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	<title>Paarbecken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T07:05:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Paarbecken&amp;diff=1077803&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: +lit, k, ein weblink zurück: vom feinsten</title>
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		<updated>2026-04-09T15:22:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+lit, k, ein weblink zurück: vom feinsten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aaclashcymbals.jpg|miniatur|Paarbecken]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paarbecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Handzimbeln&amp;#039;&amp;#039;, in der österreichischen und süddeutschen Umgangssprache auch &amp;#039;&amp;#039;Tschinellen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dwds.de/wb/Tschinelle &amp;#039;&amp;#039;Tschinelle, die.&amp;#039;&amp;#039;] DWDS&amp;lt;/ref&amp;gt; sind zwei gegeneinander zu schlagende [[Becken (Musikinstrument)|Becken]] von unbestimmter Tonhöhe, die instrumentenkundlich zu den Gegenschlag[[idiophon]]en gehören. Paarbecken bestehen meist aus Messing oder Bronze. Sie sind in der [[Klassische Musik|klassischen Musik]] und weltweit in der [[Volksmusik]] häufig eingesetzte [[Rhythmusinstrument]]e. Das Beckenpaar kam im 18. Jahrhundert aus der [[Janitscharenmusik]] nach Westeuropa und bürgerte sich in der [[Militärmusik]] und im [[Symphonieorchester]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Art ihrer Herstellung werden sie als ausgebogene Gefäßklappern bezeichnet. Die üblichen großen Paarbecken schlägt man mit beiden Händen gegeneinander, sehr kleine Paarbecken können mit Schlaufen an zwei Fingern befestigt mit einer Hand gespielt werden. Sie werden abgrenzend &amp;#039;&amp;#039;Fingerzimbeln&amp;#039;&amp;#039; genannt. Zum Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Zimbel]]&amp;#039;&amp;#039; siehe dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chinese New Year Seattle 2007 - 25.jpg|miniatur|Senkrecht gespielt: chinesische Paarbecken mit gewölbten Rändern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Musical instruments in the Yunnan Nationalities Museum - DSC03883.JPG|miniatur|Waagrecht gespielt in der [[Tibetische Musik|tibetischen Ritualmusik]]: Zwei stark gebuckelte &amp;#039;&amp;#039;[[rol-mo]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Paarbecken&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Beckenpaar&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Tschinellen&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Teller&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Handzimbel&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich verallgemeinernd &amp;#039;&amp;#039;[[Becken (Musikinstrument)|Becken]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Tschinellen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Cinellen&amp;#039;&amp;#039; (von [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;cinello&amp;#039;&amp;#039;, Plural &amp;#039;&amp;#039;cinelli&amp;#039;&amp;#039;, „kleine Becken“) ist vor allem in Österreich und in der Schweiz verbreitet.&lt;br /&gt;
* Englisch: &amp;#039;&amp;#039;Pair of Cymbals&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Handcymbals&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Clash-Cymbals&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Italienisch: &amp;#039;&amp;#039;Piatti&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Piatti a due&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Cinelli&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Französisch: &amp;#039;&amp;#039;Cymbales à 2 / Cymbales frappées&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.les-instruments.com/percussion/cymbale.php |titel=Cymbales frappées (à main) |abruf=2020-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Éditions Larousse |url=https://www.larousse.fr/encyclopedie/sons/Cymbales_frapp%C3%A9es/1101084 |titel=Encyclopédie Larousse en ligne - Cymbales frappées |abruf=2020-02-24 |sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spieltechniken ==&lt;br /&gt;
Für Einzelschläge werden die Becken (in jeder Hand eines) gegeneinander geschlagen. Dabei sollte beachtet werden, dass sich die Becken nur kurz berühren. Es sollte keine [[Kompressionsmodul|Kompression]] der Luft zwischen den Becken stattfinden, weshalb man sie meist etwas zueinander versetzt hält. Findet doch eine Kompression statt, tönt der Klang dumpf und ohne Nachhall. Je nach Lautstärke schlägt man mit einem Becken und hält die andere Hand ruhig oder schlägt mit beiden (nur für wirklich laute Schläge). Das Schlagbecken ist meist mit einem &amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039; gekennzeichnet, das andere mit einem &amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für leise Schläge gibt es verschiedene Möglichkeiten: Einerseits kann man einfach einen möglichst leisen Schlag wie oben beschrieben ausführen. Eine andere Möglichkeit ist, die Becken langsam zusammenzuführen und etwas locker gegeneinander zu halten. So entsteht ein „Sizzeln“. Diese Spielweise kann man auch im Forte anwenden, um einen möglichst breiten Schlag zu erzielen. So kann man allerdings nur einzelne Schläge ausführen, keine schnellen Repetitionen. Die wohl einfachste Art, ein Piano zu spielen, ist, nur die oberen Kanten gegeneinander zu schlagen. Da dabei aber nur ein Teil des Beckens in Schwingung versetzt wird, unterscheidet sich der Klang sehr. Gute Musiker vermeiden diese Spielweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Schlag kann man die Becken ausklingen lassen. Je nach Schule drehen einige Musiker die Becken mit der Innenseite, andere mit dem Rand zum Publikum. Zum Dämpfen drückt man die Becken gegen die Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ilathalam.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;[[Elathalam]]&amp;#039;&amp;#039; in der Tempelmusik des südindischen Bundesstaates [[Kerala]].]]&lt;br /&gt;
In Märschen laufen die Becken meist synchron zur [[Große Trommel|Großen Trommel]] als Puls bzw. als Markierung der Taktschwerpunkte mit. In [[Oper]] und [[Sinfonik]] dient das Beckenpaar jedoch seltener (wie z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Joseph Haydn|Haydns]] [[100. Sinfonie (Haydn)|Militärsinfonie]]) zur Betonung von Grundrhythmen, sondern wird vorwiegend in Form einzelner Schläge für glanzvolle Höhepunkte verwendet. Mit ihrer Klangkraft können die Becken das ganze Orchester übertönen. Weil ein Beckenpaar oft zusammen mit der [[Große Trommel|Großen Trommel]] zum Einsatz kommt, wird etwa bei [[Giuseppe Verdi]] &amp;#039;&amp;#039;cassa sola&amp;#039;&amp;#039; (nur große Trommel) oder &amp;#039;&amp;#039;piatti soli&amp;#039;&amp;#039; (nur Beckenpaar) vorgeschrieben, wenn nicht beides zugleich erklingen soll, ansonsten steht einfach &amp;#039;&amp;#039;gran cassa&amp;#039;&amp;#039; oder noch genauer &amp;#039;&amp;#039;gran cassa e piatti&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Musiker einzusparen, wurde bei manchen großen Trommeln ein Beckenpaar obenauf montiert, wodurch eine gleichzeitige Bedienung beider Instrumente möglich wird. Die starre Position des unteren Beckens erleichtert das Spiel, vermindert aber die Klangqualität. Dies sei, laut [[Hector Berlioz]], gut genug, um Affen tanzen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hector Berlioz: &amp;#039;&amp;#039;Instrumentationslehre,&amp;#039;&amp;#039; erg. v. Richard Strauss, Teil II, Leipzig: Peters 1955, S. 418&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gustav Mahler]] verlangte in seinen Sinfonien ausdrücklich ein auf die große Trommel aufmontiertes Beckenpaar, um einen grotesken, zirkusartigen Klang zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Werken seit dem 20. Jahrhundert werden auch andere Spielweisen verlangt, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Becken aneinander zu reiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
In den europäischen Musikstilen werden drei hauptsächliche Typen nach ihren unterschiedlichen Massen und Größen unterschieden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Französische Becken&amp;#039;&amp;#039; (French Cymbals, Medium-Thin) leicht, hell, schnell ausklingend&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wiener Becken&amp;#039;&amp;#039; (Viennese Cymbals, Medium) hell, länger anhaltender Klang&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Becken&amp;#039;&amp;#039; (Germanic Cymbals, Heavy), kräftiger, dunkler und lang anhaltender Klang&lt;br /&gt;
Von der Größe her werden sie meistens von 18&amp;quot; bis 22&amp;quot; benutzt, [[Blaskapelle]]n und [[Marching Band]]s benutzen aber noch weit kleinere (14&amp;quot; bis 22&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum sicheren Festhalten dienen Lederschlaufen oder Schnurschlingen. Während man auf der Marschmusik mit der ganzen Hand durch diese hindurchschlüpft, hält man die Becken im Orchester meist mit Daumen und Zeigefinger. Auf letzterem liegt die Schlaufe auf, die der Daumen einklemmt. Manchmal sieht man auch hölzerne Griffe, die fest anzuschrauben sind. Diese schaden aber dem Becken und dem Klang, denn die meisten [[Obertöne]] entstehen in der Kuppe und werden durch einen dort festgeschraubten Holz- oder Plastikgriff gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außereuropäische Paarbecken ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bartal]]&amp;#039;&amp;#039;, größtes Paarbecken in Indien mit Durchmessern zwischen 35 und 60 Zentimeter, das im nordostindischen Bundesstaat [[Assam]] vorkommt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;nao&amp;#039;&amp;#039;, chinesische Paarbecken: &amp;#039;&amp;#039;bo&amp;#039;&amp;#039; mit einem großen runden Buckel, &amp;#039;&amp;#039;nao&amp;#039;&amp;#039; mit einem kleinen kantigen Buckel&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ceng-ceng]]&amp;#039;&amp;#039;, bis zu sechs Paarbecken, die in einigen balinesischen [[Gamelan]]s komplexe Rhythmen spielen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Elathalam]]&amp;#039;&amp;#039;, kleines Paarbecken aus Messing in der hinduistischen Ritualmusik im südindischen Bundesstaat Kerala&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Rol-mo]]&amp;#039;&amp;#039;, waagrecht geschlagene Becken in der tibetischen Ritualmusik&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Zil (Instrument)|Zil]]&amp;#039;&amp;#039;, große senkrecht geschlagene Messingbecken in den osmanischen Militärkapellen [[Mehterhâne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* James Blades, James Holland, Alan R. Thrasher: &amp;#039;&amp;#039;Cymbals.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grove Music Online,&amp;#039;&amp;#039; 2001.&lt;br /&gt;
* Ermanno Briner: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Musikinstrumentenführer.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Reclam, Stuttgart 1988, S. 517f.&lt;br /&gt;
* [[Sibyl Marcuse]]: &amp;#039;&amp;#039;A Survey of Musical Instruments.&amp;#039;&amp;#039; Harper &amp;amp; Row, New York 1975, S. 9–16.&lt;br /&gt;
* [[Karl Peinkofer]], Fritz Tannigel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Schlagzeugs.&amp;#039;&amp;#039; Schott, Mainz 1969, S. 112f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Clash cymbals|Paarbecken}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=wsGfoKpcAKY 鼓聲隆隆同抗疫 給自強不息的香港人】第二十六集 – 香港年青敲擊樂組合四擊頭敲擊樂團生動演繹 – 八哥洗澡] Youtube-Video (chinesisches &amp;#039;&amp;#039;[[Four Gig Heads Percussion Ensemble]]&amp;#039;&amp;#039; aus Hongkong mit zwei chinesischen Paarbecken &amp;#039;&amp;#039;bo&amp;#039;&amp;#039; und zwei Flachgongs &amp;#039;&amp;#039;[[Luo (Gong)|luo]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlagidiophon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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