<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=PPSch-41</id>
	<title>PPSch-41 - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=PPSch-41"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=PPSch-41&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T22:22:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=PPSch-41&amp;diff=215015&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GünniX: Geschweifte Klammern korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=PPSch-41&amp;diff=215015&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-15T04:50:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geschweifte Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Handfeuerwaffe&lt;br /&gt;
|Bild =[[Datei:PPSh-41 from soviet noBG.png|300px]]&lt;br /&gt;
|Zivile Bezeichnung =&lt;br /&gt;
|Militärische Bezeichnung = PPSch-41&lt;br /&gt;
|Einsatzland =&lt;br /&gt;
|Entwickler / Hersteller = [[Georgi Semjonowitsch Schpagin]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsjahr =1941&lt;br /&gt;
|Herstellerland = [[Sowjetunion|UdSSR]]&lt;br /&gt;
|Produktionsstart = 1941&lt;br /&gt;
|Produktionsende = 1947&lt;br /&gt;
|Modellversionen =&lt;br /&gt;
|Waffenkategorie = [[Maschinenpistole]]&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = 843&lt;br /&gt;
|Gesamthöhe =&lt;br /&gt;
|Gesamtbreite =&lt;br /&gt;
|Gewicht mit leerem Magazin = 3,63&lt;br /&gt;
|Lauflänge = 269&lt;br /&gt;
|Visierlänge =&lt;br /&gt;
|Kaliber =[[7,62 × 25 mm TT]]&lt;br /&gt;
|Mögliche Magazinfüllungen = [[Magazin (Waffentechnik)#Trommelmagazin|Trommelmagazin]]: 71 Schuss&amp;lt;br /&amp;gt;[[Magazin (Waffentechnik)#Kurvenmagazin|Kurvenmagazin]]: 35&lt;br /&gt;
|Munitionszufuhr =&lt;br /&gt;
|Kadenz = 900–1000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Terry Gander, Peter Chamberlain | Titel=Enzyklopädie Deutscher Waffen 1939–1945 | Verlag=Motorbuch | Ort=Stuttgart | Jahr=2005 | ISBN=978-3613024816 | Seiten=67}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Feuerarten =[[Einzelfeuer|Einzel-]] und [[Dauerfeuer]]&lt;br /&gt;
|Gasdruck =&lt;br /&gt;
|Züge = 4&lt;br /&gt;
|Drall = rechts&lt;br /&gt;
|Visier = [[Offene Visierung]]&lt;br /&gt;
|Montagesystem =&lt;br /&gt;
|Verschluss = [[Masseverschluss]]&lt;br /&gt;
|Ladeprinzip =  [[Rückdrucklader]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Dannecker |Titel=Verschlusssysteme von Feuerwaffen |Auflage=4. Auflage |Verlag=dwj Verlags GmbH |Ort=Blaufelden  |Datum=2016 |Sprache=de |ISBN=978-3936632972 |Seiten=560}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Dannecker |Titel=Verschlusssysteme von Feuerwaffen Ergänzungsband 1 |Auflage= |Verlag=dwj Verlags GmbH |Ort=Blaufelden  |Datum=2020 |Sprache=de |ISBN=978-3946429487 |Seiten=240-246}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Pietzner |Titel=Arbeiten zu Studium und Praxis im Bundesgrenzschutz: Waffenlehre - Grundlage der Systemlehre |Auflage= |Verlag=Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung |Ort=Brühl bei Köln |Datum=1998 |Sprache=de |ISBN=3-930732-32-7 |Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan-Phillipp Weisswange |Titel=Visier Special Ausgabe 75 Moderne deutsche Maschinenwaffen |Auflage= |Verlag=VS Medien |Ort=Bad Ems  |Datum=2014 |Sprache=de |ISBN= |Seiten=86}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PPSch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|ППШ}}&amp;amp;nbsp;– ausgesprochen als &amp;#039;&amp;#039;pe-pe-scha&amp;#039;&amp;#039;, kurz für &amp;#039;&amp;#039;Pistolet-Pulemjot Schpagina&amp;#039;&amp;#039;, {{RuS|Пистолет-пулемёт Шпагина}}) oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PPScha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Maschinenpistole]]. Die von [[Georgi Semjonowitsch Schpagin]] entwickelte Waffe war für Einzel- und [[Dauerfeuer]] eingerichtet. Die PPSch-41 verwendet die gleichen [[Flaschenhalshülse|Flaschenhalspatronen]] [[7,62 × 25 mm TT]] wie die [[Tokarew TT-33|Tokarew-Pistole]] und die Maschinenpistolen [[PPD-40]] und [[PPS-43]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das erste Modell wurde 1940 gebaut und zusammen mit anderen Entwürfen im gleichen Jahr getestet. Dabei wurden die Waffen in Neigungswinkeln von 85°, mit künstlich verstaubten Magazinen und ungeschmiert (dafür waren die Einzelteile entfettet worden) abgefeuert. Zusätzlich wurden 5000 Schuss abgegeben, ohne die Waffe zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die am meisten zufriedenstellende Waffe wurde die PPSch am 21. Dezember 1940 als &amp;#039;&amp;#039;7,62-mm-Pistolet-Pulemjot Schpagina obrasza 1941 goda&amp;#039;&amp;#039; (kyrillisch: {{lang|ru|7,62 мм пистолет-пулемет Шпагина образца 1941 года}}&amp;amp;nbsp;– 7,62-mm-Maschinenpistole Schpagins, Modell 1941) in der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer der Maschinenpistole wird mit 30.000 Schuss angegeben, wobei die Waffe auch danach eine vernünftige Präzision und Zuverlässigkeit aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der Entstehung der PPSch-41 war das [[Blechprägeverfahren]] nicht sehr verbreitet, dennoch wurden viele Teile der Waffe mittels Prägetechnik ([[Gesenkbiegen]]) hergestellt. Insgesamt besteht die PPSch-41 aus 87&amp;amp;nbsp;Einzelteilen, zu deren Bearbeitung etwa 5,6&amp;amp;nbsp;Stunden benötigt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;visierS47&amp;quot; /&amp;gt; Da die Einzelteile nicht mehr aus Vollmaterial [[Zerspanen|gefräst]], sondern im Prägeverfahren aus Stahlblechen von 2&amp;amp;nbsp;bis 5&amp;amp;nbsp;Millimetern Stärke gefertigt wurden, konnte auf diese Weise Material gespart und die Herstellungskosten gesenkt werden. Die PPSch-MPi hat lediglich zwei Gewindeverbindungen. Ihre Fertigung war unkompliziert, so dass die Waffe nicht nur in [[Rüstungsindustrie|Rüstungsfabriken]], sondern auch in vielen kleineren [[Metallverarbeitung|metallverarbeitenden]] Betrieben hergestellt werden konnte. Die am aufwendigsten herzustellenden Teile waren der [[Lauf (Schusswaffe)|Lauf]] und das unverändert von dem Vorgängermodell [[PPD-40]] übernommene Trommelmagazin. Bis Ende 1941 wurden 92.000 PPSch-41 gefertigt, 1942 1,5 Millionen und bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 etwa 5,4 Millionen Exemplare.&amp;lt;ref name=&amp;quot;visierS48&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 116-168-618, Russland, Kampf um Stalingrad, Soldat mit MPi.jpg|mini|Wehrmachtssoldat mit erbeuteter PPSch-41 während der [[Schlacht von Stalingrad]], 1942]]&lt;br /&gt;
Durch die Produktion der PPSch-41 in solch riesigen Stückzahlen war es möglich, ganze Bataillone mit dieser Waffe auszurüsten. Das hatte den Vorteil, dass angehende Soldaten nur an einer Waffe ausgebildet werden mussten. Die Maschinenpistole PPSch-41 war nicht nur in der [[Rote Armee|Roten Armee]] beliebt, sondern auch als [[Beutewaffe]] in der deutschen [[Wehrmacht]]. Viele erbeutete PPSch-41 wurden deshalb nicht an die offiziellen Beutegutsammelstellen übergeben, sondern vor Ort weiterverwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;visierS49&amp;quot; /&amp;gt; Die ohne Veränderungen übernommene Waffe trug die Bezeichnung ([[Fremdgerätenummer]]) [[Liste von Maschinenpistolen gemäß den Kennblättern fremden Geräts D 50/1|MP&amp;amp;nbsp;717&amp;amp;nbsp;(r)]]. Die auf das deutsche Kaliber [[9 × 19 mm]] umgebauten PPSch-41 hatten keine eigene Bezeichnung&amp;amp;nbsp;– sie wurden oft fälschlicherweise als MP41 bezeichnet, die tatsächliche [[Schmeisser MP 41|MP41]] wurde jedoch von [[C. G. Haenel|Haenel]] gefertigt. Da die von der PPSch verwendete 7,62×25-mm-TT-Patrone mit der 7,63×25-mm-Mauserpatrone fast identisch und damit ein Vorläufer der 9&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;19&amp;amp;nbsp;mm ist, musste zur Kaliberumstellung nur der Lauf ausgewechselt und das Magazinfenster zur Aufnahme der Magazine der deutschen MP 40 umgebaut werden. Eine rückwärtige Konvertierung war jederzeit möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt zählte die PPSch-41 zu den besten Maschinenpistolen ihrer Zeit. Ihre Vorteile waren schnelle und unkomplizierte Fertigung, einfache Zerlegung und Instandhaltung, effektive Reichweite sowie enorme Feuerkraft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;visierS47&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterentwicklungen ===&lt;br /&gt;
1942 wurde eine leichtere und kompaktere Waffe gesucht. Schpagin stellte eine überarbeitete Version seiner Maschinenpistole vor, die nur Dauerfeuer ermöglichte. Eine neue Sicherung blockierte den [[Spannschieber|Ladehebel]], indem sie den Ausschnitt im Systemkasten und das Hülsenauswurffenster verschloss. Die Holzschulterstütze konnte abgenommen und durch eine abklappbare aus Metall ersetzt werden. Schlechte Präzision, mangelnde Zuverlässigkeit und das kaum verringerte Gewicht dieses Modells führten dazu, dass [[Alexei Iwanowitsch Sudajew|Sudajews]] [[PPS-43]] ausgewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die PPSch-42 wurde vom [[Heereswaffenamt]] unter der Fremdgerätenummer [[Liste von Maschinenpistolen gemäß den Kennblättern fremden Geräts D 50/1|MP&amp;amp;nbsp;718&amp;amp;nbsp;(r)]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 baute Schpagin ein weiteres Modell. Die neue Waffe bestand gänzlich aus Metall und hatte eine zusammenklappbare, mehrgliedrige Schulterstütze. Das Modell 1945 hatte eine zusätzliche Sicherung und bekam wieder eine bis auf 500&amp;amp;nbsp;Meter einstellbare Schiebekimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PPSh magazine.jpg|mini|Kurvenmagazin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PPSh-PPS-mags.jpg|mini|Kurvenmagazine im Vergleich – links PPScha-41, rechts [[PPS-43]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PPSh 41-07450-IMG 7476-white.jpg|mini|Frühes Modell mit Schiebevisier]]&lt;br /&gt;
Die PPSch-41 besteht aus zwei Hauptteilen, dem Lauf- und dem Systemkasten, die – ähnlich wie später das [[Sturmgewehr]] [[M16 (Gewehr)|M16]] – von einem Scharnier in der Mitte zusammengehalten werden. Der Laufmantel umschließt den Lauf und dient als Handschutz. Er hat mehrere Ausschnitte, die der Luftzirkulation und damit der Kühlung des Laufes dienen. Das Ende des Laufmantels ist bis auf ein Loch für das Projektil geschlossen und dient als [[Kompensator (Waffentechnik)|Kompensator]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;visierS47&amp;quot; /&amp;gt; Der Lauf endet kurz vor dem Laufmantel, beim Ausströmen drücken die Pulvergase von innen gegen die schräge Stirnfläche, entweichen zum Teil durch die Öffnung vor dem Korn nach oben und drücken dadurch die Mündung nach unten. Der Lauf kann herausgenommen und ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Systemkasten ist der Verschluss zusammen mit der Abzugseinrichtung untergebracht. Die PPSch-41 ist ein [[Rückstoßlader]] mit [[Masseverschluss]]. Die Waffe ist [[Zuschießende Waffe|zuschießend]], was bedeutet, dass sich der Verschluss vor dem Schuss in der hinteren Stellung befindet. Beim Betätigen des Abzugs schnellt er unter dem Druck der Verschlussfeder nach vorn, holt eine Patrone aus dem Magazin und zündet diese, sobald sie ins Patronenlager eingeführt wurde. Da die vergleichsweise schwache Pistolenmunition keine starre Verriegelung erfordert, genügt die [[Trägheit|Massenträgheit]] des Verschlusses. Der Rücklauf des Verschlusses wird durch einen Puffer aus hartgekochtem Leder gebremst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;visierS47&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feuerwahlschalter befindet sich unmittelbar vor dem Abzug. In seiner hinteren Stellung schießt die Waffe [[Einzelfeuer]], in der vorderen Dauerfeuer. Wenn die Waffe gespannt ist, hält der Fanghebel den Verschluss in der hinteren Position. Wird der Abzug betätigt, drückt dieser den Fanghebel nach unten&amp;amp;nbsp;– der Verschluss wird befreit und der oben beschriebene Ablauf findet statt. Ist die Waffe auf Einzelfeuer eingestellt, betätigt der Verschluss bei seiner Vorwärtsbewegung einen zweiten Hebel, der den mit dem Fanghebel interagierenden Teil des Abzugs ins Abzugsinnere eindrückt und so die Verbindung zwischen Abzug und Fanghebel löst. Dadurch bewegt sich der Fanghebel wieder nach oben und fängt den Verschluss. Um ein weiteres Mal zu feuern, muss der Abzug losgelassen und erneut betätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Umstellung auf [[Dauerfeuer]] wird der Fanghebel die ganze Zeit durch den durchgedrückten Abzug unten gehalten, d.&amp;amp;nbsp;h. der Verschluss wird nicht gefangen und kann die nächste Patrone abfeuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherung ist ein Schieber und befindet sich auf dem Ladehebel. Die Waffe kann sowohl in vorderer als auch in hinterer Position des Verschlusses gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich verwendete die PPSch-41 [[Magazin (Waffentechnik)#Trommelmagazin|Trommelmagazine]] mit einer Kapazität von 71&amp;amp;nbsp;Schuss. Die Munition befand sich in zwei Reihen von 39&amp;amp;nbsp;und 32&amp;amp;nbsp;Patronen. Um das Magazin zu laden, musste dessen Abdeckung abgenommen und die Spiralfeder aufgezogen werden. Danach wurde die Trommel aufmunitioniert und wieder geschlossen. Obwohl der Ladevorgang an sich nicht kompliziert war, benötigte er doch relativ viel Zeit. Zusätzlich waren Trommelmagazine schwer und unbequem und auch nicht besonders funktionssicher (die gleichen Probleme hatte die amerikanische Maschinenpistole [[Thompson (Maschinenpistole)|Thompson A1]], deren spätere Varianten ausschließlich Stangenmagazine fassen konnten). Aus diesem Grund wurde später ein [[Magazin (Waffentechnik)#Kurvenmagazin|Kurvenmagazin]] mit einer Kapazität von 35&amp;amp;nbsp;Schuss eingeführt. Diese Magazine bestanden aus 0,5&amp;amp;nbsp;Millimeter starkem Blech und konnten unter Kampfbedingungen verbogen werden. Das Problem wurde gelöst, indem 1&amp;amp;nbsp;Millimeter starkes Blech verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die früheren Modelle hatten eine [[Offene Visierung|Visierung]] mit einer Schiebekimme, wie sie damals bei Gewehren üblich war. Die Einstellung reichte bis 500&amp;amp;nbsp;Meter und wurde in Schritten von je 50&amp;amp;nbsp;Metern vorgenommen. Die Erfahrung zeigte jedoch, dass solche Entfernungen unrealistisch waren und das Visier deswegen unnötig kompliziert war. Daher wurde die Schiebekimme durch eine einfachere Klappkimme ersetzt, die nur zwei Einstellungen&amp;amp;nbsp;– 100 und 200&amp;amp;nbsp;Meter&amp;amp;nbsp;– ermöglichte; zudem mussten jetzt sieben Teile weniger gefertigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige ehemalige Nutzerstaaten ==&lt;br /&gt;
* {{CHN}}: Ab 1950 Nachbau ohne Lizenz als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modell 50&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{GDR|2=DDR}}: Teil der Erstausstattung der [[Kasernierte Volkspolizei|KVP]]/[[Nationale Volksarmee|NVA]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MPi 41&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Datei:Flag of German Reich (1935–1945).svg|20px|border|verweis=Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsches Reich]] [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsches Reich]]: Nutzung von [[Beutewaffe#Einsatz_von_Beutewaffen_durch_die_deutsche_Wehrmacht|erbeuteten sowjetischen Exemplaren]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7,62 mm MP 716(r)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7,62 mm MP 717(r)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{FIN}}: Nutzung von erbeuteten Exemplaren aus dem [[Fortsetzungskrieg]]&lt;br /&gt;
* {{IRN}}: Lizenzfertigung während des Zweiten Weltkrieges&lt;br /&gt;
* {{YUG}}: Stark veränderter Nachbau als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Zastava M49]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und Modell 49/57; Der Verschluss wurde nach dem Vorbild der [[Beretta M1938|Beretta Modell 38]] geändert. Nur 35-Schuss-Kurvenmagazine, Laufmantel mit kreisförmigen Kühlöffnungen.&lt;br /&gt;
* {{PRK}}: Ab 1955 Lizenzbau als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Modell 49&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; zunächst originalgetreu gefertigt, später geringe Änderungen, u.&amp;amp;nbsp;a. am Visier&lt;br /&gt;
* {{AUT}}: Teil der Erstausstattung des [[Bundesheer]]es als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;MP 41&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{SUN}}: 1942 bei der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingeführt&lt;br /&gt;
* {{HUN}}: Nutzung von erbeuteten Exemplaren während des Zweiten Weltkrieges; nach dem Krieg Lizenzfertigung ohne Veränderungen bei FÉG als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;48M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Datei:K-50M.jpg|mini|Vietnamesische K50M]]{{VNM}}: Modifizierter Lizenzbau als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;K50M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Laufmantel gekürzt, Korn im AK-Stil, einschiebbare Schulterstütze, Pistolengriff. Trommeln nur selten im Gebrauch, da die Schulterstütze dabei nicht eingeschoben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Reiner Lidschun, Günter Wollert |Titel=Infanteriewaffen gestern (1918–1945) |Verlag=BVH, Brandenburgisches Verl.-Haus |Datum=1998 |ISBN=978-3-89488-036-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ilja Schaidurow |Titel=Russische Schusswaffen |TitelErg=Typen.Technik.Daten |Verlag=Motorbuch |Ort=Stuttgart |Datum=2010 |ISBN=978-3-613-03187-6}}&lt;br /&gt;
* Chris McNab: &amp;#039;&amp;#039;Soviet Submachine Guns of World War II&amp;#039;&amp;#039;, Bloomsbury Publishing, 2014, ISBN 978-1-78200-796-8. [https://web.archive.org/web/20180515194638/https://www.educacion-holistica.org/notepad/documentos/War/Weapons/Soviet%20Submachine%20Guns%20of%20World%20War%20II.pdf (82 Seiten online-PDF)]&lt;br /&gt;
* [[United States Army Field Manual|DA Pam 30-50-2]]&amp;amp;nbsp;{{Literatur |Hrsg=[[Kriegsministerium der Vereinigten Staaten|US-Department of the Army]] |Titel=Handbook On The Satellite Armies |Sammelwerk=War Department Manuals |Band=Pam 30-50-2 |Ort=Washington D.C. |Datum=1960-04-01 |Seiten=94 |Online=[https://archive.org/details/da-pam-30-50-2-handbook-on-the-satellite-armies/page/94/mode/1up Textarchiv – Internet Archive] |OCLC=705787129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|PPSh-41|PPSch-41}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://modernfirearms.net/en/submachine-guns/russia-submachine-guns/ppsh-41-eng/ | titel=PPSh-41 - | titelerg= | autor=Maxim Popenker | hrsg=modernfirearms.net | werk=Modern Firearms | seiten= | datum= | archiv-url= | archiv-datum= | abruf=2020-06-25 | sprache=en | format= | kommentar= | zitat= | offline= }}&lt;br /&gt;
* [http://www.whq-forum.de/cms/667.0.html PPSh-41 auf waffenhq.de]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.continet.com/montyipsc/ppsh.html |wayback=19990427032641 |text=Dieser Link enthält biographische Einzelheiten zu Schpagin beziehungsweise führt zu einer umfangreicheren biographischen Skizze}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://salw-guide.bicc.de/en/weapon/view/22/mp-ppsh-41/ |titel=MP PPSH 41 (Pistolet-Pulemyot Shpagina) |werk=SALW Guide |sprache=en |abruf=2013-04-11}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://www.youtube.com/watch?v=odW-UCO0iRM | titel=PPSh-41 Full Auto SMG - 1944 Molot Russia | titelerg= | autor= | hrsg= | werk=youtube.com | seiten= | datum= | archiv-url= | archiv-datum= | abruf=2020-06-25 | sprache=en | format=Video | kommentar= | zitat= | offline= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;visierS47&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=VISIER-Special 40 Maschinenpistolen |Verlag=VS Medien |Auflage=1. |Seiten=47 |ISBN=978-3980924382}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;visierS48&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=VISIER-Special 40 Maschinenpistolen |Verlag=VS Medien |Auflage=1. |Seiten=48 |ISBN=978-3980924382}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;visierS49&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Titel=VISIER-Special 40 Maschinenpistolen |Verlag=VS Medien |Auflage=1. |Seiten=49 |ISBN=978-3980924382}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Infanteriewaffen der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Handwaffen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenpistole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärtechnik der Roten Armee (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik und Bewaffnung (NVA)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
	</entry>
</feed>