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	<title>Palóczen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T08:14:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pal%C3%B3czen&amp;diff=1689993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2025-12-13T23:36:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Palóczen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Palotzen) ist die Bezeichnung für eine Bevölkerungsgruppe im Norden Ungarns. Der Name Palóc wird von dem slawischen Palovce oder Polowzen (was so viel bedeutet wie „Feldbewohner“, „Bewohner der Ebene“ und auch dem russischen Wort für die „[[Kiptschak (Volk)|Kumanen]]“ entspricht) abgeleitet.&amp;lt;ref name=konver&amp;gt;[http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=112424 &amp;#039;&amp;#039;Palóczen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversationslexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892 für die slawische Begriffsbedeutung. Die Ableitung von Polowzer (wohl in der Bedeutung „Steppenbewohner“) als Kumanen (ung. &amp;#039;&amp;#039;kun&amp;#039;&amp;#039;) ist auch heute noch verbreitet, bleibt aber umstritten, da durch Funde und historische Überlieferung kaum belegbar. Vgl. auch: Iván Balassa, Gyula Ortutay: &amp;#039;&amp;#039;Ungarische Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;. Mit einer Einleitung von [[Robert Wildhaber]]. 1979, [http://mek.oszk.hu/02700/02791/html/9.html Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palóc ==&lt;br /&gt;
Unter den ungarischen Dialekten wird eine Gruppe der „[[Ungarische Dialekte#Nordwestdialekte|Palóczen-Dialekte]]“ (palóc nyelvjárások) genannten Dialekte unterschieden, die im Norden Ungarns und im Süden der [[Slowakei]] gesprochen werden. Das „Paloczenland“ ist eine von zehn Dialektregionen des Ungarischen, davon liegen drei, [[Mezőség]], [[Szeklerland]] und [[Tschango|Moldauer Tschango]], in vollem Umfang außerhalb des ungarischen Staatsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Pap: &amp;#039;&amp;#039;Ungarisch.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Palocok-Karancs (127933736).jpg|mini|Historische Darstellung der Trachten von Palotzen aus [[Karancsalja]], [[Komitat Neograd|Komitat Nógrád]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palóczen ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der ungarischen Landnahme waren die Palóczen mit Fürst [[Arpád]] im 9. Jahrhundert ins Land gekommen und hatten sich hauptsächlich im [[Nördliches Ungarisches Mittelgebirge|Cserháter Hügelland]], ostwärts des [[Börzsöny|Börzsöny-Gebirges]] niedergelassen. Ihre Definition als &amp;#039;&amp;#039;„[[Kyptschaken|kumanischer]] Volksstamm“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=konver/&amp;gt; ist so unsicher wie die Definition der „Kumanen“ selbst. Die Palóczen unterschieden sich durch ihre [[Mundart]], ihre traditionellen [[Tracht (Kleidung)|Trachten]] und die traditionelle [[Bauweise]] ihrer Häuser von der ungarischen Bevölkerung in den anderen Landesteilen, galten aber bereits um 1900 (im Unterschied etwa zu den [[Szekler]]n) als vollkommen [[Magyarisierung|magyarisiert]].&lt;br /&gt;
Der [[Brockhaus Enzyklopädie|Brockhaus]] schätzte im Jahr 1885&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Palóczen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus’ Conversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 13. Auflage. 1885.&amp;lt;/ref&amp;gt; 120.000 Seelen. Angaben aus dem Jahr 1997&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Kittel: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen in Ungarn.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S. 110, könnte damit die Einwohnerzahl des [[Komitat Nógrád|Komitats Nógrád]] meinen&amp;lt;/ref&amp;gt; behaupten eine Zahl von 200.000 Palóczen bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 10&amp;amp;nbsp;Millionen in Ungarn. Eine Abgrenzung der Palóczen als Teil der ungarischen Bevölkerung erscheint aber heute problematischer als noch zur Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit der [[Modernisierung (Soziologie)|Modernisierung]] der Lebensumstände ([[Landwirtschaftliche Revolution]], [[Industrialisierung]], [[Landflucht]], [[Massenkommunikation]]) gingen die regionalen Besonderheiten unter und sind heute nur mehr als folkloristisches Element wahrnehmbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ungarische Novellist [[Kálmán Mikszáth]], der 1847 in dieser Region, in dem ab 1919 [[Slowakei|slowakischen]] [[Sklabiná]] ([[Okres Veľký Krtíš]]) geboren wurde und [[Richter]] in [[Balassagyarmat]] war, schrieb 1882 für seine Landsleute den Roman &amp;#039;&amp;#039;Die guten Leute von Palóc&amp;#039;&amp;#039;. Möglicherweise war auch &amp;#039;&amp;#039;Adam Palock&amp;#039;&amp;#039; ein Palócze – ein ungarischer [[Rebell]], der 1711 in [[Pest]] enthauptet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Für die Darstellung in einem Palóc-Folklore-Museum scheint seine Geschichte gut geeignet&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste|Zedlersche Universallexikon]] widmete ihm 1740 einen eigenen Artikel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Zedler Online|26|217|407|407|Palock, Adam}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als typisches Beispiel einer Palóczen-Siedlung gilt das unter [[Denkmalschutz]] stehende Dorf [[Hollókő]], das seit 1987 auch als [[UNESCO-Weltkulturerbe]] anerkannt ist. In [[Balassagyarmat]] befinden sich ein Palóc-Haus und im Palóc-Museum eine [[Folklore|volkskundliche]] Sammlung. Ein anderes Palóc-Dorf ist [[Gyöngyöspata]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Uralische Sprachen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kálmán Mikszáth: &amp;#039;&amp;#039;Die guten Hochländer.&amp;#039;&amp;#039; (A jó palócok, zuerst 1882). Kossuth, Budapest 1993, ISBN 963-09-3615-1.&lt;br /&gt;
* Diana Szabó: {{Webarchiv | url= http://www.freeweb.hu/sata/historia/szdpaloc.htm | archive-is= 20110410 | text=&amp;#039;&amp;#039;A palócok eredete.&amp;#039;&amp;#039;}} (Herkunft der Palóczen)&lt;br /&gt;
* {{Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens |Titel=Ungarisch |Autor=György Pap |Seiten=735–756 |KBytes=418}}&lt;br /&gt;
* Manfred Kittel: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen in Ungarn.&amp;#039;&amp;#039; Bruckmann, München 1997, ISBN 3-7654-2827-2.&lt;br /&gt;
* Iván Balassa, Gyula Ortutay: &amp;#039;&amp;#039;Ungarische Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;. Mit einer Einleitung von [[Robert Wildhaber]]. 1979, [http://mek.oszk.hu/02700/02791/html/9.html Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Palóc}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[:hu:Palóc Babamúzeum|Palóc Babamúzeum]]&amp;#039;&amp;#039; in der ungarischsprachigen Wikipedia – Puppenmuseum mit Palóc-Trachten in Hollókő&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[:hu:Palóc Múzeum|Palóc Múzeum]]&amp;#039;&amp;#039; in der ungarischsprachigen Wikipedia – Palóc-Museum und das Palóc-Haus in Balassagyarmat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Paloczen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaft (Ungarn)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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