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	<title>Palais Trautson - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Palais Trautson.jpg|mini|Das Palais Trautson, Sitz des Justizministeriums]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palais Trautson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtpalais|Palais]] im 7. Wiener Gemeindebezirk [[Neubau (Wien)|Neubau]] an der [[Museumstraße (Wien)|Museumstraße]] 7. Es ist Sitz des [[österreich]]ischen [[Bundesministerium für Justiz|Justizministeriums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Grund in der Vorstadt [[Sankt Ulrich (Wien)|Sankt Ulrich]], auf dem sich das Palais befindet, gehörte ab 1657 der [[Graf|Gräfin]] Maria Margareta Trautson. Auf einem Teil stand ein Haus, der Rest waren [[Weinbau|Weingärten]] oder unbebaut. Im Zuge der Bauwelle nach der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Zweiten Wiener Türkenbelagerung]] ließ der [[Reichshofrat]] und Oberkämmerer [[Johann Leopold Donat von Trautson|Johann Leopold Donat Graf Trautson]] (der spätere 1. [[Trautson|Fürst Trautson]]) 1712 hier ein Palais errichten, das zu den wichtigsten [[barock]]en Bauwerken Wiens zählt. Sein Vorbild war das [[Amsterdamer Stadthaus]].&lt;br /&gt;
Baumeister war [[Christian Alexander Oedtl]]; er baute nach den Plänen von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Palais war Schauplatz zahlreicher Festlichkeiten. [[Maria Theresia]] kaufte es 1760 um 40.000 Gulden an und stellte es der [[Königlich ungarische Leibgarde|Ungarischen Garde]] zur Verfügung. Dies führte zu einigen Umbauten, aus dem Garten vor dem Gebäude wurde eine Reitschule, statt der Gartenmauer und der [[Orangerie]] wurden Stallungen errichtet. 1848 wurde die Ungarische Garde aufgelöst und das Palais wurde Sitz des [[niederösterreich]]ischen Landesarmeekommandos. Nach dem [[Österreichisch-Ungarischer Ausgleich|Österreichisch-Ungarischen Ausgleich]] entstand 1867 neuerlich eine Ungarische Leibgarde, die im Palais ihren Hauptsitz hatte. Dabei kam es zu weiteren Umbauten. Auch nach dem Zerfall der [[Österreich-Ungarn|Monarchie]] (1918) befand sich das Gebäude im Besitz des [[Ungarn|ungarischen]] Staates; es beherbergte von 1924 bis 1963 das [[Collegium Hungaricum]]. Die damalige [[Volksrepublik Ungarn]] verkaufte das Gebäude an die Republik Österreich (da sie die durch den [[Denkmalschutz]] auferlegten Renovierungen nicht finanzieren wollte) und errichtete einen Neubau in Ostblock-[[Plattenbau]]stil im 2. Wiener Bezirk in der Hollandstraße. Die &amp;#039;&amp;#039;Gardegasse&amp;#039;&amp;#039; im 7. Bezirk erinnert seit 1909 an die Ungarische Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 erwarb die Republik [[Österreich]] das Palais für die Justizverwaltung. Dabei wurde der Abbruch erwogen, was zu heftigen Diskussionen führte. Die jüngeren Zubauten an der Museumstraße und der [[Liste der Straßennamen von Wien/Neubau#L|Lerchenfelder Straße]] wurden entfernt; auf dem Gelände des ehemaligen Gartens entstanden vorübergehend Fertigteilhäuser für die [[UNIDO]]. Der Teil an der [[Liste der Straßennamen von Wien/Neubau#N|Neustiftgasse]] wurde durch ein Bürogebäude ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich das [[Bundesministerium für Justiz]] im Palais Trautson.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Palais wurde mit einer reich geschmückten, dreistöckigen Fassade versehen. Steinmetzaufträge erhielt Meister [[Johann Georg Haresleben]] aus [[Kaisersteinbruch]], der harten [[Kaiserstein (Gestein)|&amp;#039;&amp;#039;Kaiserstein&amp;#039;&amp;#039;]] für Portal, Balkon und die Stufen der Feststiege verwendete. Das imposante Treppenhaus leitet zum Prunksaal. Über vielen Fenstern gibt es [[Relief]]s, die Szenen aus [[antike]]n [[Sage]]n darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Elfriede Faber: &amp;#039;&amp;#039;Neubau&amp;#039;&amp;#039;. Pichler, Wien 1995, ISBN 3-85058-065-2&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch Wien II. bis IX. und XX. Bezirk&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co., Wien 1993, ISBN 3-7031-0680-8&lt;br /&gt;
*[[Helmuth Furch]]: &amp;#039;&amp;#039;Kaiserstein in 300 Wiener Bauten&amp;#039;&amp;#039;, in: Mitteilungen des [[Museums- und Kulturverein Kaisersteinbruch]], Nr. 59, 2000. ISBN 978-3-9504555-3-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Palais Trautson}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/12/21/N |EW=16/21/19/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7575345-5|VIAF=244323731}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Wien|Trautson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neubau (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Trautson|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Zentrum von Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johann Bernhard Fischer von Erlach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tericht</name></author>
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