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	<title>Palais Khuenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtmuseum, ehem. Palais Khuenburg mit Resten eines romanischen WehrturmsDMauer (46777) stitch IMG 2881 - IMG 2890.jpg|mini|Palais Khuenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Khuenburg Portal.jpg|mini|Palais Khuenburg, Hauptportal, Sackstraße 18]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palais Khuenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Graz]]er Stadtpalais in der &amp;#039;&amp;#039;[[Sackstraße (Graz)|Sackstraße 18]]&amp;#039;&amp;#039; im Bezirk [[Innere Stadt (Graz)|Innere Stadt]]. Heute befindet sich das [[GrazMuseum|Graz Museum]] in den Räumlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Palais steht zwischen dem ältesten urkundlich erwähnten Haus in Graz, dem [[Reinerhof]] (dessen Osttrakt mit &amp;#039;&amp;#039;Gotischer Halle&amp;#039;&amp;#039; zur Liegenschaft des Palais Khuenburg gehört), und dem ehemaligen [[Palais Herberstein (Graz, Sackstraße)|Palais Herberstein]]. Im [[Mittelalter]] gehörte es zum Reinerhof, dessen Besitzer das Stift Rein war. Es wurde nach 1564 vom Kämmerer des Erzherzogs Karl und dem Landeshauptmann der Steiermark, Maximilian [[Schrattenbach (Adelsgeschlecht)|von Schrattenbach]], als Stadthaus erbaut. Schrattenbach empfing 1598 seine Adelswürde und wurde in den Freiherrenstand erhoben. Die nächsten Besitzer waren um 1630 Graf Otto Ehrenreich [[Trauttmansdorff]] und der Kriegszahlmeister Johann Sebastian Schäzl, der es im Jahr 1676 an Sigmund Ludwig [[Kuenburg|Khuenburg]] verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Umgestaltung zum Adelspalais wurde 1690 vom Grafen Gandolf von Khuenburg in Auftrag gegeben. 1738 ging das Palais Khuenburg infolge eines Tauschhandels in den Besitz des Grafen Joseph Dismas von [[Dietrichstein (Adelsgeschlecht)|Dietrichstein]] über. Der neue Eigentümer ließ die Stallungen, die bis zum Schloßbergfelsen reichen, aufstocken. Sein Sohn, Franz Dismas von Khuenburg, erwarb 1789 auch den angrenzenden [[Reinerhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz - Palais Khuenburg - Gedenktafel Geburt Franz Ferdinand 01.jpg|mini|Gedenktafel für Erzherzog [[Franz Ferdinand von Österreich-Este]] am Palais Khuenburg (Toreinfahrt)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz,-Palais-Khuenburg,-Hofseite-(Oktober-2005).jpg|mini|hochkant|Palais Khuenburg (Stadtmuseum Graz), Hofseite, Blick vom Osttrakt des &amp;#039;&amp;#039;[[Reinerhof]]s&amp;#039;&amp;#039; (Eingang &amp;#039;&amp;#039;Gotische Halle&amp;#039;&amp;#039;) im Oktober 2005]]&lt;br /&gt;
Erzherzog [[Karl Ludwig von Österreich]], der Bruder von Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph]], und seine Ehefrau [[Maria Annunziata von Neapel-Sizilien]] mieteten sich zwischen 1863 und 1866 im Palais Khuenburg ein. Am 18. Dezember 1863 wurde dort ihr Sohn, der spätere österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog [[Franz Ferdinand von Österreich-Este]], geboren, der am 28. Juni 1914 einem Attentat zum Opfer fiel. Das [[Attentat von Sarajevo]] gilt als Auslöser des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert erfolgten mehrere Besitzerwechsel, bis das Gebäude 1918, wie der Reinerhof nebenan, Eigentum der Stadtgemeinde Graz wurde. Die Stadt Graz adaptierte die Räumlichkeiten und das Gebäude wurde ab 1876 bis 1938 als Mädchenmittelschule genutzt. Siehe dazu [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Seebacher]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Palais zuerst von der Stadtverwaltung, nach dessen Ende von der britischen Besatzungsmacht genutzt. Nachdem das Gebäude zusehends verfiel, plante man, es abzubrechen und eine Tiefgarage zu errichten. Stattdessen wurde das Haus zwischen 1969 und 1972 generalsaniert. Seit 1972 findet das ehemalige Palais als Graz Museum (ehem. Stadtmuseum Graz) Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebner: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser.&amp;#039;&amp;#039; S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Beim Haus handelt es sich um einen viergeschoßigen Baukörper mit U-förmigem Grundriss mit einem annähernd quadratischen Innenhof, der als [[Pawlatsche|Pawlatschenhof]] gestaltet auf einer mittelalterlichen Parzelle errichtet wurde. Von der glatten Schauseite hebt sich ein sehr markantes [[Rundbogenstil|Rundbogen]]-Steinportal aus dem Jahr 1715 ab, über dem sich ein schmaler Balkon befindet. Seine durchbrochene Steinbrüstung ist nach der Art [[Johann Georg Stengg|Georg Stenggs]] gestaltet und weist ein Muster aus Akanthusblättern auf. Die blechbeschlagenen Torflügel sind mit Rosetten und Zierbeschlägen geschmückt. Die in den Schloßberg führenden Stallungen wurden 1977 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stiegenhaus ist mit [[Balustrade]]n versehen. Von der ursprünglich barocken Innenausstattung ist praktisch nichts erhalten geblieben. Im nordwestlichen Ecksaal des zweiten Stockwerks wurden 1973 Fresken von 1730/40 freigelegt und restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Dehio Graz.&amp;#039;&amp;#039; S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Herwig Ebner]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Burgen und Schlösser Graz, Leibnitz und West-Steiermark&lt;br /&gt;
   |Verlag=Birken-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1967&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85030-028-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=84}}&amp;lt;ref&amp;gt;ISBN bezieht sich auf die 2. Auflage,  1981. – Auflage 1967 mit korrekter Seitenreferenz: [https://permalink.obvsg.at/AC02591203 Permalink &amp;#039;&amp;#039;Österreichischer Bibliothekenverbund&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Horst Schweigert]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Dehio Graz&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schroll&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1979&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7031-0475-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=99}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47/04/21.66/N|EW=15/26/11.89/E|type=landmark|region=AT-6}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Grazer Palais}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Graz|Khuenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franz Ferdinand von Österreich-Este]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
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