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	<title>Palitzsch-Museum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palitzsch-Museum&amp;diff=1520873&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RobertLechner: /* Fußnoten und Einzelnachweise */ kat</title>
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		<updated>2025-05-08T21:00:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fußnoten und Einzelnachweise: &lt;/span&gt; kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Palitzsch-museum dresden.JPG|mini|Palitzsch-Museum in Dresden-Prohlis]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hünichen-Hof.jpg|mini|Tafel über der ersten Tür]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Georg Palitzsch.jpg|mini|Johann George Palitzsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palitzsch-Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vormals &amp;#039;&amp;#039;Heimat- und Palitzsch-Museum Prohlis&amp;#039;&amp;#039;) gehört zu den [[Museen der Stadt Dresden]]. Es ist der 7000-jährigen Siedlungsgeschichte des heutigen Stadtteils [[Prohlis]] und dem Prohliser Bauern und Naturwissenschaftler [[Johann Georg Palitzsch|Johann George Palitzsch]] gewidmet, der 1758 als Erster den damals mit großer Spannung erwarteten [[Halleyscher Komet|Halleyschen Kometen]] sah und dadurch europaweit bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
Das [[Museum]] befindet sich in einem ehemaligen [[Bauernhof]], für den sich der Name „Palitzschhof“ eingebürgert hat. Von dem früheren [[Dreiseithof]] Altprohlis 3 sind nach dem Abbruch der [[Scheune]] 1982 nur noch die beiden Wohngebäude erhalten. Das eine, die heutige Gamigstraße 24, beherbergt das Museum und eine Kunstschule,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jks-dresden.de/die-jks/wo-sie-uns-finden/ Außenstelle der &amp;#039;&amp;#039;JugendKunstschule Dresden&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; das andere (Hausnummer 26) wurde ab 2022 saniert und zum „Bürgerhaus“ umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Weichen gestellt für das Bürgerhaus,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Prohliser Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 1/2007, S. 1, {{Webarchiv |archive-is=20170217012510 |url=http://www.dresdner-stadtteilzeitungen.de/zeitungen/prohlis.pdf |text=Textkopie}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radiodresden.de/beitrag/spatenstich-fuer-das-neue-buergerhaus-prohlis-728042/ |titel=Spatenstich für das neue Bürgerhaus Prohlis |hrsg=[[Radio Dresden]] |datum=2022-06-29 |abruf=2023-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die feierliche Einweihung erfolgte im November 2024.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christine Pohl |url=https://www.dresdner-stadtteilzeitungen.de/ein-haus-fuer-alle-in-prohlis/ |titel=Ein Haus für alle in Prohlis |titelerg=Bürgerhaus Prohlis eröffnet am 10. November im Palitzschhof |werk=Dresdner Stadtteilzeitungen |hrsg=SV Saxonia Verlag für Recht, Wirtschaft und Kultur GmbH, Dresden |datum=2024-11-07 |abruf=2025-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] Palitzschhof ist das einzige erhaltene [[Gehöft]] des historischen Prohliser Dorfkerns. Seit den 1970er Jahren ist der Palitzschhof von mehreren 17-geschossigen [[Hochhaus|Hochhäusern]] umgeben. Er liegt zwischen den Straßen Am Anger im Norden, Prohliser Straße im Osten und Gamigstraße im Süden. Direkt am Palitzschhof entlang fließt der [[Geberbach]]. Palitzsch-Museum ist das einzige [[Museen in Dresden|Dresdner Museum]] im [[Prohlis (Stadtbezirk)|Stadtbezirk Prohlis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Die Ausstellungsfläche des Museums erstreckt sich über einen etwa 300 Quadratmeter großen Dachraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dauerausstellung des Palitzsch-Museums behandelt schwerpunktmäßig verschiedene Themen. Unter anderem werden Zeugnisse der [[Ortsgeschichte]] von Prohlis gezeigt, darunter in den umliegenden früheren [[Ziegelei]]en gemachte Funde frühgeschichtlicher Besiedlung. Der Darstellung vom Leben und Wirken Johann Georg Palitzschs wird ein besonderer Wert beigemessen. Die Herausforderung besteht hierbei in der Tatsache, dass von Palitzsch selbst fast keine persönlichen Gegenstände mehr erhalten sind. Um Palitzschs Leistung einordnen zu können und der gestiegenen Nachfrage nach der Abschaffung des [[Astronomieunterricht]]s in Sachsen entgegenzukommen, wird der [[Astronomie]], ihrer [[Geschichte der Astronomie|Geschichte]] und speziell der [[Kometenforschung]] viel Platz eingeräumt. Direkt unter dem Dach befindet sich auch ein digitales [[Planetarium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Museum werden außerdem seit Mai 2006 mehrmonatige Sonderausstellungen präsentiert. Zu sehen waren unter anderem bereits Ausstellungen über die Geschichte der Dresdner Betriebe in der DDR-Zeit sowie über die wegen der Zerstörungen durch die [[Luftangriffe auf Dresden]] 1945 verloren gegangenen Kirchen der Landeshauptstadt. 2008/2009 lief die Ausstellung &amp;amp;#8222;Kometenfieber&amp;amp;#8220; anlässlich des 250. Jahrestags der Entdeckung des [[Halleyscher Komet|Halleyschen Kometen]] am 25. Dezember 1758 durch Palitzsch. Sie schlug einen Bogen von der historischen zur modernen Erforschung von [[Komet]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlacht bei Dresden am 27. August 1813.jpg|mini|Karte der Schlacht am 27. August 1813]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palitzsch denkmal dresden.JPG|mini|Denkmal für Palitzsch am Museum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden Prohlis Memorial Palitzschdenkmal 1988 Detail Kranz NE.jpg|mini|Prohliser Kontraste]]&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert lebte der Bauer Johann Georg Palitzsch in Prohlis, das damals ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf am Südrand des [[Elbtalkessel]]s war. Autodidaktisch erlernte er besonders Physik, Astronomie und Botanik und wurde in diesen Fachgebieten als Wissenschaftler anerkannt. Seine größte Leistung ist die Entdeckung des vom englischen Astronomen [[Edmond Halley]] im Jahre 1705 vorhergesagten [[Halleyscher Komet|Kometen]]. Neben weiteren astronomischen Forschungen war er auch an der Einführung der [[Kartoffel]] und des [[Blitzableiter]]s im Raum Dresden beteiligt. Seit 1877 erinnert ein [[Denkmal (Gedenken)|Denkmal]] in Prohlis an Palitzsch. Sein Bauernhof, den er von seinem Vater übernommen hatte, wurde hauptsächlich bereits im 19. Jahrhundert abgerissen, weil er bei der [[Schlacht um Dresden|Schlacht von 1813]] stark beschädigt wurde. Die Scheune stand bis 1976. Deren drohender Abriss und die Zerstörung des alten Dorfes veranlassten Siegfried Koge, den späteren langjährigen Leiter des Museums, sich des alten Erbes anzunehmen. Ein Stein aus der alten Scheune mit der Aufschrift „den 27. Aug. 1813“ und die dazugehörigen Kanonenkugeln, die in der Mauer steckten, wurden zum Fundament der Sammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Museumsgebäude war nicht im Besitz Palitzschs, sondern wurde erst 1851 vom Bauern Johann Gotthelf Hünichen errichtet, woran eine Inschrift über dem Hauseingang erinnert. Etwa 1930 erfolgte eine Umgestaltung des Hofes. Die Scheune wurde an einen anderen Bauern verpachtet und in den beiden übrigen Gebäuden (zweigeschossig, mit einem einfachen [[Satteldach]]) wurden jeweils acht Wohnungen vermietet. Seit dem Abriss sämtlicher anderer Gebäude des Dorfkerns ab 1975, wodurch Platz für das Prohliser [[Plattenbau]]gebiet geschaffen werden sollte, ist der Hünichen-Hof das einzige erhaltene Bauerngut von [[Altprohlis]]. Er wurde damals nur verschont, weil er Zwecken der [[Baustelleneinrichtung]] dieser Großbaustelle diente. Nach den Baumaßnahmen war in den 1980er Jahren unter anderem eine [[Wäscherei]] darin untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst existierten Pläne, das Kulturzentrum des Plattenbaugebiets im [[Schloss Prohlis]] einzurichten. Dieses Gebäude brannte jedoch aus ungeklärten Gründen am 17. Dezember 1980 ab und wurde 1985 abgerissen. Erst danach wurde die Idee reaktiviert, das Kulturzentrum in dem einzigen erhaltenen Prohliser Bauernhof unterzubringen. Am 6. Juni 1988 öffnete dort schließlich die Heimatstube und Palitzschgedenkstätte Prohlis. Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] übernahm 1990 das heutige Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden die Verantwortung für das Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Juli 2003 und Ende 2005 erfolgte eine umfassende Sanierung des Museumsgebäudes, die mit mehr als einer Million Euro aus dem Bund-Länder-Programm [[Die Soziale Stadt]] gefördert wurde. Das Museum war während der Maßnahmen in der früheren Prohliser Dorfschule untergebracht und bezog anschließend sein neues Domizil im nun ausgebauten Dachgeschoss im Palitzschhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2005/01/c_031.php |titel=Palitzschhof in Dresden-Prohlis nach Rekonstruktion eröffnet |hrsg=Landeshauptstadt Dresden |werk=dresden.de |datum=2005-01-19 |zugriff=2017-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 2014 wurde die Dauerausstellung mit den Kapiteln Prohlis, Palitzsch und Astronomie eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de-de.facebook.com/OstsaechsischeSparkasseDresden/photos/a.460930288165.256047.263416953165/10152389026563166/ de-de.facebook.com/OstsaechsischeSparkasseDresden], abgerufen am 11. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum ist auch ein Veranstaltungsort. In einem Mehrzweckraum im Obergeschoss finden regelmäßig Angebote für Schulklassen, insbesondere zur [[Steinzeit]], und Abendvorträge statt, die dem breiten Themenspektrum des Museums entsprechen; meist in Kooperation mit den zahlreichen Vereinen und Institutionen in [[Prohlis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Helfricht]]: &amp;#039;&amp;#039;Astronomiegeschichte Dresdens&amp;#039;&amp;#039;. Hellerau-Verlag, Dresden 2001, ISBN 3-910184-76-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Heimat- und Palitzschmuseum Prohlis|Palitzsch-Museum}}&lt;br /&gt;
* [https://palitzsch-museum.de Webpräsenz] im Verbund der [https://museen-dresden.de/ Museen der Stadt Dresden]; {{Webarchiv |wayback=20240224224134 |url=https://palitzsch-museum.de |text=&amp;#039;&amp;#039;historische, unabhängige Version&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschefotothek.de/obj32023697.html Foto des Palitzschhofs 1990] in der [[Deutsche Fotothek|Deutschen Fotothek]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dresden-und-sachsen.de/dresden/museen.htm#palitzschmuseum dresden-und-sachsen.de]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20230205133801 |url=https://www.dresdner-stadtteile.de/Sudost/Prohlis/prohlis.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Prohlis&amp;#039;&amp;#039; auf dresdner-stadtteile.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museen in Dresden}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/0/26.50/N |EW=13/47/36.50/E |type=city |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1027956912|VIAF=287170429}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatmuseum in Sachsen|Dresden-Prohlis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museen der Stadt Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder-, Forscher-, Wissenschaftlermuseum|Palitzsch, Johann Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschütztes Bauwerk in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann Georg Palitzsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prohlis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronomiemuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1988]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertLechner</name></author>
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