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	<title>Palais Ostein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:36:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palais_Ostein&amp;diff=2047088&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 11. September 2025 um 12:36 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-11T12:36:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Palais Ostein in Mainz siehe [[Osteiner Hof]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geisenheim Rheingau Palais Ostein (01).jpg|mini|Blick in den Ehrenhof des Palais und die U-förmige Anlage]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palais Ostein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 1766–1771 erbauter ehemaliger Adelssitz des Grafen [[Johann Friedrich Karl Maximilian von Ostein]] in [[Geisenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf einem Teil des Geländes des [[Kronberger Hof]]es, der sich seit 1732 im Besitz der [[Ostein (Adelsgeschlecht)|Familie Ostein]] befand, sowie auf weiteren dazu erworbenen Grundstücken ließ sich Johann Friedrich Karl Maximilian von Ostein ab 1766 ein Palais nach Entwürfen von [[Johann Valentin Thoman]] errichten. Um das Palais herum entstand ein Französischer Park, nördlich daran angrenzend ein [[Englischer Landschaftsgarten|Englischer Garten]] mit [[Orangerie]]. Die Idee eines Landschaftsparks hatte von Ostein bereits ab 1764 im [[Landschaftspark Niederwald|Park auf dem Niederwald]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verkauf wurde die Anlage 1809/1811 geteilt. Oberstleutnant von [[Gontard (Familie)|Gontard]] erwarb Westflügel und Mitteltrakt, welchen er 1812 abreißen ließ. Der Ostflügel, zunächst erworben vom Grafen [[Degenfeld (Adelsgeschlecht)|von Degenfeld]], wurde 1813 an die Familie Dressel und den Weinhändler Friedrich August von Lade verkauft. Hier kam 1817 [[Heinrich Eduard von Lade]] zur Welt. 1849 wurde [[Brentano|Familie Brentano]] Eigentümerin des Ostflügels, der durch Erbgang, nachdem Tochter Anna Charlotte Gabrielle Margarete Freiin von Brentano am 7. Oktober 1912 den Marineoffizier [[Albrecht von Freyberg|Ernst Alfred Andreas Albrecht Freiherr von Freyberg-Eisenberg-Allmendingen]] geheiratet hatte, an die Familie [[Freyberg-Eisenberg]]-Allmendingen fiel, nach welcher das Gebäude seinen heutigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Freyberghaus&amp;#039;&amp;#039; hat. Drei der fünf Kinder des Paares wurden dort geboren,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.digibib.genealogy.net/viewer/image/130286605D_1926/219/#topDocAnchor &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser&amp;#039;&amp;#039;], 1926, S. 210&amp;lt;/ref&amp;gt; im Juni 1944 auch der Enkel [[Pankraz Freiherr von Freyberg]], Sohn des gefallenen Ober- und Truppenarztes Dr. med. Burkhardt Freiherr von Freyberg-Eisenberg-Allmendingen (geb. 29. Juli 1913 in Geisenheim/Rheingau, gestorben in Risan bei Kotor/Montenegro am 7. November 1944).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Genealogisches Handbuch des in Bayern immatrikulierten Adels |Hrsg=Vereinigung des Adels in Bayern |Band=24 |Verlag=Degener &amp;amp; Co. |Datum=2002 |ISBN=3-7686-5184-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[St. Ursula-Schule (Geisenheim)|St. Ursula-Schule]] erwarb bereits 1925 den Westflügel (heute: &amp;#039;&amp;#039;St. Marien&amp;#039;&amp;#039;) und 1964 den Ostflügel, um dort Internats- und Schulräume unterzubringen. Beide Gebäude stehen aus [[Brandschutz]]gründen seit 2006 weitgehend leer. Vom ehemals berühmten Park hat sich heute nur ein kleiner Teil Richtung Norden erhalten. Ein nach Osten an das Palais angrenzender [[Marstall]] wurde in den 1970er Jahren abgebrochen; dort befindet sich heute der &amp;#039;&amp;#039;Ursulinenplatz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die verbliebenen Flügelbauten der ursprünglich hufeisenförmigen Anlage sind je zweigeschossig und erstrecken sich über elf Achsen. Nach Norden hin befinden sich Anschlussbauten an den ehemaligen Mitteltrakt. Auf den dem Innenhof abgewandten Seiten schließen sich eingeschossige Gartenpavillons auf rechteckigem Grundriss mit hervortretenden Erkern an, von denen sich der östliche Pavillon weitgehend im Originalzustand mit wertvollen Stuck- und Malarbeiten befindet. Die Innenausstattung erfolgte durch den [[Kurmainz]]er [[Stuckateur|Hofstuckateur]] [[Johann Peter Jäger]] und dem Maler [[Christian Georg Schütz der Ältere|Christian Georg Schütz d.&amp;amp;nbsp;Ä.]] Bemerkenswert sind der [[Spiegelsaal]] sowie die Bibliothek, das sogenannte „Köpfezimmer“, mit Medaillons griechischer und römischer Weiser. Die Zimmer und Flure zeichnen sich durch hochwertige Stuckarbeiten und Malereien sowie zahlreiche Marmorkamine aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot; widths=&amp;quot;150px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geisenheim Rheingau Palais Ostein Spiegelsaal (1).JPG&lt;br /&gt;
Geisenheim Rheingau Palais Ostein (5).JPG&lt;br /&gt;
Geisenheim Rheingau Palais Ostein (4).JPG&lt;br /&gt;
Geisenheim Rheingau Palais Ostein (3).JPG&lt;br /&gt;
Geisenheim Rheingau Palais Ostein (1).JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler]]. Hessen.&amp;#039;&amp;#039; 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungsbezirk Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2008, ISBN 978-3-422-03117-3.&lt;br /&gt;
* Gerd Hagenow: &amp;#039;&amp;#039;Klio und Kronos. Zur Deutung eines Stuckreliefs im Ostein-Palais in Geisenheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nassauische Annalen]].&amp;#039;&amp;#039; 95, 1984, S. 261–273.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kotschi: &amp;#039;&amp;#039;Das Palais der Grafen von Ostein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Ursulinen in Geisenheim 1894–1994&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Ursulinenkloster St. Joseph und St.-Ursula-Schulgesellschaft m.b.H., Geisenheim 1994&lt;br /&gt;
* Ursulinenkloster St. Joseph und St.-Ursula-Schulgesellschaft mbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift aus Anlass des hundertjährigen Bestehens von Kloster und Schule.&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Ursulinen in Geisenheim 1894–1994.&amp;#039;&amp;#039; Ursulinenkloster St. Joseph u. a., Geisenheim 1994.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S. 134.&lt;br /&gt;
* Dagmar Söder: &amp;#039;&amp;#039;Rheingau-Taunus-Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Altkreis Rheingau.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 1: &amp;#039;&amp;#039;Eltwille, Geisenheim, Kiedrich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]. Kulturdenkmäler in Hessen.&amp;#039;&amp;#039;). Theiss, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-8062-2987-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Palais Ostein (Geisenheim)}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OA|ID=1545|titel=„Ansicht des Osteinschen Palais, 1829“}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/3290 Geisenheim] aus J.F. Dielmann, A. Fay, J. Becker (Zeichner): F.C. Vogels Panorama des Rheins, Bilder des rechten und linken Rheinufers, Lithographische Anstalt F.C. Vogel, Frankfurt 1833&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49.98204|EW=7.963291|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Rheingau-Taunus-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Geisenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Geisenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Rheingau|Geisenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Rheingau-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostein (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Ostein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Hessen|Palais Ostein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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