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	<title>Palais Bechtolsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T01:06:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-06T21:58:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ESA Bechtholzheim.jpg|mini|Kanzlerpalais am Jakobsplan]]Das in der westlichen Altstadt von [[Eisenach]] gelegene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palais Bechtolsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der repräsentative Wohnsitz des in Eisenach residierenden Vizekanzlers des Herzogtums [[Sachsen-Weimar]].&lt;br /&gt;
Es gilt als das älteste erhaltene [[klassizistisch]]e Gebäude in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das sogenannte Kanzlerpalais oder auch Palais Bechtolsheim am [[Jakobsplan (Eisenach)|Jakobsplan 9]] grenzte unmittelbar an den nordwestlichen Abschnitt der Stadtmauer. Es geht ursprünglich um im Jahr 1752 gekaufte zwei Stadthäuser des herzöglichen Oberkonsistorialpräsidenten Emanuel Lebrecht von Rath (1707–1770), deren Erben es 1782 an die Familie von Mauchenheim verkauften. Diese vereinte die zwei Häuser in ein einziges Haus und baute es um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutendster Besitzer war Vizekanzler Johann Ludwig [[Mauchenheim (Adelsgeschlecht)|Freiherr von Mauchenheim genannt von Bechtolsheim]] (1725–1806), dieser war Stellvertreter Herzog [[Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757–1828)|Carl Augusts]], somit der ranghöchste Staatsbeamter in Eisenach. In diesem Haus war auch Goethe (schon in den späten 1770er Jahren, bei der Familie von Rath) mehrfach bei Staatsgeschäften und auf seinen Reisen zu Gast.&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert ging das Palais in den Besitz der Industriellenfamilie Streiber über. Es diente wiederum als repräsentativer Wohnsitz. In der Nazi-Diktatur hatte die Eisenacher [[Sturmabteilung|SA]] in dem Gebäude Hausrecht, das Kriegsende überstand das Gebäude unbeschädigt. Zu DDR-Zeiten umgehend enteignet und verstaatlicht, war darin zeitweise die Stadtbibliothek und die Kommunale Wohnungsverwaltung untergebracht; auch hat die Eisenacher Filiale der [[Goethe-Gesellschaft]] hier ihren Treffpunkt. Heute dient es als Bürogebäude der Städtischen Wohnungsgesellschaft Eisenach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliches ==&lt;br /&gt;
Das Gebäude war ursprünglich (nach dem Umbau in den 1770ern oder 1780ern) ein dreiflügeliger Baukörper, der nördliche Flügel ist jedoch nicht mehr vorhanden. Das zweigeschossige Zentralgebäude und der Südflügel erfuhren in den 1990er Jahren eine aufwändige Restaurierung, dabei wurden zahlreiche architektonische Details im Inneren des Gebäudes untersucht und gesichert. In den meist repräsentativ gestalteten Räumen findet man eine große Bandbreite von Stuckornamenten, die zugehörigen Gemälde, Möbel, Öfen und andere Einrichtungsgegenstände haben dagegen die Zeit nicht überdauert. Der nördliche, nicht mehr vorhandene Flügel besaß ehemals einen laubenartigen Durchgang zum angrenzenden Garten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Ralf-Peter Pinkwart: &amp;#039;&amp;#039;Klassizistische Architektur in Eisenach.&amp;#039;&amp;#039; Eisenacher Jahrbuch 1994/95. Marburg 1995, S. 87–89.&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv Eisenach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kanzlerpalais, Jakobsplan 9, Eisenach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|type=landmark|NS=50/58/36|EW=10/19/01|region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Eisenach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Eisenach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mauchenheim (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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