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	<title>Palatino - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palatino&amp;diff=324772&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boonekamp: /* Geschichte */ dies&#039;n&#039;das</title>
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		<updated>2025-10-17T13:01:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; dies&amp;#039;n&amp;#039;das&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Schriftart. Palatino ist aber ebenfalls der italienische Begriff für [[Palatin (Rom)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Schriftart&lt;br /&gt;
| Bild                   = Palatino font.svg&lt;br /&gt;
| Name                   = Palatino&lt;br /&gt;
| Stil                   = [[Serifen]]&lt;br /&gt;
| Familie                = &lt;br /&gt;
| Klassifikation         = [[Französische Renaissance-Antiqua]]&lt;br /&gt;
| Designer               = [[Hermann Zapf]]&lt;br /&gt;
| Auftraggeber           = &lt;br /&gt;
| Gießerei               = [[D. Stempel]]&lt;br /&gt;
| Erstellung             = 1949&lt;br /&gt;
| Veröffentlichung       = &lt;br /&gt;
| Wiederveröffentlichung = &lt;br /&gt;
| Inhaber                = &lt;br /&gt;
| Basis                  = &lt;br /&gt;
| Variationen            = Aldus, Palatino nova, Book Antiqua, Palladio, Palazzo, Parlament, TeX Gyre Pagella, Zapf Calligraphic 801 &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Beispielbild           = Palatino font sample.svg&lt;br /&gt;
| Schriftsatz            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schriftart]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palatino&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Französische Renaissance-Antiqua]], die 1949 von [[Hermann Zapf]] in einem Probe[[Schriftgrad|grad]] für die [[D. Stempel|D. Stempel AG]] in [[Frankfurt am Main]] entworfen und für das Buch &amp;#039;&amp;#039;Von der dreifachen Ehrfurcht, Gedanken Goethes über Erziehung zu edlem Menschentum&amp;#039;&amp;#039; zum 200. Geburtstag Goethes eingesetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Chronik der Schriftgießerei D. Stempel AG, Frankfurt a. M.&amp;#039;&amp;#039; D. Stempel AG. Frankfurt a. M., 1955. S.&amp;amp;nbsp;1924.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1950 erschien sie in den Schriftschnitten normal, kursiv und halbfett sowohl für [[Handsatz]] wie auch für den [[Linotype]]-Satz. Ein leichter Schnitt wurde 1952 als Aldus-Buchschrift veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Hendlmeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunstwerke der Schrift.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Bund für deutsche Schrift und Sprache 1994. S.&amp;amp;nbsp;227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zapf hatte zunächst die italienischen Städte [[Florenz]], [[Rom]] und [[Pisa]] besucht, um aus erster Hand die Inschriften der italienischen [[Renaissance]] zu studieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lawson1990_124&amp;quot;&amp;gt;Alexander S. Lawson: &amp;#039;&amp;#039;Anatomy of a typeface&amp;#039;&amp;#039;. David R. Godine Publisher, Boston 1990. ISBN 0879233338. S.&amp;amp;nbsp;124. (in englischer Sprache)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Ziel war es, eine neue Form der Renaissance-Antiqua zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.linotype.com/de/30/aldus-schriftfamilie.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit dem [[Stempelschneider]] [[August Rosenberger]] studierte Zapf, wie eine Schrift beschaffen sein muss, um auch den rauen [[Offsetdruck]] auf eher minderwertigem Papier zu überstehen. Das Endergebnis der Bemühungen wurde nach [[Giambattista Palatino]], einem italienischen Meister der [[Kalligraphie]] des 16. Jahrhunderts, benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leicht und offen gestaltete Palatino ist bis heute eine der am weitesten verbreiteten [[Antiqua]]schriften für den Buchdruck und wurde als [[Schriftfamilie]] seit ihrem Erscheinen mehrfach erweitert. So entstanden zusätzlich die [[Schriftschnitt]]e fett und extrafett. Seit dem Aufkommen des Digitalsatzes existieren für die normalen und fetten Strichstärken Ergänzungen für [[Kapitälchen]] und [[Mediävalziffern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zapf galt bereits 1990 als eines der meistgeschädigten Opfer der weltweiten Typographie-Piraterie nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lawson1990_126&amp;quot;&amp;gt;Alexander S. Lawson: &amp;#039;&amp;#039;Anatomy of a typeface&amp;#039;&amp;#039;. David R. Godine Publisher, Boston 1990. ISBN 0879233338. S.&amp;amp;nbsp;126. (in englischer Sprache)&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der ursprünglichen Fassung von Linotype wird die Palatino auch als Imitation von anderen Schrifthäusern angeboten, die Abweichungen vom Schriftbild aufweisen. Beispiele für diese Praxis: Bei Bitstream heißt sie &amp;#039;&amp;#039;Zapf Calligraphic 801&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Maier: &amp;#039;&amp;#039;Kompendium. Word 2007.&amp;#039;&amp;#039; Markt + Technik Verlag. München 2009. ISBN 978-3-8272-4569-4. S.&amp;amp;nbsp;216.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei Softmaker &amp;#039;&amp;#039;Palazzo&amp;#039;&amp;#039;, bei [[URW Type Foundry]] &amp;#039;&amp;#039;Palladio&amp;#039;&amp;#039;, bei Elsner+Flake Scangraphic &amp;#039;&amp;#039;Parlament&amp;#039;&amp;#039; und bei Monotype &amp;#039;&amp;#039;Book Antiqua&amp;#039;&amp;#039;. Die Palatino gehört seit dem Erscheinen von [[MacOS]] 7.0 im Jahr 1991 zum Schriftumfang des Apple-Betriebssystems. Auf Windows ist das von Hermann Zapf nicht autorisierte Palatino-Imitat &amp;#039;&amp;#039;Book Antiqua&amp;#039;&amp;#039; seit 1993 Teil des Lieferumfanges von [[Microsoft Office]]. Erst mit den Betriebssystemen Windows 2000, Windows XP und Windows Vista ist auch dort eine von Zapf autorisierte Version, die &amp;#039;&amp;#039;Palatino Linotype,&amp;#039;&amp;#039; mit kyrillischen und griechischen Zeichen integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 wurde die Palatino-Schriftfamilie von [[Akira Kobayashi]] und Hermann Zapf komplett überarbeitet und als &amp;#039;&amp;#039;Palatino nova&amp;#039;&amp;#039; in zehn Schnitten mit einem umfangreichen Zusatzzeichenvorrat bei [[Linotype|Linotype GmbH]] veröffentlicht. 2007 erschien die [[Grotesk (Schrift)|serifenlose]] &amp;#039;&amp;#039;Palatino Sans&amp;#039;&amp;#039;, die die Grundformen der Palatino-Buchstaben übernimmt. Die Grundstriche sind zu den Enden hin leicht verdickt und abgerundet, was der Schrift einen fast handschriftlichen Charakter verleiht. Für die Variante &amp;#039;&amp;#039;Palatino Sans Informal&amp;#039;&amp;#039; wurden einige Buchstabenformen modifiziert, um der Schrift einen individuelleren, künstlerischen Ausdruck zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den eher mechanisch anmutenden modernen Palatino-Ausgaben wird Hermann Zapfs Originalform von 1950 weiterhin vertrieben. Ein Jahr bevor die Schriftgießerei [[H. Berthold AG]] im Jahr 1993 in [[Insolvenzrecht (Deutschland)#Geschichte|Konkurs]] ging, digitalisierte sie die zu dieser Zeit &amp;#039;&amp;#039;Palatino 1950&amp;#039;&amp;#039; genannte Version. Als &amp;#039;&amp;#039;Berthold-Palatino 1992&amp;#039;&amp;#039; ist diese Schrift für Rechner zu kaufen, wobei heute auch davon Imitate existieren, so die &amp;#039;&amp;#039;Paxim&amp;#039;&amp;#039; von Elsner+Flake Scangraphic und die &amp;#039;&amp;#039;Palazzo-Original&amp;#039;&amp;#039; von Softmaker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aldus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die 1950 gegossenen Schriftschnitte wurde von Zapf ein leichterer Schnitt der Palatino für den Werksatz konzipiert, der den Namen &amp;#039;&amp;#039;Palatino Buch&amp;#039;&amp;#039; erhalten sollte. Da jedoch die Verantwortlichen bei Stempel und Linotype diesen Schnitt als eigenständige Schrifttype veröffentlichen wollten, erhielt er den Namen &amp;#039;&amp;#039;Aldus Buchschrift&amp;#039;&amp;#039; (nach dem venezianischen Buchdrucker [[Aldus Manutius]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lawson1990_125&amp;quot;&amp;gt;Alexander S. Lawson: &amp;#039;&amp;#039;Anatomy of a typeface&amp;#039;&amp;#039;. David R. Godine Publisher, Boston 1990. ISBN 0879233338. S.&amp;amp;nbsp;125. (in englischer Sprache)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Palatino. Eine Familie, die man kennen sollte!&amp;#039;&amp;#039; (Broschüre) D. Stempel AG, Frankfurt a. M. 1955&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Palatino}}&lt;br /&gt;
* [http://www.linotype.com/2567-18928/thepalatinostory.html Geschichte der Palatino-Entwicklung (Linotype.com, englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.linotype.com/de/185171/palatinoandaldus-clan.html Die Schriftschnitte der Palatino/Aldus-Schriftensippe]&lt;br /&gt;
* [http://www.mindspring.com/~fez/palatino/palfaq1.0.txt John Butler: The Palatino FAQ (1998, englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7647694-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boonekamp</name></author>
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