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	<title>Panagjurischte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Panagjurischte&amp;diff=815109&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-08T00:45:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Bulgarien&lt;br /&gt;
 |Name=&lt;br /&gt;
 |LokalerName=Панагюрище&lt;br /&gt;
 |Wappen=Panagyurishte-coat-of-arms.svg&lt;br /&gt;
 |Karte=Panagyurishte&lt;br /&gt;
 |Oblast=Pasardschik&lt;br /&gt;
 |ISO3166-2=13&lt;br /&gt;
 |Einwohner=16359&lt;br /&gt;
 |EinwohnerDatum=31. Dezember 2016&lt;br /&gt;
 |Fläche=&lt;br /&gt;
 |KoordinateBreitengrad=42&lt;br /&gt;
 |KoordinateBreitenminute=30&lt;br /&gt;
 |KoordinateBreitensekunde=00&lt;br /&gt;
 |KoordinateLängengrad=24&lt;br /&gt;
 |KoordinateLängenminute=11&lt;br /&gt;
 |KoordinateLängensekunde=00&lt;br /&gt;
 |Höhe=550&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl=4500&lt;br /&gt;
 |Telefonvorwahl=0357&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister=Gerogi Gerginekow&lt;br /&gt;
 |BürgermeisterDatum=&lt;br /&gt;
 |Partei=&lt;br /&gt;
 |WWW=&lt;br /&gt;
 |E-Mail=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Panagjurischte Bulgaria 1994 CIA map.jpg|mini|hochkant=1.2|Lage von Panagjurischte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Panagjurischte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|pɐnɐˈɡjuriʃtɛ}}] (engl. Umschrift &amp;#039;&amp;#039;Panagyurishte&amp;#039;&amp;#039;, internationale [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;Panagjurište&amp;#039;&amp;#039;, {{BgS|Панагюрище}}) ist eine [[Bulgarien|bulgarische Stadt]] am Oberlauf der [[Mariza]]. Sie liegt 43&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich von [[Pasardschik]] im [[Sredna Gora]] Gebirge. Gleichzeitig ist sie das Verwaltungszentrum der gleichnamigen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Panagjurischte wurde 1949 der thrakische [[Goldschatz von Panagjurischte]] gefunden, der seit den 1970er Jahren im [[Archäologisches Museum Plowdiw|Archäologischen Museum]] in [[Plowdiw]] aufbewahrt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begünstigt durch die Lage, die Natur und das Klima siedelten bereits vor dem [[Mittelalter]] Menschen in der Region. Sie bauten unter anderem die Festungen Krasen und Duschkovtschenin, deren Ruinen erhalten sind. Die Gründung der Stadt Panagjurischte – benannt nach dem Griechischen πανηγυρι – erfolgte in der Zeit der [[Osmanisches Reich|Osmanischen Eroberungen]] auf dem Balkan. Laut der Statistik des [[Ethnograph]]en [[Wassil Kantschow]] lassen im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Siedler aus dem heutigen Westteil Nordmazedonien ([[Debar]], [[Prilep]]) und Nordgriechenland ([[Kastoria|Kostur]]) vor allem Albaner in die Region nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Василъ Кѫнчовъ: [https://macedonia.kroraina.com/vk/index.html &amp;#039;&amp;#039;Македония. Етнография и статистика (zu dt. Makedonien. Ethnographie und Statistik)&amp;#039;&amp;#039;], Българското книжовно дружество, 1900. ISBN 954430424X. S. 21 (bulgarisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der alte türkische Name (bis 1885) war &amp;#039;&amp;#039;Otluk-Köy&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Otluk Köyü&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts existierten in Panagjurischte Niederlassungen der großen Bulgarischen Kloster: [[Kloster Rila|Rila]], [[Kloster Zografou|Sograf]] und Kalugerow, die im Ort jeweils eine [[Klosterschule (Bulgarien)|Zellenschule]] betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://duma.bg/?go=news&amp;amp;p=detail&amp;amp;nodeId=48097 |titel=Забравеният Сава Радулов |abruf=2023-11-29 |autor=Bojan Angelow |werk=duma.bg/ |datum=2013-02-09 |sprache=bg |titelerg=Der Vergessene Sawa Radulow}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikanische Missionare, welche die Stadt 1861 besuchten berichten, dass sie 12.500 bulgarische Einwohner hatte die eine große Schule unterhielten.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfilip Sasko und and.: &amp;#039;&amp;#039;Die amerikanische Berichten über Bulgarien im 19. Jhr.&amp;#039;&amp;#039; (aus dem bulg. &amp;#039;&amp;#039;Американски пътеписи за България през XIX век&amp;#039;&amp;#039;), Verlag Планета – 3, 2001, ISBN 9549926583, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panagjurischte war eines der Zentren des [[Bulgarischer Aprilaufstand 1876|Aprilaufstandes]] gegen die [[Osmanisches Reich |osmanische]] Herrschaft im Mai 1876. Obwohl nicht erfolgreich und brutal niedergeschlagen, spielte der Aufstand eine wichtige Rolle für die [[Bulgarische Wiedergeburt|bulgarische Nationalbewegung]]. Die Stadt wurde niedergebrannt, aber ab 1878 wiederaufgebaut. Historische Bauwerke sind jedoch kaum erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1949 fanden drei Brüder, die eine Ziegelei betrieben, auf der Suche nach [[Ton (Bodenart)|Tonvorkommen]] in der Umgebung der Stadt einen Goldschatz. Archäologen haben den Fund auf das 4. bis 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. datiert. Im Ort entstand daraufhin ein Historisches Museum, in welchem Kopien des Schatzes gezeigt werden; die Originale wurden nach Plowdiw gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1977 wurde Panagjurischte zum Gemeindezentrum bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1983 bis zur [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende in der DDR]] bestand eine Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt [[Aue (Sachsen)|Aue in Sachsen]], wo die Bockauer Straße von der Stadtverwaltung in &amp;#039;&amp;#039;Panagjurischter Straße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Petermann und Lothar Walther: &amp;#039;&amp;#039;Aue – 40 Jahre DDR-Alltag, Reihe Bilder aus der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Sutton Verlag, Erfurt 2005, ISBN 3-89702-857-3; S.&amp;amp;nbsp;34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1990 erhielt sie aber ihren alten Namen zurück, die Städtepartnerschaft wurde nicht fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt ist seit 2005 Namensgeber für den [[Panagjurischte-Nunatak]] auf [[Greenwich Island]] in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Panagyurishte-saint-george-church.jpg|mini|links|Kirche Hl. Georg]]&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Bevölkerung ist [[Christentum|christlich]]. Im Stadtzentrum gibt es die [[Protestantismus|protestantische]] Kirche &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--[[Sweti Georgi (Panagjurischte) | ]]--&amp;gt;St. Georg&amp;#039;&amp;#039;. In der Umgebung des Ortes stehen einige orthodoxe Kapellen. Der Islam ist in der Gemeinde praktisch nicht vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Große Arbeitgeber der Stadt sind der [[Optoelektronik|optoelektronische]] Konzern Optix AG&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.optixco.com/de/uber-uns-109 |titel=Uber uns |abruf=2019-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Endoskopiehersteller Schölly Optix&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schoelly.de/de/company/standorte/ |titel=Standorte |abruf=2019-07-21 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200805072017/https://www.schoelly.de/de/company/standorte/ |archiv-datum=2020-08-05 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-11 02:01:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das Bergbauunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Assarel-Medet&amp;#039;&amp;#039;, die Bunai AG, die Kunststoffprodukte herstellt, die Textilfabriken &amp;#039;&amp;#039;Jana&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Riton P&amp;#039;&amp;#039;. Erstere erzeugt Baumwollhandtücher, Riton P – bereits 1939 gegründet, danach mehrfach umbenannt, 1997 privatisiert – hat sich auf die Produktion von Hemden, Blusen und T-Shirts spezialisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://riton-shirts.com/en/ Homepage von Riton P] (englisch); abgerufen am 4. September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Panagjurischte ist Endstation einer Eisenbahnlinie von [[Plowdiw]]. Durch die Stadt verläuft die Straße [[II-37]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Besichtigen lässt sich bei dem nahegelegenen Ort [[Starosel]] die Ausgrabungsstätte eines thrakischen Tempels aus dem 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v. Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://panagyurishte.org/?act=cms&amp;amp;id=298] Website der Stadt Panagjurischte. Abgerufen am 10. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus sind mehrere Museen zu nennen. Ein Theater, drei Monumente für Persönlichkeiten der Stadtgeschichte und die historische Stätte &amp;#039;&amp;#039;Oborischte&amp;#039;&amp;#039;, rund 8&amp;amp;nbsp;km außerhalb der Stadt, sind weitere Sehenswürdigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Marin Drinow]] (1838–1906), Aufklärer, Historiker und Linguist&lt;br /&gt;
* [[Anka Pelowa]] (* 1939), Sportschützin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Panagyurishte|Panagjurischte}}&lt;br /&gt;
* [https://www.panagyurishte.org/ Website der Gemeinde Panagjurischte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4115836-2|LCCN=n83154095|VIAF=53145602596501361984}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Panagjurischte| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Pasardschik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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