<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Packraft</id>
	<title>Packraft - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Packraft"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Packraft&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T15:29:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Packraft&amp;diff=1979982&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans Koberger: Änderungen von Chettinohhh (Diskussion) auf die letzte Version von Couchkommandant zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Packraft&amp;diff=1979982&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-30T16:11:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Chettinohhh&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Chettinohhh&quot;&gt;Chettinohhh&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Chettinohhh&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Chettinohhh (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Couchkommandant&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Couchkommandant (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Couchkommandant&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Packraft.jpg|alternativtext=|mini|Ultraleichtes Packraft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Packrafting Balkan.jpg|alternativtext=|mini|Packrafting im Balkan]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Packraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Amerikanischen) ist ein leichtes aber stabiles [[Schlauchboot]], das durch sein geringes Gewicht und Packmaß auch beim Wandern, Fahrradfahren oder im öffentlichen Verkehr mitgeführt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.kanumagazin.de/reise/welt/das-rucksack-boot/ |titel=Zu Fuß zum Paddeln |werk= |hrsg=Kanu Magazin |datum= |zugriff=2019-09-05 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Synonyme sind die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Trailboat, Rucksackboot, Taschenboot&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ultraleichtschlauchboot&amp;#039;&amp;#039;. Packrafts werden typischerweise als [[Einer-Kajak|Einer]] mit [[Doppelpaddel]] gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gepacktes Boot.jpg|alternativtext=|mini|Gepacktes Boot]]&lt;br /&gt;
Die Kategorisierung als &amp;#039;&amp;#039;Raft&amp;#039;&amp;#039; ist streng genommen technisch inkorrekt. Ein &amp;#039;&amp;#039;Raft&amp;#039;&amp;#039;, also [[Floß]], unterscheidet sich vom [[Boot]] durch den fehlenden [[Schiffsrumpf|Rumpf]] und erhält seinen Auftrieb nach dem [[Archimedisches Prinzip|archimedischen Prinzip]] nicht durch die Verdrängung der nach oben offenen Hohlform, sondern durch das schwimmfähige Material selbst. Es hat typischerweise einen flachen Boden. Obwohl grundsätzlich unsinkbar, sind Packrafts nur im Ausnahmefall als [[Lenzen (Wasser)#Selbstlenzendes Cockpit|Selbstlenzer]] gebaut, die Verdrängung und der Auftrieb finden typischerweise auch durch die geschlossene Form statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kategorisierung als &amp;#039;&amp;#039;Raft&amp;#039;&amp;#039; ist auch anwendungsseitig irreführend, da insbesondere im deutschen Sprachraum das &amp;#039;&amp;#039;Raft&amp;#039;&amp;#039; mit [[Rafting]] und somit eher mit schwerem [[Wildwasser]] im Mehrpersoneneinsatz assoziiert wird. Packrafts sind jedoch keine reinen [[Wildwasserkanu]]s, sondern Reiseboote,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schellin, Sven |Titel=Dick, aber untergewichtig. Neuer Trendsport Packrafting? |Hrsg=KANUmagazin |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=03/2010 |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; welche auf Flüssen, Fjorden, Buchten und Bergseen eingesetzt werden. Sie lassen sich, mit einem [[Spritzdecke|Spritzschutz]] versehen, bedingt auch auf schwererem Wildwasser ([[Wildwasserschwierigkeitsskala|IV+]]) fahren, dies jedoch nicht im Mehrpersoneneinsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Packrafts grenzen sich von [[Schlauchboot#Konstruktionsmerkmale|Badebooten]] oder PVC-Booten durch höhere Haltbarkeit durch widerstandsfähigeres Material und von erheblich schwereren [[Schlauchkanadier]]n aufgrund des geringen Gewichts mit rund 3 kg ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hennemann, Michael |Titel=Packrafts, Kanus für den Rucksack |Hrsg=kajak-Magazin |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=02/2017 |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=46-51}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PackraftdesOstens1989.jpg|miniatur|Ungarn 1989, Packraft des Ostens]]Moderne Packrafts bestehen aus [[Polyurethane|urethan]]-beschichtetem [[Polyamide#Nylon|Nylon]], das aufgrund einer speziellen Oberflächenbehandlung sehr abriebfest ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ein heute gebräuchliches Packraft besteht aus einem äußeren rundum führenden [[Schlauch]] in Einkammerbauweise und einer losen (nicht aufblasbaren) Bodenwanne. Weitere Konstruktionsmerkmale sind eine optionale (abnehmbare) Spritzdecke und der aufblasbare Sitz, die aufblasbare Rückenlehne sowie ggf. eine Bodenmatte und ein Gepäckreißverschluss (ISS).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.packrafting-store.de/images/content/VT_DE.pdf |titel=Packrafting Vergleichstabelle |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-09-05 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Boot erhält beim Aufblasen das Grundvolumen durch den Einsatz eines Blasesacks aus leichtem Nylon. Der endgültige Innendruck wird per Aufblasen mit dem Mund erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung von Packrafts geht mit der [[Schlauchboot#Geschichte|Geschichte des Schlauchbootes]] bis auf das Jahr 1844 (Halkett Boot) zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.packrafting.de/p/history.html |titel=Historie des Packrafting |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-09-05 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den kommerziellen Grundstein legte dabei im Jahr 1913 der Berliner Hermann Meyer, welcher &amp;quot;ein beidseitig benutzbares, aufblasbares [[Wasserfahrzeug]]&amp;quot; patentrechtlich schützen ließ. Auch wenn dies noch nicht den Portabilitätskriterien von heute entsprach, war es doch ein transportables Wasserfahrzeug. Die Weiterentwicklung zu kompakten Formen führte schließlich zum Einsatz in der zivilen Luftfahrt (Rettungsboot) und zur militärischen Nutzung (Überlebensboot).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der erstmalige Einsatz solcher Geräte im Hobby- und Freizeitbereich ist schwer zu bestimmen. Gesichert gilt die Nutzung nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in Nordamerika und Australien. Als erste dokumentierte Nutzung gilt Dick Griffiths Trip in der [[Kupferschlucht]] in Mexiko 1952,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dial, Roman |Titel=Packrafting! An Introduction and How-to Guide. Beartooth Mountain Press |Hrsg=Bozeman, MT. |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2008 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem sich der Packrafting-Gedanke entwickelte, sich aber erst in den 1980er Jahren mit ersten Produkten aus dem Freizeitbereich von Sherpa und Curtis Design verbreitete. Diese stellten erstmals Boote aus urethan-beschichtetem Nylon her, bewarben sie aber für Jäger und Angler. Dennoch wurden sie seit 1982 regulär beim Wilderness Classic Rennen in Alaska eingesetzt. Die 1990er Jahre brachten im amerikanischen Norden ausgedehnte Touren, auch in Kombination mit [[Mountainbike]]s.&lt;br /&gt;
[[Datei:Packrafting mit Kindern und Familie.jpg|alternativtext=|mini|Packrafting mit Kindern und Familie im Lechtal]]&lt;br /&gt;
Parallel dazu finden sich in den 80er Jahren in der Produktion der DDR verblüffend ähnliche Konstruktionen moderner Packrafts (Typenbezeichnung B73). Packmaß und Gewicht sowie die heutige Einsatzfähigkeit sprechen für äquivalente Portabilität und Robustheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermehrte Verwendung als Wassersportgerät erfolgte nach dem Jahr 2000 durch das Aufkommen neuer Materialien, Verarbeitungen und Konstruktionen (Spritzdecke und Passform). Insbesondere die letzten Jahre brachten eine Wende im Verständnis für diese Boote.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wildwasser.jpg|alternativtext=|mini|Packrafting im Wildwasser]]&lt;br /&gt;
Packrafts sind ursprünglich Wildnisboote zum Trekking in gemischtem Terrain. Die Abstufung des Anteils der Nutzung auf dem Wasser ist fließend. Es kann als reines Backup oder nur zur Überwindung von Gewässern dienen, es kann einen ausgewogenen Anteil besitzen (klassisches Packrafting) oder den überwiegenden Teil ausmachen (Aufstieg zum Einstieg) bzw. als reines [[Wildwasserkanu]] genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.heldenderfreizeit.com/packrafting-test-steiermark-alligator-salza/ |titel=Packrafting Test in der Steiermark |werk= |hrsg=Helden der Freizeit |datum= |zugriff=2018-09-05 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anwendung im Wildwasser optimieren die Hersteller Form und Ausstattung der Packrafts zunehmend. So gehören eine feste Spritzdecke und Schenkelgurte mittlerweile zur Standardausrüstung im Wildwasser. Mit den neuesten Wildwassermodellen, lassen sich kajakähnliche Eigenschaften erzielen, sie lassen sich zudem einfach im Wildwasser rollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fehlen echter Wildnisgebiete dürfte es nach dieser Sichtweise keine Anwendung in (Mittel-)Europa geben. Mit einem guten Angebot an öffentlichem Nah- und Fernverkehr eröffnen Packrafts jedoch hier die Möglichkeit an einem wahren Mix unterschiedlicher Transporte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Raus! Magazin |url=https://rausmagazin.de/2017/05/11/packrafting/ |titel=Packrafting |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-09-05 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Charakteristisch für den Einsatz ist die Portabilität, Vielseitigkeit und Verlässlichkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.heldenderfreizeit.com/stephansdom-packraft-wien-donaukanal/ |titel=Steffl, ahoi! Mit Packraft in die Wiener Innenstadt |werk= |hrsg=Helden der Freizeit |datum= |zugriff=2018-09-05 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kombination aus Wandern bzw. [[Trekking]] und Gewässerbefahrung ist der klassische Einsatzbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.packrafting.de/p/trips.html |titel=Packrafting Trips |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-09-05 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bikerafting.tif|alternativtext=|mini|Bikerafting: Kombination von Fahrrad und Packraft]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Variationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.pulstreiber.de/wissen-sonstiges-lesen/packrafting-wassersport-aus-der-handtasche.html |titel=Packrafting - Wassersport aus der Handtasche |werk= |hrsg=Pulstreiber Magazin |datum= |zugriff=2018-09-05 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bikerafting (Packrafts und Fahrräder)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steve Graepel |url=https://gearjunkie.com/anfibio-packrafting-store-alpha-xc-review |titel=Gear Junkie Packraft Test |werk= |hrsg=Gear Junkie |datum= |zugriff=2018-09-05 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Skipaddeln (Packrafts und Langlauf)&lt;br /&gt;
* Bootsrodeln (als Schlitten oder [[Pulka]])&lt;br /&gt;
* Rollerboating (Rollschuh und Boot)&lt;br /&gt;
* Transport beim Angeln und zur Jagd&lt;br /&gt;
* als Zugang zu unzugänglichen Kletterfelsen&lt;br /&gt;
* für Backpacker mit Bus, Bahn und Flugzeug&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubehör ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flexibler Einstieg.jpg|alternativtext=|mini|Flexibler Ein- &amp;amp; Ausstieg]]&lt;br /&gt;
Zur Bootsausrüstung gehört ein teilbares und in Länge und Schränkung verstellbares Paddel. Je nach Anwendung kommen Helm, Schwimmweste, Sicherheitsartikel wie ein Wurfsack und Kälteschutzkleidung hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Faltboot]]&lt;br /&gt;
* [[Floßsack]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassersport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Outdoor-Ausrüstung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bootstyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans Koberger</name></author>
	</entry>
</feed>