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	<title>Palaeotethys - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:53:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Palaeotethys&amp;diff=1022273&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2023-08-18T10:09:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:380 Ma plate tectonic reconstruction.png|mini|200px|[[Plattentektonik|Plattentektonische]] Rekonstruktion zur Zeit des [[Mitteldevon]]s. Zwischen dem [[Hun-Superterran]] und Gondwana öffnet sich die Palaeotethys.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:290 global.png|200px|mini|[[Cimmeria (Kontinent)|Cimmeria]] war noch mit Gondwana verbunden (ca. 290 [[Mya (Zeitskala)|mya]], [[Perm (Geologie)|Unterperm]]).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:249 global.png|200px|mini|Cimmeria beginnt seine nördliche Bewegung in Richtung [[Laurasia]] (ca. 249 mya, [[Perm (Geologie)|Perm]]-[[Trias (Geologie)|Trias]]-Grenze).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:230 Ma plate tectonic reconstruction.png|200px|mini|Cimmeria teilt die Tethys in eine nördliche Palaeotethys und eine südliche Neotethys (ca. 230 mya, späte [[Trias (Geologie)|Untertrias]]).]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palaeotethys&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Paläotethys) war in der [[Erdgeschichte]] ein ursprünglich west-ost-verlaufender Ozean zwischen den Kontinenten [[Laurussia]] im Norden und [[Gondwana]] im Süden, der sich ab dem [[Silur|Obersilur]] öffnete und im [[Karbon (Geologie)|Unterkarbon]] seine größte Ausdehnung erreicht hatte. Er war der Vorläufer der [[Tethys (Ozean)|Tethys]], auch Neotethys genannt, die sich ab dem [[Perm (Geologie)|Perm]] etwa im selben Raum öffnete, während dessen die Palaeotethys allmählich unter Laurasia [[Subduktion|subduziert]] wurde. Mit dem Zusammenstoß von Gondwana und Laurussia im Oberkarbon wurde die Paläotethys nach Westen hin abgeschlossen und bildete nach dem Zusammenstoß des paläo-asiatischen Kontinentalblocks (u.&amp;amp;nbsp;a. Sibiria, Kasachstania) mit Gondwana-Laurussia eine Bucht im Osten des damit entstandenen Superkontinents [[Pangaea]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Im [[Silur (Geologie)|Obersilur]] begann das [[Hun-Superterran]] vom Nordrand Gondwanas abzubrechen und nach Norden in Richtung [[Laurussia]] zu driften. Wahrscheinlich handelte es sich dabei aber nicht um einen zusammenhängenden Kleinkontinent, wie zuerst angenommen, sondern um mehrere kleinere Krustenblöcke, die sich dabei auch etwas gegeneinander bewegten. Der westliche Teil der Europäischen Hun-Terrane ist die [[Armorica (Kontinent)|Armorica]]-Terrangruppe. Bei dieser Nordwanderung wurde der [[Rheischer Ozean|Rheische Ozean]] nördlich des Hun-Superterrans unter Laurussia [[Subduktion|subduziert]]. Der Rheische Ozean schloss sich zusehends bis im frühen Oberkarbon Armorica mit Laurussia zusammenstieß und damit die Hauptphase der [[Variszische Orogenese|Variszischen Gebirgsbildung]] in Europa einleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ozeanbecken, das sich dabei zwischen dem Hun-Superterran und Gondwana öffnete, ist die Palaeotethys. Dieses erreichte etwa im Unterkarbon seine größte Ausdehnung. Im Oberkarbon wurde es im Westen durch den Zusammenstoß Gondwanas mit Laurussia, im Zuge dessen sich weitere Gebirgszüge bildeten, die, einschließlich der europäischen Varisziden, als das Herzynische System bezeichnet werden, geschlossen. Der westlichste Punkt der Paläotethys befand sich zu dieser Zeit in etwa im Bereich Südwesteuropa/Nordwestafrika. Von dort aus weitete sie sich keilartig nach Osten. Ein Kranz aus Kleinkontinenten (u.&amp;amp;nbsp;a. das heutige China und Südostasien) und Inselbögen grenzte sie ab dem Oberkarbon bis weit in das Perm hinein von der [[Panthalassa]], dem „Ur-Pazifik“, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schließung ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Perm (Geologie)|Perm]] spaltete sich vom östlichen Nordrand Gondwanas ein weiterer Kleinkontinent ab, [[Cimmeria (Kontinent)|Kimmeria]], auch Kimmeria-Superterran genannt, der im Verlauf des Perm und der Trias nach Norden auf Laurasia, den nördlichen Teil der Pangaea, zu driftete. Zwischen Gondwana und [[Cimmeria (Kontinent)|Cimmeria]] öffnete sich ein neues Ozeanbecken, die Neotethys, traditionell auch einfach nur [[Tethys (Ozean)|Tethys]] genannt. Im Norden wurde die Palaeotethys zusehends unter den Südrand Laurasias subduziert. Gleichzeitig erweiterte sich die Neotethys im Verlauf der Trias nach Westen – einer von zahlreichen Vorgängen, die zum Zerfall der [[Pangaea]] führten. So begann z. B. in der Obertrias (stellenweise bereits in der Mitteltrias) auch die erste Phase der Entstehung des Zentralatlantiks mit der Einsenkung von [[Grabenbruch|Grabenbrüchen]] zwischen dem heutigen Nordamerika und dem heutigen Westafrika (u. a. →&amp;amp;nbsp;[[Newark-Supergruppe]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Paul E. Olsen: &amp;#039;&amp;#039;Stratigraphic Record of the Early Mesozoic Breakup of Pangea in the Laurasia-Gondwana Rift System.&amp;#039;&amp;#039; Annual Review of Earth and Planetary Sciences, Band 25, 1997, S. 337 [[doi:10.1146/annurev.earth.25.1.337]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schließung der Palaeotethys erfolgte an der [[Trias (Geologie)|Trias]]-[[Jura (Geologie)|Jura]]-Wende durch den Zusammenprall der Kimmerischen Terrane mit Laurasia und der Bildung des [[Kimmerischer Faltengürtel|Kimmerischen Faltengürtels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Balkan-Kimmeriden&amp;#039;&amp;#039; bilden den einzigen Abschnitt des Kimmerischen Faltengürtels, der sich heute in Europa befindet. Die Nahtstelle der Kollision verläuft heute vom [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] südwestlich durch Süd-[[Bulgarien]] nach [[Chalkidiki]] und dann über [[Nordmazedonien|Mazedonien]] in den [[Kosovo]] und [[Serbien]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oberrheingraben.de/Tektonik/Karte%20Gebirgsbildungen%20Europa.htm Karte der Tektonischen Provinzen („Gebirgsbildungsgebiete“) Europas.] In der Grafik ist nicht berücksichtigt, dass jüngere Gebirgsbildungen ältere Provinzen zumindest teilweise überprägt haben oder auf diese überschoben sind. Das heißt unter anderem, dass die Ausdehnung älterer Provinzen unter Umständen größer war als dargestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist allerdings zu beachten, dass dies weder der ursprünglichen Lage noch der ursprünglichen Geometrie der Balkan-Kimmeriden entspricht, da beides durch die spätere [[Alpidische Gebirgsbildung]] verändert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In der älteren Literatur wird oft nicht zwischen der &amp;#039;&amp;#039;Palaeotethys&amp;#039;&amp;#039; und der nachfolgenden (Neo-)[[Tethys (Ozean)|Tethys]] unterschieden. Nach den neueren plattentektonischen Modellen handelt es sich jedoch um zwei verschiedene Ozeane, die ungefähr dieselbe [[Paläogeographie|paläogeographische]] Position einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternative plattentektonische Modelle erklären die Variszische Gebirgsbildung ohne Beteiligung eines von Gondwana losgelösten Armorikanischen Terrans und gehen von einem direkten Zusammenstoß Gondwanas mit Mitteleuropa aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Kroner, Torsten Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Sedimentation, Deformation und Metamorphose im Saxothuringikum während der variszischen Orogenese: Die komplexe Entwicklung von Nord-Gondwana während kontinentaler Subduktion und schiefer Kollision.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geologica Saxonica.&amp;#039;&amp;#039; 48/49, 2003, S. 133–146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* L. R. M. Cocks und T. H. Torsvik: &amp;#039;&amp;#039;European geography in a global context from the Vendian to the end of the Palaeozoic.&amp;#039;&amp;#039; In: D. G. Gee und R. A. Stephenson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;European Lithosphere Dynamics.&amp;#039;&amp;#039; Geological Society London Memoirs, 32: 83–95, London 2006 {{ISSN|0435-4052}}&lt;br /&gt;
* Gérard M. Stampfli, Jürgen F. von Raumer und Gilles D. Borel: &amp;#039;&amp;#039;Paleozoic evolution of pre-Variscan terranes: From Gondwana to the Variscan collision.&amp;#039;&amp;#039; Geological Society of America Special Paper, 364: 263–280, Boulder 2002 [http://www.unil.ch/webdav/site/mcg/users/gborel/public/Peri-Gond_GSA.pdf PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.scotese.com/late1.htm Cimmeria nördlich der (Neo-)Tethy im Oberjura. Die Palaeotethys wird immer schmaler. Das &amp;#039;&amp;#039;europäische Cimmeria&amp;#039;&amp;#039; liegt südöstlich von Baltica.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ozean der Erdgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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