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	<title>Padjelantaleden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:38:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Padjelantaleden&amp;diff=126075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Icy2008: BKL aufgelöst</title>
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		<updated>2024-02-17T20:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Wanderweg&lt;br /&gt;
| Name = Padjelantaleden&lt;br /&gt;
| Foto = Padjelanta1.JPG&lt;br /&gt;
| Bildunterschrift = Wandern auf dem nördlichen Padjelantaleden mit dem [[Akka (Berg)|Akkamassiv]] im Hintergrund&lt;br /&gt;
| Länge = 137 km&lt;br /&gt;
| Startpunkt = [[Kvikkjokk]]&lt;br /&gt;
| Start-Breitengrad = 66.9450463&lt;br /&gt;
| Start-Längengrad = 17.6545176&lt;br /&gt;
| Start-Region = SE-BD&lt;br /&gt;
| Zielpunkt = [[Ritsem]]&lt;br /&gt;
| Ziel-Breitengrad = 67.6473680&lt;br /&gt;
| Ziel-Längengrad = 17.3699059&lt;br /&gt;
| Ziel-Region = SE-BD&lt;br /&gt;
| Höchster Punkt = 4 km südlich Duottar Stuga&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;({{Höhe|953|SE|link=1}})&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Niedrigster Punkt = [[Kvikkjokk]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;({{Höhe|302|SE|link=1}})&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2014-07-26 Padjelantaleden, Sweden 5163.jpg|mini|Typische [[Fjäll]]-Landschaft auf dem Padjelantaleden mit Blick auf Tarrajaure]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2014-07-25 Padjelantaleden, Sweden 5105.jpg|mini|Ab Kvikkjokk verlaufen die ersten Tagesetappen durch den Wald]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2014-07-29 Padjelantaleden, Sweden 5826.jpg|mini|Auf dem Weg gibt es zahlreiche kleine und große Seen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2014-07-29 Padjelantaleden, Sweden 5686.jpg|mini|Selbst im Hochsommer gibt es noch Schneereste.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Padjelantaleden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Bedeutung Padjelanta = [[Lulesamische Sprache|lulesamisch]]: „Das höhere Land“, Leden = schwedisch: „Pfad“) ist ein 137 Kilometer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Outdooractive&amp;quot;&amp;gt;Strecken vermessen mit dem Onlinetool [https://www.outdooractive.com/de/routeplanner/ outdooractive-routeplanner], abgerufen am 10. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; langer Wanderweg in [[Schweden|schwedisch]] [[Lappland]] bzw. [[Sápmi]], dem Land der [[indigene]]n [[Samen (Volk)|Samen]], der von [[Kvikkjokk]] beginnend durch den [[Nationalpark Padjelanta]] (Teil des [[Schweden|schwedischen]] [[UNESCO-Welterbe|Welterbes]] [[Laponia]]) und einer Ecke des [[Nationalpark Sarek|Sarek Nationalparks]] bis nach [[Ritsem]] führt. In Abständen zwischen 6 und 18 km gibt es zahlreiche Hütten und Zeltgelegenheiten. Dennoch führt der Weg größtenteils als [[Trekking]]route durch menschenleere [[Wildnis]] und erfordert entsprechende Ausrüstung und Fertigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kvikkjokk stößt der Padjelantaleden auf den [[Kungsleden]]. In Ritsem besteht Anschluss an den zum Søfjorden in Norwegen führenden [[Gränsleden]]. Im Bereich der großen Seen [[Vastenjaure|Vasten-]] und [[Virihaure|Virijaure]] deckt sich der Padjelantaleden mit dem [[Nordkalottleden]], der von [[Kautokeino]] in [[Norwegen]] nach [[Sulitjelma]] (ebenfalls Norwegen) führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist im Vergleich zu anderen Wegen in Nordskandinavien wenig begangen; er ist mit Brücken über Bäche und hölzernen [[Knüppeldamm|Bohlenwegen]] durch die sumpfigen Gebiete sehr gut ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pfad verläuft etwa zur Hälfte über das [[Fjäll]] – die Berg[[tundra]] oberhalb der [[Wald- und Baumgrenze|Baumgrenze]], die in diesen Breitengraden der [[Kaltgemäßigte Klimazone|borealen Klimazone]] Nordeuropas bei 7–800 Meter liegt – und durch den lichten, niedrigen [[Fjällbirke]]nwald, der – im Gegensatz zu den meisten anderen [[Bergwald|Gebirgswäldern]] der gemäßigten Zone mit ihrem [[Wald- und Baumgrenze|Krummholzgürtel]] aus [[Koniferen|Nadelhölzern]] – in [[Fennoskandien]] die Waldgrenze bildet. Das Fjäll ähnelt einer Heidelandschaft und hat je nach [[Höhenstufe (Ökologie)|Höhenstufe]] und [[Exposition (Geographie)|Hanglage]] ein unterschiedliches Gepräge von üppig bis karg. Kurz vor Kvikkjokk führt der Padjelantaleden auch teilweise durch die [[Borealer Nadelwald|Taiga]]. Im Sommerhalbjahr trifft der Wanderer mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine der großen Herden halbwilder [[Ren]]tiere, die den Samen gehören und deren Sommerweiden im Padjelanta liegen. [[Elch]]e sind hingegen nur selten in der Nähe der großen Wälder zu sehen. Sehr typisch ist das traurig eintönige „Trüüüüt“, das der [[Goldregenpfeifer]] ab und zu hören lässt. Häufiger zu sehen sind die auffälligen [[Falkenraubmöwe]]n und Gruppen von [[Alpenschneehuhn|Alpenschneehühnern]], die plötzlich auffliegen, wenn sich ihnen ein Mensch nähert. Sie sitzen meist im dichten [[Lappland-Weide]]ngebüsch. Verschiedene Raubvögel – unter anderem [[Seeadler (Art)|See-]] und [[Steinadler]] – kreisen regelmäßig am Himmel. In manchen Jahren ist auch der [[Berglemming]] recht häufig zu beobachten. Große Raubtiere wie [[Vielfraß]], [[Nordluchs|Luchs]] und [[Braunbär|Bär]] sind sehr menschenscheu und praktisch nicht zu sehen; der [[Wolf]] – als ungeliebter Konkurrent der Rentierhalter – kommt in ganz Sápmi nur noch als Durchzügler vor. Im Padjelanta-Nationalpark lebt der größte Teil der seltenen [[Polarfuchs]]-Population Schwedens (schwed. „Fjällräv“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Startorte Kvikkjokk und Ritsem sind mit dem öffentlichen Bus von [[Murjek]] und [[Gällivare]] (dort zeitlich passender Anschluss an die Eisenbahn) sowie von [[Jokkmokk]] aus gut erreichbar. In Kvikkjokk und Ritsem beginnt bzw. endet der Wanderweg jeweils mit einer Bootspassage (im Sommer mit festem Fahrplan, welcher an den Busfahrplan angepasst ist). Zudem ist ein Einstieg von [[Sulitjelma]] in Norwegen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem intensiven Erlebnis der [[Wildnis]] [[Lappland]]s in all ihren Facetten ermöglicht der Padjelantaleden wie kein zweiter die Begegnung mit der [[Indigene Völker|indigenen]] Kultur der [[Samen (Volk)|Samen]]: zwei Sommersiedlungen ([[Staloluokta]] mit der schönsten Kotenkirche, sowie Arasluokta), verschiedenen bewohnten und verfallenen [[Kote (Lappland)|Torf- und Zeltkoten]] (die man nicht betreten darf) und ihren großen [[Ren]]tierherden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilstücke, Charakteristik ==&lt;br /&gt;
Bis auf die wenigen &amp;#039;&amp;#039;Fjällstationen&amp;#039;&amp;#039; bieten die Hütten im Wesentlichen nur einige einfache Schlafplätze und weder Bewirtung noch komfortable Sanitäranlagen. Sie verfügen allerdings über ein Satelliten-Notfall-Telefon (normale Mobiltelefone haben auf langen Strecken keinen Empfang). Obgleich der Weg auf einigen Teilstrecken häufig begangen wird, sodass der Wanderer zumindest ab und zu anderen begegnet, handelt es sich um eine &amp;#039;&amp;#039;Trekkingroute&amp;#039;&amp;#039; durch menschenleeren [[Wildnis]], die entsprechende Ausrüstung und allgemeine [[Trekking#„Wildnisfähigkeiten“|„Wildnisfähigkeiten“]] erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist durchgängig markiert und heute meist mit Brücken über die Gewässer versehen. Die Wegmarkierungen für den Sommer bestehen zumeist aus [[Steinmännchen]] mit einem rot markierten Stein (schwedisch: stenröse, pl. stenrösen) im baumlosen [[Fjäll]] und roten Ringen um Baumstämme unterhalb der [[Baumgrenze]]. Der vom Verlauf manchmal leicht abweichende Winterwanderweg ist mit roten Kreuzen ([[Andreaskreuz]]) an ca. 2&amp;amp;nbsp;m hohen Stangen markiert und führt teilweise durch im Winter zugefrorene Sumpflandschaften bzw. über Seen. Die Sommer- und Wintermarkierungen sind normalerweise so platziert, dass man von einer beliebigen Markierung die nächste Markierung sehen und darauf zugehen kann. Trotz der guten Markierungen und der regelmäßigen Wartung und Instandsetzung von Brücken und [[Bohlenweg]]en sind – vor allem auf den weniger begangenen Teilstücken – [[Wanderkarte|Karte]] und [[Kompass]] (nicht nur [[Global Positioning System|GPS]]!) unerlässlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf, Hütten und Zeltplätze ==&lt;br /&gt;
Die Hütten im Padjelanta-Nationalpark werden seit 2000 von der Sami-Kooperative Badjelandda Ekonomiska Föreningen betreut und die Hütten außerhalb des Parks gehören der Svenska Turistföreningen (STF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zelte können in der Regel auf vorbereiteten Plätzen in der Nähe der Hütten (Sicherheitsabstand wegen Feuergefahr beachten!) aufgestellt und zugleich die Einrichtungen der Hütten genutzt werden. Hierfür wird entsprechendes Entgelt fällig.&lt;br /&gt;
Empfehlenswerte Zeltplätze abseits der Hütten sind nachfolgend in Klammern dargestellt, die Entfernungen beziehen sich auf die vorausgehende Hütte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Outdooractive&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Ritsem]] (STF-Fjällstation)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Anonjalme]]-Rasthütte ← (10,1 km Boot)&lt;br /&gt;
* [[Akkastugorna]] (STF) ← 1,5 km&lt;br /&gt;
* (Rastplatz ← 7 km)&lt;br /&gt;
* (Zeltplätze an den Brücken ← 6 km)&lt;br /&gt;
* [[Kisuris]] ← 13,4 km&lt;br /&gt;
* [[Vuojat Vindskydd]] ← 3,9 km&lt;br /&gt;
* [[Låddejåkkå]] ← 18,2 km&lt;br /&gt;
* [[Arasluokta]] ← 13 km&lt;br /&gt;
* [[Staloluokta]] ← 10,1 km&lt;br /&gt;
* [[Duottarstuga]] ← 17,5 km&lt;br /&gt;
* [[Tarraluopa]] ← 9,8 km&lt;br /&gt;
* [[Såmmarlappa]] (STF) ← 14,9 km&lt;br /&gt;
* [[Tarrekaise]] (STF)← 11,7 km&lt;br /&gt;
* [[Njunjes]] (STF) ← 6,8 km&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Kvikkjokk]] (STF-Fjällstation)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ← 15,8 km (und 0,4 km Boot)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Kilometer nordöstlich der Duottar-Hütten liegt der [[Pol der Unzugänglichkeit#Abstand zur nächsten Straße|schwedische Pol der Unzugänglichkeit]], der rund 46&amp;amp;nbsp;km Luftlinie von der nächsten Straße entfernt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Bickel: &amp;#039;&amp;#039;Nordskandinavien - Der Wanderführer. Nordkalottleden, Kungsleden, Padjelanta.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollst. akt. u. erw. Auflage. Edition Elch, Offenbach am Main 2010, ISBN 978-3-937452-20-3. (Erstauflage 2000, 2. Auflage. 2004)&lt;br /&gt;
* Christoph Müller, Katrin Jungclaus: &amp;#039;&amp;#039;Schweden: Padjelantaleden.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Conrad Stein Verlag, Welver 2009, ISBN 978-3-86686-261-6.&lt;br /&gt;
* STF: &amp;#039;&amp;#039;Bo hos STF - vandrarhem, fjällstationer, fjällstugor.&amp;#039;&amp;#039; (erscheint jährlich, Verzeichnis der Jugendherbergen, Fjällstationen und Fjällhütten in Schweden)&lt;br /&gt;
* Kartenmaterial: &amp;#039;&amp;#039;Fjällkartan &amp;quot;BD10 - Sareks Nationalpark&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; Wanderkarte im Maßstab 1:100.000, Verlag: Lantmäteriverket&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.travelnotes.de/scandi/pg.htm travelnotes.de]&lt;br /&gt;
* http://www.padjelanta.com/ (Deutsch, Englisch und Schwedisch)&lt;br /&gt;
* [http://padjelanta.ankommen-ist-alles.de/ Detaillierte Informationen zum Padjelantaleden (private Website)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernwanderweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wanderweg in Schweden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Norrbottens län]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Icy2008</name></author>
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