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	<title>Palmensegler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palmensegler&amp;diff=1777554&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-05-29T15:10:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Palmensegler&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cypsiurus parvus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Martin Hinrich Lichtenstein|Lichtenstein]], 1823)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cypsiurus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Segler&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Segler (Vögel)&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Apodidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Seglervögel&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Apodiformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = African Palm Swift in flight.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Palmensegler in [[Johannesburg]], [[Südafrika]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palmensegler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cypsiurus parvus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Vögel|Vogelart]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Segler (Vögel)|Segler]] (Apodidae). Es handelt sich um einen recht kleinen Segler, der in [[Afrika]] südlich der [[Sahara]] weit verbreitet ist, außerdem kommt er auf [[Madagaskar]] und im Südwesten der [[Arabische Halbinsel|Arabischen Halbinsel]] vor. Die Art ist sehr häufig in der Nähe von [[Palmengewächse|Palmen]] anzutreffen, wo auch die Nistplätze liegen. Das vorwiegend an nahezu senkrechten Blattabschnitten der [[Palmwedel]] gebaute Nest ist für [[Nesträuber]] im Vergleich zu den Nestern anderer Segler recht gut zugänglich. Die Eier werden mit Speichel mit dem Nest verklebt, um sie bei Windstößen vor dem Herausfallen zu bewahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese und alle nicht gesondert gekennzeichneten Angaben sind folgender Quelle entnommen: Chantler, Driessens: &amp;#039;&amp;#039;A Guide to the Swifts and Tree Swifts of the World&amp;#039;&amp;#039;. S. 209ff, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden Afrikas sind seit den 1930er Jahren Arealausweitungen zu beobachten, die Bestände scheinen leicht zuzunehmen. Die Art gilt als ungefährdet. Von einigen Autoren wird der zweite Vertreter der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Cypsiurus]]&amp;#039;&amp;#039;, der [[Bengalensegler]] (&amp;#039;&amp;#039;C.&amp;amp;nbsp;balasiensis&amp;#039;&amp;#039;), als [[Konspezifität|konspezifisch]] betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Körperlänge beträgt 16 Zentimeter, wobei mit bis zu 9 Zentimetern mehr als die Hälfte auf den langen Schwanz entfällt. Das Gewicht liegt zwischen 10 und 18&amp;amp;nbsp;Gramm, im Mittel bei 13&amp;amp;nbsp;Gramm. Die Gestalt erinnert stark an die &amp;#039;&amp;#039;[[Apus (Gattung)|Apus]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten, der Palmensegler ist aber schlanker, die langen Flügel sind schmäler und der gegabelte Schwanz länger. Die Schwanzgabelung ist mit im Mittel 60 Millimetern sehr tief. Meist wird der Schwanz jedoch geschlossen gehalten und erscheint als schlanker, spitzer Dorn.&lt;br /&gt;
Das Gefieder ist vorwiegend graubraun und im Gegensatz zu den Vertretern der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Apus&amp;#039;&amp;#039; fehlen augenfällige Besonderheiten. Die Oberseite ist dunkler, besonders an den eher oliv- statt graubraunen Flügeln. Auf der helleren Unterseite ist die Kehle der hellste Bereich, der Kontrast ist aber weit schwächer als bei den &amp;#039;&amp;#039;Apus&amp;#039;&amp;#039;-Arten.&lt;br /&gt;
Der Flug wirkt hektisch und unstetig, oft in engen Kreisen um die favorisierten Palmen, mit unregelmäßigen lauten Rufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männchen sind im Mittel blasser gefärbt als Weibchen und zeigen mehr Weiß an der Kehle, dieses Merkmal dürfte aber im Feld kaum für eine Geschlechtsunterscheidung ausreichen. Bei Jungvögeln sind die äußeren [[Steuerfeder]]n mehr gerundet, und die Schwanzgabelung ist weniger tief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Palmensegler ist äußerst ruffreudig. Häufig ist ein schwätzender Ruf zu vernehmen, der dem des [[Haussegler]]s nicht unähnlich ist, ein lautes &amp;#039;&amp;#039;si-si-si-su-su&amp;#039;&amp;#039;, das wiederholt vorgetragen wird, wobei die Dauer der einzelnen Rufkaskaden variiert. Dieses Schwätzen ist oft bei der Nahrungssuche zu vernehmen, am energischsten aber in der Nähe des Nests.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Wanderungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CypsiurusParvusDistribution.png|mini|Verbreitungsgebiet des Palmenseglers, weitere vereinzelte Sichtungen sind durch Kreuze markiert]]&lt;br /&gt;
Das ausgedehnte afrikanische Verbreitungsgebiet beginnt südlich der Sahara, die Nordgrenze des Areals reicht vom [[Senegal]] im Westen bis in den Nordwesten [[Äthiopien]]s, wobei die Art im restlichen Teil Äthiopiens und dem [[Horn von Afrika]] fehlt. Die Südgrenze des Gebiets reicht vom äußersten Südwesten [[Angola]]s, über den Nordosten [[Namibia]]s, den Norden [[Botswana]]s, über den Süden [[Simbabwe]]s nach [[Mosambik]]. Vermutlich seit den 1930er Jahren hat der Palmensegler sein afrikanisches Verbreitungsgebiet weiter nach Süden ausgedehnt, und zwar in Zentralnamibia und östlich in Botswana und [[Südafrika]], wo die Art nun südlich fast bis zum [[Oranje (Fluss)|Oranje]] vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter kommt die Art im Tiefland [[Madagaskar]]s und auf den [[Komoren]] vor. Ein isoliertes Vorkommen besteht zudem im Südwesten der [[Arabische Halbinsel|Arabischen Halbinsel]] in der [[Saudi-Arabien|saudi-arabischen]] [[Provinz Asir]] und im Westen des [[Jemen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast im gesamten Verbreitungsgebiet gilt der Palmensegler als [[Standvogel]], im südlichsten Teil des südafrikanischen Verbreitungsgebiets ist die Art nur im Sommer anzutreffen. Verschiedene Sichtungen außerhalb des bekannten Verbreitungsgebiets werden als potenzielle Arealausweitungen gedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Die Art zeigt eine enge Bindung an Palmen und insbesondere an [[Fächerpalme]]n, in denen die Nester gebaut werden. Sie kommt deshalb in allen Gebieten vor, in denen es Palmen gibt, was sowohl einige sehr trockene Gebiete als auch den [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwald]] einschließt. Der Palmensegler kommt auch in Dörfern und großen Städten vor, wobei er eine Vorliebe für [[Park]]s zeigt. In Südafrika werden vielfach auch die aus dem Südwesten der [[Vereinigte Staaten|USA]] [[Neophyt|eingeführten]] [[Washingtonia (Gattung)|Washingtonia-Palmen]] angenommen und dürften bei den kürzlichen Arealausweitungen eine bedeutende Rolle gespielt haben. Fiederblättrige Palmen, wie beispielsweise [[Dattelpalmen]], werden offenbar nur selten genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwiegend kommt der Palmensegler im Tiefland vor, hauptsächlich bis in eine Höhe von 1400&amp;amp;nbsp;Metern. Auf [[Madagaskar]] liegt die Höhenobergrenze bei 1100 Metern, in Kenia wurden Bruten bis in eine Höhe von 1800 Metern festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten und Nahrungserwerb ==&lt;br /&gt;
Palmensegler sind oft in kleineren Gruppen anzutreffen, in [[Kariba]] in [[Simbabwe]] wurde eine Gruppengröße von vier bis acht Individuen ermittelt. Bei der Nahrungssuche wurden gemischte Schwärme mit [[Maidschwalbe]]n (&amp;#039;&amp;#039;Cecropis abyssinica&amp;#039;&amp;#039;) und [[Rotkappenschwalbe]]n (&amp;#039;&amp;#039;Hirundo smithii&amp;#039;&amp;#039;) sowie [[Fledermaussegler]]n (&amp;#039;&amp;#039;Neafrapus boehmi&amp;#039;&amp;#039;) beobachtet. Palmensegler ernähren sich von Kleintieren, die in der Luft gefangen werden. Dabei befinden sie sich meist im Höhenbereich unter 20 Metern über dem Boden, was den untersten Bereich im Vergleich zu den sich ähnlich ernährenden Vögeln darstellt. Sind die oberen Luftschichten nicht durch andere Arten besetzt, geht der Palmensegler auch in größeren Höhen auf Nahrungssuche. Am längsten in der Dämmerung aktiv ist der Palmensegler in Südafrika, dort überschneidet sich der Nahrungserwerb zeitlich mit dem der [[Fledermäuse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 32 untersuchten Palmenseglermägen wurden hauptsächlich [[Zweiflügler]], geflügelte [[Ameisen]]- und [[Termiten]]stadien sowie [[Käfer]] festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBW448&amp;quot;&amp;gt;del Hoyo et al.: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the birds of the world&amp;#039;&amp;#039;. S. 448, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Borassus aethiopum MS 4049.jpg|mini|hochkant|[[Äthiopische Palmyrapalme]] (&amp;#039;&amp;#039;Borassus aethiopum&amp;#039;&amp;#039;), vielfach vom Palmensegler als Neststandort genutzt]]&lt;br /&gt;
Im Großteil des Verbreitungsgebiets brütet der Palmensegler das ganze Jahr über, der Schwerpunkt liegt in den wärmeren Jahreszeiten. Die Art brütet in Kolonien, aber auch isoliert. Die Nistplätze befinden sich vorwiegend in Palmen, aber auch vom Menschen geschaffene Nistplätze wie Trägerkonstruktionen an Brücken werden verwendet. Als Nistmaterial wird hauptsächlich pflanzliches Material verwendet, insbesondere Baumwollfasern bei Verfügbarkeit, aber auch weiche Federn. Die Bestandteile werden mit Speichel verklebt. Das Nest besteht zunächst aus einer 45 bis 120&amp;amp;nbsp;Millimeter hohen Rückwand, die meist an einem nahezu senkrechten Blattabschnitt eines welken oder frischen Palmenwedels befestigt wird, an Stellen, wo ein guter Regenschutz gegeben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Chapin: &amp;#039;&amp;#039;Birds of the Belgian Congo.&amp;#039;&amp;#039; S. 467, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Washingtonia (Gattung)|Washingtonia-Palmen]] erfolgt die Befestigung am Stamm zwischen zwei Blattansätzen. Im Abstand von etwa 4 bis 15&amp;amp;nbsp;Millimetern von dieser Rückwand steht eine flache Schale mit einem Durchmesser von 45 bis 120&amp;amp;nbsp;Millimetern hervor. Obwohl die unmittelbare Umgebung des Nests wenig Freiraum bietet, benötigen Palmensegler um die Palme herum einen freien Korridor von etwa 40&amp;amp;nbsp;Metern, der ihnen den Anflug in Bodennähe ermöglicht, erst unter der Palme stoßen sie steil aufwärts in das Palmengeäst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBW446&amp;quot;&amp;gt;del Hoyo et al.: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the birds of the world&amp;#039;&amp;#039;. S. 446, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; In Teilen des südafrikanischen Verbreitungsgebiets, in denen &amp;#039;&amp;#039;[[Washingtonia robusta]]&amp;#039;&amp;#039; genutzt wird, können die Palmensegler von den größeren [[Kapsegler]]n (&amp;#039;&amp;#039;Apus barbatus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Damarasegler]]n (&amp;#039;&amp;#039;Apus bradfieldi&amp;#039;&amp;#039;) verdrängt werden, die ebenfalls diese Bäume nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kopulation findet im Nest statt. Im Jahr 1996 wurden allerdings in [[Ficksburg]]&amp;lt;!-- sic! Hoffe das spornt Vandalen nicht zu übermäßiger Kreativität an--&amp;gt; in Südafrika zwei Palmensegler beobachtet, die eine halbe Stunde lang fast minütlich mit Körperkontakt aus einer Palme wie [[Drehflieger|fliegende Samen]] in einer Spirale zu Boden taumelten. Kurz vor Erreichen des Bodens trennten sich die Vögel und flogen zurück in die Palme. Es ist nicht klar, ob es sich hierbei tatsächlich um eine Kopulation in der Luft oder um Revierstreitigkeiten handelte. Jedenfalls ist der Ablauf der bei anderen Seglerarten, vor allem dem [[Mauersegler]], beschriebenen Luftbegattungen deutlich anders.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cypsiurus parvus MHNT ZOO 2011 11 189 RdN Principe.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Cypsiurus parvus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Das Gelege besteht im Regelfall aus zwei Eiern, kann aber auch aus einem oder drei bestehen. Die durchschnittliche Eigröße liegt bei 19,2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;12,6 Millimeter. Das erste Ei wird etwa 10 Tage nach Beginn des Nestbaus gelegt. Die Eier werden mit Speichel am Nest verklebt, da die flache Schale des Nests bei durch Wind verursachten Bewegungen des Palmwedels keinen ausreichenden Halt bieten würde. Die [[Bebrütungszeit]] liegt etwa bei 20 Tagen. Die Brut erfolgt recht unregelmäßig, der Wechsel von intensiver Bebrütung und Brutpausen scheint nicht vom Wetter abzuhängen. Die frisch geschlüpften Nestlinge werden von den Altvögeln fest ans Nest gedrückt, wohl um sie vor dem Herausfallen zu bewahren. Die [[Nestlingszeit]] liegt ungefähr zwischen 31 und 33 Tagen.&lt;br /&gt;
Beide Geschlechter beteiligen sich gleichermaßen am Brutgeschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Nester im Vergleich zu den anderen Seglern für Nesträuber recht zugänglich sind, ist der Bruterfolg des Palmenseglers vergleichsweise niedrig. Bei unterschiedlichen Untersuchungen wurden zwischen durchschnittlich 0,3 und durchschnittlich 1,9 ausfliegende Junge je Brutversuch gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feinde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Shikra (Accipter badius)- Immature in Narendrapur near Kolkata I IMG 8392.jpg|mini|Schikrasperber (&amp;#039;&amp;#039;Accipiter badius&amp;#039;&amp;#039;) in einer Fächerpalme]]&lt;br /&gt;
Der Palmensegler hat für einen Segler aufgrund seiner exponierten Nistplätze außergewöhnlich viele [[Prädator|Fressfeinde]] unter den Vögeln, beispielsweise auch den [[Schikrasperber]] (&amp;#039;&amp;#039;Accipiter badius&amp;#039;&amp;#039;). Sogar dem [[Rotschwingenstar]] (&amp;#039;&amp;#039;Onychognathus morio&amp;#039;&amp;#039;) gelingt es, [[Adult|adulte]] Palmensegler am Nistplatz zu schlagen. Eier und Nestlinge werden beispielsweise von [[Würger]]n oder von verschiedenen [[Raben und Krähen|Krähen]] erbeutet, Nestlinge außerdem vom [[Fleckenuhu]] (&amp;#039;&amp;#039;Bubo africanus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Chantler, Driessens: &amp;#039;&amp;#039;A Guide to the Swifts and Tree Swifts of the World&amp;#039;&amp;#039;. S. 26, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Der Palmensegler kommt im gesamten Verbreitungsgebiet regelmäßig vor, vielerorts auch häufig. Die Arealausweitung im Süden Afrikas hält ungefähr seit den 1930er Jahren an, jedoch könnte das Vordringen der [[Elefant]]en nach Westen in die [[Kavango|Kavango-Region]] in [[Namibia]] in Verbindung mit den dort häufigen Buschfeuern die Palmenbestände dezimieren und damit die Bestände des Palmenseglers lokal gefährden. Die Ansiedlung [[Neophyt|ortsfremder]] Palmenarten dagegen scheint dem Palmensegler neue Gebiete zu erschließen, insbesondere in den Vorstädten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[BirdLife International]] schätzt die Größe des Verbreitungsgebiets auf ungefähr 16,3 Millionen Quadratkilometer, man geht von zunehmenden Beständen aus. Deshalb wird die Art als „nicht gefährdet“ (&amp;#039;&amp;#039;least concern&amp;#039;&amp;#039;) eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BirdlifeIntl&amp;quot;&amp;gt;[http://datazone.birdlife.org/species/factsheet/african-palm-swift-cypsiurus-parvus Factsheet auf BirdLife International]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die beiden Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Cypsiurus]]&amp;#039;&amp;#039;, also der Palmen- und [[Bengalensegler]] (&amp;#039;&amp;#039;C. balasiensis&amp;#039;&amp;#039;), bilden eine [[Superspezies]] und werden von einigen Autoren auch als [[konspezifisch]] angesehen. Beide Arten werden in gleicher Weise von den zu den [[Mallophagen]] zählenden [[Ektoparasiten]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Dennyus]]&amp;#039;&amp;#039; befallen, insbesondere tritt &amp;#039;&amp;#039;[[Dennyus cypsiurus]]&amp;#039;&amp;#039; bei beiden auf.&amp;lt;ref&amp;gt;J. A. Ledger: &amp;#039;&amp;#039;A review of Dennyus (Phthiraptera: Menoponidae) parasitic on the avian genera Apus and Cypsiurus.&amp;#039;&amp;#039; Journal of the Entomological Society of Southern Africa. 34: 37–56, 1971 ({{Webarchiv|url=http://www.phthiraptera.org/Publications/36886.pdf |wayback=20140813235824 |text=online |archiv-bot=2019-04-23 09:37:59 InternetArchiveBot }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Unterschiede, die &lt;br /&gt;
[[Richard Kendall Brooke|R. K. Brooke]] 1972 jedoch im Gefieder der Jungvögel und in der Struktur des Schwanzes feststellte, rechtfertigen, Palmen- und Bengalensegler als eigenständige Arten zu betrachten. Weiterhin schlug Brooke vor, die [[Madagaskar|madagassische]] [[Unterart]] &amp;#039;&amp;#039;C. p. gracilis&amp;#039;&amp;#039; des Palmenseglers als eigenständige Art zu behandeln, dieser Standpunkt wurde bislang mangels entsprechender Untersuchungen noch nicht bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Chantler, Driessens: &amp;#039;&amp;#039;A Guide to the Swifts and Tree Swifts of the World.&amp;#039;&amp;#039; S. 25, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt werden acht Unterarten unterschieden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C. p. parvus&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Lichtenstein, 1823}}): Die [[Nominatform]] kommt im nördlichen Teil des afrikanischen Verbreitungsgebiets vor, vom [[Senegal]] im Westen bis [[Äthiopien]] im Osten, im [[Südsudan]] südlich bis [[Juba (Stadt)|Juba]]. Zudem entsprechen die Vögel im Südwesten der [[Arabische Halbinsel|Arabischen Halbinsel]] der Nominatform.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C. p. laemostiga&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|[[Anton Reichenow|Reichenow]], 1905}}): Die Vögel des Tieflands der Küste [[Mosambik]]s und des südlichen [[Somalia]]s gehören dieser Unterart an. Sie sind kleiner, dunkler gefärbt und das fleckige Streifenmuster an der Kehle ist deutlicher als bei der Nominatform.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C. p. myochrus&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Reichenow, 1886}}): Diese Unterart besiedelt vorwiegend die höheren Lagen in einem vom Süden des Sudans über Ostafrika bis Südafrika reichenden Streifen. Sie ähnelt &amp;#039;&amp;#039;C. p. laemostiga&amp;#039;&amp;#039;, unterscheidet sich von dieser Unterart aber durch einen deutlich ins Grüne gehenden Gefiederglanz.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C. p. brachypterus&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Reichenow, 1903}}): Von [[Sierra Leone]] östlich bis in den Nordosten der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]] sowie südlich bis [[Angola]] findet sich diese Unterart, zudem gehören die auf den Inseln im [[Golf von Guinea]] vorkommenden Palmensegler vermutlich dieser Unterart an. Die Vögel sind dunkler als die Nominatform und auch als &amp;#039;&amp;#039;C. p. laemostiga&amp;#039;&amp;#039;. Die Musterung an der Kehle entspricht der Nominatform.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C. p. hyphanes&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Richard Kendall Brooke|Brooke]], 1972}}: Diese Unterart besiedelt den Norden [[Namibia]]s und [[Botswana]]s, sie ist blasser gefärbt als die Nominatform und weist die unscheinbarste Fleckung an der Kehle auf.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C. p. celer&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Phillip Alexander Clancey|Clancey]], 1983}}: Von [[Mosambik]] bis [[KwaZulu-Natal|Natal]] kommt diese Unterart vor, die &amp;#039;&amp;#039;C. p. myochrus&amp;#039;&amp;#039; in der Färbung ähnelt, der Farbton ist nur etwas wärmer. Das fleckige Streifenmuster der Kehle ist auf den oberen Kehlbereich beschränkt. Die Vögel sind recht groß.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C. p. griveaudi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Constantine Walter Benson|Benson]], 1960}}: Die auf den [[Komoren]] vorkommende Unterart ist äußerst dunkel in der Färbung, das fleckige Muster der Kehle ist sehr deutlich und reicht bis in den oberen Bereich der Brust.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;C. p. gracilis&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|[[Richard Bowdler Sharpe|Sharpe]], 1871}}): Diese sehr kleine Unterart kommt auf [[Madagaskar]] vor. Die Färbung ist dunkler als bei den Unterarten des kontinentalen Afrikas, das fleckige Streifenmuster der Kehle ist ähnlich deutlich wie bei &amp;#039;&amp;#039;C. p. griveaudi&amp;#039;&amp;#039;, reicht aber nicht bis zur Brust. Die Jungvögel dieser Unterart haben einen deutlicher gegabelten Schwanz im Vergleich zu den Jungvögeln der anderen Unterarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Phil Chantler, Gerald Driessens: &amp;#039;&amp;#039;Swifts – A Guide to the Swifts and Tree Swifts of the World&amp;#039;&amp;#039;. Pica Press, Mountfield 2000, ISBN 1-873403-83-6&lt;br /&gt;
* [[Josep del Hoyo]], Andrew Elliott und [[Jordi Sargatal]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Birds of the World.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Barn-owls to Hummingbirds.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, 1999, ISBN 84-87334-25-3.&lt;br /&gt;
* [[James Paul Chapin|James P. Chapin]]: &amp;#039;&amp;#039;The Birds of the Belgian Congo. Part II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the American Museum of Natural History.&amp;#039;&amp;#039; 75: 1–632, 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cypsiurus parvus|Palmensegler (&amp;#039;&amp;#039;Cypsiurus parvus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2009&lt;br /&gt;
| ID             = 22686762&lt;br /&gt;
| ScientificName = Cypsiurus parvus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 7. Oktober 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [http://macaulaylibrary.org/search.do?searchTerm=Cypsiurus%20parvus Tonaufnahmen und Videos zu &amp;#039;&amp;#039;Cypsiurus parvus&amp;#039;&amp;#039;] in der Macaulay Library des Cornell Lab of Ornithology&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|8. Februar 2010|70381184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Segler (Vögel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
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