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	<title>Palais Schwerin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palais_Schwerin&amp;diff=1894697&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karsten11 am 11. Juni 2025 um 18:23 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-11T18:23:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt vom Palais am Molkenmarkt in Berlin. Zum vorübergehend gleichnamigen Palais an der Wilhelmstraße siehe [[Reichspräsidentenpalais]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME             = Palais Schwerin&lt;br /&gt;
| BILD             = Palais Schwerin.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Blick vom [[Molkenmarkt]] auf das Palais mit den beiden Seitenflügeln, am Bildrand rechts die [[Alte Münze (Berlin)|Alte Münze]]&lt;br /&gt;
| ORT              = [[Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
| BAUMEISTER       = [[Jean de Bodt]]&lt;br /&gt;
| ARCHITEKT        = &lt;br /&gt;
| BAUHERR          = &lt;br /&gt;
| BAUSTIL          = &lt;br /&gt;
| BAUJAHR          = nach 1690&lt;br /&gt;
| ABRISS           = &lt;br /&gt;
| HÖHE             = &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE      = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 52.5160&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 13.4088&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-BE&lt;br /&gt;
| KARTE            = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palais Schwerin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisches Stadtpalais im Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] von [[Berlin]]. Das aus der [[Barock]]zeit stammende Gebäude [[Molkenmarkt]]&amp;amp;nbsp;1 steht in der Berliner Denkmalliste&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09020051 |Baudenkmal Molkenmarkt 1–3, Palais Schwerin, 1704 von Jean de Bodt; Münze, 1936–1942 von Fritz Keibel und Arthur Reck}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist heute Sitz des [[Deutsch-Französisches Jugendwerk|Deutsch-Französischen Jugendwerks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Bauwerk befindet sich gegenüber dem [[Nikolaiviertel]] auf der östlichen Seite der Straße [[Mühlendamm (Berlin)|Mühlendamm]] unmittelbar neben der [[Alte Münze (Berlin)|Alten Münze]] (Mühlendamm&amp;amp;nbsp;3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Schwerin 1742.jpg|mini|links|Palais Schwerin im Jahr 1742]]Das Adelspalais ist wahrscheinlich nach dem großen [[Stadtbrand]] 1690 errichtet worden. Im Jahr 1698 kaufte es der [[Königreich Preußen|preußische]] Staatsminister [[Otto von Schwerin (Diplomat, 1645)|Otto von Schwerin]], der es vermutlich durch [[Jean de Bodt]], einen [[Hugenotten]] in preußischen Diensten, von 1702 bis 1704 umbauen ließ. Die [[Kartusche (Kunst)|Kartusche]] über dem Haupteingang zeigt den [[Schwarzer Adlerorden|Orden vom Schwarzen Adler]], den Schwerin 1701 erhalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Grafen im Jahr 1705 wurde das Palais entweder von den Erben genutzt oder vermietet. Unter anderem hatte der russisch-kaiserliche Minister [[Pjotr Grigorjewitsch Tschernyschow]] dort von 1741 bis 1746 seine Berliner Residenz. Im Jahr 1764 verkauften die Erben das Palais, das kurzzeitig im Besitz der Hofgoldsticker Pally und Kolbe war. 1765 ging das Haus als &amp;#039;&amp;#039;General-Tabaks-Administration&amp;#039;&amp;#039; in staatlich-preußischen Besitz. Im Jahr 1787 fiel das [[Tabakmonopol]] und die &amp;#039;&amp;#039;Königliche Stempel- und Kartenkammer&amp;#039;&amp;#039; zog ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1801|140|Molken-Markt 3|Werk=P |Seite=136 |Kommentar= Königl. Stempel- und Karten-Kammer}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1822 wurde das Palais Sitz der Direktion der Allgemeinen Witwenverpflegungsanstalt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1822|278|Molkenmarkt No. 3|Teil=Teil 3 |Seite=275 |Kommentar=Königliches Gebäude. General-Witwen-Casse}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1829 zog die &amp;#039;&amp;#039;Criminaldeputation des [[Stadtgericht Berlin (Preußen)|Stadtgerichts]]&amp;#039;&amp;#039; (Kriminalgericht) und später auch ein [[Gefängnis]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1830|115|Criminal-Deput. d. Stadtg., Molkenmarkt 3|Seite=115}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1882 wurde das Gebäude auch vom Polizeipräsidium genutzt. Benachbart lag die [[Vogt|Stadtvogtei]]. Für lange Zeit war das Palais Schwerin ein [[Synonym]] für den „[[Gefängnis|Knast]]“ schlechthin, bis 1889 die Nutzungen in das von [[Hermann Blankenstein]] errichtete [[Polizeipräsidium Alexanderplatz (1890–1945)|Polizeipräsidium Alexanderplatz]] verlegt wurden. Bis 1910 diente das Gebäude verschiedenen Zwecken, u.&amp;amp;#8239;a. auch der Justizverwaltung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin, Molkenmarkt 3, Ansichtskarte.jpg|mini|Ansicht um 1925]]&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren vermietete der [[Freistaat Preußen|preußische Staat]] das Palais an einen Möbelhaus-Betreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbruch, Rekonstruktion und Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Muehlendamm Mitte 11310 AMA fec (3s).jpg|mini|hochkant=1.5|Münzfries an der [[Alte Münze (Berlin)|Alten Münze]] ([[Mühlendamm (Berlin)|Mühlendamm]]&amp;amp;nbsp;3)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Neubau der [[Staatliche Münze Berlin|Reichsmünze]] (heute: [[Alte Münze (Berlin)|Alte Münze]]) wurde das Palais Schwerin 1937/38 unter Beibehaltung der Frontfassade weitgehend entkernt, überformt und um zwei Seitenbauten (nördlich: Molkenmarkt&amp;amp;nbsp;2, südlich: Mühlendamm&amp;amp;nbsp;1) im gleichen Baustil erweitert, aber nicht rückwärtig versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;„Auf der bis 1935 durch die Abrisse von Polizeipräsidium, Krögelhof, Stadtvogtei und sechs Wohn- und Geschäftshäusern in der Stralauer Straße&amp;amp;nbsp;32 geschaffenen knapp 16.000 Quadratmeter großen Freifläche wurde bis 1942 nach einem Entwurf von Fritz Keibel und Arthur Reck die Reichsmünze erbaut. […] Dabei wurde die Fassade des Palais Schwerin am Molkenmarkt&amp;amp;nbsp;1 nicht&amp;amp;nbsp;– wie vielfach behauptet&amp;amp;nbsp;– abgerissen und um einige Meter versetzt hinter der historischen Bauflucht wieder aufgebaut, sondern am alten Standort in den Neubau der Reichsmünze integriert. Das alte Palais wurde zwischen Frühjahr 1937 und Oktober 1938, wie es heute heißen würde, völlig entkernt, so daß kaum mehr als die Fassade erhalten ist. Zu den wenigen bewahrten Spolien gehört die hölzerne Haupttreppe aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, die man, um zahlreiche [[Swastika|Hakenkreuze]] im Schnitzwerk des Geländers bereichert, in den Neubau übernahm. Der plastische Fassadenschmuck des Palais&amp;#039; Schwerin wurde durch Kopien ersetzt.“ In: Benedikt Goebel: &amp;#039;&amp;#039;Der Umbau Alt-Berlins zum modernen Stadtzentrum.&amp;#039;&amp;#039; Verlagshaus Braun Berlin 2003, ISBN 3-935455-31-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Bauensemble]] aus Palais Schwerin und Mühlendamm&amp;amp;nbsp;3 (heutige Alte Münze) bildete nun eine Einheit. Das Gebäude Mühlendamm&amp;amp;nbsp;3 erhielt als Schmuckelement eine Kopie des von [[Johann Gottfried Schadow]] für die [[Alte Münze (Werderscher Markt)|Alte Münze am Werderschen Markt]] ([[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Mitte#Unterwasserstraße*|Unterwasserstraße]]) geschaffenen [[Fries]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebäudekomplex diente ab 1951 als Sitz der [[Staatliche Kommission für Kunstangelegenheiten|Staatlichen Kunstkommission]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], anschließend bis zur [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende]] dem [[Ministerium für Kultur (DDR)|Kulturministerium]] und der [[Münzprägeanstalt|Zentralen Münze]] der DDR. Am 16.&amp;amp;nbsp;Juli 1990 wurde hier mit der Prägung von [[Deutsche Mark#Münzen|bundesdeutschen Münzen]] begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 befanden sich in den Gebäudeteilen am Spreeufer und an der [[Spandauer Straße]] die Berliner Münzprägeanstalt und Räume für den [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexBez |Titel=Palais Schwerin / Münze |Bezirk=Mitte |ID=palais_schwerin_muenze |Band= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Mitte/Alt-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gernot Ernst, Ute Laur-Ernst&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Stadt Berlin in der Druckgrafik 1570–1870&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Lukas-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86732-055-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=292 f.}}&lt;br /&gt;
* Günter Stahn: &amp;#039;&amp;#039;Berlin. Das Nikolaiviertel.&amp;#039;&amp;#039; Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2003.&lt;br /&gt;
* Uwe Kieling, Johannes Althoff: &amp;#039;&amp;#039;Das Nikolaiviertel&amp;#039;&amp;#039;. Berlin Edition, Berlin 2001.&lt;br /&gt;
* Benedikt Goebel: &amp;#039;&amp;#039;Der Umbau Alt-Berlins zum modernen Stadtzentrum.&amp;#039;&amp;#039; Verlagshaus Braun, Berlin 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Berlin|Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des mecklenburgisch-pommerschen Adelsgeschlechts Schwerin|Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karsten11</name></author>
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