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	<title>Palais Sickingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:38:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palais_Sickingen&amp;diff=2184119&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-02-15T20:29:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Landgericht (Freiburg).jpg|miniatur|Palais Sickingen und Landgericht Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiburg Bauten b 481 1.jpg|miniatur|Bild ca. 1898]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiburg Bauten b 481 2.jpg|miniatur|Grundriss des großherzoglichen Palais]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palais Sickingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sickinger Palais&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Salzstraße (Freiburg im Breisgau)|Salzstraße]] in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] ist heute der Sitz des [[Landgericht Freiburg|Landgerichts Freiburg]]. Landläufig wird es auch als das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sickinger Palais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erbaut wurde es in den Jahren 1769 bis 73 von [[Pierre Michel d’Ixnard]] als Stadtpalais für den Freiherrn [[Ferdinand Sebastian von Sickingen-Hohenberg]]. Die [[Sickingen (Adelsgeschlecht)|Familie von Sickingen]] war Nachfolger der Familie [[Schnewlin (Adelsgeschlecht)|Schnewlin]] und hatte zahlreiche Besitzungen im [[Breisgau]]; dazu zählt auch deren Sommerresidenz, das [[Schloss Ebnet|Schloss Sickingen]] in [[Ebnet (Freiburg im Breisgau)|Freiburg Ebnet]]. Das in französisch klassizistischer Form ausgeführte Gebäude wurde errichtet an Stelle der Häuser &amp;#039;&amp;#039;zum Maienthau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;zum Wolkenbruch&amp;#039;&amp;#039; die sich bis zum Ende 16. Jahrhundert im Besitz der Familie Schnewlin von Landeck befanden und dann an die Freiherren von Sickingen-Hohenburg gingen. Zudem standen das &amp;#039;&amp;#039;Rote Haus&amp;#039;&amp;#039; sowie das Haus &amp;#039;&amp;#039;zur Scheuer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;galo&amp;quot;&amp;gt;Manfred Gallo: [https://www.badische-zeitung.de/freiburg-mitte/domizil-der-badischen-grossherzoege--41549933.html &amp;#039;&amp;#039;Freiburg Mitte: Domizil der badischen Großherzöge&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Badische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 21. Februar 2011; abgerufen am 31. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die hochwertige Innenausstattung kann noch heute auf Fotos im Inneren des Palais besichtigt werden. Sie bestand, neben vielen Vergoldungen auf Gips und Holz, aus 240 Gemälden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;galo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Erbauer 1772 verstorben war, diente das Haus als Wohnung für seinen Sohn Kasimir, gefolgt von dessen Sohn [[Reichsgraf Wilhelm]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;galo&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem Ende von [[Vorderösterreich]] kam auch das Ende seiner Zeit in Freiburg: um nur Untertan eines Kaisers zu sein und nicht zudem dem badischen Großherzog dienen zu müssen, zog er nach Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;galo&amp;quot; /&amp;gt; 1806 ging das Palais daher für 50.000 Gulden an das [[Großherzogtum Baden]]. Zuerst wurde es an die 1807 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Lesegesellschaft&amp;#039;&amp;#039; vermietet, die heute noch unter dem Namen Museumsgesellschaft weiterbesteht. Aber sehr schnell wurde es zur großherzoglichen Residenz in Freiburg. Zu den Bewohnern damals zählten 1819 Ludwig, Leopold (mit Gemahlin Sophie) sowie speziell [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich I.]], der es häufiger nutzte: 1850 für mehrere Wochen, 1853 während einer Reise als Prinzregent, 1856 nach seiner Hochzeit mit Luise, 1876 zur Enthüllung des [[Siegesdenkmal (Freiburg im Breisgau)|Siegesdenkmals]] und 1880 anlässlich des Besuchs der Landwirtschaftsausstellung in [[Waldkirch]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;galo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte großherzogliche Bewohnerin war [[Hilda von Nassau|Hilda]], sie hielt sich auch in der Bombennacht am [[Operation Tigerfish|27. November 1944]] dort auf, bis auch sie in die Bunkeranlagen am [[Schlossberg (Freiburg im Breisgau)|Schlossberg]] flüchtete und die Gebäude durch mehrere Bombentreffer bis auf die Grundmauern vernichtet wurden. Nur die Fassade an der Salzstraße überstand den Angriff relativ unbeschadet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde in den Jahren 1962 bis 1965 [[Rekonstruktion (Architektur)|wiederaufgebaut]], wobei die Außenfassade in der alten Form wieder erstellt wurde. Diese Fassade wird auch heute noch durch das Wappen der Herzöge von Sickingen nach oben abgeschlossen. Bauherr war das Staatliche Hochbauamt Freiburg im Auftrag des Landes Baden-Württemberg. Es integrierte das Palais als Baudenkmal in den Neubau des Landgerichts, das es bis heute nutzt. Zwischen 2010 und 2011 wurde die Fassade restauriert und renoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;galo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Kalchthaler]]: &amp;#039;&amp;#039;Freiburg und seine Bauten. Ein kunsthistorischer Stadtrundgang.&amp;#039;&amp;#039; Neubearbeitete 4. Auflage. Promo-Verlag, Freiburg (Breisgau) 2006, ISBN 3-923288-45-X.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Kempf (Architekt)|Friedrich Kempf]]: &amp;#039;&amp;#039;[[:s:Das Grossherzogliche Palais|Das Grossherzogliche Palais]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Freiburg im Breisgau. Die Stadt und ihre Bauten&amp;#039;&amp;#039;. Poppen, Freiburg 1898, S. 480–483.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Stadtarchiv Freiburg / in dieser Form ohne genaue Aussage zu den benutzten Akten nichtssagend --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Palais Sickingen (Freiburg im Breisgau)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.994294|EW=7.851813|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Freiburg im Breisgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1770er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palast in Deutschland|Sickingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizgebäude in Baden-Württemberg|Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Hauses Baden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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