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	<title>Pablo Wendel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:48:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pablo_Wendel&amp;diff=1656349&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-28957-34: /* Leben und Werk */</title>
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		<updated>2025-10-15T21:15:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pablo Wendel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1980]] in [[Tieringen]]) ist ein deutscher Künstler in der [[Performancekunst]], [[Installation (Kunst)|Installationskunst]] und [[Videokunst]]. Er lebt und arbeitet in Stuttgart und London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Pablo Wendel studierte von 1999 bis 2002 an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart]] Bildhauerei unter anderem bei [[Werner Pokorny]] und [[Christian Jankowski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Arbeiten beschäftigen sich häufig mit prekären [[Grenzsituation]]en, kunsthistorischen Referenzen und [[ironisch]]en Brechungen, die das Publikum manchmal auch unmittelbar miteinbeziehen. Im Rahmen des Projekts „Dinkelaka“ realisierte Wendel die [[Installation (Kunst)|Installation]] „Reflex-Milchfluss“. Über fünf Stockwerke wurde ein Rohrsystem verlegt, über das Milch mit kleinkindlich anmutenden Atem- und Schlürfgeräuschen gesaugt wurde. In der [[Stuttgart]]er Galerie Oberwelt stellte Wendel 2004 die Installation „Telekonnektofonie“ aus. Über einen Computer wurden per Zufallsgenerator zwei Telefonnummern auf der ganzen Welt parallel gewählt und die nichtsahnenden Gesprächspartner automatisch miteinander verbunden. Es entstanden internationale zufallsbedingte Verknüpfungen mit unvorhersehbaren menschlichen und vor allem technischen [[Prämisse]]n, die kulturell interessante Gegenüberstellung ermöglichten und den Besucher [[voyeur]]istisch daran teilhaben ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Videoarbeit „Latimeria“ entstand 2004 in [[Norwegen]]. Dabei befestigte der Künstler einen Angelhaken an einem mit Helium gefüllten Wetterballon. Damit der Ballon nicht wegflog, befestigte Wendel ihn mit einem so genannten Räuberknoten an einem Anker. Als ein Fisch anbiss, löste sich der Knoten und der Ballon stieg 32000 Meter in die Höhe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kuenstler-pablo-wendel-ihr-draht-zur-kunst.8f72b288-d125-4f9c-aa25-96139fa4719d.html Ihr Draht zur Kunst] bei stuttgarter-nachrichten.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls 2004 in Norwegen entstand seine Skulptur „Stein“, bei der er bezugnehmend auf ein internationales Steinbildhauersymposium in Norwegen einen 4,5 Tonnen schweren Block bearbeitete und versuchte, die Inhaltlichkeit der eigentlichen Kernform, von der zuvor auf dem Symposium soviel gesprochen wurde, zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wendels akustischer Installation „Auftropfen“ wurden das Auftropfen von Wasser aufgenommen und der Klang vier Stockwerke höher abgespielt. Sobald ein Tropfen oben angekommen war, wurde er über ein zweites Tonbandgerät abgespielt und war in derselben Regelmäßigkeit akustisch aus einem Lautsprecher wieder zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 realisierte Wendel in Zusammenarbeit mit Birgit Hower und Sonja Rentsch im Rahmen des Projekts „Kurzschluss“ seine Installation „2. Untergeschoss“, bei der er eine Kellerhalle bis zur Hälfte mit Wasser flutete. Durch die Spiegelung des Wassers hatte der Besucher, der auf einem überbauten Steg stand, den Eindruck einen unendlich tiefen und weiten Raum zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine zwischen 2005 und 2006 entstandene Installation „Cactacea Embraco“ montierte Wendel einen Kaktus an ein Kühlaggregrat und schloss diesen so an, dass er durch eine direkte Verbindung ständig gekühlt wurde und einfror. Innerhalb eines Jahres bildete sich durch die gefrierende Luftfeuchtigkeit am Kaktus eine weiße kristalline Eisschicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine transportierbare Installation „Bianda“ aus dem Jahr 2006 besteht aus einer traditionellen chinesischen Tragekonstruktion (Bianda-Joch), einem halbierten [[Bambus]]rohr, mit an beiden Enden herabhängenden Körben. Traditionell dient diese zum Transport von Lebensmitteln und anderen alltäglichen Gegenständen. Wendel ersetzte einen der Körbe durch einen Lautsprecher und stattete den zweiten Korb mit Technik wie Aufnahmegerät, Verstärker, Batterien, Mikrophon und Steuerelemente aus. Die an zufälligen Orten entstandenen Tonaufnahmen wurden an andere Orte getragen, an denen er wiederum neue Aufnahmen machte und gleichzeitig die vorher entstandenen Aufnahmen abspielte. So entstanden beim Abspielen überlagernde Klangcollagen, die sich dem Alltag untermischten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendel ist auch bekannt für spontane Kunstaktionen. Während seines Aufenthalts in [[China]] sprang er öffentlich in eine Kanalisation inmitten der chinesischen Stadt [[Hangzhou]]. Daraufhin wurden ihm die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel untersagt, woraufhin er seinen vier- bis fünfstündigen Heimweg zu Fuß bewältigen musste. Mit der als „First Mud“ betitelten Aktion wollte er seine Integrationsprobleme, Andersartigkeit und die ständige Statuseinstufung über Hautfarbe und Kleidung thematisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.erziehungskunst.de/artikel/stromrebell-und-terracotta-soldat/ Stromrebell und Terracotta-Soldat] bei erziehungskunst.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Bekanntheit erlangte Wendel durch seine Performance als Krieger in der streng bewachten [[Terrakottaarmee]] im chinesischen [[Xi’an]] im Jahr 2006. Mit einem selbst angefertigten Kostüm kopierte Wendel einen der Soldaten der historischen Terrakottaarmee. Dabei stellte er sich vorerst unbemerkt als einfacher [[Infanterie]]soldat auf einen mitgebrachten Sockel in die letzte Reihe der Armee im Museum.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://www.focus.de/kultur/kunst/verkleidungsaktion_aid_115741.html Focus (abgerufen am 13. Mai 2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Installation „Schmarotzer“ hat Wendel 2008 mit [[Solarzelle]]n den Strom von Leuchtreklamen in der Stuttgarter Marienstraße angezapft und damit in seinem Ausstellungsraum eine Glühbirne betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt; {{ Webarchiv | url=http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/1892616_0_2147_pablo-wendel-mehr-als-ein-terrakotta-krieger.html | wayback=20081212080909 | text=Stuttgarter Nachrichten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner neuesten Installation „Cardiac Cathedral“ bringt Wendel ein (Schweine-)Herz ohne Körper künstlich zum Schlagen. Die pulsierenden Kontraktionen senden kein Blut durch die Adern, sind also reine Mechanik. Wendel kommentiert damit den Gedanken des ewigen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 2006: &amp;#039;&amp;#039;Tecknick&amp;#039;&amp;#039; in der Städtischen Galerie im Kornhaus, [[Kirchheim unter Teck]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Kein Nachweis für Teilnahme * 2006: &amp;#039;&amp;#039;Minimal Illusions&amp;#039;&amp;#039; [[Villa Merkel|Galerien der Stadt Esslingen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Frischzelle_07: Pablo Wendel&amp;#039;&amp;#039; im [[Kunstmuseum Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.kunstmuseum-stuttgart.de/de/index.php?site=10&amp;amp;page=3&amp;amp;category=Frischzelle |wayback=20071209083900 |text=Frischzelle_07: Pablo Wendel |archiv-bot= }}&amp;#039;&amp;#039; vom 16. Juni – 29. Juli 2007 Kunstmuseum Stuttgart. Katalog: Kunstmuseum Stuttgart, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Kein Nachweis für Teilnahme * 2008: Tier + Mensch im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]], Nürnberg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Cardiac Cathedral&amp;#039;&amp;#039; im [[Nassauischer Kunstverein|Nassauischen Kunstverein]], Wiesbaden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.kunstverein-wiesbaden.de/seiten/2008_2009_120.html |wayback=20090928215341 |text=Pablo Wendel / Cardiac Cathedral |archiv-bot= }}&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Mai bis 21. Juni 2009 im Nassauischen Kunstverein, kuratiert von Elke Gruhn und Katharina Klara Jung.&amp;lt;/ref&amp;gt; (EA)&lt;br /&gt;
* 2009: 3rd Guangzhou Triennale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2016: [[Albert Dulk#Albert Dulk Preis|Albert Dulk Preis]] Untertürkheim&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://albert-dulk-preis.de/ |titel=Albert-Dulk-Preis Untertürkheim |abruf=2020-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.machtkultur.de/pablo_wendel.pdf Informationen zu den einzelnen Arbeiten Wendels] (PDF; 2,0&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bildrechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134051130|VIAF=38124476}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wendel, Pablo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzeptkünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Videokünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wendel, Pablo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler in der Performancekunst&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1980&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tieringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-28957-34</name></author>
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