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	<title>Pamjat - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-01-03T17:18:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pamjat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Память}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Pamjat&amp;#039;}}&amp;#039;&amp;#039;; „Gedächtnis; Erinnerung, Gedenken“) war eine [[Nationalismus#Ultranationalismus|ultranationalistische]] und [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|antisemitische]] Gruppierung, die ab 1980 in der [[Sowjetunion]] entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgängerorganisationen ==&lt;br /&gt;
Die späteren Hauptinitiatoren der Organisation waren der [[Prorektor]] der [[Staatliche Universität Nowosibirsk|Nowosibirsker Universität]] Nikolai Sagoruiko sowie der [[Orientalistik]]professor [[Waleri Nikolajewitsch Jemeljanow|Valieri Emelianow]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jasmin Waibl-Stockner: &amp;#039;&amp;#039;„Die Juden sind unser Unglück“: Antisemitische Verschwörungstheorien und ihre Verankerung in Politik und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. LIT Verlag, Münster 2009, S. 126 ([https://books.google.de/books?id=iw6YLlQt-qQC&amp;amp;pg=PA259&amp;amp;dq=Pamjat-Bewegung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=W6o0T76bA4PRsgah35WbDA#v=onepage&amp;amp;q=Pamjat-Bewegung&amp;amp;f=false Auszug auf Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sagoruiko hatte zuvor in Nowosibirsk die &amp;#039;&amp;#039;Freiwilligen-Gesellschaft für Nüchternheit&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die sich für ein [[Prohibition|Verbot]] von Alkohol einsetzte und es zumindest regional auch durchsetzen konnte. Der später von Pamjat ausgehende Antisemitismus und [[Antizionismus]] waren auch fester Bestandteil auf den Vorträgen der &amp;#039;&amp;#039;Freiwilligen-Gesellschaft für Nüchternheit&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walerij Soifer |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13525064.html |titel=Rettet Rußland! Schlagt die Juden! |datum= 1987-08-17 |werk=[[Der Spiegel]] |abruf=2012-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Antisemitismus erfuhr in der [[Sowjetunion]] unter dem Mantel des Antizionismus seit Ende der 1960er-Jahre staatliche Förderung. Derartige Programme wurden zwar unter [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Gorbatschow]] eingestellt, die neuen Freiheiten unter [[Perestroika]] und [[Glasnost]] gaben nun aber auch nichtstaatlichen Organisationen die Möglichkeit, ihre rechtsextremen Ziele zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die im Ende der 1970er-Jahre immer weiter in den Vordergrund tretenden Tendenzen der Vorgängerorganisation zum [[Rechtsextremismus]] führten schließlich zur Gründung von Pamjat. Offizielles Anliegen von Pamjat war &amp;#039;&amp;#039;die Wiederbelebung russischen Kulturgutes&amp;#039;&amp;#039;; man setzte sich für die Erhaltung von Kirchen, [[Ikone]]n und anderen Altertümern ein. Immaterielle kulturelle Werte sah man vor allem durch angebliche [[Judentum|jüdische]] und [[Freimaurerei|freimaurerische]] [[Verschwörungstheorie|Verschwörungen]], aber auch durch Vertreter moderner Strömungen in Malerei und Literatur bedroht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verletzende Bemerkung&amp;quot;&amp;gt;{{Cite web |url= https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13523505.html |title=Sowjet-Union Verletzende Bemerkung |publisher=Der Spiegel 32/1987 (3.&amp;amp;nbsp;August 1987)| accessdate=2013-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder und Gefolgschaft von Pamjat setzten auch Bedrohungen und Gewalt zur Durchsetzung dieser Ziele ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hagalil.com/antisemitismus/osteuropa/russland-1.htm |titel=Rechtsextreme – Pamjat |datum=2002-02-02 |werk= www.hagalil.com |abruf=2012-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So floh der Pianist [[Anatol Ugorski]] 1990 nach Angriffen auf seine Familie in das damalige [[Ost-Berlin]]. Pamjat war auch für die Verbreitung der Texte und Ideen des antisemitischen Pamphlets &amp;#039;&amp;#039;[[Protokolle der Weisen von Zion]]&amp;#039;&amp;#039; in Russland verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;William Korey: &amp;#039;&amp;#039;Russian Antisemitism, Pamyat, and the Demonology of Zionism&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, New York 1995, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Einfluss von Pamjat auf die russische Gesellschaft war so groß, dass Anfang 1990 die von ihr geförderte antisemitische Stimmung die [[Auswanderung]] von Juden nach [[Deutschland]] spürbar ansteigen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Y. Michal Bodemann: &amp;#039;&amp;#039;Jews, Germans, memory: reconstructions of Jewish life in Germany&amp;#039;&amp;#039;. University of Michigan Press, 1996, S. 5 ([https://books.google.de/books?id=YGzG4jlXgeEC&amp;amp;pg=PA5&amp;amp;dq=Pamjat+movement&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=DjQ1T77pIMPFtAaA54GtDA#v=onepage&amp;amp;q=Pamjat%20movement&amp;amp;f=false Auszug auf Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu anderen nicht staatlichen Vereinigungen blieb die Pamjat-Bewegung von der Staatsmacht weitgehend unbehelligt und erfuhr sogar Unterstützung. Im Mai 1987 veranstalteten Pamjat-Anhänger eine nicht angemeldete Demonstration im Zentrum vom [[Moskau]], um gegen ein Bauprojekt zu demonstrieren. Obwohl es sich um eine illegale Veranstaltung handelte, kam es zu einem zweistündigen Gespräch mit [[Boris Nikolajewitsch Jelzin]], der zu diesem Zeitpunkt 1.&amp;amp;nbsp;Sekretär des Stadtkomitees der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|KPdSU]] in Moskau war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während aus Pamjat heraus eine Reihe weiterer radikaler Gruppierungen entstanden,&amp;lt;ref&amp;gt;Maxim Kimerling: &amp;#039;&amp;#039;Bewirkte das Ende der Sowjetunion das Aufkommen des Antisemitismus in Russland? Antisemitismus in Russland&amp;#039;&amp;#039;. GRIN Verlag, München 2009, S. 15 ([https://books.google.de/books?id=1hLZFs_USmsC&amp;amp;pg=PA15&amp;amp;dq=Pamjat-Bewegung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=W6o0T76bA4PRsgah35WbDA#v=onepage&amp;amp;q=Pamjat-Bewegung&amp;amp;f=false Auszug auf Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Mirschel: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die parteipolitische Macht in der Russländischen Föderation&amp;#039;&amp;#039;. Diplomica Verlag, Hamburg 2008, S. 63 ([https://books.google.de/books?id=4OGdvWGtJFoC&amp;amp;pg=PA63&amp;amp;dq=Pamjat-Bewegung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=W6o0T76bA4PRsgah35WbDA#v=onepage&amp;amp;q=Pamjat-Bewegung&amp;amp;f=false Auszug auf Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; löste sich die Organisation selbst wegen interner Konflikte in den 1990er-Jahren wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der russische Sänger [[Igor Wladimirowitsch Talkow|Igor Talkow]], ein Anhänger der Pamjat-Bewegung, wurde 1991 bei einem Konzert im Sportpalast von Sankt Petersburg erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;taz.de: [https://taz.de/UdSSR-Russischer-Saenger-bei-Konzert-erschossen/!1699621/ UdSSR: Russischer Sänger bei Konzert erschossen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander Geljewitsch Dugin]]&lt;br /&gt;
* [[Ilja Sergejewitsch Glasunow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://sicsa.huji.ac.il/studies2.html |text=William Korey: &amp;#039;&amp;#039;Russian Antisemitism, Pamyat, and the Demonology of Zionism&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20170602054644}}. [[Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism]], [[Hebräische Universität Jerusalem|The Hebrew University of Jerusalem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5170973-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Rechtsextremismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Antisemitismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anti-Freimaurerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antizionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet in den 1980er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst in den 1990er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Deuxentre</name></author>
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