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	<title>Palais Marschall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T09:07:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palais_Marschall&amp;diff=1794948&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-08T13:08:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palais Marschall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Adelspalais an der [[Wilhelmstraße (Berlin-Mitte)|Wilhelmstraße]] in [[Berlin]]. Es wurde später auch &amp;#039;&amp;#039;Voss’sches Palais&amp;#039;&amp;#039; genannt. Auf dem Grundstück wurde 1872 die [[Voßstraße]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau und Nutzung ==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der [[Berlin-Friedrichstadt#Stadterweiterung|Erweiterung der Friedrichstadt]] und der Anlage der später in Wilhelmstraße umbenannten &amp;#039;&amp;#039;Husarenstraße&amp;#039;&amp;#039; entstand um 1735 dieses Grundstück von mehr als 400&amp;amp;nbsp;Meter Tiefe. Es reichte von der &amp;#039;&amp;#039;Husarenstraße&amp;#039;&amp;#039; bis zur [[Berliner Zollmauer|Akzisemauer]], die sich an der heutigen [[Ebertstraße (Berlin)|Ebertstraße]] befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das spätere Grundstück Wilhelmstraße Nr.&amp;amp;nbsp;8 beauftragte der einflussreiche Minister [[Samuel von Marschall]] (1683–1749) den Baumeister [[Philipp Gerlach]] mit der Planung eines Palais, das ab 1737 gebaut wurde. Zur gleichen Zeit gestaltete Gerlach auch die in der Nähe liegenden Plätze &amp;#039;&amp;#039;[[Karree (Städtebau)|Quarré]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Pariser Platz]]), &amp;#039;&amp;#039;Oktogon&amp;#039;&amp;#039; ([[Leipziger Platz (Berlin)|Leipziger Platz]]) und &amp;#039;&amp;#039;Rondell&amp;#039;&amp;#039; (später: &amp;#039;&amp;#039;Belle-Alliance-Platz&amp;#039;&amp;#039;, heute: [[Mehringplatz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Wilhelmplatz, Federzeichnung von C.H. Horst, etwa 1733.jpg|mini|Palais Marschall (links mit bläulichem Dach) am [[Wilhelmplatz (Berlin)|Wilhelmplatz]]&amp;amp;nbsp;– rechts davon Wilhelmstraße&amp;amp;nbsp;77 (später [[Reichskanzlei]]), links vorn: Gold- und Silbermanufaktur, Wilhelmstraße&amp;amp;nbsp;79]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761 ging es an den jüngeren Bruder von König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]], Prinz [[August Ferdinand von Preußen]]&amp;amp;nbsp;– der Nachwelt in Erinnerung durch den Bau des 1786 fertiggestellten [[Schloss Bellevue|Schlosses Bellevue]]&amp;amp;nbsp;– der es aber nur kurz behielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1763 kaufte es ihm der als Porzellanfabrikant bekannte Kaufmann [[Johann Ernst Gotzkowsky|Gotzkowsky]] ab. Nach dessen Konkurs fiel es 1768 an die [[Liste der Herrscher von Brandenburg#Könige von Preußen|preußische Krone]], d.&amp;amp;#8239;h. an Friedrich&amp;amp;nbsp;II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1770 erwarb es der Minister [[Karl Wilhelm von Finckenstein]] (1714–1800), Jugendfreund und enger Vertrauter Friedrich&amp;amp;nbsp;II., der es bis zu seinem Tod nutzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Schwiegersohn, der Minister [[Otto von Voß]] (1755–1823) erhielt es 1800. Von nun an nannte man es &amp;#039;&amp;#039;Vossisches Palais&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bettina von Arnim|Bettina]] und [[Achim von Arnim]] verbrachten 1811 ihre Flitterwochen im Gartenhäuschen des Parks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Besitz der [[Voß (mecklenburgisches Adelsgeschlecht)|Familie von Voß]] blieb es auch nach dem Tod des Ministers, mittlerweile unter der Hausnummer&amp;amp;nbsp;78. Besitzansprüche haben zahlreiche Familienmitglieder, auch derer v.&amp;amp;nbsp;Finckenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jurist am [[Kammergericht]] Carl Otto Friedrich von Voß (†&amp;amp;nbsp;3.&amp;amp;nbsp;Februar 1864) war der letzte ständige Bewohner. Nach seinem Tod kam es zu komplizierten Erbauseinandersetzungen zwischen verschiedenen Zweigen der Familien Voß&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=L.v.Zedlitz-Neukirch |Titel=Neues preussisches Adels-Lexicon |Band=4. |Verlag=Gebr. Reichenbach |Ort=Leipzig |Datum=1837 |Seiten=301–302 |Online=[https://books.google.de/books?id=0c4EAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA301&amp;amp;hl=de Google Books]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Finckenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Linie der Voß auf [[Berlin-Buch|Buch]] starb 1871 aus mit General [[Ferdinand August Hans Friedrich von Voß-Buch]] (*&amp;amp;nbsp;17.&amp;amp;nbsp;Oktober 1788; †&amp;amp;nbsp;1.&amp;amp;nbsp;Juli 1871), 1833–1840 Kommandeur des&amp;lt;!-- in Berlin stationierten --&amp;gt; [[Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1|Kaiser-Alexander-Grenadier-Regiments]], seit 1854 pensioniert. Er lebte allerdings auf Buch bei Berlin und nie in der Wilhelmstraße. Auch er war mit einer gebürtigen Gräfin Finck von Finckenstein verheiratet, der Julie Karoline Albertine. Ihre Schwester Luise Albertine Ulrike aus dem Hause Madlitz hatte Otto von Voß auf [[Trebichow]] geheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod des Generals Graf Voß ließ sich der Konflikt um das Erbe lösen, indem die restliche Erbengemeinschaft der vielfach verschwägerten Familien Voß und Finck von Finckenstein das Objekt zum 1.&amp;amp;nbsp;November 1871 an den &amp;#039;&amp;#039;Berliner Bankenverein&amp;#039;&amp;#039; verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Otto von Bismarck|Bismarck]], unmittelbarer Nachbar in der [[Reichskanzlei|Hausnummer&amp;amp;nbsp;77]],&amp;lt;!-- Dienstwohnung noch Nr.76, Umzugskartons bereits gepackt --&amp;gt; war strikt gegen eine private Nutzung durch Mietwohnungen in der Wilhelmstraße und versuchte in seiner Eigenschaft als [[Liste der preußischen Ministerpräsidenten|Preußischer Ministerpräsident]] die Liegenschaft zu erwerben, um Palais und Grundstück für Einrichtungen der [[Königreich Preußen|preußischen Regierung]] oder sonst für eine Behörde des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reiches]] zu nutzen, konnte jedoch den geforderten Kaufpreis nicht verantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Voßstraße ==&lt;br /&gt;
Die Bank beauftragte eine Immobiliengesellschaft, die das geschichtsträchtige Palais 1872 abreißen lässt und die Fläche aufteilt. Von der Wilhelmstraße bis zur früheren Stadtmauer (nunmehr: &amp;#039;&amp;#039;Königgrätzer Straße&amp;#039;&amp;#039;) wurde durch das langgestreckte Grundstück eine private Erschließungsstraße angelegt. Sie erhielt nach dem kürzlich verstorbenen General am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 1874 den Namen Voßstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=01|id=V145|zlb98=2065|kaupert=Vossstrasse-10117-Berlin|name=Voßstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Laurenz Demps]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Berlin-Wilhelmstraße. Eine Topographie preußisch-deutscher Macht&lt;br /&gt;
 |Auflage=3. aktualisierte&lt;br /&gt;
 |Verlag=Ch.Links&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=2000&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-86153-228-X}} Die im September 2010 erschienene „4., stark veränderte Auflage“  (ISBN 978-3-86153-597-3) enthält neben Änderungen auch weitere Angaben von 1909 bis 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/30/40.34|EW=13/22/59.26|type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Berlin|Marschall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Geschichte (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelmplatz (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelmstraße (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Voßstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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