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	<title>Palais Eskeles - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palais_Eskeles&amp;diff=1299018&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MeAmME am 24. Februar 2024 um 17:32 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Palais Eskeles by Sonja Bachmayer.jpg|mini|Palais Eskeles]]&lt;br /&gt;
[[Datei:JuedischesMuseumWien8.jpg|mini|Blick zum Eingang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Eskeles Vienna June 2006 029.jpg|mini|Vestibül vor dem Umbau]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palais Eskeles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Palais in der [[Dorotheergasse]] 11 im [[Innere Stadt (Wien)|1. Bezirk]] in [[Wien]], in dem sich das [[Jüdisches Museum Wien|Jüdische Museum Wien]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1414 wurde von den [[Augustiner-Chorherren]] in dieser Gegend das „Dorotheerstift“ errichtet und durch den Ankauf benachbarter Objekte so erweitert, dass die Klosteranlage im frühen 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bereits die Front des heutigen Hauses Nr. 11 miteinschloss. Wegen der steigenden Erhaltungskosten vermietete und verkaufte das Stift bald einen Teil des Komplexes, zu dem auch der Bereich des Hauses Nr. 11 gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1782 wurde das Stift durch [[Joseph II. (HRR)|Joseph II.]] unter die Verwaltung des [[Stift Klosterneuburg|Stifts Klosterneuburg]] gestellt und 1786 aufgehoben. Der Klosterneuburger [[Konvent (Kirche)|Konvent]] vermietete daraufhin die entweihte Kirche und weitere Gebäude an ein [[Pfandhaus]]. Die Kirche diente als [[Auktion]]shalle des später nach dieser Kirche benannten [[Dorotheum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1804 war das Gebäude Dorotheergasse 11 im Besitz von August von Holzmeister, der es ein Jahr später an Anna Maria von Dietrichstein verkaufte, welche eine der Wohnungen des Gebäudes zwischen 1805 und 1807 unter anderen an [[Wolfgang Amadeus Mozart]]s Witwe [[Constanze Mozart]] und ihre Söhne [[Franz Xaver Wolfgang Mozart|Franz Xaver Wolfgang]] und [[Carl Thomas Mozart|Carl]] vermietete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1812 gehörte das Haus [[Paul III. Anton Fürst Esterházy]], der es ein Jahr später an Alois Fürst Kaunitz-Rietberg, Sohn des Staatskanzlers [[Wenzel Anton Graf Kaunitz|Graf Wenzel Anton von Kaunitz-Rietberg]], verkaufte. 1823 trat Kaunitz das Gebäude auf dem Exekutionsweg an einen seiner Gläubiger, das 1773 von [[Bernhard von Eskeles|Bernhard Freiherr von Eskeles]] gegründete Bankhaus &amp;#039;&amp;#039;Arnstein und Eskeles&amp;#039;&amp;#039;, ab. In einem zeitgenössischen Dokument wird es als &amp;#039;&amp;#039;fürstlich Kaunitzsches – jetzt Arnsteinisches Haus&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827 kaufte das Gebäude der ungarische Graf [[Alexander Nákó|Alexander Nákó de Nagyszentmiklós]] (1785–1848), der es nach einigen Umbauten ab 1830 mit seiner Familie und Dienstboten bewohnte, wodurch es als „Palais Nákó“ bekannt wurde. Nachdem es fast 70 Jahre im Besitz der Familie geblieben war, verkaufte der Sohn Graf Kálmán Nákó (1822–1902) das Haus an die Baumeister Ignaz Fleischer und Salomon Stein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wurde das Palais von Hugo Hermann Werner Ottomar Miethke mit der gesamten Einrichtung als Standort für die [[Galerie Miethke]] erworben. Miethke ließ das klassizistische Gebäude durch die Wiener Stadtbaumeister „Kupka &amp;amp; Orglmeister“ komplett umgestalten. Das Portal wurde mit einem Glas-Eisen-Vordach versehen und das Vestibül rokokohaft umgestaltet. Der Fußboden wurde um vier Stufen abgesenkt, um den Eingangsbereich höher erscheinen zu lassen. Der Boden wurde mit weißem Marmor ausgelegt, die Wände wurden mit gelblich und violett gefleckten Platten verkleidet. Wandpfeiler und Balustraden waren aus dunkelrotem Untersberger Marmor. Ein Marmorportal betonte den Eingang in den ehemaligen Innenhof, der durch den Einbau einer Glasdecke zum Ausstellungssaal umgestaltet worden war. Unter der späteren Leitung des Malers [[Carl Moll]] entwickelte sich die Galerie zu einem Zentrum der modernen Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde das Palais Eskeles als „Haus der jungen Künstlerschaft“ verwendet und kam 1936 in den Besitz des Dorotheums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1993 bezog das [[Jüdisches Museum Wien|Jüdische Museum Wien]], nachdem es vorher als Provisorium in den Räumen der [[Israelitische Kultusgemeinde Wien|Israelitischen Kultusgemeinde Wien]] in der Seitenstettengasse 4 untergebracht gewesen war, das Palais. Das Museum wurde am 18. November 1993 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Im Palais befindet sich das Deckengemälde eines anderen Esterházyschen Palais (aus [[Mariahilf]]), das ursprünglich den Namen [[Palais Kaunitz]] trug, später (bis zur Demolierung 1970) dann aber als [[Gymnasium Marianum (Wien)|Marianisches Gymnasium]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felicitas Heimann-Jelinek]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Museum Wien&amp;#039;&amp;#039;. Adolf Holzhausens Nachfolger, Wien [1996], ISBN 3-901398-03-1.&lt;br /&gt;
* Tobias G. Natter: &amp;#039;&amp;#039;Die Galerie Miethke. Eine Kunsthandlung im Zentrum der Moderne&amp;#039;&amp;#039;. Jüdisches Museum Wien, Wien 2003, ISBN 3901398325, ISBN 978-3901398322.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=59|name=Palais Nákó}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.jmw.at/de/palais_eskeles.html | wayback=20050319194248 | text=Jüdisches Museum Wien - Das Palais in der Dorotheergasse 11, seine Besitzer und Bewohner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/12/26/N |EW=16/22/9.7/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Wien|Eskeles, Palais]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MeAmME</name></author>
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