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	<title>Palais Stubenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:01:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palais_Stubenberg&amp;diff=2058828&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Helmuth Furch: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2024-12-08T17:43:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Stubenberg Graz Tummelplatz.jpg|mini|hochkant|Palais Stubenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Stubenberg Graz Portal.jpg|mini|hochkant|Portal und Mittelbalkon mit Atlantenhermen als Rahmung]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palais Stubenberg-Wildenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Graz]]er Stadtpalais. Es befindet sich an der Ecke &amp;#039;&amp;#039;Tummelplatz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hans-Sachs-Gasse&amp;#039;&amp;#039; im ersten Stadtbezirk [[Innere Stadt (Graz)|Innere Stadt]]. Das Gebäude ist direkt an das [[Palais Lengheimb (Hans-Sachs-Gasse)|Palais Lengheimb]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Neugasse&amp;#039;&amp;#039; (heutige &amp;#039;&amp;#039;Hans-Sachs-Gasse&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1689 dem Landeshauptmann Georg von [[Stubenberg (Adelsgeschlecht)|Stubenberg]] von den Landesständen ein steuerfreies Grundstück geschenkt, der daraufhin das Palais durch den Baumeister [[Bartholomäus Ebner]] errichten ließ. Nur zwei Jahre später wurde das Gebäude an den Grafen Michael Weikhart Vetter von der Lilie verkauft. Seine Witwe heiratete 1709 den Grafen Josef von Wildenstein, womit das Palais in den [[Familienfideikommiss]] der Wildensteiner einbezogen wurde. Im Jahr 1819 wurde das Palais [[Stubenberg (Adelsgeschlecht)|Stubenberg]]-[[Wildenstein (Adelsgeschlecht)|Wildenstein]] an die steirischen Landstände verkauft, die in den Räumlichkeiten die „Ständische Zeichenschule“ einrichteten. Neben dieser Schule beherbergte das Palais auch eine Sammlung mit Gemälden und Kupferstichen, aus der die Landesbildergalerie entstand.&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Stubenberg Graz Portaldetail.jpg|mini|links|100px|Linker Atlant, Portaldetail]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 wurde das Palais an die [[Allgemeine Unfallversicherungsanstalt|Unfallsversicherungsanstalt]] verkauft, weswegen die Zeichenakademie und die Galerie einen anderen Standort suchen mussten. Neben der Belegung mit Büroräumen befanden sich auch eine Weinstube und eine Druckerei im Haus. Nach einem Bombenangriff am 1. November 1944 musste 1948 der Ostflügel am „&amp;#039;&amp;#039;Tummelplatz&amp;#039;&amp;#039;“ abgebrochen und durch einen Ersatzbau ersetzt werden&amp;lt;ref&amp;gt;Brunner: &amp;#039;&amp;#039; Bomben auf Graz.&amp;#039;&amp;#039; S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im selben Jahr kam das Palais in den Besitz der Stadtgemeinde Graz, die von 1970 bis 2000 im Gebäude das Stadtarchiv einrichtete. Die Räumlichkeiten wurden schließlich neu vermietet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;burgen-austria&amp;quot;&amp;gt;{{burgen-austria|id=1188|name=Palais Stubenberg-Wildenstein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ebner: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser.&amp;#039;&amp;#039; S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Fassade des dreigeschoßigen Baukörpers wurde beim Wiederaufbau nach dem Bombenangriff im November 1944 nur sehr vereinfacht rekonstruiert. Die Originalfassade ist auf Seite der &amp;#039;&amp;#039;Hans-Sachs-Gasse&amp;#039;&amp;#039; ist jedoch erhalten geblieben. Das ehemals rundbogige Steinportal besitzt links und rechts zwei [[Atlant]]enhermen, die den Mittelbalkon halten. Es wurde im Jahr 1710 unter dem Einfluss der Wiener Atlantenportale geschaffen. Diese figurale Portalrahmung ist in Graz einzigartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treppe des hofseitig gelegenen Stiegenhauses aus der Erbauungszeit um 1690 wird von zwei Pfeilern gestützt. Die Wandnischen mit den Gipsabgüssen der römischen Götter [[Aphrodite]] und [[Hera]] sowie des Halbgottes [[Herakles]] sind deutlich jünger und Werke aus dem zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts, in dem die „Ständische Zeichenakademie“ ihren Standort im Palais hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;burgen-austria&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Dehio Graz.&amp;#039;&amp;#039; S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Walter Brunner (Historiker)|Walter Brunner]] |Titel=Bomben auf Graz |Verlag=Leykam |Ort=Graz |Datum=1989 |ISBN=3-7011-7201-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Herwig Ebner]] |Titel=Burgen und Schlösser Graz, Leibnitz und West-Steiermark |Verlag=Birken |Ort=Wien |Datum=1967 |ISBN=3-85030-028-5 |Seiten=88}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Horst Schweigert]] |Titel=DEHIO Graz |Verlag=Schroll |Ort=Wien |Datum=1979 |ISBN=3-7031-0475-9 |Seiten=72}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Palais Stubenberg, Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47/04/10.29/N|EW=15/26/34.22/E|type=landmark|region=AT-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Grazer Palais}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Graz|Stubenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Stubenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Helmuth Furch</name></author>
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