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	<title>Palczewice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:52:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palczewice&amp;diff=1511906&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Turpit: + Söhne und Töchter des Ortes (1 Sohn)</title>
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		<updated>2021-11-11T15:28:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Söhne und Töchter des Ortes (1 Sohn)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palczewice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Palzwitz&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]] und gehört zur [[Gmina#Gmina wiejska|Landgemeinde]] [[Darłowo (Landgemeinde)|Darłowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Rügenwalde&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Sławieński|Kreis Sławno]] (&amp;#039;&amp;#039;Schlawe&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Palczewice liegt in [[Hinterpommern]], etwa neun Kilometer nordöstlich der Stadt [[Darłowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Rügenwalde&amp;#039;&amp;#039;) am Ostufer des  Binnensees [[Jezioro Kopań]] (&amp;#039;&amp;#039;Vitter See&amp;#039;&amp;#039;).  Nachbarorte sind: im Westen [[Kopań (Darłowo)|Kopań]] (&amp;#039;&amp;#039;Kopahn&amp;#039;&amp;#039;), im Norden [[Wicie (Darłowo)|Wicie]] (&amp;#039;&amp;#039;Vitte&amp;#039;&amp;#039;), im Osten [[Barzowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Barzwitz&amp;#039;&amp;#039;) sowie [[Drozdowo (Darłowo)|Drozdowo]], und im Süden [[Kopnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Köpnitz&amp;#039;&amp;#039;). Das Gelände am Rande einer Endmoräne fällt flachwellig zum See hin ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Palzwitz soll mit [[Staniewice|Stemmnitz]] (heute polnisch: Staniewice) um 1280 zum [[Prämonstratenser]]-[[Kloster|Nonnenkloster]] in [[Słupsk|Stolp]] (Słupsk) gehört haben. Danach hatte es &amp;#039;&amp;#039;Jertslaw&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Jaroslaus&amp;#039;&amp;#039; im Besitz, der sich &amp;#039;&amp;#039;von Palsewische&amp;#039;&amp;#039; nannte. Er soll weitläufig  der  Familie  [[Zitzewitz]] abstammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palzwitz gehörte schon immer zum [[Rügenwalder Amt]] und wurde als herzogliches [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] geführt, dessen Größe mit 1241 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] angegeben war. 1784 werden außer dem Vorwerk noch zwei [[Kossät]]en angegeben. Später wurde aus dem herzoglichen Vorwerk eine königliche Domäne, dann [[Staatsdomäne|staatliche Domäne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1823 ist die Familie &amp;#039;&amp;#039;Taucher&amp;#039;&amp;#039; Pächter der Domäne. In dieser Zeit waren 99 Einwohner registriert, deren Zahl bis 1905 auf 192 steigt und 1939 noch 156 beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1945 war Palzwitz Sitz eines zentralen Standesamtes, gehörte aber zum [[Amtsgericht]]sbereich [[Rügenwalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erreichten am  6. März 1945 [[sowjetisch]]e  Truppen den Ort. Die Bevölkerung wurde nach [[Podgórki (Malechowo)|Deutsch Puddiger]] (Podgórki) evakuiert. Bei der Rückkehr nach sieben Wochen zu Pfingsten waren alle Häuser geplündert, und es war viel Vieh verendet. Das Dorf wurde fünf Jahre lang von einer sowjetischen Kommandantur verwaltet. Während dieser Zeit fanden keine Vertreibungen statt. Danach wurde die Ortschaft polnischer Verwaltung unterstellt. Palzwitz wurde in &amp;#039;&amp;#039;Palczewice&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die Polen beschlagnahmten das Bauernland, und die Domäne Drosedow wurde wieder Palzwitz zugeschlagen. Die Bevölkerung durfte Palzwitz nicht verlassen und  wurde zur Arbeit auf der [[Sowchose]] gezwungen. Erst ab 1956 war im Zuge von Familienzusammenführung eine Aussiedlung möglich. Der letzte deutsche Bürgermeister war &amp;#039;&amp;#039;Fritz Taucher&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde am 15. März 1945 verschleppt und starb dreieinhalb Monate später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Palzwitz als Palczewice ein Teil der [[Gmina]] [[Darłowo (Landgemeinde)|Darłowo]] im [[Powiat Sławieński]] der Woiwodschaft Westpommern. Hier leben jetzt etwa 100 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtsbezirk Palzwitz ==&lt;br /&gt;
Bis 1945 bildete Palzwitz einen eigenen Amtsbezirk im [[Landkreis Schlawe i. Pom.]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Pommern]]. Dazu gehörten die Gemeinden:&lt;br /&gt;
* Barzwitz (Barzowice)&lt;br /&gt;
* [[Dzierżęcin|Dörsenthin]] (Dzierżęcin)&lt;br /&gt;
* [[Karsino|Karzin]] (Karsino)&lt;br /&gt;
* Palzwitz (Palczewice)&lt;br /&gt;
* [[Wicie (Darłowo)|Vitte]] (Wicie) und&lt;br /&gt;
* [[Sulimice|Zillmitz]] (Sulimice).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Seit alters her war Palzwitz mit [[Kopnica|Köpnitz]] (Kopnica), [[Kopań (Darłowo)|Kopahn]] (Kopań) und [[Zakrzewo (Darłowo)|Sackshöhe]] (Zakrzewo) in das [[Kirchspiel]] [[Cisowo|Zizow]] (Cisowo) eingepfarrt. Es gehörte zum Kirchenkreis Rügenwalde (Darłowo) in der [[Kirchenprovinz]] Pommern der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Die Einwohner waren vor 1945 fast ausnahmslos [[evangelisch]]. Letzter deutscher Geistlicher war Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Kurt Müller&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Palczewice überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]. Sitz der heutigen Pfarrei ist nicht Cisowo, sondern Barzowice, und Cisowo ist eine Filiale zu Barzowice. Die Pfarrei liegt im [[Dekanat]] Darłowo im [[Bistum Köslin-Kolberg]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]]. Evangelische Kirchenmitglieder sind heute in das Kirchspiel [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) integriert, das zur [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Die Palzwitzer Schule war vor 1945 einklassig und wurde von einer Lehrkraft geleitet. Letzter deutscher Schulleiter war Lehrer &amp;#039;&amp;#039;Sonnenberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft  ist über eine Stichstraße, die bei [[Drozdowo (Darłowo)|Drozdowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Drosedow&amp;#039;&amp;#039;) von der [[Droga wojewódzka 203|Woiwodschaftsstraße 203]] ([[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) – Darłowo – [[Ustka]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolpmünde&amp;#039;&amp;#039;)) abzweigt, zu erreichen. Die nächste Bahnstation ist Darłowo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Ewald Damaske]] (1910–nach 1976), deutscher Politiker (CDU), Abgeordneter der Volkskammer der DDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Schlawe. Ein pommersches Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Manfred Vollack, 2 Bände, Husum, 1988/1989, insbesondere Band 2, S. 1063–1065.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=54/28/20.87/N|EW=16/28/11.52/E|type=city|region=PL-32}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Darłowo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Darłowo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
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