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	<title>Pachamama - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:22:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pachamama&amp;diff=108358&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Middle Distance Biker 39: Hinweis auf &quot;Aka/Fehlerlisten/ein_Leerzeichen_um_Schrägstrich/&quot;, Literaturangaben leicht verbessert, &quot;ref name&quot; ohne Mehrfachnennung entfernt, Leerzeichen</title>
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		<updated>2025-04-23T05:25:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hinweis auf &amp;quot;Aka/Fehlerlisten/ein_Leerzeichen_um_Schrägstrich/&amp;quot;, Literaturangaben leicht verbessert, &amp;quot;ref name&amp;quot; ohne Mehrfachnennung entfernt, Leerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Santa Cruz Pachacuti Yamqui Pachamama.jpg|mini|hochkant=1.2|Darstellung der Pachamama in der [[Kosmologie]] nach [[Juan de Santa Cruz Pachacuti Yamqui Salcamayhua]] (1613, nach seinen Angaben nach einem Bild im Sonnen&amp;amp;shy;tempel [[Coricancha]] in [[Cusco]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Göttin]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pachamama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA2|patʃaˈmama}}) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mama Pacha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Quechua]] und [[Aymara (Sprache)|Aymara]] „Mutter Erde, Mutter Welt, Mutter Kosmos“) gilt mehreren [[Indigene Völker|indigenen Völkern]] der [[Anden]] [[Südamerika]]s als [[Personifikation|personifizierte]] [[Erdgöttin|Erdmutter]],&amp;lt;ref&amp;gt;Qheswa simi hamut&amp;#039;ana kuraq suntur: &amp;#039;&amp;#039;Simi Taqe Qheswa - Español - Qheswa.&amp;#039;&amp;#039; Cusco 2006, S.&amp;amp;nbsp;373: {{&amp;quot;|pacha. s. Mundo, tierra}} (spanisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Teofilo Laime Ajacopa: &amp;#039;&amp;#039;Iskay simipi yuyayk&amp;#039;ancha.&amp;#039;&amp;#039; La Paz 2007, S.&amp;amp;nbsp;75: {{&amp;quot;|pacha. s. Época. pacha. s. Mundo. Tierra. pacha. s. Tiempo. pacha. s. Universo, cosmos, mundo}} (spanisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; die Leben in vielfacher Hinsicht schenkt, nährt, schützt und zu [[Ritus|ritueller]] [[Kommunikation]] fähig ist. Pachamama ist Vermittlerin zwischen Ober- und [[Unterwelt]]. Die [[Quechua (Volk)|Quechua]] und [[Aymara (Volk)|Aymara]] verehren die Pachamama als [[Allmacht|allmächtige]] Göttin, die allen Kreaturen das Leben schenkt und sie nährt. Pachamama wird heute als Faktor für [[Identität]], sozialpolitischen [[Widerstand (Politik)|Widerstand]] und als Hoffnung auf ein umfassenderes Leben angesehen. Im Jahre 2008 wurde Pachamama neben &amp;#039;&amp;#039;[[Sumak kawsay]]&amp;#039;&amp;#039; („gutes, harmonisches Leben“) als ein Grundprinzip in die aktuelle [[Verfassunggebende Versammlung Ecuadors|Verfassung von Ecuador]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist zwischen &amp;#039;&amp;#039;Pacha&amp;#039;&amp;#039; als einem eher geschlechtslosen Prinzip für das universale kosmische Gefüge, wie es von den Indigenen verstanden wurde, und der weiblichen Götter-Personifizierung, wie sie im Verlauf der [[Kolonisation#Spanische Kolonisation Lateinamerikas|spanischen Kolonisierung]] durch die Verknüpfung des Prinzips mit der christlichen [[Marienverehrung]] in zahlreiche Formen des &amp;#039;&amp;#039;Pachamama-&amp;#039;&amp;#039;[[Kult]]es mündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;pacha&amp;#039;&amp;#039; gibt es sowohl im [[Quechua]] als auch im [[Aymara (Sprache)|Aymara]], wo es das gleiche Bedeutungsfeld umfasst. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;pacha&amp;#039;&amp;#039; umfasst in beiden Sprachen seit jeher und bis heute sowohl Zeit als auch Raum, damit also die Gesamtheit des Seins, die [[Totalität]]. Doch &amp;#039;&amp;#039;pacha&amp;#039;&amp;#039; kann aufgeschlüsselt werden in drei Seinsebenen:&lt;br /&gt;
Auf der räumlichen Ebene heißen die zwei sich gegenüberstehenden Dimensionen &amp;#039;&amp;#039;hanaqpacha / hananpacha&amp;#039;&amp;#039; (Quechua) bzw. &amp;#039;&amp;#039;alaxpacha&amp;#039;&amp;#039; (Aymara), die Oberwelt (Himmel in der christlichen Vorstellung) und &amp;#039;&amp;#039;ukhupacha&amp;#039;&amp;#039; (Quechua) bzw. &amp;#039;&amp;#039;manqhapacha&amp;#039;&amp;#039; (Aymara), die Unterwelt (Hölle in der christlichen Vorstellung). In der andinen [[Kosmologie]] gibt es nicht die Vorstellung von absolut gut oder absolut schlecht. Alles hat alles in sich. Das gesamte Leben der Andenbewohner ist darauf ausgerichtet, ein ständiges Gleichgewicht (Mitte: &amp;#039;&amp;#039;chawpi&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;taypi&amp;#039;&amp;#039;) zwischen den Gegensätzen zu schaffen. Arbeit, Gebete, Feste und Riten haben zum Ziel, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen. So wie die [[Natur]] aus komplementären Gegensätzen besteht, bestehen auch jeder [[Mensch]] und auch alle [[Gott|Götter]] aus diesen [[diametral]]en Eigenschaften. Besitzt etwas, eine Sache, ein Mensch oder eine der Wesenheiten die eine Eigenschaft, so ist sie auch von der Gegenteiligen geprägt. Ohne das Gegenteil ist keine Einheit möglich. Gut ist nur das Ganze – der Ausgleich – und nur durch den Ausgleich ist Stabilität garantiert.&lt;br /&gt;
Die dritte Dimension, die zwangsläufig vorhanden sein muss, weil sich diese beiden Ebenen niemals treffen können, da sie diametral entgegengesetzt sind, heißt auf Quechua &amp;#039;&amp;#039;kaypacha&amp;#039;&amp;#039;, im Aymara &amp;#039;&amp;#039;akapacha&amp;#039;&amp;#039;: diese Welt/Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der zeitlichen Ebene repräsentiert auf Quechua &amp;#039;&amp;#039;ñawpa pacha&amp;#039;&amp;#039;, auf Aymara &amp;#039;&amp;#039;nayra pacha&amp;#039;&amp;#039; das Vergangene, auf Quechua &amp;#039;&amp;#039;kunan pacha&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;kanan pacha&amp;#039;&amp;#039;, auf Aymara &amp;#039;&amp;#039;jichha pacha&amp;#039;&amp;#039; das Gegenwärtige und auf Quechua &amp;#039;&amp;#039;qhipa pacha&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;hamuq pacha&amp;#039;&amp;#039;, auf Aymara &amp;#039;&amp;#039;qhipa pacha&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;jutiri pacha&amp;#039;&amp;#039; das Kommende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Mama&amp;#039;&amp;#039; ist das Quechua-Wort für [[Mutter]], während die Aymara-Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;tayka&amp;#039;&amp;#039; lautet. Im heutigen Aymara wird teilweise auch das aus dem Quechua stammende Wort &amp;#039;&amp;#039;mama&amp;#039;&amp;#039; für Mutter verwendet. Somit bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Pachamama&amp;#039;&amp;#039; in beiden Sprachen auch Mutter des Raumes und der Zeit, der Welt und des Universums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Substitutionsprozesse seit der Ankunft der [[Spanien|Spanier]] und der damit einhergehenden [[Christianisierung]] wurden die alten einheimischen Götterbilder gegen [[Christentum|christliche]] [[Heiliger|Heilige]] und auch die Jungfrau Maria ausgetauscht. Maria wurde von den Missionaren der katholischen Kirche dazu benutzt, in der als „[[Heidentum|heidnisch]]“ bezeichneten Welt den Kult der Großen Mutter zu ersetzen. Damit sollte ein Anschluss an die alte [[Religion]] gewonnen werden, um sie auch plausibel widerlegen zu können. Die Voraussetzung einer erfolgreichen [[Mission (Christentum)|Missionierung]] war die formale und inhaltliche Übereinstimmung zwischen Altem und Neuem, sie konnte ohne ein starkes weibliches [[Symbol]] nicht überzeugen. Der Austausch der Götter war für die Bewohner weniger das Problem als das Verbot, weiterhin ihre Riten auszuüben, denn durch vorherige Eroberungen waren sie es gewöhnt, neue Götter in ihr [[Götterwelt|Pantheon]] aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsbild / Aussehen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Figur der Pacha Mama mit Opfergaben - Salta 2003.JPG|mini|Figur der Pachamama mit Opfergaben in [[Salta (Stadt)|Salta]] im Nordwesten Argentiniens (2003)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine Abbilder, die Pachamama darstellen. Die Figuren, die auf den Märkten feilgeboten werden, sind neueren Datums und ausschließlich für Touristen hergestellt worden. Die Einheimischen selber brauchen und benutzen kein Abbild. Archäologisch gibt es auch keinen Nachweis.&lt;br /&gt;
Da Pachamama an jedem Ort und in jedem Moment gefühlt werden kann, gibt es auch kein bestimmtes Datum, sie zu ehren. In Bolivien gelten Dienstag und Freitag um Karneval zwar als besondere Tage für Pachamama, und auch die Zeit zwischen Ernte und Aussaat Anfang August ist etwas Besonderes für Pachamama, weil die Erde dann besonders verletzlich ist. Doch sind das Daten, die abhängig von anderen Faktoren und somit nicht auf ein bestimmtes Datum reduzierbar sind.&lt;br /&gt;
Die Beziehung zu Pachamama ist auf jeder Ebene möglich, denn sie ist das Leben selbst. Durch den Einfluss der westlichen Welt stellt man sich heutzutage Pachamama als kleine, hutzelige alte Frau vor, mit Kleidern aus feingesponnener [[Vikunja|Vicuña]]-Wolle. Manche Leute glauben, sie trage Spindel und Wolle mit sich und werde von einem schwarzen Hund und einer Schlange begleitet oder von einem Ehemann, dem &amp;#039;&amp;#039;Pacha Tata&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Pacha [[Apu (Berggottheit)|Apu]]&amp;#039;&amp;#039;, und lebe in der Erde. Trotz ihres Alters ist sie noch jung und kann immer noch Früchte hervorbringen. Zu Zeiten der [[Konquistador]]en hatte man aber keine klare Vorstellung von ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pachamama ist auch nicht explizit weiblich. Dies erscheint auch logisch, wenn man bedenkt, dass Pachamama als ausgleichende Kraft zwischen Oberwelt (männlich) und Unterwelt (weiblich) fungiert und somit beide Merkmale in sich vereinigt und sich somit im Bereich des &amp;#039;&amp;#039;taypi/chawpi&amp;#039;&amp;#039; (bei [[Mircea Eliade]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Weltachse|axis mundi]]&amp;#039;&amp;#039;) aufhält, sie (es) ist somit die ausgleichende Mitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die andine Bevölkerung haben sowohl Dinge als auch Ereignisse eine Mutter und diese Mutter ist Pachamama. Pachamama ist der Ursprung des Neuen und wird als mütterliche Quelle wahrgenommen. Dieser mütterlicher Charakter hat zur Folge, dass die Indigenen sich als Kinder dieser Kraft betrachten. Dieser mütterliche Charakter war ausschlaggebend dafür, dass Pachamama vornehmlich von Frauen verehrt wurde und über die Jahrhunderte und westlichen Einflüssen weiblich wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irrarázaval weist auf den Umstand hin, dass Pachamama nicht nur die [[Mutter Erde]] personifiziert und nicht nur den vergöttlichten Boden darstellt, sondern das „Leben an sich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultplätze und Aufenthaltsorte ==&lt;br /&gt;
Als [[Kultstätte]]n dienen häufig Felsen oder Steine, denen übernatürliche Eigenschaften zugesprochen werden. Oft erinnern sie in ihrer Form an das Symboltier der Pachamama, die Kröte, die seit alters her mit ihr identifiziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teils werden als Aufenthaltsort der Erdmutter die bebauten Felder angegeben, teils das Erdinnere, teils die abgelegensten Wüsten oder Berge. Die Indigenen der Region [[Cochabamba]] in Bolivien halten den schneebedeckten Berg Tunari für die Wohnstatt Pachamamas und in den nordargentinischen Anden gilt sie gleichsam als „Mutter der Berge“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Rudolf Wernhart]]: &amp;#039;&amp;#039;Ethnische Religionen: Universale Elemente des Religiösen.&amp;#039;&amp;#039; Topos, Kevelaer 2004, ISBN 3-7867-8545-7, S.&amp;amp;nbsp;144.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religiöser Kontext ==&lt;br /&gt;
Die Pachamama wird heute noch in vielen Gegenden [[Peru]]s, [[Bolivien]]s, [[Kolumbien]]s und [[Ecuador]]s, aber auch teilweise im Nordwesten von [[Argentinien]] und im Norden von [[Chile]] von der indigenen Bevölkerung verehrt. Für weite Teile der indigenen Bevölkerung vermischt sich die Gestalt der Pachamama mit der Gestalt der Mutter Gottes Maria. Es verbinden sich so „heidnische“ und [[Christentum|christliche]] Vorstellungen ([[Synkretismus]]). Beide Wesenheiten verbinden wesentliche Gemeinsamkeiten: betonte Mütterlichkeit und die Neigung, sich in zahlreiche örtliche [[Personifikation]]en zu differenzieren. Vermutlich wurde die Vermischung beider sowohl von den Missionaren gefördert als auch von den Indigenen erkannt und hingenommen, zumal die Eingliederung fremder Wesenheiten in die lokalen Pantheons in den Zentralanden eine lange Tradition hatte. Oft geht die Symbiose so weit, dass der Name Mariens bei Anrufung mit dem der Kröte, die Pachamama symbolisiert, verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Irrarázaval handelt es sich bei beiden Wesenheiten um religiöse Symbole, die vor allem in der Praxis wahrgenommen werden. Pachamama werden Opfer dargebracht &amp;#039;&amp;#039;(pago a la pachamama),&amp;#039;&amp;#039; der Jungfrau werden Gelübde abgelegt. Beides wird vom Volk ausgeübt und man braucht keinen Spezialisten dazu. Bei beiden Wesenheiten kann eine bestimmte Art von Gleichwertigkeit festgestellt werden, wenngleich in unterschiedlicher Form. So weist Maria in Städten und in den von Mestizen bewohnten Gegenden Charakterzüge und Attribute der &amp;#039;&amp;#039;[[Chthonismus|chthonischen]]&amp;#039;&amp;#039; (der Erde zugerechneten) [[Göttin]] Pachamama auf. Das kann den Eindruck vermitteln, dass sich das Christentum überlegen fühlt, was in der Praxis nicht der Fall ist. Als gemeinsame Elemente weisen sie auf das Leben und den Schutz hin, weshalb die Bevölkerung beiden Wesenheiten nahesteht. Der Unterschied ist, dass Pachamama mehr in familiären und gemeinschaftlichen Bereichen anzutreffen ist, Maria hingegen mehr im privaten, städtischen Bereich angerufen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Opfer an die Pachamama ist ein gemeinschaftlicher Akt, wohingegen die Kerze für Maria ein individueller ist. Pachamama integriert eher die soziokulturelle Ordnung, Maria ist für alles zuständig, Pachamama wird in allem gesehen, Maria hat ein konkretes Abbild. Es lässt sich sagen, dass die Beziehung zwischen Pachamama und Maria mehr funktionaler als identifikatorischer Art ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2019 wurden mehrere in der [[Karmeliten|Karmeliter]]kirche &amp;#039;&amp;#039;[[Santa Maria in Traspontina]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Rom]] ausgestellte Pachamama-Statuen von [[Katholischer Traditionalismus|traditionalistischen Katholiken]] entwendet und in den [[Tiber]] geworfen,&amp;lt;ref&amp;gt;Meldung: [https://www.katholisch.de/artikel/23436-missio-veroeffentlichte-pachamama-gebet-vor-amazonas-synode &amp;#039;&amp;#039;Indigenen-Figuren sorgten für Aufregung: Missio veröffentlichte „Pachamama-Gebet“ vor Amazonas-Synode.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[katholisch.de]].&amp;#039;&amp;#039; 30. Oktober 2019, abgerufen am 30. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; was von [[Paolo Ruffini (Journalist)|Paolo Ruffini]], dem Leiter der vatikanischen Kommunikationsabteilung, als [[Diebstahl]] und Verstoß gegen den Geist des Dialogs kritisiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Meldung: [https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2019-10/vatikan-amazonien-synode-repam-statuen-raub-traspontina-indigene.html &amp;#039;&amp;#039;Amazonien-Synode: Repam verurteilt Statuen-Raub.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vatican News]].&amp;#039;&amp;#039; 22. Oktober 2019, abgerufen am 30. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Meldung: [https://kath.net/news/69511 &amp;#039;&amp;#039;Kardinal Schönborn verteidigt Papst Franziskus gegen Kritik.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[kath.net]].&amp;#039;&amp;#039; 22. Oktober 2019, abgerufen am 30. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Statuen wurden unversehrt aus dem Fluss geborgen, wie [[Papst]] [[Franziskus (Papst)|Franziskus]] bekannt gab, der um Vergebung bat, und von der [[Polizei (Italien)|italienischen Polizei]] in Verwahrung genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Meldung: [https://kath.net/news/69556 &amp;#039;&amp;#039;Papst nennt die umstrittenen Figuren wörtlich „Statuen der Pachamama“!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[kath.net]].&amp;#039;&amp;#039; 26. Oktober 2019, abgerufen am 30. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Chad Pecknold: [https://catholicherald.co.uk/news/2019/10/25/pope-francis-apologises-that-amazon-synod-pachamama-was-thrown-into-tiber-river/ &amp;#039;&amp;#039;Pope Francis apologizes that Amazon synod ‘Pachamama’ was thrown into Tiber River.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Catholic News Agency]].&amp;#039;&amp;#039; 25. Oktober 2019, abgerufen am 30. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu der Tat bekannte sich der österreichische [[Demo für Alle|&amp;#039;&amp;#039;Demo-für-alle&amp;#039;&amp;#039;-Aktivist]] [[Alexander Tschugguel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.katholisch.de/artikel/23486-oesterreichischer-lebensschuetzer-warf-pachamama-figuren-in-tiber &amp;#039;&amp;#039;Österreichischer Lebensschützer warf &amp;quot;Pachamama&amp;quot;-Figuren in Tiber.&amp;#039;&amp;#039;] katholisch.de vom 4.&amp;amp;nbsp;November 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/Aktivist-Tschugguel-Bin-auf-alles-gefasst;art4874,202822 &amp;#039;&amp;#039;Aktivist Tschugguel: &amp;quot;Bin auf alles gefasst&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Tagespost]] vom 7.&amp;amp;nbsp;November 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Das vorsätzliche öffentliche Wegwerfen von Kultgegenständen ist in [[Italien]] als [[Religionsbeschimpfung]] strafbar und mit bis zu zwei Jahren [[Haft]] bedroht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.brocardi.it/codice-penale/libro-secondo/titolo-iv/capo-i/art404.html Articolo 404 Codice Penale: &amp;#039;&amp;#039;Offese a una confessione religiosa mediante vilipendio o danneggiamento di cose.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Absatz.] Abruf am 30.&amp;amp;nbsp;April 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3.&amp;amp;nbsp;November 2019 führte der [[Pönitentiar]] des [[Erzbistum Mexiko|Erzbistums Mexiko]], Hugo Valdemar, in einer Kirche des Erzbistums eine öffentlich verbreitete Verbrennung von Pachamama-Darstellungen durch. Er berief sich dabei auf einen Brief des dem [[Engelwerk]] angehörenden kasachischen Weihbischofs [[Athanasius Schneider]] [[Regularkanoniker vom Heiligen Kreuz|ORC]] aus [[Erzbistum der Allerheiligsten Jungfrau Maria zu Astana|Astana]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.catholicnewsagency.com/story/priester-verbrennt-in-mexiko-bilder-der-polemischen-pachamama-videos-5289 David Ramos: &amp;#039;&amp;#039;Priester verbrennt in Mexiko Darstellungen der &amp;quot;Pachamama&amp;quot; (Bericht und Video).&amp;#039;&amp;#039;] [[Catholic News Agency]] vom 5.&amp;amp;nbsp;November 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pago a la Pachamama ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pachamama de Humahuaca.JPG|mini|hochkant|Opferritual für Pachamama in [[Humahuaca]], Argentinien (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kult wird sehr ernst genommen. Nach dem Prinzip der Reziprozität wird den Wesenheiten Respekt gezollt und Opfer dargebracht. Das gesamte Leben der Andenbewohner ist darauf ausgerichtet, ein ständiges Gleichgewicht zwischen den Gegensätzen zu schaffen. Arbeit, Gebete, Feste und Riten haben zum Ziel, dieses Gleichgewicht der diametralen Kräfte zu erhalten bzw. es immer wiederherzustellen. Das Prinzip der Reziprozität ist ein ungeschriebenes, selbstverständliches und verbindliches Gesetz der sozialen Beziehungen &amp;#039;&amp;#039;([[ayni]])&amp;#039;&amp;#039; und gilt auch in Bezug auf die Wesenheiten. Da die Menschen etwas von den Wesenheiten wollen, welche die Macht über das haben, was den Menschen wichtig ist, müssen diese gemäß dem Wert des Erwünschten etwas zurückgeben. Die Götter geben nicht, ohne dass sie auch empfangen. Sie erwarten zweierlei: Achtung oder Ehrerbietung sowie Speise und Trank. Achtung und Ehrerbietung bedeutet, dass man an keinem Wohnsitz einer Gottheit vorbeigeht ohne eine Geste der Begrüßung. Niemand würde „einfach so“ an einem dieser heiligen Orte vorbeigehen, sich einfach hinsetzen und sich ausruhen oder gar anfangen zu essen, ohne diese Geste vorher gemacht zu haben. Man opfert ihnen zum Beispiel ein paar [[Cocastrauch|Cocablätter]] und setzt sich betend mit der Gottheit auseinander. Diese Geste würde niemand vernachlässigen, denn wenn man nicht gibt, kann man auch nicht erwarten, etwas zu bekommen. Durch [[Opfer (Religion)|Opfer]] und Verehrung in Form von Festen gibt der Mensch zurück, was er von den entsprechenden Wesenheiten erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gabe kann aus verschiedenen Dingen bestehen. So bereitet man z.&amp;amp;nbsp;B. eine &amp;#039;&amp;#039;[[Tisch|mesa]]&amp;#039;&amp;#039;, eine &amp;#039;&amp;#039;ch&amp;#039;alla&amp;#039;&amp;#039; (Trankopfer) oder eine &amp;#039;&amp;#039;vilancha&amp;#039;&amp;#039; (Blutopfer), denn die Götter haben wie die Menschen auch Hunger und Durst. Verspricht man der Wesenheit etwas, muss das unter allen Umständen eingehalten werden, sonst entsteht ein Ungleichgewicht. &amp;#039;&amp;#039;„Freigebigkeit ist obligatorisch, da sich anderenfalls … die Götter an dem Übermaß an Glück und Reichtum einiger Menschen rächen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcel Mauss]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gabe: Form und Funktion des Austauschs in archaischen Gesellschaften.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-518-28343-X, S.&amp;amp;nbsp;47 (Erstauflage 1990).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Basis der Reziprozität streben die Menschen diese Ausgewogenheit ständig an. Wenn einmal etwas anderes als das Erhoffte eintritt, gerät der Mensch in Opferschuld, was mit dem Konzept der Reziprozität aufs Engste zusammenhängt. Opferschuld ist der Inbegriff der Nicht-Reziprozität auf der Seite der Menschen. Aus diesem Grund besteht auch ein reziprokes Verhältnis zwischen den Menschen und Pachamama. Fast das ganze Jahr über ist die Erde aktiv, sprich ist in den Agrarzyklus eingebunden. Nur wenige Tage im Jahr ist sie passiv. Das sind die Tage zwischen 1. und 6. August und in der Karwoche. Zu beiden Zeiten bringt man ihr Opfer dar und straft diejenigen, die sie in dieser Zeit bearbeiten. Während der Karwoche stirbt die Erde, was auch als Symbol für den Tod Christi angesehen wird. Beim &amp;#039;&amp;#039;pago&amp;#039;&amp;#039; gibt der religiöse Mensch der Erde eine Gabe. Meist verbrennt oder vergräbt er sie &amp;#039;&amp;#039;(mesa)&amp;#039;&amp;#039;. Man gibt zurück, was man erhalten hat. Man opfert ihr, weil sie Hunger hat, und bedankt sich für das, was man erhalten hat, und bittet zum Beispiel um eine gute Ernte. Um das Erbetene zu erhalten, vollziehen die Gläubigen Riten. Wird ihr Kult vernachlässigt, kann sie mit Krankheiten, Missernten oder anderen Übeln bestrafen. So besitzt sie auch ambivalente Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bolivien gelten der Dienstag und der Freitag als die Tage für Pachamama, besonders der Freitag vor und nach Karneval, wo besonders an Kultplätzen &amp;#039;&amp;#039;(huacas / [[wak&amp;#039;a]])&amp;#039;&amp;#039; (beispielsweise Felsen in Form einer Kröte oder einer Schlange) spezielle Riten abgehalten werden (z.&amp;amp;nbsp;B. für bessere Arbeit, mehr Geld etc.). Auch der Dienstag nach Karneval spielt eine große Rolle. An diesem Tag wird eine &amp;#039;&amp;#039;ch&amp;#039;alla&amp;#039;&amp;#039; (Trankopfer) und eine &amp;#039;&amp;#039;mesa&amp;#039;&amp;#039; für die Pachamama abgehalten, um Glück und Überfluss ins Haus zu holen. Am Freitag vor Karneval wird die &amp;#039;&amp;#039;vilancha&amp;#039;&amp;#039; (Tieropfer mit Lamas) abgehalten. Meist dient sie dazu, in den Bergwerken der Minengottheit [[tío]] Blut zu opfern, damit die Mine und das Gestein gesättigt sind und keine Menschenopfer fordert. Da &amp;#039;&amp;#039;tio&amp;#039;&amp;#039; bei Ansprache weiblich wird, ist davon auszugehen, dass damit Pachamama gemeint ist. Es werden nur männliche Tiere geopfert, und immer sind die Tiere weiß. Das Fleisch der Tiere wird gegessen (ohne Knoblauch und Salz), die Knochen verbrannt und das Herz der Wesenheit dargebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Familien haben auf ihren Grundstück einen speziellen Platz für sie eingerichtet. An dieser Stelle wird auch vor jeder Mahlzeit der erste Bissen geopfert, aus Dankbarkeit für das Essen. Auch geht immer der erste Schluck Alkohol an die Pachamama. „&amp;#039;&amp;#039;La pachamama debe beber antes que él mismo.“&amp;#039;&amp;#039; (Die Pachamama muss vor einem selbst trinken). Dazu wird der Alkohol auf die Erde geschüttet &amp;#039;&amp;#039;(ch&amp;#039;alla)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Opferschuld ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Seit tausenden von Jahren galten Götter und Geistwesen als Objekte der kultischen Verehrung - als manifestierte [[sakral]]e Momente. Den Menschen war es immer schon ein Bedürfnis, mit diesen Wesenheiten in Kontakt zu treten. Rituelle Handlungen gleich welcher Art, dienten dazu, die Kluft zwischen der [[profan]]en Welt, dem Hier und Jetzt, und der sakralen Welt, zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei allen [[andin]]en Kulturen, so wird auch die religiöse Erfahrung von Gegensätzlichkeiten beherrscht. Diese Gegensätze sind die Grundlage religiösen Erlebens und müssen ausgeglichen werden, damit eine Harmonie der Kräfte entstehen kann. --&amp;gt;Das gesamte Leben der Andenbewohner ist darauf ausgerichtet, ein ständiges Gleichgewicht zwischen den Gegensätzen zu schaffen. Feste, Riten und Gebete haben zum Ziel, das Gleichgewicht der Kräfte zu erhalten, bzw. es immer wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opferschuld hat nichts mit dem christlichen Konzept des „schuldig sein“ zu tun, es hat keine [[moral]]ische Funktion, sondern ist auf dem Hintergrund des Wertes der Reziprozität, der Gegenseitigkeit, ein Defizit im Geben. Ist also ganz wörtlich genommen „Schuld haben“ und verweist auf ein Handlungsdefizit. Opferschuld bezieht sich genau genommen auf das Eins-Seins mit sich selbst, auf das Ausgewogensein mit dem gesamten [[Universum|Kosmos]]. Meist schicken die Gottheiten erst einmal kleine Signale des Unheils (z.&amp;amp;nbsp;B. stolpern, sich den Knöchel verletzen oder ähnliches. Nichts wird zufällig gesehen) und kündigen somit an, dass etwas Schlimmeres passieren könnte, wenn der Opferschuld nicht nachgegangen wird. Opferschuld kann auch erblich sein, d.&amp;amp;nbsp;h., selbst wenn man immer reichlich geopfert hat, kann es sein, dass die Eltern oder Großeltern es versäumt haben, ihrer Verantwortung des Opferns nachzugehen und den Nachkommen die Opferschuld nun aufgeladen wird. Opferschuld kann auch kollateral wirken, d.&amp;amp;nbsp;h., es kann sein, dass sich diese Opferschuld auf Geschwister oder Vettern überträgt. Doch wenn man die Grundsätze immer beachtet, erscheint es unmöglich, von der Opferschuld getroffen zu werden. Doch das ist bei der Vielzahl an Gottheiten und heiligen Plätzen gar nicht möglich, denn man kann nicht alle kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Hans van den Berg]] streben die Menschen auf der Basis der Reziprozität immer diese Ausgewogenheit an – und verfehlen sie ständig. Er meint, dass dies zum einen an den moralischen Verfehlungen gegenüber der Gesellschaft und der Natur und zum anderen an der Respektlosigkeit gegenüber den Göttern liegt, d.&amp;amp;nbsp;h., es wurde nicht richtig und genug geopfert. Das heißt auch, dass die Menschen die „Schuld“ erst einmal bei sich suchen, in einem Fehlverhalten gegenüber dem [[Numen|Numinosen]] und nicht bei den Göttern selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Chthonische Götter]] (griechische Mythologie)&lt;br /&gt;
* [[Chthonische Tiere]] (der Unterwelt zugerechnet)&lt;br /&gt;
* [[Q&amp;#039;ero]] (Quechua-Gemeinde und Ethnie in der peruanischen Provinz Paucartambo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Chronologisch:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lucia Kill: &amp;#039;&amp;#039;Pachamama die Erdgöttin in der altandinen Religion.&amp;#039;&amp;#039; Doktorarbeit, Rheinische Friedrich Wilhelms-Universität, Bonn 1969, ({{OCLC|2575961}}).&lt;br /&gt;
* Gertrud Schacherl: &amp;#039;&amp;#039;Die heutige Verehrung der Erde bei den Indios in der Sierra Perus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Missionswissenschaft und Religionswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; (ZMR). Jahrgang 61, 1977, S.&amp;amp;nbsp;19–37.&lt;br /&gt;
* Ana Maria Mariscotti de Görlitz: &amp;#039;&amp;#039;Pachamama Santa Tierra: Contribución al estudio de la religión autóctona en los Andes centro-meridionales.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Indiana.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 8. Gebrüder Mann, Berlin 1978 (spanisch).&lt;br /&gt;
* Thérèse Bouysse-Cassagne, Olivia Harris: &amp;#039;&amp;#039;Pacha: En torno al pensamiento aymara.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tres reflecciones sobre el pensamiento aymara.&amp;#039;&amp;#039; Hisbol, La Paz 1987, S.&amp;amp;nbsp;11–60 (spanisch).&lt;br /&gt;
* Diego Irrarázaval: &amp;#039;&amp;#039;Pachamama: ein göttliches Leben für geschlagene Menschen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Indianische Kosmologie&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsperspektiven.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 26). Ladok, Kassel 1987, ISBN 3-88122-356-8.&lt;br /&gt;
* Hans van den Berg: &amp;#039;&amp;#039;La tierra no da así no más: los ritos agricolas an la religión de los Aymara cristianos de los Andes.&amp;#039;&amp;#039; Centre for Latin American Research and Documentation (CEDLA), Amsterdam 1989, ISBN 90-70280-02-7 (spanisch).&lt;br /&gt;
* Hans van den Berg, Norbert Schiffers: &amp;#039;&amp;#039;La Cosmovisión Aymara.&amp;#039;&amp;#039; UCB/hisbol, La Paz 1993, {{OCLC|29609649}} (spanisch).&lt;br /&gt;
* [[Ina Rösing]]: &amp;#039;&amp;#039;Opferschuld: Ein zentraler Begriff der andinen Religion.&amp;#039;&amp;#039; In: Max Peter Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Kosmos der Anden.&amp;#039;&amp;#039; Diederichs, München 1994, ISBN 3-424-01202-5, S.&amp;amp;nbsp;79–109.&lt;br /&gt;
* Ingrid Bettin: &amp;#039;&amp;#039;Weltbild und Denken in den Zentral-Anden.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Max Peter Baumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Kosmos der Anden.&amp;#039;&amp;#039; Diederichs, München 1994, ISBN 3-424-01202-5, S.&amp;amp;nbsp;14–41.&lt;br /&gt;
* [[Marcel Mauss]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gabe: Form und Funktion des Austauschs in archaischen Gesellschaften.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-518-28343-X.&lt;br /&gt;
* Ina Rösing: &amp;#039;&amp;#039;Jeder Ort – ein heiliger Ort: Religion und Ritual in den Anden.&amp;#039;&amp;#039; Benziger, Zürich/Düsseldorf 1997, ISBN 3-545-34144-5.&lt;br /&gt;
* Sabine Dedenbach-Salazar Sáenz: &amp;#039;&amp;#039;Pachamama and the Virgin Revisited: Coincidences and Convergences.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Marten, Katja Neumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Saints and Cultural-/Transmission&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Collectanea Instituti Anthropos.&amp;#039;&amp;#039; Band 45). Academia, Sankt Augustin 2013, ISBN 978-3-89665-621-6, S.&amp;amp;nbsp;159–200 (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://portal.dnb.de/opac.htm?query=pachamama&amp;amp;method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true Literatur über Pachamama in der Deutschen Nationalbibliothek.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gottheit der Inka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andine Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdgottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quechua (Volk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aymara]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Middle Distance Biker 39</name></author>
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