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	<title>Palmblattmanuskript - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:40:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palmblattmanuskript&amp;diff=1163465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: linkfix: entfernung von tracking-parameter; siehe user:CamelBot.</title>
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		<updated>2025-04-18T18:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: linkfix: entfernung von tracking-parameter; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM Geschrift op lontarblad TMnr 1534-8b.jpg|mini|hochkant=1.6|Neuzeitliches Palmblattmanuskript mit Holzdeckeln, [[Bali]] (um 1940)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palmblattmanuskripte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Manuskript]]e auf [[Palmwedel|Palmblättern]]. Sie waren über Jahrhunderte hinweg der wichtigste Textträger in [[Südasien|Süd-]] und [[Südostasien]]. In [[Sri Lanka]] sind sie als &amp;#039;&amp;#039;Ola,&amp;#039;&amp;#039; in [[Indonesien]] als &amp;#039;&amp;#039;Lontar&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Südasien ===&lt;br /&gt;
In [[Indien]] benutzte man ursprünglich Blätter der [[Talipot-Palme]] (&amp;#039;&amp;#039;Corypha umbraculifera&amp;#039;&amp;#039;) als Schreibmaterial. Wahrscheinlich wurden die Blätter der Talipot-Palme, die im äußerten Süden Indiens heimisch ist, nach der Expansion des [[Maurya-Reich]]es im 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. auch im Norden des [[Indischer Subkontinent|Subkontinents]] eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeremiah P. Losty: &amp;#039;&amp;#039;The Art of the Book in India.&amp;#039;&amp;#039; The British Library Publishing Division, 1982, ISBN 978-0-904654-78-3, S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem Palmblatt wurden im alten Indien auch andere Schreibmaterialien verwendet, etwa [[Birkenrinde]], die in [[Kaschmir]] bis ins 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Gebrauch blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Losty 1982, S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:The Susruta-Samhita or Sahottara-Tantra (A Treatise on Ayurvedic Medicine) LACMA M.87.271a-g (5 of 8).jpg|mini|hochkant=2|[[Buchmalerei|Illuminiertes]] Palmblattmanuskript aus Nepal (12./13. Jhd.)]]&lt;br /&gt;
Die ältesten Palmblattmanuskripte sind in Regionen erhalten geblieben, in denen das Klima die Konservierung begünstigt. In dem an der [[Seidenstraße]] gelegenen [[Turfan]] (heute [[Xinjiang]], [[Volksrepublik China]]) wurden Fragmente von aus Indien stammenden Palmblattmanuskripten gefunden, die anhand ihres Schrifttyps auf die [[Kuschana]]-Zeit (wahrscheinlich 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr.) datiert werden. Damit dürfte es sich um die ältesten erhaltenen indischen Manuskripte handeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Harry Falk: &amp;#039;&amp;#039;Schrift in alten Indien. Ein Forschungsbericht mit Anmerkungen.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen: Gunter Narr Verlag, 1993, ISBN 978-3-8233-4271-7, S.&amp;amp;nbsp;313.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Nepal]], wo das Klima kühler ist als in Indien, haben sich zahlreiche alte Palmblattmanuskripte erhalten. Das älteste nepalesische Manuskript, das ein Datum enthält, stammt (je nachdem, welche [[Ära]] angenommen wird) wahrscheinlich aus dem Jahr 811 n.&amp;amp;nbsp;Chr. Es gibt aber auch undatierte Manuskripte, die wahrscheinlich noch um einige Jahrhunderte älter sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Kengo Harimoto: &amp;#039;&amp;#039;In Search of the Oldest Nepalese Manuscript.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rivista degli studi orientali.&amp;#039;&amp;#039; Nuova Serie, Vol. 84, Fasc. 1/4, (2011), S.&amp;amp;nbsp;85–106.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ältesten bekannten Palmblattmanuskripte aus Südindien werden im [[Jainismus|Jaina]]-Tempel von [[Moodabidri]] in [[Karnataka]] aufbewahrt und sollen aus dem Jahr 1112 stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Losty 1982, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nordindien und [[Nepal]] wurden Palmblätter ab dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert unter [[Islam in Indien|islam]]ischen Einfluss durch [[Papier]] ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Losty 1982, S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings sind die indischen Papiermanuskripte durch das Vorbild der Palmblattmanuskripte beeinflusst. So wurde das Querformat beibehalten, und anstelle der Löcher für den Bindfaden, der ursprünglich das Manuskript zusammenhielt, finden sich oft rein ornamentale Kreise. In westlichen Nordindien ersetzte Papier das Palmblatt bis zum 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert komplett.&amp;lt;ref&amp;gt;Losty 1982, S.&amp;amp;nbsp;11–12.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Ostindien blieb Palmblatt bis ins 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Gebrauch.&amp;lt;ref&amp;gt;Losty 1982, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pair of Buddhist Manuscript Covers with Six Palm Leaf Folios LACMA M.84.31.542a-h (2 of 9).jpg|mini|hochkant=2|Palmblattmanuskript aus Sri Lanka, 18./19. Jhd.]]&lt;br /&gt;
In Südindien und [[Sri Lanka]] blieb Palmblatt das bevorzugte Schreibmaterial und kam erst mit dem Aufkommen von [[Druckerpresse]]n im Laufe des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts außer Gebrauch. Allerdings wurde die Talipot-Palme dort ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch die [[Palmyrapalme]] (&amp;#039;&amp;#039;Borassus flabelliformis&amp;#039;&amp;#039;) abgelöst. Der Grund dürfte im höheren Nutzwert der Palmyrapalme liegen, bei der auch die Früchte verwertbar sind. Als Schreibmaterial sind die Blätter der Palmyrapalme aber denen der Talipot-Palme unterlegen, weil sie kleiner und weniger flexibel sind und Tinte nicht genauso gut aufnehmen. Daher ging man in Südindien dazu über, den Text mit einem [[Griffel]] einzuritzen statt die Manuskripte, wie es bei den älteren Palmblattmanuskripten der Fall war, mit [[Tinte]] zu beschreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Losty 1982, S.&amp;amp;nbsp;6–7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südostasien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Thai 17 Wellcome L0046965.jpg|mini|hochkant=2|Palmblattmanuskript aus Thailand]]&lt;br /&gt;
Von Indien aus verbreitete sich Palmblatt als Schreibmaterial nach [[Südostasien]]. In [[Thailand]] waren neben Palmblattmanuskripten auch [[Leporello (Heft)|Leporello]]-Manuskripte auf aus der Rinde des Khoi-Baumes (&amp;#039;&amp;#039;[[Streblus asper]]&amp;#039;&amp;#039;) hergestelltem Papier gebräuchlich (vgl. [[Samut Khoi]]). Palmblatt wurde dabei vor allem für [[Buddhismus|buddhistische]] Schriften verwendet, während säkulare Texte auf Khoi-Papier geschrieben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Grabowsky: &amp;#039;&amp;#039;Manuskriptkultur der Thai / Manuscript Culture of the Thai.&amp;#039;&amp;#039; In: [http://www.manuscript-cultures.uni-hamburg.de/MC/MC-No4.pdf &amp;#039;&amp;#039;manuscript cultures.&amp;#039;&amp;#039; 4 (2011)] (= Katalog zur Ausstellung „Faszination Handschrift: 2000 Jahre Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa“ in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, 17. November 2011 bis 8. Januar 2012), S.&amp;amp;nbsp;145–156, hier S.&amp;amp;nbsp;145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Malaiischer Archipel|Malaiischen Archipel]] waren Palmblattmanuskripte verbreitet. Mit der Ausbreitung der lokalen Version der [[Arabisches Alphabet|arabischen Schrift]] ([[Jawi]]), die sich ab dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit der [[Islam]]isierung der Region einherging, wechselte man aber zu Papier als Schreibmaterial. Nur auf [[Java (Insel)|Java]] und [[Bali]], wo [[Indischer Schriftenkreis|indischstämmige Schriften]] ([[javanische Schrift]] und [[balinesische Schrift]]) beibehalten wurden, blieben Palmblattmanuskripte bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Gebrauch. Auf [[Sumatra]] wurde für Manuskripte in der [[Batak (Schrift)|Batak-Schrift]] dagegen die Rinde des Agarbaumes (&amp;#039;&amp;#039;[[Aquilaria malaccensis]]&amp;#039;&amp;#039;) benutzt (vgl. [[Pustaha]]).&amp;lt;ref&amp;gt;E. Ulrich Kratz: &amp;#039;&amp;#039;Manuskriptkulturen der Malaiischen Welt / Manuscript Cultures in Island Southeast Asia.&amp;#039;&amp;#039; In: [http://www.manuscript-cultures.uni-hamburg.de/MC/MC-No4.pdf &amp;#039;&amp;#039;manuscript cultures&amp;#039;&amp;#039; 4 (2011)] (= Katalog zur Ausstellung „Faszination Handschrift: 2000 Jahre Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa“ in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, 17. November 2011 bis 8. Januar 2012), S.&amp;amp;nbsp;133–144, hier S.&amp;amp;nbsp;138.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung und Konservierung ==&lt;br /&gt;
=== Herstellung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM Verhaal van Yusup in het Oost-Javaans op 115 vellen lontarblad met houten schutbladen TMnr H-971.jpg|mini|Palmblattmanuskript aus Bali (Draufsicht des Bündels)]]&lt;br /&gt;
Bevor sie beschriftet werden konnten, wurden Palmblätter zur gewünschten Größe zurechtgeschnitten. Das extreme [[Querformat]] von Palmblattmanuskripten ist dabei den natürlichen Dimensionen des Palmblatts geschuldet. In der Regel liegt die Breite zwischen 15 und 60&amp;amp;nbsp;cm und die Höhe zwischen 3 und 12&amp;amp;nbsp;cm. Um sie flexibel zu machen, wurden die Palmblätter gekocht, getrocknet und anschließend glatt poliert. Die benötigte Anzahl an Palmblättern wurde zu einem Bündel zusammengefasst. Hierzu wurden die einzelnen Blätter mit einem oder zwei Löchern ausgestattet, durch die ein Bindfaden geführt wurde, der das Bündel zusammenhielt. Zum Schutz der Blätter erhielt das Manuskript oben und unten je einen meist hölzernen Deckel. Zuletzt wurde das Bündel in ein Tuch eingewickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;D. Udaya Kumar, G. V. Sreekumar, U. A. Athvankar: &amp;#039;&amp;#039;Traditional writing system in Southern India — Palm leaf manuscripts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Design Thoughts.&amp;#039;&amp;#039; Juli 2009, S.&amp;amp;nbsp;2–7, hier S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bisweilen kommen auch kunstvoll gestaltete Palmblattmanuskripte vor, bei denen die Blätter in eine spezielle Form, z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Hinduismus|hinduistischen]] Texten in die eines [[Linga]]s, zurechtgeschnitten wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Losty 1982, S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschriftung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Palm leaf etching of Odisha.webm|mini|links|Demonstration des Schreibens auf Palmblatt in [[Odisha|Orissa]] (Ostindien)]]&lt;br /&gt;
Zum Beschreiben gab es zwei verschiedene Methoden: Die nordindischen Manuskripte wurden mittels einer [[Federkiel|Feder]] oder eines [[Pinsel]]s mit [[Tinte]] beschriftet. Bei den südindischen und südostasiatischen Manuskripten wurde der Text dagegen mit einem [[Griffel]] eingeritzt. Anschließend wurde das Manuskript mit einem Gemisch aus Öl und Ruß eingeschmiert und dann abgewischt. Das Öl-Ruß-Gemisch blieb in den Einkerbungen haften, sodass sich der Text hervorhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konservierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Manuscript - Olai Chuvadigal.jpg|mini|Beschädigte Palmblattmanuskripte, [[Tamil Nadu]] (Südindien)]]&lt;br /&gt;
Palmblatt ist als natürliches Material anfällig für [[Fäulnis]] und wird – in Abhängigkeit von den klimatischen Rahmenbedingungen – im Lauf der Zeit von [[Silberfischchen]] zerstört. Zur Konservierung von Palmblattmanuskripten existieren verschiedene traditionelle Methoden. So können die Blätter mit [[Zitronengrasöl]] behandelt werden, das als natürliches Insektizid wirkt. Ein auf einem Palmblatt geschriebenes Manuskript hat aber eine begrenzte Lebensdauer und muss in dieser Zeit auf ein neues Palmblatt kopiert werden.&lt;br /&gt;
Auch möglich ist die Behandlung mit [[Bienenwachs]] und [[Chinawachs]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://iada-home.org/ta75_105.pdf |wayback=20170122202737 |text=&amp;#039;&amp;#039;Eine Methode Palmblattmanuskripte zu restaurieren und konservieren&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-04-10 23:58:03 InternetArchiveBot }} (PDF, 2,39&amp;amp;nbsp;MB), auf iada-home.org, abgerufen am 22. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale Unterschiede ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ältesten erhaltenen Manuskripte aus Palmblättern eines vollständigen Traktats ist der shivaitische Sanskrittext aus dem 9. Jahrhundert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=Palm-Leaf Manuscript Museum|url=https://iasbaba.com/2022/12/palm-leaf-manuscript-museum/|access-date=2025-04-18|publisher=iasbaba.com|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=Palm Leaf Manuscript Museum|url=https://optimizeias.com/palm-leaf-manuscript-museum/|access-date=2025-04-18|publisher=optimizeias.com|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der in Nepal&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=Biography - Shaivism - Philosophy|url=https://thephilosopher.net/shaivism/|access-date=2025-04-18|publisher=thephilosopher.net|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entdeckt wurde und sich heute in der Cambridge University Library befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=What and where is the oldest known Sanskrit manuscript kept?|url=https://sanskritlover.quora.com/What-and-where-is-the-oldest-known-Sanskrit-manuscript-kept|access-date=2025-04-18|publisher=sanskritlover.quora.com|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Spitzer-Manuskript ist eine Sammlung von Fragmenten aus Palmblättern, die in den Kizil-Höhlen in China gefunden wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=Lontar Our Ancient Books|url=https://sawidji.com/2022/06/16/lontar-our-ancient-books/|access-date=2025-04-18|publisher=sawidji.com|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=The Spitzer manuscript: the oldest philosophical manuscript in Sanskrit|url=https://philpapers.org/rec/FRATSM|access-date=2025-04-18|publisher=philpapers.org|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie stammen etwa aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. und stehen im Zusammenhang mit buddhistischem Hybridsanskrit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kambodscha ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palmblattmanuskripte oder sleuk rith, wie sie auf Khmer genannt werden, sind in Kambodscha seit der Angkor-Zeit zu finden, wie mindestens ein Basrelief an den Wänden von Angkor Wat zeigt. Obwohl sie bis zum 20. Jahrhundert von großer Bedeutung waren, schätzte der französische Archäologe Olivier de Bernon, dass etwa 90 % aller sleuk rith im Wirrwarr des kambodschanischen Bürgerkriegs verloren gingen, während neue Unterstützungsmittel wie Kodexbücher oder digitale Medien die Oberhand gewannen. Seitdem wurden Anstrengungen zur Erhaltung in Pagoden wie Wat Ounalom in Phnom Penh unternommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Indien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tradition der Nadi-Astrologie hat ihren Ursprung im alten Indien, wo Rishis (Weise), geführt durch göttliche Einsicht, die Schicksale menschlicher Seelen auf Palmblättern niederschrieben. Die Inschriften in Alttamil wurden in heiligen Bibliotheken aufbewahrt und von Generation zu Generation weitergegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=Die Geschichte der Palmblätter: Wie alte Weisheit uns heute leitet|url=https://mypalmleaf.com/de/die-geschichte-der-palmblaetter-wie-alte-weisheiten-uns-heute-leiten/|access-date=2025-04-18|publisher=mypalmleaf.com|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Stadt Thanjavur in Indien werden unschätzbar wertvolle Manuskripte aus Palmblättern aufbewahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=Saraswathi Mahal Library Tamil Nadu Tourism|url=https://www.tamilnadutourism.tn.gov.in/destinations/saraswathi-mahal-library|access-date=2025-04-18|publisher=www.tamilnadutourism.tn.gov.in|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Odisha ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palmblattmanuskripte von Odisha umfassen Schriften, Darstellungen von Devadasi und verschiedene Mudras des Kamasutra.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=The Palm-Leaf Engravings of Odisha|url=https://srujanee.in/view/the-palm-leaf-engravings-of-odisha-3bN0TJ9R/|access-date=2025-04-18|publisher=srujanee.in|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige der frühen Entdeckungen von Palmblattmanuskripten in Odisha umfassen Schriften wie Smaradipika, Ratimanjari, Panchasayaka und Anangaranga sowohl in der Odia-Sprache als auch in Sanskrit. Das Staatliche Museum von Odisha in Bhubaneswar bewahrt 40.000 Palmblattmanuskripte auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=Odisha State Museum|url=https://odishamuseum.nic.in/|access-date=2025-04-18|publisher=odishamuseum.nic.in|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=Odisha State Museum - Odishatourisms|url=https://odishatourisms.com/tour-item/odisha-state-museum/|access-date=2025-04-18|publisher=odishatourisms.com|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten von ihnen sind in Odia-Schrift verfasst, obwohl die Sprache Sanskrit ist. Das älteste Manuskript hier stammt aus dem 14. Jahrhundert, aber der Text kann auf das 2. Jahrhundert datiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tamil Nadu ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 erkannte die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) die Sammlung tamilischer medizinischer Manuskripte als Teil des „Memory of the World“-Registers an. Ein sehr gutes Beispiel für die Nutzung von Palmblattmanuskripten zur Speicherung von Geschichte ist das tamilische Grammatiklehrbuch namens Tolkappiyam, das etwa im 3. Jahrhundert v. Chr. geschrieben wurde. Ein globales Digitalisierungsprojekt, angeführt von der Tamil Heritage Foundation, sammelt, bewahrt, digitalisiert und macht alte handschriftliche Dokumente auf Palmblättern über das Internet zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Palm-leaf manuscripts|Palmblattmanuskript}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kodikologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palme als Thema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CamelBot</name></author>
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