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	<title>Pachten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hartmann Linge: /* Siehe auch */ wl korrigiert</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; wl korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort im Saarland. Für das Vertragsverhältnis siehe &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|[[Leasing]]}}&amp;#039;&amp;#039;. Zum Frankfurter Rechtsanwalt und Notar siehe [[Ferdinand Pachten]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dillingen/Saar&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/21/21.671928/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/42/40.815239/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               =&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 166&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 176&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 4319&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Dillingen/Saar |url=https://www.dillingen-saar.de/rathaus/dillinger-steckbrief/statistik/ |titel=Statistik – Dillingen/Saar |zugriff=2018-01-25 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1936-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 66763&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06831&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Pachten Brunnen Kirche1.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Brunnen und Kirche St. Maximin in Pachten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pachten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dialekte im Saarland|im örtlichen, moselfränkischen Dialekt]] &amp;#039;&amp;#039;Paaten&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil von [[Dillingen/Saar]] im [[Landkreis Saarlouis]] und zählt etwa 4300 meist katholische Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Contiomagus}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte der Stadt Dillingen/Saar}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kommende Beckingen}}&lt;br /&gt;
Der Ort ist keltisch-römischen Ursprungs. Das &amp;#039;&amp;#039;Vicus [[Contiomagus]]&amp;#039;&amp;#039; war in gallorömischer Zeit ein regionales Zentrum an der Kreuzung zweier wichtiger Fernstraßen von [[Metz]] nach [[Mainz]] und von [[Trier]] nach [[Straßburg]]. Um 275/276 wurde Contiomagus im Laufe der germanischen Invasion zerstört. Einzelfunde römischen Ursprungs sind seit langem bekannt, systematische Ausgrabungen begannen jedoch erst im [[20. Jahrhundert]]. Grabungsfunde sind im [[Museum Pachten]] zu sehen. Ab 1294 findet sich der heutige Name. Die Grundherrschaft gehörte den Herren von [[Siersburg (Burg)|Siersburg]], die sie durch Schenkungen (1292 und 1301) der [[Kommende Beckingen]] des [[Deutschritterorden]]s übertrugen. Im 13. Jahrhundert gehörte auch das Kloster [[Benediktinerabtei St. Matthias|St. Matthias]] zu den Grundherren. 1590 war Pachten größer als Dillingen. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zählte es nur noch 16 Familien. Eine Urkunde von 1690 erwähnt, dass Pachten den [[Zehnt|Zehnten]] an die Äbtissin von [[Abtei Fraulautern|Fraulautern]] zu entrichten hatten, was bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] Bestand hatte. Landesherrlich gehörte Pachten bis ins 18. Jahrhundert [[Herzogtum Lothringen]], Amt [[Wallerfangen]], kirchlich zum [[Bistum Trier]]. Von 1802 bis 1817 wurde es dem [[Bistum Metz]] zugesprochen und war [[Filialkirche]] von Dillingen. 1827 wurde Pachten eigenständige Pfarrei. Am 1. April 1936 wurde Pachten nach Dillingen eingemeindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dillingen Pachen Dorfplatz.jpg|mini|hochkant=1.5|Der Dorfplatz von Pachten]]&lt;br /&gt;
Bis zur Eingemeindung 1936 waren folgende Personen Bürgermeister der Gemeinde Pachten (ab der vollständigen Dokumentation der Amtszeiten):&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Turner: Pachtener Familienbuch, Die Einwohner vor 1904, hrsg. vom Heimat- und Verkehrsverein Pachten, Dillingen/Saar 2014, S. 21, 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1850–1869: Nicolaus Reiter&lt;br /&gt;
* 1870–1878: Peter Groß&lt;br /&gt;
* 1878–1911: Nicolaus Hector (Ausgliederung aus der Bürgermeisterei Fraulautern am 1. April 1897 und Eingliederung in die Bürgermeisterei Dillingen)&lt;br /&gt;
* 1911–1918: Nikolaus Hoffmann&lt;br /&gt;
* 1918–1921: Johann Klein&lt;br /&gt;
* 1921–1925: Nikolaus Ladwein&lt;br /&gt;
* 1925–1930: Jakob Arweiler&lt;br /&gt;
* 1930–1935: Peter Groß-Leinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=float-right&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pachten Kirche ohne Baum.jpg|[[St. Maximin (Pachten)|Sankt Maximin]]&lt;br /&gt;
MerkurPachten.jpg|[[Mercurius|Merkur]]-Brunnen in der Friedrichstraße (Josef Groß, 1985)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben den römischen Funden (siehe „Geschichte“) ist die katholische [[St. Maximin (Pachten)|Pfarrkirche St. Maximin]] zu bemerken. In der Turmhalle der neugotischen Kirche findet sich ein bemerkenswerter romanischer Türsturz des Vorgängerbaus mit Darstellung eines Drachenkampfes. Im Innern der Kirche Altäre und Figuren des 17. und 18. Jahrhunderts. Seit 2008 ist der [[Westwallbunker (Pachten)|Westwallbunker]] in der Annastraße als Museumsbunker der Öffentlichkeit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Museum Pachten]] ist ein Museum für Vor- und Frühgeschichte des Landkreises Saarlouis und Heimatmuseum von Pachten. Es besteht seit 1990 und ist in einem ehemaligen Bauernhaus untergebracht. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Römerzeit in Contiomagus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
;Pilatus in Pachten&lt;br /&gt;
Die Sage erzählt, dass nachdem [[Pontius Pilatus]] [[Jesus von Nazaret|Jesus]] zum Tode verurteilt hatte, er verklagt worden sei. Er sei nach [[Rom]] zurückberufen worden und in einem Gerichtsverfahren nach [[Gallien]] verbannt worden. Pilatus sei nach Pachten an der [[Saar]] gekommen, wo er im Jahr 41 durch Selbstmord gestorben sei. Er habe sich in sein Schwert gestürzt und sei so begraben worden, wie er aufgefunden worden war: auf „Maul und Nas“. Noch heute höre man in windigen Nächten seinen gellenden Ruf: „Ich bin unschuldig am Blute dieses Gerechten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Lohmeyer: Die Sagen von der Saar, Blies, Nahe, vom Hunsrück, Soon- und Hochwald. Hofer-Verlag, Saarbrücken 1935.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Archäologische römische Befunde im Saarland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Daniela Alecu, Peter Robert Franke: Der römische Münzfund von Dillingen-Pachten, in: Bericht der staatlichen Denkmalpflege im Saarland, 16, Saarbrücken 1969.&lt;br /&gt;
* Maria Alföldi: Die “Fälscherförmchen” von Pachten, in: Germania, Band 52, 1974, S. 426–447, [[doi:10.11588/ger.1974.100455]].&lt;br /&gt;
* Georg Baltzer: Historische Notizen über die Stadt Saarlouis und deren unmittelbare Umgebung, 1979.&lt;br /&gt;
* H. Brunner: Eine ägyptische Statuette aus Pachten, in: Bericht der staatlichen Denkmalpflege im Saarland, 11. 1964, S. 59–62.&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Buchleitner: Saarlouiser Gedenkblätter, Beiträge zur Geschichte der Stadt und des Kreises Saarlouis, Saarlouis 1953, S. 41–45.&lt;br /&gt;
* Monika Bugs, Gerhard Leonardy und Michaela Mazurkiewicz-Wonn (Bearbeitung): Kunstführer Dillingen/Saar., hrsg. vom Kunstverein Dillingen im Alten Schloß, Dillingen/Saar, Dillingen 1999.&lt;br /&gt;
* Edith Glansdorp: Das Gräberfeld „Margarethenstraße“ in Dillingen-Pachten, Studien zu gallo-römischen Bestattungsriten, Saarbrücker Beiträge zur Altertumskunde, 80, Bonn 2005.&lt;br /&gt;
* Edith Glansdorp: Das spätrömische Kastell von Dillingen-Pachten und dessen Visualisierung im Römerpark am Ökosee, Vortrag am 11. Oktober 2013 in der Aula der Grundschule Wallerfange.&lt;br /&gt;
* Klaus Kell: Das römische Brandgräberfeld von Dillingen-Pachten (Kreis Saarlouis), Katalog. Saarbrücken 1994 (Bericht der Staatlichen Denkmalpflege im Saarland, Abteilung Bodendenkmalpflege, Beiheft 3).&lt;br /&gt;
* Alfons Kolling: Der neue Münzschatzfund von Pachten, in: Saarheimat, 13. Jahrgang, 1969, S. 214.&lt;br /&gt;
* Alfons Kolling: Saravus-Flumen, Römertum im Saarland, in: Die Römer an Mosel und Saar, Ausstellungskatalog, Mainz 1983.&lt;br /&gt;
* Aloys Lehnert: Geschichte der Stadt Dillingen/Saar, Dillingen 1968.&lt;br /&gt;
* Kristine Marschall: Sakralbauwerke des Klassizismus und des Historismus im Saarland (Veröffentlichungen des Instituts für Landeskunde im Saarland, Bd. 40), Saarbrücken 2002. S. 302, 539, 625.&lt;br /&gt;
* Michaela Mazurkiewicz-Wonn: Kunstort Pachten Dillingen/Saar, Reihe Kunstlexikon Saar Kunstort, hrsg. von Jo Enzweiler, Saarbrücken 2014.&lt;br /&gt;
* Marianne Mehling (Hrsg.): Knaurs Kulturführer in Farbe, Saarland, München 1994.&lt;br /&gt;
* Fred Oberhauser: Das Saarland, Kunst, Kultur und Geschichte im Dreiländereck zwischen Blies, Saar und Mosel, 4. Auflage Ostfildern 1999.&lt;br /&gt;
* Reinhard Schindler: Studien zum vorgeschichtlichen Siedlungs- und Befestigungswesen des Saarlandes, Trier 1968.&lt;br /&gt;
* Gertrud Schmidt: Das römische Pachten, Katalog zu der Ausstellung, Dillingen 1986.&lt;br /&gt;
* Gertrud Schmidt: Museum Pachten, Ausstellungskatalog zur Eröffnung des Museums, hrsg. vom Förderverein Heimatmuseum Pachten, Dillingen 1990.&lt;br /&gt;
* Dieter Staerk: Das Saarlandbuch, 4., erneuerte und erweiterte Auflage, Saarbrücken 1985.&lt;br /&gt;
* Walter Zimmermann (Bearbeiter): Die Kunstdenkmäler der Kreise Ottweiler und Saarlouis, herausgegeben von der Saarforschungsgemeinschaft, Düsseldorf 1934, 2., unveränderte Auflage, Nachdruck Saarbrücken 1976, S. 244–247.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Dillingen+Pachten}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.dillingen-saar.de/index.php?id=22 | wayback=20131204231601 | text=Römisches Pachten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Saarlouis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dillingen/Saar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Saarlouis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1936]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hartmann Linge</name></author>
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