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	<title>PRV-Motor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=PRV-Motor&amp;diff=92129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ch ivk: kk</title>
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		<updated>2026-03-03T09:05:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peugeot 605 V6 engine.JPG|mini|Der auch „Europa-V6“ genannte PRV-Motor in einem Peugeot 605]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PRV-Motor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, umgangssprachlich auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Europa-V6&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;Euro-V6&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Sechszylinder]]-[[V-Motor]], der von 1974 bis 1998 vom &amp;#039;&amp;#039;PRV-Konsortium&amp;#039;&amp;#039; in [[Douvrin]] hergestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
1966 gründeten [[Peugeot]] und [[Renault]] ein [[Konsortium]] zur Entwicklung eines V-Motors mit [[Achtzylinder|acht Zylindern]]. 1971 schloss sich [[Volvo Car Corporation|Volvo]] dem Konsortium an. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PRV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Akronym]] aus den Initialen der Beteiligten (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eugeot&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;enault&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;olvo&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ölpreiskrise#Erste Ölpreiskrise 1973|erste Ölpreiskrise 1973]] schränkte den Markt für Achtzylinder-Motoren stark ein. Deshalb wurde der Motor um zwei Zylinder verkürzt und 1974 als Sechszylinder-V-Motor auf den Markt gebracht. Mit dem V8-Zylinderbankwinkel von 90° und einer Kurbelwelle mit um 120° versetzten Hubzapfen lief der V6 mit ungleichmäßigem Zündabstand (siehe Abschnitt „[[V-Motor#„Irreguläre“ V-Motoren|Irreguläre V-Motoren]]“ in Artikel V-Motor). Spätere Motoren hatten gleichmäßigem Zündabstand mit einer neuen Kurbelwelle, bei der die nebeneinander liegenden Hubzapfen um 30° versetzt waren. &lt;br /&gt;
Zylinderkopf und [[Motorblock]] bestehen aus Aluminium, die nassen [[Laufbuchse]]n aus [[Schleuderguss]]. Je [[Zylinderbank]] gibt es eine kettengetriebene, obenliegende [[Nockenwelle]], die die V-förmig hängenden Ventile über [[Kipphebel]] betätigt. Die Kipphebel einer Seite sitzen auf einer gemeinsamen Achse oberhalb der Nockenwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der PRV-Motor wurde während seiner Bauzeit weiterentwickelt. Auch der Hubraum wurde variiert (anfangs bei Peugeot 2664 cm³ mit 88 mm [[Zylinderbohrung]] und 73 mm [[Kolbenhub]] im [[Peugeot 504|504 Coupé]] und [[Peugeot 604|604]], später dort 2849 cm³ (505); den [[Peugeot 605|605]] stattete Peugeot ebenso wie Renault den [[Safrane]] und [[Renault Espace|Espace]] mit 2963 cm³ aus).&amp;lt;ref&amp;gt;Motorbezeichnungen bei Peugeot: ZM112, ZMJ140, ZNJK, ZN3J sowie ZPJ bzw. ZPJ4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Produktionsende 1998 wurden insgesamt 970.315 Stück hergestellt. Im ehemaligen PRV-Werk, dem heutigen [[Stellantis]]werk [[Douvrin]], das zwischenzeitlich &amp;#039;&amp;#039;La Française de Mécanique&amp;#039;&amp;#039; hieß, wurden seither unter anderem V6-Motoren mit 60-Grad-Zylinderwinkel für Renault und [[PSA Peugeot Citroën]] hergestellt, Stand Februar 2023 werden dort von 1523 Mitarbeitern Diesel- und Ottomotoren in den 3 Familien EP, EB Turbo PureTech und DV-R für den Stellantiskonzern gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://site.groupe-psa.com/francaise-de-mecanique/fr/a-propos/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Prototyp des Achtzylinder-Motors ist im Werk erhalten geblieben und wird bei Führungen auch gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://img.xooimage.com/files67/3/5/2/prv-v8-0-2e9c35b.jpg Bild des V8-Prototyps]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Da der [[Zylinderbank]]winkel von 90° (Zündreihenfolge 1–6–3–5–2–4) beibehalten wurde und gegenüberliegende Zylinder einen gemeinsamen [[Kurbelwelle|Hubzapfen]] nutzten, ergab sich ein ungleicher Zündabstand und ein für einen Sechszylindermotor rauer Lauf. Erst 1985 wurde ein Hubzapfenversatz eingeführt, der einen sanfteren Lauf zur Folge hatte. Volvo begann damals, sich aus dem Konsortium zurückzuziehen; und verwendete ab 1990 einen größtenteils selbstentwickelten [[Reihenmotor]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Merkmale waren die kompakte Bauweise und das geringe Gewicht von etwa 150&amp;amp;nbsp;kg. Dies begünstigte die Verwendung auch in Pkw mit [[Frontantrieb]] und Sportwagen, darunter  [[Alpine (Automobilhersteller)|Alpine]], [[De Lorean|DeLorean]], [[Venturi Automobiles|Venturi]] und in einigen Fahrzeugen von [[Lancia]]. Der Motorblock war ein Druckgussteil aus Leichtmetall, die auswechselbaren nassen Zylinderlaufbuchsen wurden hingegen im [[Schleuderguss|Schleudergussverfahren]] hergestellt, um gute Laufeigenschaften zu erreichen. Die Kurbelwelle hatte vier Hauptlager, auf je einem Kurbelwellenzapfen arbeiteten zwei Pleuel. Die beiden obenliegenden Nockenwellen wurden mit Ketten angetrieben. Der Motor war reparaturfreundlich konstruiert, so konnten die Zylinderköpfe mit angeschraubten Auspuffkrümmern demontiert und Kolben und Pleuel ohne Motorausbau gewechselt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Universeller Sechszylindermotor.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 7/1976, S. 222–223.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Motoren wurden zunächst mit einer [[Registervergaser]]anlage bestehend aus einem vom Gaszug betätigten Einfachvergaser Solex 34TBIA und einem unterdruckbetätigten [[Doppelvergaser]] Solex 35CEEI bestückt und leisteten in dieser Konfiguration 136&amp;amp;nbsp;PS (100&amp;amp;nbsp;kW)&amp;lt;ref&amp;gt;Technische Beschreibung Peugeot 504 V6 [https://504cc.de/technische-beschreibungen/presentation-1974 hier]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ab 1977 gab es eine Version mit Bosch-[[K-Jetronic]]-Einspritzung und 144&amp;amp;nbsp;PS (106&amp;amp;nbsp;kW)&amp;lt;ref&amp;gt;Werkstatthandbuch Peugeot 604, Ausgabe 1980, Peugeot Saarbrücken&amp;lt;/ref&amp;gt;. PSA steigerte im [[Talbot Tagora]] 1981 bei unverändertem Hubraum durch Änderungen an Kolben und Zylinderkopf mit Hilfe von zwei [[Weber-Vergaser|Weber-Dreifachvergasern]] die Leistung auf 166&amp;amp;nbsp;PS (122&amp;amp;nbsp;kW)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Händlerpräsentation&amp;quot;&amp;gt;Talbot Tagora, Infomappe für Händler 1981&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Markt für klassische Automobile.&amp;#039;&amp;#039; Kaufberatung Youngtimer der Sechziger und Siebziger, Sonderheft 12 (1992), VF Verlagsgesellschaft Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|PRV engine|V6 PRV-Motor}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.francaisedemecanique.com |wayback=20190929171752 | text= Douvrin, site de production de moteurs essence et Diesel}}&lt;br /&gt;
* [https://site.groupe-psa.com/francaise-de-mecanique/fr/notre-histoire/  Française de Mécanique - Notre histoire]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PSA-Motor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorenmodell (V-Motor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorenmodell (Ottomotor)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ch ivk</name></author>
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