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	<title>Palais Holnstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Muekardifaulhaberstr7062018c99.jpg|mini|Fassadenansicht Palais Holnstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Holnstein Portal.jpg|mini|hochkant|Portal mit Hausmadonna]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palais Holnstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, später auch &amp;#039;&amp;#039;Palais Königsfeld&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Erzbischöfliches Palais&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Stadtpalais]] in der [[Kardinal-Faulhaber-Straße]] 7 in [[München]] (nördliche [[Altstadt-Lehel|Altstadt]]). Es wurde 1735 bis 1737&amp;lt;ref&amp;gt;Habel, Hallinger, Weski: &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler in Bayern - Landeshauptstadt München. Mitte&amp;#039;&amp;#039;.Band 2, S.&amp;amp;nbsp;357. Eine ältere Angabe lautet 1733.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch [[François de Cuvilliés der Ältere|François de Cuvilliés]] im Auftrag von [[Kurfürstentum Bayern|Kurfürst]] [[Karl VII. (HRR)|Karl Albrecht]] für dessen natürlichen Sohn [[Franz Ludwig von Holnstein|Franz Ludwig Graf von Holnstein]] erbaut. Es gilt heute als das bedeutendste der noch erhaltenen Adelspalais aus der [[Barock]]zeit in München, nachdem das originellere und ebenfalls von Cuvilliés stammende [[Palais Piosasque de Non]] im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Januar 1735 erwarb [[Karl VII. (HRR)|Kurfürst Karl Albrecht]] das Anwesen für seinen natürlichen Sohn Franz Ludwig, den [[Holnstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Holnstein]].&lt;br /&gt;
Andere Quellen sprechen davon, der Bau sei für die Mutter Franz Ludwigs, die Mätresse des Kurfürsten, Maria Caroline Charlotte Sophie von Ingenheim, erbaut worden. Entwerfender Architekt war der bayerische Hofbaumeister [[François de Cuvilliés der Ältere|François de Cuvilliés]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1818 ist das Palais im [[Königreich Bayern|Staatsbesitz]]; es ist seit 1821 [[Bischofsresidenz]] des [[Erzbistum München und Freising|Erzbischofs von München und Freising]] und wird daher auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erzbischöfliches Palais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Innenräume sind nicht zugänglich. Der erste Münchner Erzbischof im Palais war Erzbischof [[Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel]] (1761–1846).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Köppelmann/Pedarnig|Titel=Münchner Palais|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Allitera Verlag|Ort=München|Datum=2016|Seiten=277|ISBN=978-3-86906-820-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Palais ist als Vierflügelanlage um einen [[Hof (Architektur)|Innenhof]] konzipiert. Das Vorderhaus wurde für repräsentative Zwecke genutzt, während das Hinterhaus die Privatsphäre des Grafen darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassadenaufteilung richtet sich nach dem seit [[Joseph Effner]] üblichen Muster mit drei [[Geschoss]]en und neun [[Achse (Architektur)|Fensterachsen]], einem flachen [[Risalit|Mittelrisalit]] mit einem [[Giebel]]. Über dem Einfahrtstor in der Mitte befindet sich ein frei schwingender Balkon, in der Dachzone im  Giebel ein Wappen der Grafen Holnstein mit [[Bastardbalken]]. Die Gliederung der Fensterachsen in drei Felder zu je drei Achsen entspricht der inneren Aufteilung in Haupt- und Seitentrakte. Die oberen Geschosse werden durch die [[Pilaster]]ordnung integriert und gegliedert, die von einem Gesimsband aufstreben, ein Motiv das zur Entstehungszeit schon veraltet war. Das [[Rustizierung (Architektur)|streifenrustizierte]] und [[Bossieren|bossierte]] Erdgeschoss hat vergitterte Bogenfenster und darüber runde [[Mezzanin]]fenster. Die Beletage im ersten Geschoss zeigt zwischen den Pilastern hochrechteckige Fenster mit [[Segmentbogen]], darüber im zweiten Obergeschoss befinden sich [[Stichbogen]]fenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stuckarbeiten an der Fassade und im Inneren wurden vermutlich von [[Johann Baptist Zimmermann]] geschaffen.&lt;br /&gt;
Der Bau weist als einziges Adelspalais in München noch die originale Raumaufteilung auf. Die [[Rokoko]]fassade und viele Innenräume sind im Originalzustand erhalten. Die [[Stuck]]aturen werden dem [[Wessobrunner Schule|Wessobrunner]] Künstler [[Johann Baptist Zimmermann]] zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2008 bis 2012 wurde das Gebäude umfangreich generalsaniert. Dabei wurde auch das zweite Treppenhaus rekonstruiert und es gelang, das Deckenfresko mit den allegorischen Figuren Justitia (Recht) und Pax (Frieden) von Johann Baptist Zimmermann im historischen Haupttreppenhaus in aufwändiger Arbeit weitgehend wieder in den Originalzustand zu versetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Bayern|Freistaat Bayern]] zahlte 6,5 der 8,7 Millionen Euro der Renovierungskosten. (75 Prozent).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Süddeutsche Zeitung |url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/limburger-bischof-tebartz-van-elst-wettrennen-zum-papst-1.1793882 |titel=Tebartz-van Elst in Rom: Wettrennen zum Papst |sprache=de |abruf=2022-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elfi M. Haller, [[Gabriele Dischinger]], Laurentius Koch: &amp;#039;&amp;#039;Palais Holnstein. Ein Münchner Adelspalais&amp;#039;&amp;#039;. Bayerische Vereinsbank, München 1988.&lt;br /&gt;
* Heinrich Habel, Johannes Hallinger, Timm Weski: &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler in Bayern – Landeshauptstadt München. Mitte&amp;#039;&amp;#039;. Band 2.  Edition Lipp, München 2009, S.&amp;amp;nbsp;357–360.&lt;br /&gt;
* Eva-Bettina Krems: &amp;#039;&amp;#039;Palais Holnstein, München.&amp;#039;&amp;#039; In: Frank Büttner, Meinrad von Engelberg, [[Stephan Hoppe]], Eckhard Hollmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Band 5: Barock und Rokoko.&amp;#039;&amp;#039; Prestel Verlag, München 2008, S.&amp;amp;nbsp;453–454.&lt;br /&gt;
* Konstantin Köppelmann &amp;amp; Dietlind Pedarnig: &amp;#039;&amp;#039;Münchner Palais&amp;#039;&amp;#039;. Allitera Verlag, München 2016, S. 256–281.&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv München (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Häuserbuch der Stadt München&amp;#039;&amp;#039;, Band II, Kreuzviertel, S. 49–51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Palais Holnstein (Altstadt München)|Palais Holnstein}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jc-r.net/muenchen/holnstein.html Palais Holnstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/8/27.62/N |EW=11/34/29.79/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Munchen, Palais Holnstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in München|Holnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1730er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum München und Freising]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in der Münchner Altstadt|Palais Holnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rokokobauwerk in München|Palais Holnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischofsresidenz|Palais Holnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal-Faulhaber-Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Münchner Altstadt|Palais Holnstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in München]]&lt;/div&gt;</summary>
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