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	<title>Paltram vor dem Freithof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-11-16T12:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paltram vor dem Freithof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1220]] wahrscheinlich in [[Wien]]; † [[1287]] oder [[1288]] vor [[Akkon]] in [[Palästina (Region)|Palästina]]) war ein österreichischer [[Ritter]] und [[Amtmann]], der eine führende, dem [[Bürgermeister]] ähnliche Stellung in Wien einnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Paltram vor dem Freithof gehörte einer Altwiener ritterlichen Familie an, die hier eine führende Rolle einnahm. Der gleichnamige Vater war zwischen 1230 und 1233 am [[Hoher Markt|Hohen Markt]] ansässig, die Mutter entstammte dem Geschlecht der &amp;#039;&amp;#039;Greifen&amp;#039;&amp;#039;. Paltram selbst wird urkundlich erstmals 1239 als Wiener Bürger am Hofe Herzog [[Friedrich II. (Österreich)|Friedrichs II.]], des letzten [[Babenberger]]s, genannt. Später war er 1267 und 1276 Kammergraf und hatte 1269 das Amt des [[Stadtrichter]]s und 1271–1274 des Amtmanns inne. Diese Zeit war geprägt von der Auseinandersetzung zwischen dem böhmischen König [[Ottokar II. Přemysl]] und [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] um das österreichische Erbe der Babenberger. Paltram trat hier mehrmals an der Spitze der Wiener Bürgerschaft auf und war wie diese Parteigänger von Ottokar. Als es 1276 zu einem Friedensschluss der Kontrahenten kam, erwirkte Ottokar für Paltram eine Amnestie. Da er aber weiterhin als Parteigänger Ottokars auftrat, wurde Paltram geächtet und musste 1278 mit seiner Familie nach Niederbayern fliehen. Dort wurde er mit der [[Burgruine Karlstein|Burg Karlstein]] bei [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] belehnt und war außerdem auch in [[Landshut]] ansässig. Von einer Pilgerfahrt 1287 ins Heilige Land kehrte er nicht mehr lebend zurück. Er wurde möglicherweise in der von ihm gestifteten Bernhardskapelle des [[Stift Heiligenkreuz|Stiftes Heiligenkreuz]] bestattet. Seine Söhne gingen später wieder nach Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beiname Paltrams rührt davon her, dass er bis 1278 im Margaretenhof wohnte, einem Gebäude, das direkt an den Stephansfreithof in Wien grenzte. Von Paltram sind zahlreiche fromme Stiftungen überliefert. So stiftete er neben der Margaretenkapelle in seinem Haus vor allem dem Orden der [[Zisterzienser]]. Die Stifte [[Stift Zwettl|Zwettl]] und Heiligenkreuz wurden von ihm ebenso bedacht wie das Zisterzienserinnenkloster St. Niklas vor dem [[Stubentor]], dem er 1272 ein Haus in der Singerstraße schenkte. [[Gutolf von Heiligenkreuz]] berichtet, dass Paltram 1276 im [[Kloster Strahov]] in [[Prag]] den Schädel der Heiligen Deliciana erwarb, einer der elftausend Jungfrauen der [[Ursula von Köln|Heiligen Ursula]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oswald Redlich]] und [[Anton Emanuel Schönbach|Anton E. Schönbach]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.archive.org/stream/sitzungsbericht363klasgoog#page/n77/ Des Gutolf von Heiligenkreuz Translatio sanctae Delicianae]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der philosophisch-historischen Klasse der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|kaiserlichen Akademie der Wissenschaften]]&amp;#039;&amp;#039;. 159. Band, II. Abhandlung, Wien 1908&amp;lt;/ref&amp;gt; und ihn der Nikolauskirche in der Singerstraße übergab. Außerdem bedachte er Klöster in Bayern. 1272 schenkte er dem [[Johanniterorden]] seine Burg in [[Unterlaa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Chronist Wiens [[Jans der Enikel]] war mütterlicherseits mit Paltram verwandt. 1895 wurde der [[Paltramplatz]] in Wien-[[Favoriten]] nach dem Geschlecht der Paltram benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien Band 4&amp;#039;&amp;#039;. Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1995&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Opll]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten aus dem mittelalterlichen Wien&amp;#039;&amp;#039;: Zeitgenossen berichten, Wien: Böhlau Verlag 1995, ISBN 978-3-205-98372-9, S. 34&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Paltram_vor_dem_Freithof}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|p|266}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1069404462|VIAF=315121381}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Interregnum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Paltram vor dem Freithof&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Ritter und Amtmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 1287&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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