp;quot;strabon&amp;quot; /&amp;gt; was auf eine Position in Augenhöhe mit Phidias hinweist. Denn als Synergolabos war er Mitauftragnehmer für die ausgeschriebene Zeusstatue. An der Statue war er für die farbliche Gestaltung zuständig, insbesondere des Gewandes. Vor allem bemalte er die Thronschranken, die den Zeus an allen Seiten umgaben und die Besucher auf Abstand zu dem Bildnis hielten.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias 5, 11, 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frontschranke war hierbei monochrom in einem kräftigen Blau gehalten, während die drei übrigen Schranken mit jeweils drei Bildfeldern bemalt waren: [[Herakles]], wie er dabei ist, dem [[Atlas (Mythologie)|Atlas]] die Last von den Schultern zu nehmen; [[Theseus]] und [[Peirithoos]], wohl in der Unterwelt, [[Personifikation]]en der [[Hellas]] und der [[Salamis (Mythologie)|Salamis]] mit [[Schiffsschnabel|Schiffsschnäbeln]] in den Händen als Anspielungen auf die Seesiege der Griechen gegen die [[Perserkriege|Perser]]; der [[Nemeischer Löwe|löwenbezwingende]] Herakles; die Schändung [[Kassandra (Mythologie)|Kassandras]] durch den [[Aias der Lokrer|lokrischen Aias]]; [[Hippodameia (Pisa)|Hippodameia]] und [[Asterope (Tochter des Atlas)|Sterope]], Tochter und Ehefrau des [[Oinomaos (König von Pisa)|Oinomaos]]; der gefesselte [[Prometheus]] und Herakles; [[Achilleus]], der die sterbende [[Amazone]] [[Penthesilea]] stützt; schließlich und die Geschichte des ersten Bildes wieder aufnehmend: zwei [[Hesperiden]] mit zwei Äpfeln, um deren Äpfel rauben zu können, Herakles dem Atlas, Vater der Hesperiden, die Last von den Schultern nahm, damit dieser die Äpfel pflücken könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias 5, 11, 5–6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Seite der Thronschranken wies also die Abfolge „Herakles-Mythos“ – „dramatische Liebesgeschichte“ – „mythische Frauengestalten“ auf. Denn auch Theseus und Peirithoos saßen in der Unterwelt, dem [[Unterwelt der griechischen Mythologie|Hades]], fest, weil sie [[Persephone]] entführen wollten. Zahlreiche weitere und bewundernswerte Gemälde des Panainos, deren Inhalt unbekannt ist, wurden im Heiligtum von Olympia aufbewahrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strabon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Elis ===&lt;br /&gt;
Entweder um diese Zeit oder im unmittelbaren Anschluss bemalte er die Innenseite des Schildes, den der Bildhauer [[Kolotes (Bildhauer)|Kolotes]] für seine [[Chryselephantin|Gold-Elfenbein]]-Statue der [[Athene|Athena]] in [[Elis]] geschaffen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plinius_35_54&amp;quot;&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Naturalis historia&amp;#039;&amp;#039; 35, 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Tempel, der diese Statue aufnahm, scheint er ebenfalls die malerische Ausgestaltung übernommen zu haben. Zumindest überliefert Plinius dessen Verfahren der Grundierung für die Malereien des Tempels, die Panainos aus Milch und Safran anrührte und die noch zu Plinius’ Zeit Safrangeruch und -geschmack zeigte, wenn man die Grundierung mit einem feuchten Daumen abrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Naturalis historia&amp;#039;&amp;#039; 36, 177.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Overbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Die antiken Schriftquellen zur Geschichte der bildenden Künste bei den Griechen.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1868, S. 209–211, Nr. 1094–1108 ({{archive.org|dieantikenschrif00overuoft}}).&lt;br /&gt;
* [[Paolo Moreno]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.treccani.it/enciclopedia/panainos_%28Enciclopedia-dell%27-Arte-Antica%29/ Panainos].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Enciclopedia dell’Arte Antica, Classica e Orientale]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1961.&lt;br /&gt;
* Brian E. McConnell: &amp;#039;&amp;#039;The Paintings of Panainos at Olympia: What Did Pausanias See?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Harvard Studies in Classical Philology.&amp;#039;&amp;#039; Band 88, 1984, S. 159–164.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Völcker-Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Paradeigmata. Die Gemälde des Panainos am Zeusthron von Olympia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Boreas. Münstersche Beiträge zur Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1987, S. 11–31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1017985065|VIAF=96129577}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 5. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 5. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Panainos&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Maler der griechischen Antike&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 500–490 v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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