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	<title>P-19 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:26:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=P-19&amp;diff=1060654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: Tippfehlerkorrektur, wl angepasst, URL angepasst</title>
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		<updated>2026-01-04T14:28:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehlerkorrektur, wl angepasst, URL angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:P-19 radar system.jpg|mini|Antennenfahrzeug der P-19 mit entfalteter Antenne]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|П-19 &amp;#039;&amp;#039;Дунай&amp;#039;&amp;#039;}}, deutsch P-19 &amp;#039;&amp;#039;Donau&amp;#039;&amp;#039;) ist ein in der [[Sowjetunion]] entwickeltes [[3D-Radar|2D]]-[[Radargerät]]. Das 1974 in die Bewaffnung der [[Sowjetarmee]] eingeführte System wird zur Aufklärung tieffliegender Luftziele und zur Zielzuweisung benutzt. Die Werksbezeichnung lautet 1РЛ134 (Transkription: 1RL134). Die [[Nationale Volksarmee|NVA]] bezeichnete das System auch als &amp;#039;&amp;#039;Rundblickstation 19&amp;#039;&amp;#039;, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;RBS-19&amp;#039;&amp;#039;. Der [[NATO-Codename]] ist &amp;#039;&amp;#039;Flat Face B&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; entstand als Weiterentwicklung der &amp;#039;&amp;#039;[[P-15 (Flat Face)|P-15]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Anfang der 1970er Jahre entwickelte Version &amp;#039;&amp;#039;P-15MN&amp;#039;&amp;#039; (russisch: П-15МН) zeichnete sich bei Beibehaltung der grundsätzlichen Konstruktion durch verbesserte Störschutzmöglichkeiten aus. Die Geräte des [[Freund-Feind-Erkennung|Freund-Feind-Kennungssystems]] &amp;#039;&amp;#039;[[Sekundärradar#Entwicklung|Kremnij 2]]&amp;#039;&amp;#039; wurden in das System integriert. Zum Einsatz kam weiterhin eine neue Generation elektronischer Bauelemente. Der Bedienteil mit der elektronischen Ausrüstung wurde vom Antennenteil getrennt und auf ein eigenes Trägerfahrzeug gesetzt. Als Trägerfahrzeuge wurde der ab Ende der 1960er Jahre eingeführte Lkw [[ZIL-131]]A verwendet. Da sich Aufbau und technische Daten vom Vorgänger deutlich unterschieden, erhielt das System die neue Bezeichnung П-19 &amp;#039;&amp;#039;Дунай&amp;#039;&amp;#039; bzw. 1РЛ134.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pvo.guns.ru/rtv/p15.htm РЛС П-15 „ТРОПА“ („Вестник ПВО“) (russisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
=== Aufbau der Radarstation ===&lt;br /&gt;
Das System besteht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;rwd-mb19&amp;quot;&amp;gt;[https://www.rwd-mb3.de/pages/p19.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, Rundblickstation 19]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* dem Gerätefahrzeug im Koffer &amp;#039;&amp;#039;K4.131&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;[[ZIL-131]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* dem Antennenfahrzeug auf &amp;#039;&amp;#039;ZIL-131&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* dem Kennungsgerät &amp;#039;&amp;#039;NRS-15&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* dem System zur elektronischen Datenübertragung &amp;#039;&amp;#039;ASPD-U&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* zwei Elektroaggregaten &amp;#039;&amp;#039; AB-16-T/230/Tsch-400&amp;#039;&amp;#039; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;AB-16-T/230/Tsch-400M1&amp;#039;&amp;#039;, ab 1987 &amp;#039;&amp;#039;AB-16-T/230P-RM1&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Zubehör und Ersatzteilen&lt;br /&gt;
Die Bestandteile des Systems ermöglichten einen weitgehend autonomen Einsatz sowie die Prüfung, Wartung und Instandsetzung unter feldmäßigen Bedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätzliches Zusammenwirken der Elemente des Waffensystems ===&lt;br /&gt;
[[Datei:P-15 flat-face radar truck.JPG|mini|Antennenfahrzeug mit Antennen in Marschlage]]&lt;br /&gt;
Auf dem Antennenfahrzeug war die Antennenanlage verlastet, ebenso die zwei zur Stromversorgung des Systems benötigten Elektroaggregate. Das Gerätefahrzeug nahm im Koffer die wesentlichen elektronischen Baugruppen des Systems auf. Hier befanden sich ebenfalls die Arbeitsplätze der zur Bedienung des Systems eingesetzten Soldaten. Antennen- und Gerätefahrzeug wurden nach Aufbau der Station miteinander verkabelt. Zum Aufbau des Systems wurde eine Zeit von maximal 20 Minuten benötigt, dazu kamen noch einmal 3,5 Minuten zum Einschalten des Systems.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ausairpower.net/APA-Rus-Low-Band-Radars.html#mozTocId412284 P-19 Flat Face B auf AirPowerAustralia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;diese Zeiten können in verschiedenen Streitkräften abweichen, in der NVA war beispielsweise eine Aufbauzeit von 13 min vorgesehen&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zeit war durch das notwendige Vorwärmen der elektronischen Baugruppen bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeklärte Luftziele wurden auf einem [[Radarschirm#PPI-Scope|Rundsichtgerät]] dargestellt. Die Bedienung des Systems konnte auch von außerhalb des Gerätefahrzeuges erfolgen. Dazu wurde das Tochtersichtgerät &amp;#039;&amp;#039;WIKO-01&amp;#039;&amp;#039; benutzt, das sich bis zu 300&amp;amp;nbsp;m vom Radargerät entfernt befinden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe P-19 auf RWD im Kdo. MB-III&amp;lt;/ref&amp;gt; Prinzipbedingt konnte die Höhe des aufgeklärten Luftzieles nicht ermittelt werden. Zur Bestimmung der Höhe musste das System mit sogenannten [[Höhenfinder]]n wie dem &amp;#039;&amp;#039;[[PRW-9]]&amp;#039;&amp;#039; oder dem &amp;#039;&amp;#039;PRW-16&amp;#039;&amp;#039; gekoppelt werden. Die aufgeklärten Luftziele wurden mit Hilfe des integrierten Kennungsgerätes &amp;#039;&amp;#039;NRS-15&amp;#039;&amp;#039; identifiziert. An andere Führungs- und Waffensysteme wurden die Zieldaten mittels [[Datenlink]] übertragen. Genutzt werden dazu Funkgerätesätze &amp;#039;&amp;#039;[[R-123 (Funkgerät)|R-123]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;R-111&amp;#039;&amp;#039;, die die Übertragung von Sprache und Daten im Frequenzbereich von 20–52&amp;amp;nbsp;MHz auf eine Entfernung von bis zu 50–60&amp;amp;nbsp;km ermöglichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rwd-mb3.de/ntechnik/pages/r111.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, UKW-Funkgerätesatz R-111]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Störfestigkeit und die Aufklärungsreichweite zu erhöhen, wurde die &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; im Regelfall mit anderen Radarstationen genutzt. Dies war auch deshalb notwendig, da eine Aufklärung hochfliegender Luftziele mit der &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; nicht möglich war. Eingesetzt wurden regelmäßig die im Meterwellenbereich arbeitende &amp;#039;&amp;#039;[[P-18]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;[[P-40 (Long Track)|P-40]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit Hilfe der &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; konnten vor allem höher fliegende Luftziele aufgeklärt werden. Der genutzte Frequenzbereich erleichtert dabei auch eine Aufklärung von Luftzielen mit [[Tarnkappentechnik|Stealth]]-Eigenschaften. Außerdem sind keine Anti-Radarraketen für diesen Frequenzbereich verfügbar. Die Aufklärungsergebnisse der verschiedenen Radargeräte wurden dabei zusammengefasst und auf Sichtgeräten der automatisierten Feuerleitkomplexe dargestellt. Um im Gesamtsystem die Luftziele eindeutig und mit der geforderten Genauigkeit darstellen zu können, musste die Stellung des Systems vermessen werden. Dazu wurde der im Zubehör vorhandene [[Theodolit|Richtkreis &amp;#039;&amp;#039;PAB-2A&amp;#039;&amp;#039;]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rwd-mb3.de/pages/pab.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, Richtkreis PAB-2]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedienung besteht aus insgesamt sechs Soldaten. Damit ist ein Betrieb im Schichtdienst möglich, da zur Bedienung der Station nur zwei bis drei Soldaten gleichzeitig benötigt werden. Für die Station wird eine [[Mean Time Between Failures|mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen]] von mindestens 300 Stunden angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ausairpower1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ausairpower.net/APA-Rus-Low-Band-Radars.html#mozTocId412284 P-19 Flat Face]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trägerfahrzeug, Kabine und Stromversorgung ===&lt;br /&gt;
Als Trägerfahrzeug kam der geländegängige Lkw ZIL-131 zum Einsatz. Das System konnte sowohl auf Straßen, als auch im Gelände verlegt werden. Aufgrund des schweren Aufbaus mit hohem Schwerpunkt und der empfindlichen elektronischen Baugruppen durfte jedoch eine Höchstgeschwindigkeit von 10&amp;amp;nbsp;km/h im Gelände nicht überschritten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Antennenfahrzeug hatte eine Länge von 7,7&amp;amp;nbsp;m bei einer Breite von 2,6&amp;amp;nbsp;m und einer Höhe (in Marschlage) von 3,4&amp;amp;nbsp;m. Das Gesamtgewicht lag bei 10,7 t.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nva-futt1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nva-futt.de/index.html?http://www.nva-futt.de/besonderheiten/technik/tta/p-19.html RBS-19 auf NVA-FuTT]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gerätefahrzeug hatte eine Länge von 7,7&amp;amp;nbsp;m bei einer Breite von 2,4&amp;amp;nbsp;m und einer Höhe (in Marschlage) von 3,4&amp;amp;nbsp;m. Das Gesamtgewicht lag bei 9,5 t.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nva-futt1&amp;quot; /&amp;gt; Im Koffer &amp;#039;&amp;#039;K4.131&amp;#039;&amp;#039; befanden sich die elektronischen Baugruppen, die Fernmeldeeinrichtungen sowie die Arbeitsplätze der Bedienung. Die Heiz- und Lüftungsanlage &amp;#039;&amp;#039;OW-65&amp;#039;&amp;#039; ermöglichte die Wärmezufuhr und Belüftung des Koffers auch im Stand unabhängig vom Betrieb des Fahrmotors.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rwd-mb3.de/pages/heiz.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, Heiz- und Lüftungsanlage OW-65, OW-95, 015, 030]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Schutz vor radioaktiv, chemisch und biologisch (bakteriologisch) verseuchter Außenluft war der Koffer mit der Filterventilationsanlage &amp;#039;&amp;#039;FWUA-100&amp;#039;&amp;#039; ausgestattet. Dazu wurde der Koffer unter Überdruck gesetzt und die angesaugte Luft gefiltert. Der Betrieb der Anlage war während der Fahrt und im Stand möglich, zum Auf- und Abbau des Radarsystems musste der Koffer jedoch verlassen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rwd-mb3.de/stechnik/pages/fwua100.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, Filterventilationsanlage FWUA-100]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Führung des Systems kam ein Funkgerät &amp;#039;&amp;#039;R-123&amp;#039;&amp;#039; zum Einsatz, zur Übertragung der Zieldaten zwei Funkgeräte &amp;#039;&amp;#039;R-111&amp;#039;&amp;#039;. Weiterhin war eine Vermittlung &amp;#039;&amp;#039;P-193&amp;#039;&amp;#039; vorhanden. Sie diente zur Verbindung der Fernsprechstellen der einzelnen Teile des Waffensystems (Gerätewagen, Antennenwagen, Tochtersichtgerät), die sich in bis zu 300&amp;amp;nbsp;m Entfernung befinden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine eigenständige Navigationsanlage war nicht vorhanden. Zur genauen Positionsbestimmung musste die Stellung mit Hilfe des Richtkreises unter Zuhilfenahme bekannter und vermessener Geländepunkte eingemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistungsaufnahme des gesamten Systems liegt bei ungefähr 15 kW.&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe nach RWD im Kdo. MB III, je nach Modifikation sind Angaben von 11 bis 15 kW möglich&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Stromversorgung dienen dabei die zwei auf dem Antennenwagen installierten Elektroaggregate &amp;#039;&amp;#039;AB-16-T/230/Tsch-400&amp;#039;&amp;#039;, die Dreiphasenwechselstrom mit einer Netzfrequenz von 400&amp;amp;nbsp;Hz und einer Spannung von 3 * 230 Volt bereitstellen. Dabei kann jedes Aggregat bis zu 16 kW erzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rwd-mb3.de/pages/ab16t.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, Elektroaggregat AB-16-T/230/Tsch-400 / M1 / M2]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antennenanlage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FlatFace.JPG|mini|Vorgänger &amp;#039;&amp;#039;P-15&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der grundsätzliche Aufbau der Antennenanlage hat sich im Vergleich zum Vorgänger &amp;#039;&amp;#039;P-15&amp;#039;&amp;#039; nicht geändert. Zum Einsatz kamen auch hier zwei angeschnittene [[Parabolantenne|Parabolspiegel]]. Die Form der Parabolspiegel ergab eine relativ hohe Auflösung in der horizontalen, aber nur eine geringe in der vertikalen Ebene. Gespeist wurden diese Antennen wiederum durch zwei [[Hornstrahler]]. Die Speisung konnte sowohl gegen- als auch gleichphasig erfolgen, dadurch änderte sich die Form des Richtdiagramms. Die Antennenanlage ist auf einem Gittermast montiert, der in Marschlage nach hinten geklappt wird. Im Betrieb dreht sich der Mast mit 6–12/min in der horizontalen Ebene, in der vertikalen Ebene kann die Antennenanlage nicht geschwenkt werden, daher ist eine Bestimmung der Flughöhe des Luftzieles nicht möglich. Durch Umschalten der Einspeisung der beiden Parabolantennen kann jedoch ein Luftziel einem von insgesamt drei Höhensektoren zugeordnet werden. Aufgrund der Richtcharakteristik der Antenne können Luftziele mit einer Flughöhe von über 6&amp;amp;nbsp;km nicht aufgeklärt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flak2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.flak11.de/ Aufklärungsstation RBS-19]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;nva-futt2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nva-futt.de/index.html?http://www.nva-futt.de/besonderheiten/technik/tta/p-19.html takt.-techn. Angaben zur FuMS P-19]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antennenanlage bestimmt die Genauigkeit der Bestimmung des Seitenwinkels und das [[Impulsvolumen|Auflösungsvermögen]]. Der Seitenwinkel konnte mit einer Genauigkeit von 100 [[Winkelminute]]n&amp;lt;ref name=&amp;quot;ausairpower1&amp;quot; /&amp;gt; bis 2°&amp;lt;ref name=&amp;quot;nva-futt2&amp;quot; /&amp;gt; bestimmt werden, die Auflösung lag bei 8°&amp;lt;ref name=&amp;quot;ausairpower1&amp;quot; /&amp;gt; bis 15°.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nva-futt2&amp;quot; /&amp;gt; Dies bedeutet praktisch, dass alle Luftziele, die sich in annähernd gleicher Entfernung in einem jeweils 8° breiten Sektor befanden, auf den Sichtgeräten als ein Luftziel dargestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antenne des integrierten Kennungsgerätes befindet sich bei der &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; seitlich am unteren Parabolspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radargerät ===&lt;br /&gt;
Das Radargerät arbeitet im [[Dezimeterwelle|UHF-´Bereich]] mit einer Sendefrequenz im Bereich von 750 MHz. Im Sender des Radargerätes wird ein [[Magnetron]] eingesetzt. Der Sender erzeugt Impulse mit einer Länge von 2,1 [[Mikrosekunde|μs]] und einer [[Impulsleistung]] von 210 bis 300 kW.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rwd-mb19&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Impulsfolgefrequenz|Impulswiederholfrequenz]] liegt zwischen 500 und 600&amp;amp;nbsp;Hz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flak2&amp;quot; /&amp;gt; Damit konnte die Schrägentfernung zum Luftziel bis auf 450&amp;amp;nbsp;m genau bestimmt werden, die Auflösung wird ebenfalls mit 450&amp;amp;nbsp;m angegeben. Dies bedeutet praktisch, dass alle Luftziele, die sich in gleicher Richtung in einem jeweils 450&amp;amp;nbsp;m tiefen Abschnitt befanden, auf den Sichtgeräten als ein Luftziel dargestellt wurden. Zum Schutz vor Radarstörungen kann das Radargerät schnell zwischen vier voreingestellten Frequenzen umgeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Empfänger hat eine Empfindlichkeit von 1,65 × 10&amp;lt;sup&amp;gt;−14&amp;lt;/sup&amp;gt;W.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rwd-mb19&amp;quot; /&amp;gt; Die eingebauten Störschutzsysteme ermöglichen einen Schutz vor gezielten aktiven Funkmeßstörungen, Rauschstörungen, [[Düppel (Radartäuschung)|passiven Funkmeßstörungen]] und asynchronen Impulsstörungen. Zum Schutz vor passiven Störungen und Festzielen war ein [[Moving Target Indication|System zur Selektion beweglicher Ziele (SBZ)]] vorhanden, das mit [[Potenzialspeicherröhre]]n arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luftlage wurde auf dem [[Radarsichtgerät#PPI-Scope oder P-Scope|Rundsichtgerät]] im Kofferaufbau oder dem Tochtersichtgerät &amp;#039;&amp;#039;WIKO-01&amp;#039;&amp;#039; dargestellt. Dabei wurde das Lagebild, je nach Umdrehungsgeschwindigkeit der Antenne, alle fünf bis zehn Sekunden erneuert. Auf den Sichtgeräten dargestellt wurde ebenfalls das Ergebnis der Kennungsabfrage sowie die Fluginformationen eigener Luftfahrzeuge bei Nutzung des Bodenkennungsgerätes &amp;#039;&amp;#039;NRZ-5P&amp;#039;&amp;#039; (1L23-6). Dieses [[Sekundärradar]]gerät des Systems &amp;#039;&amp;#039;[[Parol]]&amp;#039;&amp;#039; ersetzte ab Mitte der 1980er Jahre das Kennungsgerät NRS-15 des Systems &amp;#039;&amp;#039;Kremnij-2&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rwd-mb3.de/pages/kremni.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Kennungssystem Kremnij]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vergleich zum Vorgänger ist neben der eigentlichen Identifizierung (Freund oder Feind) und deren Darstellung auf den Sichtgeräten auch die Abfrage und Darstellung zusätzlicher Informationen wie Flugnummer, Höhe des Flugzeuges über Grund und der Treibstoffrest (in Prozent), falls das Luftfahrzeug mit dem entsprechenden System ausgerüstet ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rwd-mb2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.rwd-mb3.de/pages/parol.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Kennungssystem Parol]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Radarsystem konnte Luftfahrzeuge in einer Flughöhe von 50 bis zu 6000&amp;amp;nbsp;m auf eine Entfernung von maximal 180–250&amp;amp;nbsp;km aufgeklärt werden. Die Auffassungsentfernung hängt dabei stark von der [[Radarquerschnitt|Radarrückstrahlfläche]], der Flughöhe und besonders bei tieffliegenden Zielen vom Geländeprofil und vom Aufstellungsort des Radargerätes ab. Luftziele in einer Flughöhe von 100&amp;amp;nbsp;m können bis auf 32&amp;amp;nbsp;km Entfernung, in 1000&amp;amp;nbsp;m Flughöhe bis auf 95&amp;amp;nbsp;km Entfernung aufgeklärt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ausairpower1&amp;quot; /&amp;gt; Diese Werte gelten für Luftziele mit einer Radarrückstrahlfläche von 1&amp;amp;nbsp;m², das entspricht ungefähr einer [[MiG-21]]. Bei einer Flughöhe von 6000&amp;amp;nbsp;m kann ein derartiges Luftziel in einer Entfernung von 180&amp;amp;nbsp;km aufgefasst werden. Bei einer Radarrückstrahlfläche von 0,1&amp;amp;nbsp;m², das entspricht ungefähr der Größe von Marschflugkörpern, verringert sich die Aufklärungsentfernung auf 24 bzw. 72&amp;amp;nbsp;km, für Luftziele mit einer Radarrückstrahlfläche von 10&amp;amp;nbsp;m² erhöht sie sich auf 39 bzw. 105&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nva-futt2&amp;quot; /&amp;gt; Luftziele in einer Entfernung von mehr als 300&amp;amp;nbsp;km können nicht mehr dargestellt werden, dies war durch die [[Installierte Radarreichweite]] bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das System &amp;#039;&amp;#039;ASPD&amp;#039;&amp;#039; diente zur automatisierten Übertragung der Luftlageinformationen an die Führungsstelle &amp;#039;&amp;#039;[[PU-12]]&amp;#039;&amp;#039; (GRAU-Index: &amp;#039;&amp;#039;9S486&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rwd-mb3.de/pages/aspd.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, ASPD – Anlage zur automatisierten Abnahme und Übertragung der Daten der RBS P-19]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei handelt es sich um einen [[Datenlink]]. Im System wurden die Luftlagedaten in Echtzeit kodiert und für die Übertragung über Drahtleitungen, Kabel-, Richtfunk-, Troposphären- und UKW-Verbindungen aufbereitet. Das System erlaubte sowohl Übertragung und Empfang entsprechender Daten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.flak11.de/PU12Start.htm automatisierte Führungsstelle (AFüSt) Pu-12, Pu-12M (9S482/9S482M)]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Führungsstelle PU-12 können gleichzeitig zwölf, in der Version PU-12M neunundneunzig Luftziele dargestellt werden. Das &amp;#039;&amp;#039;ASPD&amp;#039;&amp;#039; war erstmals in der Modifikation &amp;#039;&amp;#039;P-19-4&amp;#039;&amp;#039; vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; konnte ebenfalls mit dem automatisierten Feuerleitkomplex &amp;#039;&amp;#039;9S44 „Krab“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rwd-mb3.de/pages/9s44.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, Automatisierter Feuerleitkomplex 9S44]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.flak11.de/AFLK%20K1.htm Feuerleitkomplex K1 (KBU/KPZ)]&amp;lt;/ref&amp;gt; eingesetzt werden. Dazu wurde die &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; mit der Feuerleitkabine &amp;#039;&amp;#039;9S416 KBU&amp;#039;&amp;#039; (russisch: кабины боевого управления) des Komplexes &amp;#039;&amp;#039;9S44&amp;#039;&amp;#039; verkabelt. An die Feuerleitkabine konnten mehrere Radargeräte angeschlossen werden, auf den Sichtgeräten konnten jedoch nur die Informationen eines Radargerätes dargestellt werden, die Umschaltung zwischen der Darstellung der einzelnen angeschlossenen Radarsysteme erfolgte dabei manuell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modifikationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kasta 2E2.jpg|mini|Radarstation &amp;#039;&amp;#039;Kasta 2E&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion wurden die Versionen &amp;#039;&amp;#039;P-19-1&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;P-19-4&amp;#039;&amp;#039; entwickelt, die grundsätzlich gleich aufgebaut sind, sich jedoch durch einzelne Detaillösungen unterschieden. Ab der Version &amp;#039;&amp;#039;P-19-4&amp;#039;&amp;#039; wurde das System &amp;#039;&amp;#039;ASPD&amp;#039;&amp;#039; integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 werden von unterschiedlichen Anbietern zahlreiche Modifikationen angeboten. Der Umfang reicht dabei vom Austausch einzelner Baugruppen, der Einrüstung von Systemen zur digitalen Signalverarbeitung und zum Störschutz bis zum Austausch der Trägerfahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; wurde die Radarstation &amp;#039;&amp;#039;51U6/39N6E „Kasta-2E“&amp;#039;&amp;#039; (russisch: &amp;#039;&amp;#039;51У6/39Н6Э «КАСТА-2E»&amp;#039;&amp;#039;) entwickelt. Neben dem Trägerfahrzeug unterscheidet sich die &amp;#039;&amp;#039;Kasta&amp;#039;&amp;#039; von der &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; vor allem durch die Form der Antennenanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ausairpower.net/APA-Rus-Low-Band-Radars.html#mozTocId412284 РАДИОЛОКАЦИОННАЯ СТАНЦИЯ 51У6/39Н6Э «КАСТА-2Е1»] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Signalverarbeitung erfolgt weitgehend digital. Neben einer höheren taktischen Beweglichkeit soll sich die &amp;#039;&amp;#039;Kasta&amp;#039;&amp;#039; gegenüber der &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; durch bessere taktisch-technische Daten auszeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
=== Einsatzgrundsätze ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1S91 radar.jpg|mini|links|Mit der &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; konnten Zieldaten für die hier dargestellte &amp;#039;&amp;#039;2K12&amp;#039;&amp;#039; ermittelt werden.]]&lt;br /&gt;
Die Radarstation diente zur Aufklärung und Zielzuweisung tieffliegender Luftziele. Daher wurde sie grundsätzlich in den Führungsbatterien der Flugabwehrraketensysteme der Landstreitkräfte verwendet, dort ersetzte sie ihren Vorgänger &amp;#039;&amp;#039;P-15&amp;#039;&amp;#039; weitgehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ging man in der Sowjetunion von einem gemeinsamen Einsatz unterschiedlicher Radarstationen aus, da sich ein System, das alle Ansprüche an Reichweite, Genauigkeit, Auflösungsvermögen, Genauigkeit, Störfestigkeit und taktische Mobilität erfüllt, schon aus physikalischen Gründen nicht realisieren lässt. Der Einsatz von Radargeräten, die in unterschiedlichen Frequenzbereichen arbeiten, erhöhte auch die Störfestigkeit, da eine gleichzeitige Störung aller benutzten Frequenzbänder durch den Gegner unwahrscheinlich ist. Durch das unterschiedliche Ausbreitungs- und Reflexionsverhalten von elektromagnetischen Wellen unterschiedlicher Wellenlänge konnte im Gesamtsystem sowohl eine große Aufklärungsreichweite und ein großer Höhenbereich, andererseits aber auch eine ausreichende Genauigkeit und die Aufklärung von Luftzielen mit Stealth-Eigenschaften ermöglicht werden. Nicht zuletzt steigerte die im Gelände verteilte Aufstellung die Überlebensfähigkeit des Gesamtsystems bei Einsatz von Anti-Radarraketen. Die &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; war daher wie alle im damaligen Zeitraum in der Sowjetunion entwickelten Radarstationen ein auf spezielle Anforderungen optimiertes Radargerät, dass grundsätzlich immer im Verbund mit anderen Radarstationen und Führungssystemen eingesetzt wurde. Dieses Konzept bedingt allerdings eine starke Abhängigkeit des Gesamtsystems von einzelnen Komponenten. So macht zum Beispiel eine Zerstörung oder Störung der Höhenfinder oder anderer Schlüsselkomponenten auch voll einsatzfähige Radare des Systems nutzlos, da ohne Höhenangabe keine Bekämpfung mit FlaRaks möglich ist. Die benötigten Kommunikationsmittel zum Zusammenführen der Einzeldaten machen das System außerdem träger (beim Einsatz von Kabeln) oder anfälliger für elektronische Aufklärung und Störung (bei Funkverbindungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Beginn der 1970er Jahre erfolgte ein Einsatz in den mit den Fla-Raketensystemen &amp;#039;&amp;#039;[[2K12 Kub]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[2K11 Krug]]&amp;#039;&amp;#039; ausgestatteten Flugabwehrraketenregimentern. Aufgabe war dabei die Aufklärung des Luftraumes, die Identifizierung der zu bekämpfenden Luftziele sowie die Ermittlung der Zieldaten und ihre Übertragung an die Flugabwehr-Raketensysteme. Dort wurde sie in den Führungsbatterien zusammen mit dem Feuerleitkomplex &amp;#039;&amp;#039;9S44 „Krab“&amp;#039;&amp;#039; und den Radarstationen &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;P-40&amp;#039;&amp;#039; und dem Höhenfinder &amp;#039;&amp;#039;PRW-9&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;PRW-16&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Mit Einrüstung des Systems &amp;#039;&amp;#039;ASPD&amp;#039;&amp;#039; konnten die Zieldaten auch an die Führungsstelle &amp;#039;&amp;#039;9S486&amp;#039;&amp;#039; übertragen werden. Damit war ein Einsatz auch in den mit dem Fla-Raketensystem &amp;#039;&amp;#039;[[9K33 Osa]]&amp;#039;&amp;#039; ausgerüsteten Flugabwehrraketenregimentern erfolgen. Ein Einsatz der Radarstation mit den Nachfolgern der oben aufgeführten Fla-Raketensysteme ist grundsätzlich ebenfalls möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In nach dem Vorbild der Sowjetarmee aufgebauten Streitkräften wurde die &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; auch in den Führungsbatterien der Chefs Truppenluftabwehr der Panzer- und motorisierten Schützendivisionen eingesetzt. Zusammen mit anderen Radarstationen wurde sie zur Aufklärung und Darstellung des Luftlagebildes genutzt, eine Aufbereitung und Ermittlung von Zieldaten erfolgte hier im Regelfall nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzstaaten ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; wurde 1974 in der Sowjetarmee eingeführt, ist mittlerweile aber durch andere Systeme ersetzt worden. Das System wurde in zahlreiche Länder exportiert und befindet sich dort noch teilweise im Einsatz. Im Allgemeinen werden Robustheit, Verfügbarkeit und hohe Störfestigkeit sowie einfache Instandsetzung als Vorzüge des Systems hervorgehoben, so auch von französischen Militärs, die eine 1987 im Tschad erbeutete &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; einer eingehenden Erprobung unterzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz in der NVA ===&lt;br /&gt;
Die ersten &amp;#039;&amp;#039;RBS-19-1&amp;#039;&amp;#039; setzte die [[Truppenluftabwehr (NVA)|Truppenluftabwehr]] der NVA ab 1980 ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tla-zeittafel.de/nva/1978-1980.html |wayback=20120319002856 |text=Zeittafel zur Entwicklung der Truppenluftabwehr der Landstreitkräfte der NVA |archiv-bot=2019-05-05 20:12:56 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgerüstet wurden die Führungsbatterien der Chefs Truppenluftabwehr der [[Mechanisierte Infanterie|Mot.-Schützen-]] und Panzerdivisionen der Landstreitkräfte, dabei erhielt jede Führungsbatterie eine &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls ausgerüstet wurden die Führungsbatterien der Fla-Raketenregimenter 1, 4, 7, 8, 9 und 11, auch hier war eine &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; je Führungsbatterie vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1980er Jahre wurde von der NVA die Version &amp;#039;&amp;#039;RBS-19-4&amp;#039;&amp;#039; mit System &amp;#039;&amp;#039;ASPD-U&amp;#039;&amp;#039; beschafft. Damit konnte die Radarstation zusammen mit der Führungsstelle &amp;#039;&amp;#039;9S486&amp;#039;&amp;#039; in den mit dem Waffensystem &amp;#039;&amp;#039;9K33&amp;#039;&amp;#039; ausgerüsteten Fla-Raketenregimentern 8 (FRR-8) bzw. 11 (FRR-11) erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umrüstung auf das Sekundärradargerät &amp;#039;&amp;#039;Patrol&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;1L23-9&amp;#039;&amp;#039;) war ab 1989/90 vorgesehen, konnte jedoch aufgrund der geänderten politischen Situation nicht mehr durchgeführt werden. Die entsprechenden Bestandteile des Systems wurden als sogenannte sensitive Technik 1990 in die Sowjetunion zurückgeführt. Auch die Baugruppen der 1988/89 bereits mit &amp;#039;&amp;#039;Patrol&amp;#039;&amp;#039; gelieferten Radarstationen (Modifikation &amp;#039;&amp;#039;1RL134-Sch3-1&amp;#039;&amp;#039;) wurden ausgebaut und zurückgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rwd-mb2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Bundeswehr wurden die vorhandenen &amp;#039;&amp;#039;RBS-19&amp;#039;&amp;#039; nicht übernommen, sondern verschrottet oder an Museen abgegeben. Mindestens drei Radarstationen wurden jedoch zusammen mit dem Waffensystem &amp;#039;&amp;#039;9K33&amp;#039;&amp;#039; für einen symbolischen Preis an Griechenland verkauft. In Griechenland wurden die &amp;#039;&amp;#039;RBS-19&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr den Führungsbatterien des Regimentes zugeordnet, sondern kamen in den aus jeweils sechs &amp;#039;&amp;#039;9A33&amp;#039;&amp;#039; bestehenden Fla-Raketenabteilungen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taktisch-Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{{Radargerätedaten&lt;br /&gt;
|Name=П-19 &amp;#039;&amp;#039;Дунай&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Rundblickstation 19&amp;lt;br /&amp;gt;„Flat Face B“&lt;br /&gt;
|Frequenz=circa 750 MHz&lt;br /&gt;
|PRT=&lt;br /&gt;
|PRF=500–600&lt;br /&gt;
|PW= &lt;br /&gt;
|Empfangszeit=&lt;br /&gt;
|Totzeit=&lt;br /&gt;
|PI=270–300 kW&lt;br /&gt;
|PAVE=&lt;br /&gt;
|Rmax= 300 km&lt;br /&gt;
|Entfernungsauflösung=450–2000 m&lt;br /&gt;
|Theta=&lt;br /&gt;
|Trefferzahl=&lt;br /&gt;
|Antennenumlaufzeit=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|P-19}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rwd-mb3.de/pages/p19.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, Rundblickstation P-19]&lt;br /&gt;
* [http://www.flak11.de/RBS-19.htm Aufklärungsstation RBS-19]&lt;br /&gt;
* [https://www.nva-futt.de/besonderheiten/technik/tta/p-19.html takt.-techn. Angaben zur FuMS P-19]&lt;br /&gt;
* [https://www.ausairpower.net/APA-Rus-Low-Band-Radars.html#mozTocId412284 P-15 / P-15M / P-19 Flat Face E / Squat Eye E Surveillance Radar] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://pvo.guns.ru/rtv/p15.htm РЛС П-15 „ТРОПА“] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetisches Militärfahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik und Bewaffnung (NVA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Radaranlage]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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