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	<title>Palais Pallavicini - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:10:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palais_Pallavicini&amp;diff=476397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bauer Alfons: Bildertausch (größerer Ausschnitt, aktueller, mehr Licht, höhere Auflösung)</title>
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		<updated>2025-03-29T13:16:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildertausch (größerer Ausschnitt, aktueller, mehr Licht, höhere Auflösung)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Palais Pallavicini in Wien. Zu anderen Gebäuden siehe [[Palazzo Pallavicini]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Pallavicini Vienna Sept 2006 001.jpg|mini|Das Palais Pallavicini am Wiener Josefsplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pallavicini Palace COA - Vienna.jpg|mini|Wappen derer von Pallavicini am Gesims]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien-Josefsplatz 01.JPG|mini|Karyatiden am Portal des Palais]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien Palais Fries-Pallavicini Prunkstiege.jpg|mini|hochkant|Die Prunkstiege im Palais]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palais Pallavicini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Palais Fries-Pallavicini&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Stadtpalais|Palais]] in der [[Wien]]er [[Innere Stadt (Wien)|Innenstadt]]. Es steht am [[Josefsplatz (Wien)|Josefsplatz]] 5, gegenüber dem [[Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek#Sammlung|Bibliothekstrakt]] der [[Hofburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
An der Stelle des Palais Pallavicini stand einst das Majoratshaus der [[Salm (Adelsgeschlecht)|Grafen Salm]]. Es war im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Eigentum des Verteidigers von Wien, [[Niklas Graf Salm der Ältere|Niklas Graf Salm-Neuburg]]. Sein Bruder Hektor verkaufte es 1559 an Kaiser [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand&amp;amp;nbsp;I.]], der es seinem Sohn [[Karl II. (Innerösterreich)|Karl]] überließ. Als dessen Nichte [[Elisabeth von Österreich (1554–1592)|Elisabeth]], die Gemahlin [[Karl IX. (Frankreich)|Karls&amp;amp;nbsp;IX. von Frankreich]], als Witwe nach Wien zurückkehrte, erwarb sie die Liegenschaft und gründete 1592 das [[Königinkloster (Wien)|königliche Frauen- oder Königinnenkloster]], dem sie als erste [[Äbtissin]] vorstand. Nach dessen Aufhebung durch Kaiser [[Joseph&amp;amp;nbsp;II.]] im Jahr 1782 wurden die einzelnen Gebäudetrakte aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil kam an den [[Bankier]] und späteren Reichsgrafen [[Johann von Fries]], der auch das ehemalige Salm-Hofkirchner’sche Haus dazuerwarb. 1783/84 ließ er die einzelnen Gebäude abbrechen und an ihrer Stelle für sich und seine Familie ein neues [[Stadtpalais|Palais]] errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Palais gilt als eines der Hauptwerke des Architekten [[Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg]], dem Erbauer der [[Gloriette]] von [[Schloss Schönbrunn|Schönbrunn]]. Der zur [[Bräunerstraße]] gerichtete hintere Gebäudeteil wurde gleichzeitig als [[Mietshaus|Zinshaus]] erbaut. Das Palais hatte seinerzeit die erste rein [[Klassizismus|klassizistische]] Hausfront in Wien. Die Zeitgenossen fanden die Fassade viel zu schlicht, vor allem deshalb, weil das Palais ja in unmittelbarer Nähe zur [[Hofburg]] liegt. Es wurde auf jegliche Fassadengliederung verzichtet – nicht einmal am Eingangsportal war Schmuck vorgesehen. Vor dem Palais sollten zudem noch in regelmäßigen Abständen Vasen aufgestellt werden. Dies lief dem damals noch vorherrschenden [[barock]]en Geschmack, der auf dekorative Zentrierung auf einen Punkt hin (etwa dem Eingangsportal eines Palais) Wert legte, völlig zuwider. Als Reaktion darauf wurde das Eingangsportal umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Söhne des Bauherrn, Josef und [[Moritz von Fries|Moritz&amp;amp;nbsp;I.]], Grafen von Fries, waren bedeutende [[Mäzen|Kunstförderer]]. 300&amp;amp;nbsp;Gemälde und mehr als 100.000&amp;amp;nbsp;Kupferstiche enthielt die Bildergalerie im Palais. Hier befand sich eine Bibliothek von 16.000&amp;amp;nbsp;Bänden und eine bedeutende Skulpturensammlung. Berühmt waren die Konzerte und [[Abendgesellschaft|Soiréen]], die in den Repräsentationsräumen abgehalten wurden. Nach dem Zusammenbruch des Bankhauses Fries wurde das Palais verkauft und die wertvolle Fries’sche Kunstsammlung, eine der größten und reichhaltigsten Wiens, versteigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Palais kam 1828 in den Besitz des Bankiers und Unternehmers Freiherrn [[Georg Simon von Sina]], der auch das [[Schloss Vöslau]] aus der Fries’schen Konkursmasse erwarb. 1842 verkaufte er das Palais an Alphons Marchese [[Pallavicini (Adelsgeschlecht)#Pallavicini in Österreich-Ungarn|Pallavicini]], dessen Nachkommen es nach wie vor bewohnen, den Großteil der Räume aber vermieten. So haben hier zwei Wiener Institutionen ihren Sitz: der Wiener Rennverein und im ehemaligen Pferdestall die [[Tanzschule Elmayer]]. 1873 wurde das Innere des Gebäudes unter Alphons&amp;#039; Sohn Markgraf Alexander Oswald Pallavicini (1853–1933) im Stil des [[Historismus]] umgestaltet, vor allem das Stiegenhaus mit [[Kaiserstein (Gestein)|Kaiserstein]]-Stufen und die Festräume, aus dieser Zeit stammt auch der Großteil der Innenausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Palais wurde Ort zahlreicher Feste, mit denen die Pallavicini ihren Reichtum zur Schau stellten. Die Zeitgenossin Fürstin [[Eleonora Fugger von Babenhausen|Nora Fugger]] beschrieb das Palais in ihrer Biographie: „Niemand soll aber glauben, daß ich an alle diese gewiß sehr interessanten historischen Dinge dachte, als wir – wie immer als letzte – den wundervollen Tanzsaal im Palais Pallavicini betraten. Der Markgraf Sandor Pallavicini und seine Frau machten in liebenswürdigster Weise die Honneurs. Markgräfin Irma war eine der imposantesten Erscheinungen Wiens. Mit ihrem prachtvollen Familienschmuck und ihrer herrlichen, junonischen Gestalt eblouierte sie alle Eintretenden. Die Feste im Palais am Josefsplatz waren besonders beliebt. Alles war von raffinierter élegance.“&amp;lt;ref&amp;gt;Fürstin Nora Fugger: &amp;#039;&amp;#039;Im Glanz der Kaiserzeit.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea Verlag, Wien 1932, S.&amp;amp;nbsp;92–93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war das Gebäude von Bedeutung: Ab 1939 bis zur kriegsbedingten Verbringung der Instrumente war es Ausstellungsort der [[Sammlung alter Musikinstrumente]] und Schauplatz historischer &amp;#039;&amp;#039;Hausmusiken&amp;#039;&amp;#039;. Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der dritte Mann]]&amp;#039;&amp;#039; ist es das Wohnhaus von [[Harry Lime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die klassizistische Hauptfassade am Josefsplatz wirkt gerade durch ihre Einfachheit sehr elegant. Sie wird nur durch die elf Fensterachsen gegliedert. Über dem gebänderten Erdgeschoß liegen das [[mezzanin]]artige Zwischengeschoß und darüber die hohen Fenster der Gesellschaftsräume. Auf Grund der schlechten Architekturkritiken ließ der Bauherr das [[Portal (Architektur)|Portal]] nachträglich etwas repräsentativer gestalten. Reichsgraf Fries beauftragte den Bildhauer [[Franz Anton von Zauner]] mit der Hinzufügung eines [[Karyatide]]nportals und mehrerer [[Attika (Architektur)|Attika]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;figuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verfügt nun über einen [[Gesprengter Giebel|gesprengten Giebel]], der von vier mächtigen Karyatiden getragen wird. Sie sind ein Werk von Franz Anton von Zauner aus dem Jahr 1786. Die hier vorgesehenen vier großen Vasen kamen in den Park von [[Schloss Vöslau]]. Die Attika ist mit einem großen Pallavicini-Wappen geschmückt, das von zwei sitzenden [[Allegorie|allegorischen]] Figuren gehalten wird. Das repräsentative Treppenhaus mit seinem triumphbogenartigen Durchgang und den Muschelmotiven der [[Stuck]]dekorationen wurde 1873 „modernisiert“. Die Räume der [[Beletage]] sind prachtvoll mit Spiegeln, [[Bildwirkerei|Gobelins]], [[Kronleuchter|Lustern]] und Kaminen ausgestattet. Besonders schön ist der überreich dekorierte Festsaal im Stil des Neo-Rokokos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.palais-pallavicini.at/ Offizielle Webpräsenz von Palais Pallavicini in Wien]&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=arc&amp;amp;datum=18950005&amp;amp;seite=00000047&amp;amp;zoom=1 Beschreibung der Prachtstiege, &amp;quot;Der Architekt, 1895]&lt;br /&gt;
* [http://www.rennverein.at/ Wiener Rennverein im Palais Pallavicini]&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=66}}&lt;br /&gt;
* [http://www.planet-vienna.com/spots/Palais/pallavicini/pallavicini.htm Kurzbeschreibung und Fotos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.206632 |EW=16.367714 |type=building |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Wien|Pallavicini]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1780er Jahren|Wien, Palais Pallavicini]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pallavicini (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bauer Alfons</name></author>
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