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	<title>Palais Coburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:19:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palais_Coburg&amp;diff=647373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Helmuth Furch: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-02-02T09:51:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Palais Coburg.JPG|mini|Palais Coburg in Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palais Coburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 1845 fertiggestelltes [[Spätklassizismus|spätklassizistisches]] [[Stadtpalais]] im [[Innere Stadt (Wien)|1. Wiener Gemeindebezirk]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://palais-coburg.com/palais/geschichte/ |titel=Geschichte {{!}} Palais Coburg |abruf=2019-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es befindet sich an der Adresse [[Coburgbastei]] 4 und wurde dort auf der Braunbastei, einem Rest der im 16. und 17. Jahrhundert geschaffenen und im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert geschleiften [[Basteien Wiens]], errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Wenzel Zajicek 027.jpg|mini|Stadtansicht mit dem Palais Coburg im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Coburg Vienna June 2006 449.jpg|mini|Detail des Wappens am Dach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Coburg Vienna June 2006 001.jpg|mini|Feststiege im Palais]]&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Entwurf von 1839 für den Auftraggeber [[Ferdinand Georg August von Sachsen-Coburg-Saalfeld-Koháry]] stammte von dem Wiener Architekten [[Karl Schleps]]. Nach dessen Tod 1840 wurde das Palais von Baumeister [[Adolf Korompay]] in fünfjähriger Bauzeit fertiggestellt. Der Baugrund war durch die Vermählung Ferdinands mit [[Maria Antonie Gabriele von Koháry]] in den Besitz der Familie Coburg gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freistehenden Säulen im Mittelteil der Fassade brachten dem Gebäude im Volksmund damals den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Spargelburg&amp;#039;&amp;#039; ein. Für die Stufen sämtlicher Stiegenhäuser, zumal der monumentalen Prunktreppe sowie tragender Architekturteile, verwendete man weißen, sehr harten [[Kaiserstein (Gestein)|Kaiserstein]] aus [[Kaisersteinbruch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Palais war nach Fertigstellung bis zum Revolutionsjahr 1848 nicht bewohnt, 1849 bezogen es [[August von Sachsen-Coburg und Gotha]] und seine Frau [[Clementine d’Orléans]]. Sie adaptierten Teile des Palais als Zinshaus und vermieteten sie. Zudem statteten sie die Prunkräume des 1. Obergeschoßes mit den Insignien des französischen Königshauses und des [[Haus Sachsen-Coburg und Gotha|Hauses Sachsen-Coburg und Gotha]] aus. 1864 erfolgte die Fertigstellung der Figurenbekrönung auf dem [[Mittelrisalit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1945 beschädigten Bombentreffer das Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1945 bis 1955 befanden sich russische Besatzungstruppen im Palais Coburg, von 1955 bis 1997 waren die [[ÖBB]] auf 2 Etagen eingemietet. Die letzte Besitzerin aus dem Haus [[Sachsen-Coburg-Koháry]] war Sarah Aurelia, geb. Hálasz, welche es zwar bis zu ihrem Tod 1994 bewohnte, allerdings bereits 1978 an Realitätenmakler verkaufte. Nach dem Konkurs des Eigentümers gelangte es in den Besitz der [[Länderbank]], von welcher es der Wiener Unternehmer und Vermögensverwalter [[Peter Pühringer]] 1997 erwarb.&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Palais Coburg OL.svg|mini|Logo des Hotelbetriebs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der neue Eigentümer renovierte das Palais in den Jahren 2000 bis 2003 umfassend, nachdem es sehr heruntergekommen war. Heute befinden sich im Palais Coburg neben den Firmensitzen von Pühringers Unternehmen das Luxushotel &amp;#039;&amp;#039;Palais Coburg Residenz&amp;#039;&amp;#039; und zwei Restaurants,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://diepresse.com/home/leben/mode/5405698/Das-zweite-Haus-der-Stadt?from=suche.intern.portal &amp;#039;&amp;#039;diePresse.com&amp;#039;&amp;#039; – Das zweite Haus der Stadt]. Artikel vom 14. April 2018, abgerufen am 14. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
darunter das mit zwei [[Michelinstern]]en ausgezeichnete &amp;#039;&amp;#039;[[Silvio Nickol]] Gourmetrestaurant&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen über das Atomprogramm des Iran mit den Außenministern der UN-Vetomächte und Deutschlands fanden hier mehrmals statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://derstandard.at/2000008544015/Atomgespraeche-Verhandler-druecken-aufs-Tempo |titel=Wiener Atomgespräche mit dem Iran vorerst gescheitert |werk=derStandard.at |datum=2014-11-25 |zugriff=2017-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. Juli 2015 kam es nach 13 Jahre andauerndem Atomstreit mit dem Iran nach dreiwöchigen Verhandlungen im Palais Coburg zu einer Einigung mit der EU, den fünf UNO-Vetomächten sowie Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/2000019129920/Historische-Einigung-bei-Atomverhandlungen-mit-Iran-in-Wien-erzielt &amp;#039;&amp;#039;derStandard.at – Historische Einigung bei Atomverhandlungen mit Iran in Wien erzielt&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 14. Juli 2015, abgerufen am 14. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2025 wird das Palais Coburg zu einem exklusiven Gästehaus umgestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.tageskarte.io/hotellerie/detail/palais-coburg-in-wien-kuendigt-neuausrichtung-als-exklusives-gaestehaus-an.html |titel=Palais Coburg in Wien kündigt Neuausrichtung als exklusives Gästehaus an |datum=2026-01-30 |zugriff=2026-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Fuhrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Haus der Könige. Das Wiener Palais Coburg&amp;#039;&amp;#039;, [[Amalthea Signum Verlag|Amalthea Signum]], Wien 2018, ISBN 978-3-99050-121-4&lt;br /&gt;
* [[Günter Fuhrmann]], Maria Mustapic: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheimnisse der Inneren Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Metro Verlag, Wien 2017, ISBN 978-3-99300-285-5&lt;br /&gt;
* Klaus-Peter Högel, Richard Kurdiovsky: &amp;#039;&amp;#039;Das Palais Coburg&amp;#039;&amp;#039;, Brandstätter Verlag, Wien September 2003, ISBN 3-85498-300-X&lt;br /&gt;
* Helmuth Furch: &amp;#039;&amp;#039;Kaiserstein in Wiener Bauten, 300 Beispiele&amp;#039;&amp;#039;, in Mitteilungen des Museums- und Kulturverein Kaisersteinbruch|Museums- und Kulturvereines Kaisersteinbruch, Nr. 59, S. 33, Dezember 2000, ISBN 978-3-9504555-3-3.&lt;br /&gt;
* Barbara Dmytrasz. &amp;#039;&amp;#039;Die Ringstraße&amp;#039;&amp;#039;. Amalthea, Wien 2008, ISBN 978-3-85002-588-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Palais Coburg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.palais-coburg.com/ Website des Hotels &amp;#039;&amp;#039;Palais Coburg&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=756}}&lt;br /&gt;
* [http://www.planet-vienna.com/spots/Palais/Coburg/coburg.htm planet-vienna.com – Palais Coburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einbindung von Wikidata-Koordinaten|landmark|AT-9}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4725040-9|LCCN=sh/2004/009541|VIAF=244752474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palais in Wien|Coburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren|Wien, Palais Coburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ferdinand Georg August von Sachsen-Coburg-Saalfeld-Koháry]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restaurant (Michelin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Helmuth Furch</name></author>
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