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	<title>PROX - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T02:43:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=PROX&amp;diff=406443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2024-05-29T05:22:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PROX&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Fachbegriff aus der [[Brennstoffzelle]]ntechnik. Das [[Akronym]] steht für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;pr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;eferential &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ox&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;idation, das heißt eine bevorzugte [[Oxidation]] eines meist gasförmigen Stoffes an einem [[Katalysator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel Kohlenstoffmonoxid ==&lt;br /&gt;
Die katalytische, präferenzielle Oxidation von [[Kohlenstoffmonoxid]] (CO) erfolgt an einem [[Heterogene Katalyse|heterogenen Katalysator]] auf einem keramischen Träger zu [[Kohlenstoffdioxid]] (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;). Als Katalysatoren finden [[Edelmetall]]e wie [[Platin]], Platin/[[Eisen]], Platin/[[Ruthenium]], [[Gold]]-Nanopartikel Verwendung und neuartige [[Kupfer(II)-oxid|Kupfer-]]/[[Cer]]-Mischoxid-Katalysatoren. Diese Reaktion ist Gegenstand der aktuellen Brennstoffzellenforschung. Bei der Herstellung von Wasserstoff entsteht Kohlenmonoxid. Mit CO verunreinigter Wasserstoff setzt bei der Reaktion in der H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;/O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Brennstoffzelle den [[Wirkungsgrad]] herab, da CO an der Platin-[[Anode]] [[Adsorption|adsorbiert]] wird. Die &amp;#039;&amp;#039;PROX&amp;#039;&amp;#039; wird verwendet, um das CO nach der [[Wassergas-Shift-Reaktion]] von einer Konzentration im Bereich 0,5–1,5 % aus dem [[Synthesegas|Brenngas]] auf möglichst unkritische Werte ([[PEMFC]] &amp;lt;&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;[[Parts per million|ppm]]) abzusenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{2\ CO + O_2 \longrightarrow 2\ CO_2}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Stöchiometrie#Selektivität (SP)|Selektivität]] von 100 % ist bei chemischen Reaktionen jedoch nie möglich.&lt;br /&gt;
Die Selektivität S beschreibt das Ausmaß an Nebenreaktionen.&lt;br /&gt;
Die entscheidende Konkurrenzreaktion ist die Oxidation von Wasserstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{2\ H_2 + O_2 \longrightarrow 2\ H_2O}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteil dieser Technologie ist die sehr stark [[exotherm]]e Reaktion, ein sehr enges Temperaturfenster für optimale Betriebsbedingungen (circa 50 [[Kelvin]]) und ein Wasserstoffverlust um einen Prozentpunkt. Es ist eine effiziente Kühlung erforderlich. Um den Wasserstoffverlust und eine weitergehende Verdünnung mit Luft-Stickstoff zu minimieren, wird die Reaktion in aller Regel zweistufig mit einer Zwischenkühlung ausgeführt. Im ersten Reaktor wird ein Sauerstoffüberschuss um Faktor 2 zugegeben und circa 90 % des CO [[Umsatz (Naturwissenschaft)|umgesetzt]]. In der zweiten Stufe wird ein wesentlich höherer [[Verbrennungsluftverhältnis|Luftüberschuss]] um Faktor 4 zugegeben um den verbliebenen CO-Anteil auf eine Konzentration &amp;lt;&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;ppm zu senken. Um auch bei Lastwechseln CO-Spitzen zu vermeiden, kann im [[instationär|instationären Betrieb]] noch eine nachgeschaltete CO-[[Adsorption]] notwendig sein. Der apparative und steuerungstechnische Aufwand ist relativ groß. Der Vorteil gegenüber der [[Selektive Methanisierung|selektiven Methanisierung]] ist eine höhere [[Raumgeschwindigkeit]] und dadurch kleinere Reaktoren. Für den Fall eines starken Temperaturanstiegs kann einfach die Zuführung von Luft unterbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Technische Ursprung für die CO-PrOx liegt in der [[Haber-Bosch-Verfahren|Ammoniaksynthese]]. Dort wird auch unbedingt ein weitgehendes CO-freies Synthesegas benötigt, da CO für die dort üblichen eisenbasierten Katalysatoren ein starkes [[Katalysatorgift]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ralf Peters et al.: &amp;#039;&amp;#039;Gasaufbereitung für Brennstoffzellen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Chemie Ingenieur Technik&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 76 (2004), Heft 10, S. 1555–1558, {{ISSN|1522-2640}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prox}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brennstoffzellentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserstoffherstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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