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	<title>Paltzschen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hgzh: lf</title>
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		<updated>2023-04-29T13:53:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Lommatzsch&lt;br /&gt;
| Ortswappen            =&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51.217153&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13.317912&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                  =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            =&lt;br /&gt;
| Fläche                = 2.52&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 97&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2006&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ2006&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1935-11-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = [[Dörschnitz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 01623&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035241&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paltzschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Sachsen|sächsischen]] Kleinstadt [[Lommatzsch]] im [[Landkreis Meißen]]. Der Ort wurde im Jahr 1206 ersterwähnt und gehört seit 1994 zu Lommatzsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Paltzschen ist rund 2,5&amp;amp;nbsp;km nördlich des Stadtzentrums von Lommatzsch gelegen. Die nächsten größeren Städte in der Umgebung sind die nördlich liegende Große Kreisstadt [[Riesa]] und das südöstlich von Paltzschen befindliche [[Meißen]]. Der Ort liegt in der [[Lommatzscher Pflege]] und wird vom [[Keppritzbach]] durchflossen, der bei [[Jahnishausen]] (zu Riesa) in die [[Jahna]] mündet. Paltzschen ist von Ackerflächen umgeben, das Ortsbild prägen zwei große [[Vierseithof|Vierseithöfe]] sowie mehrere [[Dreiseithof|Dreiseithöfe]]. Die übrige Ortsbebauung bilden einzeln stehende kleinere Wohnhäuser. Durch Paltzschen verläuft die [[Kreisstraße]] 8083, sie bindet den Ort in Lommatzsch an die [[Staatsstraße (Sachsen)|sächsische Staatsstraße]] 85 und in [[Klappendorf]] an die [[Bundesstraße 6]] an. Die B&amp;amp;nbsp;6 ist die Verbindung zwischen Riesa und Meißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort bildet eine eigene [[Gemarkung]], die in ihren Abmessungen mit der bis 1935 bestehenden Landgemeinde Paltzschen identisch ist. Diese grenzt im Nordwesten an [[Striegnitz]]. Im Norden schließt sich [[Dörschnitz]] an Paltzschen an, östlich benachbart liegt [[Lautzschen]]. Südöstlich der Gemarkung grenzen zudem die Gemarkungen [[Zscheilitz]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Löbschütz (Lommatzsch)|Löbschütz]]/[[Piskowitz (Lommatzsch)|Pisk.]]&amp;#039;&amp;#039; an. Die südliche Grenze hat Paltzschen mit der Lommatzscher Gemarkung gemeinsam. Südwestlich und westlich des Ortes befindet sich [[Scheerau (Lommatzsch)|Scheerau]]. Alle angrenzenden Gemarkungen gehören wie Paltzschen zur Stadt Lommatzsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0920058 Lommatzsch-Paltzschen. Oberreit, Sect. Oschatz, 1839-40.jpg|miniatur|links|Paltzschen und Umgebung auf einer Karte von Hermann Oberreit (1839/1840)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;entwicklung&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834 || 133&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 141&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 157&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 151&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;→ [[Dörschnitz]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Mit der Eingemeindung Paltzschens nach Dörschnitz 1935 wurden nur noch Einwohnerzahlen für die gesamte Gemeinde erhoben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1206 wird ein Herrensitz mit dem Eigentümer &amp;#039;&amp;#039;Lampertus de Pulzan&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt. Besiedelt war diese Stelle jedoch schon früher, besondere Bedeutung im Zusammenhang mit den [[Daleminzier]]n hat sie als Kultplatz der Slawen. Nahe dem Ort lag der „[[Glomuci|Heilige See]]“, im Volksmund „Baalscher See“ genannt. Er befand sich zwischen [[Striegnitz]] und Dörschnitz und fiel beim Bau der [[Bahnstrecke Riesa–Nossen]] trocken. Die Wasserfläche hatte keinen Abfluss. Es war zweifellos einer der nicht seltenen offenen Quellbrunnen. Im Jahr 1255 wurde &amp;#039;&amp;#039;Polzen&amp;#039;&amp;#039;, 1334 &amp;#039;&amp;#039;Polschen&amp;#039;&amp;#039; und 1350 &amp;#039;&amp;#039;Poltschen&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Polschen&amp;#039;&amp;#039; in Urkunden genannt. Die weitere Entwicklung des Ortsnamens führte über &amp;#039;&amp;#039;Polczschen&amp;#039;&amp;#039; (1408), &amp;#039;&amp;#039;Palczschin&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Polczschin&amp;#039;&amp;#039; (1466), &amp;#039;&amp;#039;Pulschen&amp;#039;&amp;#039; (1526), &amp;#039;&amp;#039;Pultschen&amp;#039;&amp;#039; (1543) und &amp;#039;&amp;#039;Bultzschen&amp;#039;&amp;#039; (1547) zu &amp;#039;&amp;#039;Waltzschen&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1555. Im 18. Jahrhundert war Paltzschen oder veraltet &amp;#039;&amp;#039;Poltschen&amp;#039;&amp;#039; als Ortsname gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] wurde Paltzschen von Meißen aus verwaltet. So gehörte der Ort Mitte des 16. Jahrhunderts bereits zum [[Erbamt Meißen]], folgend dann in der Mitte des 19. Jahrhunderts zum Amt Meißen und ab 1856 zum Gerichtsamt Lommatzsch. Ab dem Jahr 1875 oblag die Verwaltung dann der [[Amtshauptmannschaft Meißen]]. Bevor Paltzschen 1838 durch die [[Sächsische Landgemeindeordnung von 1838|Sächsische Landgemeindeordnung]] Eigenständigkeit als Landgemeinde erhielt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Territorial&amp;quot; /&amp;gt;, war der Ort durch das [[Lehnswesen]] geprägt. Der Landesfürst übte 1547 die [[Grundherrschaft]] über 14 [[besessener Mann|besessene Mann]], drei [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 22 [[Inwohner]] aus, die 23 [[Hufe]]n Land bewirtschafteten. Nach dem Ende des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] (1756–1763) hatten das Rittergut Jahnishausen und der Fürst anteilig die Grundherrschaft über 14 besessene Mann und sechs [[Häusler]] inne, die auf {{Bruch|24|1|2}} Hufen lebten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt; Der Ort besaß eine Wassermühle. Im Jahr 1890 war ein B. Hörig Gemeindevorsteher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adressbuecher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 erstreckte sich um das [[Gassendorf]] Paltzschen eine 252 [[Hektar]] große gewannähnliche [[Streifenflur]], die fast ausschließlich landwirtschaftlich genutzt wurde, da die Bewohner des Dorfes vornehmlich Bauern waren. Lebten 1834 noch 133 Menschen in Paltzschen, waren es 1890 141. Die Bevölkerungszahl stieg auch in den folgenden Jahrzehnten nur leicht, 1925 lebten 151 Menschen in Paltzschen, die fast alle der [[evangelisch-lutherisch]]en [[Kirchgemeinde]] in Lommatzsch angehörten (zwei waren [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]). Schon im 16. Jahrhundert war der Ort in die dortige Kirche gepfarrt. Heute zählt Paltzschen mit den umliegenden Dörfern zur Kirchgemeinde Lommatzsch-Neckanitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 1935 endete die 1838 erlangte kommunale Eigenständigkeit Paltzschens wieder, der Ort wurde in den größeren Nachbarort Dörschnitz eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte&amp;quot; /&amp;gt; Am selben Datum wurden auch Klappendorf, [[Lautzschen]] und [[Sieglitz (Lommatzsch)|Sieglitz]] Teil von Dörschnitz. Zusammen kamen diese Orte nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in die [[Sowjetische Besatzungszone]] und später zur [[DDR]]. Die historisch gewachsene Zugehörigkeit zu Meißen blieb auch nach der [[Kreisreformen in der DDR|Gebietsreform 1952]] erhalten, die Dörschnitz mit seinen Ortsteilen dem [[Kreis Meißen]] im [[Bezirk Dresden]] zuordnete. Das bäuerliche Leben in Paltzschen wurde nun nach dem Prinzip von [[Landwirtschaft in der DDR]] ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] kam Paltzschen zum wiedergegründeten Freistaat Sachsen. Da die Gemeinde Dörschnitz mit ihren etwa 500 Einwohnern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Regionalregister&amp;quot; /&amp;gt; zu klein war, um weiterhin eigenständig bleiben zu können, wurde sie mit Wirkung zum 1. Januar 1994 mit Striegnitz und seinen Ortsteilen nach Lommatzsch eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBA&amp;quot;/&amp;gt; Seitdem ist Paltzschen einer der 38 Ortsteile dieser Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Über Lommatzsch&amp;quot; /&amp;gt; Die folgenden Gebietsreformen in Sachsen ordneten Lommatzsch 1996 dem [[Landkreis Meißen-Radebeul]] und 2008 dem [[Landkreis Meißen]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 feierte der Ort sein 800-jähriges Jubiläum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|30|215|1|1977}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Territorial&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.territorial.de/sachsen/meissen/landkrs.htm | titel=Landkreis Meißen | werk=Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874–1945 | autor=Rolf Jehke | zugriff=2013-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adressbuecher&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://adressbuecher.genealogy.net/entry/place/PALHENJO61PE | titel=Historische Adressbücher: Einträge für den Ort Paltzschen | werk=genealogy.net | hrsg=Verein für Computergenealogie | zugriff=2013-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=meissen.html|name=Stadt und Landkreis Meißen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Regionalregister&amp;quot;&amp;gt;{{Regionalregister Sachsen|idReg=3565|Text=Dörschnitz|Abruf=2013-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Titel=Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern | Verlag=Metzler-Poeschel | Ort=Stuttgart | Jahr=1995 | ISBN=3-8246-0321-7 | Herausgeber=[[Statistisches Bundesamt]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBA&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/1994.html | titel=Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.1994 | werk=destatis.de | hrsg=Statistisches Bundesamt | zugriff=2013-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Über Lommatzsch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.lommatzsch.de/stadt/ueber-lommatzsch.html | titel=Über Lommatzsch | werk=lommatzsch.de | hrsg=Stadtverwaltung Lommatzsch | zugriff=2019-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ2006&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Titel=Zum Jubiläum hat sich Paltzschen prächtig herausgeputzt | Autor=Dieter Hanke | Sammelwerk=[[Sächsische Zeitung]] | Datum=2006-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Lommatzsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Meißen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lommatzsch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hgzh</name></author>
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