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	<title>P-18 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:59:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=P-18&amp;diff=884407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alossola: Links an Lemmaverschiebung angepasst || ENs bearb. || Toter Link || Doppel aus Weblinks entf.</title>
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		<updated>2026-02-10T22:15:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links an Lemmaverschiebung angepasst || ENs bearb. || Toter Link || Doppel aus Weblinks entf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:P-18-radar-main-antenna.jpg|miniatur|P-18]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radarstation P-18 IMG 1458.JPG|miniatur|hochkant|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|П-18 &amp;#039;&amp;#039;Терек&amp;#039;&amp;#039;}}, deutsch P-18 &amp;#039;&amp;#039;Terek&amp;#039;&amp;#039;) ist ein in der [[Sowjetunion]] entwickeltes [[3D-Radar|2D]]-[[Radargerät]]. Das 1971 in die Bewaffnung der [[Sowjetarmee]] eingeführte System wird zur Aufklärung von Luftzielen und zur Zielzuweisung benutzt. Die Werksbezeichnung lautet 1РЛ131 (Transkription: 1RL131). Der [[NATO-Codename]] ist &amp;#039;&amp;#039;Spoon Rest D&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Funktechnische Truppen|Funktechnischen Truppen]] der [[Nationale Volksarmee|NVA]] bezeichneten die Funkmessstation mit &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; oder aus Geheimhaltungsgründen mit &amp;#039;&amp;#039;08&amp;#039;&amp;#039;. Bei der [[Truppenluftabwehr (NVA)|Truppenluftabwehr]] wurde das System auch als &amp;#039;&amp;#039;Rundblickstation 18&amp;#039;&amp;#039;, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;RBS-18&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:P-12 in Iraq, 2003.JPEG|mini|Unmittelbarer Vorgänger war die &amp;#039;&amp;#039;P-12&amp;#039;&amp;#039;, hier in der Version auf Anhänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; entstand als Weiterentwicklung der &amp;#039;&amp;#039;[[P-12]]&amp;#039;&amp;#039;. Ziel der Entwicklung war ein verlegefähiges Radargerät hoher Reichweite, das vorrangig zur Aufklärung des Luftraumes und zur Zielzuweisung für die Flugabwehrraketensysteme der Luftverteidigung vorgesehen war. Für diese Raketensysteme großer Reichweite wurde vor allem eine hohe Aufklärungsreichweite in einem großen Höhenbereich gefordert, während Forderungen nach Genauigkeit, Auflösungsvermögen und hoher taktischer Beweglichkeit in den Hintergrund traten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Vorgänger &amp;#039;&amp;#039;P-12&amp;#039;&amp;#039; sollten Reichweite und Störschutzeigenschaften erhöht werden. Die &amp;#039;&amp;#039;P-12&amp;#039;&amp;#039; geht letztlich auf die von [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] im Rahmen des [[Leih- und Pachtgesetz|Lend-Lease Act]] gelieferten &amp;#039;&amp;#039;British Light Warning Radar AA No 4 Mark II&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Mark III&amp;#039;&amp;#039; zurück. Die 30 gelieferten Geräte wurden in der Sowjetarmee als &amp;#039;&amp;#039;ORL-4&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;ОРЛ-4&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Auf dieser Grundlage entstanden die 1946 eingeführten Radarstationen &amp;#039;&amp;#039;Most-2&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;P-5&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls 1946 eingeführt wurde die Radarstation &amp;#039;&amp;#039;[[Pegmatit-3|P-3]]&amp;#039;&amp;#039;, die auf der sowjetischen Eigenentwicklung &amp;#039;&amp;#039;[[RUS-2]]&amp;#039;&amp;#039; beruhte. Aus der &amp;#039;&amp;#039;P-3&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;P-5&amp;#039;&amp;#039; entstand schließlich 1948 die &amp;#039;&amp;#039;P-8&amp;#039;&amp;#039; und um 1950 schließlich die &amp;#039;&amp;#039;P-10&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 1954 und 1956 entstand dann schließlich die &amp;#039;&amp;#039;P-12&amp;#039;&amp;#039;, die bis Anfang der 1970er Jahre kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Alle diese Radargeräte sind [[Radar#Impulsradar|Impulsradare]], die im [[Ultrakurzwelle|VHF]]-Bereich arbeiten. Der Frequenzbereich bedingte eine relativ große Antennenanlage, die als [[Antenne#Gruppenantennen|Gruppenantenne]] mit einzelnen [[Yagi-Uda-Antenne|Yagi]]-Antennen ausgeführt war. Dies machte den Aufbau kompliziert und langwierig, was zu einer geringen taktischen Beweglichkeit führte. Da die Abmessungen der Antennenanlage jedoch auch nicht beliebig groß gewählt werden konnte, waren die Genauigkeit der Winkelbestimmung und die [[Impulsvolumen|Auflösung]] des Seiten- bzw. Höhenwinkels relativ gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der &amp;#039;&amp;#039;P-12&amp;#039;&amp;#039; wurde bei der &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; die Anzahl der Yagi-Elemente von 12 auf 16 erhöht, was zu einem schmaleren Richtdiagramm führte. Besonderes Augenmerk wurde auf die Verbesserung der Störschutzmöglichkeiten gelegt. Die Erfahrungen des [[Vietnamkrieg|Vietnam-]], als auch des [[Sechstagekrieg]]es erforderten in diesem Bereich eine Verbesserung der taktisch-technischen Eigenschaften. Mit der ab 1963 eingeführten Antiradarrakete [[AGM-45 Shrike]] waren Radarstationen auf dem Gefechtsfeld einer stärkeren Gefährdung ausgesetzt. Gleichzeitig schränkten die sich schnell entwickelnden Möglichkeiten zur aktiven Störung von Radargeräten deren Einsatzmöglichkeiten immer mehr ein. Durch eine Verbesserung der Störschutzsysteme, aber auch durch die Nutzung von weit auseinander liegenden Wellenbereichen suchten die sowjetischen Konstrukteure die Überlebensfähigkeit auf dem Gefechtsfeld zu erhöhen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NNOV&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-02-10 |url=http://www.museum.nnov.ru/nitel/ |text=Из истории выпуска РЛС П-18, Seite des Herstellers}} (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau der Radarstation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:P-18 Radar mit 1L22 Parol auf einem Ural-4320 Lastwagen.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;1L22&amp;#039;&amp;#039; des Systems &amp;#039;&amp;#039;Parol&amp;#039;&amp;#039; im Vordergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das System besteht aus&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rwd-mb3.de/pages/p18.htm  &amp;#039;&amp;#039;Rundblickstation 18 (1RL131-1).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III&amp;#039;&amp;#039;, Technikkatalog.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* dem Gerätefahrzeug auf Lkw [[Ural-375D]] später auf [[Ural-4320]]&lt;br /&gt;
* dem Antennenfahrzeug &amp;#039;&amp;#039;AMU&amp;#039;&amp;#039; auf [[Ural-375D]] später auf [[Ural-4320]]&lt;br /&gt;
* zwei Aggregateanhängern &amp;#039;&amp;#039;PS-1&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;PS-2&amp;#039;&amp;#039; mit je einem Elektroaggregat (für die NVA mit &amp;#039;&amp;#039;GAD-16&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;PS-1&amp;#039;&amp;#039; mit einem Schaltschrank zur „unterbrechungslosen Lastübernahme“ [[ULÜ-M]])&lt;br /&gt;
* dem Kennungsgerät &amp;#039;&amp;#039;NRZ-12&amp;#039;&amp;#039; später &amp;#039;&amp;#039;[[Parol|1L22]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;1Л22&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Die Bestandteile des Systems ermöglichen einen weitgehend autonomen Einsatz sowie die Prüfung, Wartung und Instandsetzung unter feldmäßigen Bedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätzliches Zusammenwirken der Elemente des Waffensystems ===&lt;br /&gt;
Auf dem Antennenfahrzeug ist die Antennenanlage verlastet. Das Gerätefahrzeug nimmt im Koffer die wesentlichen elektronischen Baugruppen des Systems auf. Hier befinden sich ebenfalls die Arbeitsplätze der zur Bedienung des Systems eingesetzten Soldaten. Antennen- und Gerätefahrzeug sowie die Aggregateanhänger werden nach Aufbau der Station miteinander verkabelt. Auf den Aggregateanhängern befinden sich je ein Elektroaggregat, Ersatzteile, Werkzeug und Zubehör sowie die zur Verkabelung der Station notwendigen Kabelsätze. Zum Aufbau des Systems wird eine Zeit von 50 Minuten benötigt, dazu kommt noch einmal 3,0 Minuten zum Einschalten des Systems. Diese Zeit ist durch das notwendige Vorwärmen der elektronischen Baugruppen bedingt. Für das Herstellen der Marschlage, also dem Abbau der Station, wird eine Zeit von 45 min benötigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot;&amp;gt;[http://www.flak11.de/RBS-18.htm &amp;#039;&amp;#039;Aufklärungsstation RBS-18.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;flak11.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nva-futt.de/ Die Seiten der Funktechnischen Truppen der NVA, P-18]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die für die Auf- und Abrüstung angegebenen Zeiten können je nach Einsatzstaat abweichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeklärte Luftziele werden auf einem Rundsichtgerät dargestellt. Die Bedienung des Systems kann auch von außerhalb des Gerätefahrzeuges erfolgen. Dazu wird das Tochtersichtgerät benutzt, welches in einer Entfernung von bis zu 300&amp;amp;nbsp;m von der Funkmessstation entfaltet werden kann. Entgegen den Möglichkeiten der &amp;#039;&amp;#039;P-12&amp;#039;&amp;#039; kann mit der &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; die Höhe des aufgeklärten Luftzieles nicht mehr ermittelt werden. Zur Bestimmung der Höhe (des Flugzieles) muss diese Funkmessstation also mit sogenannten Höhenfindern, wie dem [[PRW-9]] oder dem [[PRW-16]], gekoppelt werden. Die aufgeklärten Luftziele werden mit Hilfe des integrierten Kennungsgerätes identifiziert. Auf den Sichtgeräten der &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; können auch Zieldaten anderer Radarstationen angezeigt werden, ebenso ist die Übertragung von mit Hilfe der &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; ermittelten Zieldaten an andere Radarstationen möglich. Dazu werden die Umdrehungen der Antennen und die Impulsfolgen der Sender über eine Koppelapparatur („Schkaf 5“) synchronisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Störfestigkeit und die Aufklärungsreichweite zu erhöhen, wird die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; im Regelfall zusammen mit anderen Radarstationen genutzt. Eingesetzt werden regelmäßig die im Dezimeterwellenbereich arbeitende [[P-15 (Flat Face)|&amp;#039;&amp;#039;P-15&amp;#039;&amp;#039;]] oder &amp;#039;&amp;#039;[[P-19]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die [[P-40 (Long Track)|&amp;#039;&amp;#039;P-40&amp;#039;&amp;#039;]]. Hinzu kommt: der von der &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; genutzte Frequenzbereich erleichtert dabei auch eine Aufklärung von Luftzielen mit Stealth-Eigenschaften und: Anti-Radarraketen sind für diesen Frequenzbereich bisher nicht verfügbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedienung (in der NVA) besteht aus insgesamt sieben Soldaten. Damit ist ein Betrieb im Schichtdienst möglich, da zur Bedienung der Station nur vier Soldaten gleichzeitig benötigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trägerfahrzeug, Kabine und Stromversorgung ===&lt;br /&gt;
Als Trägerfahrzeug kommt der geländegängige Lkw [[Ural-375D]] (später [[Ural-4320]]) zum Einsatz. Das System kann sowohl auf Straßen als auch im Gelände verlegt werden. Aufgrund des schweren Aufbaus mit hohem Schwerpunkt und der empfindlichen elektronischen Baugruppen darf jedoch eine Höchstgeschwindigkeit von 10&amp;amp;nbsp;km/h im Gelände nicht überschritten werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl für das Geräte- als auch das Antennenfahrzeug werden eine Länge von 8,4&amp;amp;nbsp;m bei einer Breite von 2,7&amp;amp;nbsp;m und eine Höhe (in Marschlage) von 3,4&amp;amp;nbsp;m angegeben. Das Gesamtgewicht liegt je Fahrzeug bei 13 t. Im Koffer des Gerätefahrzeuges befinden sich die elektronischen Baugruppen, die Fernmeldeeinrichtungen sowie die Arbeitsplätze der Bedienung. Die Heiz- und Lüftungsanlage &amp;#039;&amp;#039;OW-65&amp;#039;&amp;#039; ermöglicht die Wärmezufuhr und Belüftung des Koffers auch im Stand unabhängig vom Betrieb des Fahrmotors. Zum Schutz vor radioaktiv, chemisch und biologisch (bakteriologisch) verseuchter Außenluft ist in späteren Versionen der Koffer mit der Filterventilationsanlage &amp;#039;&amp;#039;FWUA-100&amp;#039;&amp;#039; ausgestattet. Dazu wird der Koffer unter Überdruck gesetzt und die angesaugte Luft gefiltert. Der Betrieb der Anlage ist während der Fahrt und im Stand möglich, zum Auf- und Abbau des Radarsystems muss der Koffer jedoch verlassen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine eigenständige Navigationsanlage ist nicht vorgesehen. Zur genauen Positionsbestimmung muss die Einsatz-Stellung mittels eines mitgelieferten Richtkreises unter Zuhilfenahme bekannter und vermessener Geländepunkte eingemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leistungsaufnahme des gesamten Systems liegt bei ungefähr 10 kW. Zur Stromversorgung dienen dabei die zwei auf den Aggregateanhängern installierten Elektroaggregate, die eine Dreiphasenwechselspannung mit einer Netzfrequenz von 50&amp;amp;nbsp;Hz und einer Spannung von 230 Volt (!) bereitstellen. Dabei kann jedes Aggregat bis zu 16 kW erzeugen. In der NVA-Version treibt ein [[Dieselmotor]] &amp;#039;&amp;#039;4NVD 12,5 SRL&amp;#039;&amp;#039; einen Generator &amp;#039;&amp;#039;DCBS-20-4/Z&amp;#039;&amp;#039; an. In den Anhängern der Station befanden sich weiterhin die für die Wartung und feldmäßige Instandsetzung benötigten Ersatzteile, Werkzeug und Zubehör. Die Kabelsätze wurden auf dem Dach der Anhänger verlastet. Bei den Anhängern &amp;#039;&amp;#039;K.700&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um Zweiachsanhänger mit [[Achsschenkellenkung]]. Die gewählte Art der Lenkung erwies sich insbesondere bei hohen Marschgeschwindigkeiten als (sehr) problematisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antennenanlage ===&lt;br /&gt;
Als Antenne kommt wie schon bei den Vorgängertypen eine [[Gruppenantenne]] zum Einsatz, die aus in zwei Reihen angeordneten [[Yagi-Uda-Antenne|Yagi-Antennen]] besteht. Gegenüber dem unmittelbaren Vorgänger [[P-12]] wurde die Anzahl der Yagi-Antennen von 12 auf 16 erhöht, was die Auflösung im Seitenwinkel verbesserte. Jede Yagiantenne besitzt einen Reflektor und vier Direktoren. Die Antennenanlage ist auf einem Gittermast montiert. Der Antennenmast kann durch den Einsatz von Zwischensegmenten auf bis zu 11&amp;amp;nbsp;m erhöht werden. Im Betrieb dreht sich der Mastkopf mit 0–10/min in der horizontalen Ebene, zur Anpassung des [[Richtdiagramm]]s kann die Antennenanlage um einen Winkel von −5° bis +15° in der vertikalen Ebene geschwenkt werden. Aufgrund der Richtcharakteristik der Antenne können Luftziele mit einer Flughöhe bis zu 30&amp;amp;nbsp;km aufgeklärt werden. Eine Höhendarstellung wie bei der P-12 ist allerdings nicht mehr vorgesehen, da heute wesentlich genauere Höhenmesser (z.&amp;amp;nbsp;B. [[PRW-16]]) zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
Der tote Trichter hatte einen Winkel von ca. 42°. In diesem Bereich um die vertikale Achse können Luftziele nicht oder zumindest nur sehr ungenau aufgeklärt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Antennenantrieb besteht aus einem über einen durch [[Magnetverstärker]] und einem sogenannten [[Umformer|elektromotorischen Verstärker]] (EMV) gesteuerten [[Servomotor]]. Über im Mastkopf angebrachte [[Drehmelder]] ist ein synchrones Drehen mit anderen Radargeräten möglich. Praktiziert wird diese synchrone Arbeit mit fremden Radargeräten des Weiteren über eine Koppelapparatur, die auch die Sender synchronisierte, so dass eine gemeinsame Darstellung der analogen Zielzeichen auf einem [[Radarschirm|PPI-Rundsichtgerät]] möglich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antennenanlage bestimmt die Genauigkeit der Bestimmung des Seitenwinkels und das [[Impulsvolumen|Auflösungsvermögen]]. Der Seitenwinkel konnte mit einer Genauigkeit von 1,5° bestimmt werden, die Auflösung lag bei 6-8°. Dies bedeutet praktisch, dass alle Luftziele, die sich in annähernd gleicher Entfernung in einem jeweils 8° breiten Sektor befanden, auf den Sichtgeräten als ein Luftziel dargestellt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radargerät ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Block75.jpg|miniatur|SBZ der &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039;. Zu erkennen sind die beiden Potenzialspeicherröhren, bei der unteren Röhre ist die Abdeckung abgenommen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:P 18-3.jpg|miniatur|Empfängerschrank mit dem [[Radarsichtgerät#A-Scope|A-scope]], dem Empfänger daneben. Das ursprüngliche System zur Selektion beweglicher Ziele wurde hier durch eine digital arbeitende Ausführung ersetzt (obere Reihe der Blöcke rechts)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau des Sende- und Empfangsteils blieb im Vergleich zum Vorgängermodell &amp;#039;&amp;#039;P-12&amp;#039;&amp;#039; größtenteils zunächst unverändert. Im Sender verwendet man einen [[Topfkreis]] mit einer [[Scheibentriode]] vom Typ [[GI-19B]] als aktives Bauelement. Die ungefähr 2&amp;amp;nbsp;m lange Röhre des Topfkreises nimmt fast die gesamte rechte Seite im Koffer des Gerätefahrzeuges ein. Der Sender ist durchstimmbar, jedoch können im aktiven Betrieb nur vier Festfrequenzen gerastet werden. Der Sender arbeitet im Frequenzbereich von 150 bis 170&amp;amp;nbsp;MHz und sendet 6 µs lange Impulse mit einer [[Impulsleistung]] von 160 bis 260 kW aus. Die automatische Frequenznachstimmung passt die Sendefrequenz der konstanten Empfangsfrequenz an. Zur Erhöhung des Schutzes gegen bestimmte Arten aktiver Funkmessstörungen kann die [[Impulsfolgefrequenz]] im Bereich von 200 bis 360&amp;amp;nbsp;Hz [[Wobbelgenerator|gewobbelt]] werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit Röhren aufgebaute Empfänger der &amp;#039;&amp;#039;P-12&amp;#039;&amp;#039; wurde wieder verwendet, jedoch wird hier eine transistorierte HF-Stufe vorgeschaltet. Durch die erhöhte Empfindlichkeit des Empfängers und durch die Vergrößerung des [[Antennengewinn]]s durch Erhöhung der Anzahl der Yagi-Elemente von 12 auf 16 konnte die Reichweite des Systems im Vergleich zum Vorgänger gesteigert werden. Sie liegt bei maximal 360&amp;amp;nbsp;km und wird durch die [[installierte Radarreichweite]] begrenzt. Wie bei allen Radargeräten hängt die tatsächliche Aufklärungsreichweite jedoch von der effektiven [[Radarquerschnitt|Radarrückstrahlfläche]], der Flughöhe des Luftzieles und vom umgebenden Gelände ab. Bei einer Nennleistung von 80 % und einer Radarrückstrahlfläche von 1&amp;amp;nbsp;m² kann ein Luftziel in 50&amp;amp;nbsp;m Höhe auf eine Entfernung von 20&amp;amp;nbsp;km aufgeklärt werden, bei einer Flughöhe von 30.000 m bis auf eine Entfernung von 250&amp;amp;nbsp;km.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt; Vorteilhaft auf die Reichweite wirkt sich die Tatsache aus, dass die Station im Meterwellenbereich arbeitet. Da in diesem Wellenbereich elektromagnetische Wellen durch die Erdoberfläche stärker [[Beugung (Physik)|gebeugt]] werden, ergibt sich im Vergleich zu Radargeräten mit ähnlicher Leistungscharakteristik, die im dm- und cm-Wellenbereich arbeiten, eine Steigerung der Reichweite um 5 bis 10 %. Ein weiterer Vorteil der Nutzung von Meterwellen ist die Möglichkeit zur besseren Ortung von [[Tarnkappentechnik|Stealth-Flugzeugen]]. Die zur Tarnung dieser Flugzeuge genutzten Techniken hängen in ihrer Wirksamkeit von der Wellenlänge der zur Ortung eingesetzten elektromagnetischen Strahlung ab. So können im Meterwellenbereich bekannte [[Tarnkappentechnik#Radarabsorbierende Materialien|radarabsorbierende Materialien]] nicht in der notwendigen Schichtdicke aufgetragen werden, eine wirksame [[Tarnkappentechnik#Form|Formgebung]] ist nur mit erheblichem Aufwand und Kompromissen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz vor passiven Störungen und Festzielen ist ein [[Moving Target Indication|System zur Selektion beweglicher Ziele (SBZ)]] vorhanden, das mit [[Potenzialspeicherröhre]]n arbeitet. Bemerkenswert ist die aufwändige [[Windkompensation (MTI)|Windkompensation]], die im frei einstellbaren Entfernungsbereich arbeitet und so den Störschutz verbessert. Auch dieses System wurde zunächst unverändert aus der P-12 übernommen. In späteren Modifikationen wurden im &amp;#039;&amp;#039;SBZ&amp;#039;&amp;#039; schnelle [[Feldeffekttransistor]]en eingesetzt, so dass die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; dadurch vollständig fernbedienbar wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller modifizierte das System zur Selektion beweglicher Ziele später nochmals. Spätere Versionen der &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; erhielten ein digitales &amp;#039;&amp;#039;SBZ&amp;#039;&amp;#039;; diese Modifikationen kamen jedoch in der NVA der DDR nicht mehr zum Einsatz. Das digitale SBZ wurde auch zur Nachrüstung angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt; Die bei der [[Ungarische Streitkräfte|ungarischen Volksarmee]] genutzten &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; erhielten darüber hinaus ein vollständig digitalisiertes Empfangsteil aus einheimischer Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luftlage wird auf dem [[Radarschirm#PPI-Scope oder P-Scope|Rundsichtgerät]] im Kofferaufbau oder dem Tochtersichtgerät dargestellt. Dabei wird das Lagebild, je nach Umdrehungsgeschwindigkeit der Antenne, also bis zu alle sechs Sekunden, erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptsichtgerät ist an der Stirnseite des Gerätekoffers installiert. Das Tochtersichtgerät hat seinen Platz auf der linken Seite neben dem NRZ-12-Gräteschrank. (In späteren Versionen sind beide Sichtgeräte auf der linken Seite eingebaut.)&lt;br /&gt;
Das Tochtersichtgerät kann bis zu 300 m abgesetzt betrieben werden, in späteren Versionen kann die Station vom Tochtersichtgerät aus komplett ferngesteuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf beiden Sichtgeräten wird das Ergebnis der Kennungsabfrage dargestellt. Ursprünglich wurde die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; mit dem System &amp;#039;&amp;#039;Kremnij-2&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt, die entsprechende Ausrüstung befand sich in einem Geräteschrank auf der linken Seite des Kofferaufbaus. Mit diesem System kann nur die Zugehörigkeit des Luftfahrzeuges zu den eigenen Kräften angezeigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rwd-mb3.de/pages/kremni.htm &amp;#039;&amp;#039;Kennungssystem Kremnij.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1979 stand das System &amp;#039;&amp;#039;Parol&amp;#039;&amp;#039; als [[Sekundärradar]]gerät zur Verfügung. (Es wurde jedoch nicht in alle vorhandenen P-18 eingerüstet.) Im Vergleich zum Vorgänger ist neben der eigentlichen Identifizierung ([[Freund-Feind-Erkennung|Freund oder Feind]]) und deren Darstellung auf den Sichtgeräten auch die Abfrage und Darstellung zusätzlicher Informationen wie Flugnummer, Höhe des Flugzeuges über Grund und der Treibstoffrest (in Prozent), falls das Luftfahrzeug mit dem entsprechenden System ([[Transponder]]) ausgerüstet ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rwd-mb2&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rwd-mb3.de/pages/parol.htm &amp;#039;&amp;#039;Kennungssystem Parol.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Genutzt wird die Ausführung &amp;#039;&amp;#039;NRZ-4P&amp;#039;&amp;#039; (1L22), die auf einem Lkw &amp;#039;&amp;#039;Ural-4320&amp;#039;&amp;#039; verlastet ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Modifikationen ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; wurde ab den späten 80er Jahren zur Version &amp;#039;&amp;#039;P-18M&amp;#039;&amp;#039; modernisiert. Gegenwärtig wird die &amp;#039;&amp;#039;P-18-2&amp;#039;&amp;#039; (1-RL-131-2) angeboten, die sich, wie bereits beschrieben, durch eine weitgehende Digitalisierung der Empfangsteils und der Darstellung auszeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NNOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:P-18 radar on Ural-4320 &amp;amp; Ural-375D trucks.jpg|miniatur|Feldstellung einer P-18 mit [[Sekundärradar]] „Parol“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzgrundsätze ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; war ursprünglich für den Einsatz bei den Truppen der [[Luftstreitkräfte]] und der Luftverteidigung vorgesehen. Hier wurde und wird sie allgemein zur Aufklärung des Luftraumes und Darstellung des Luftlagebildes genutzt. Ein weiterer Einsatzbereich ist die Ermittlung der Zieldaten und ihre Weitergabe an verschiedene, stationäre und verlegefähige [[Flugabwehrrakete|Fla-Raketensysteme]] der Luftverteidigung. In dieser Rolle löste sie weitgehend ihre Vorgänger &amp;#039;&amp;#039;P-8&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;P-12&amp;#039;&amp;#039; ab. Bei den fliegenden Verbänden der Luftstreitkräfte wurde sie zum Heranführen von [[Jagdflugzeug]]en an gegnerische Flugzeuge genutzt. Dabei kann die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; abgesetzt vom Tochtersichtgerät im entsprechenden Führungspunkt (z.&amp;amp;nbsp;B. der GDFL) betrieben werden. [Es ist auch eine Einspeisung der Sichtgerätedaten (Azimut, Entfernung, Echos, Kennung) ohne die Koppelapparatur „Schkaf 5“ auf das System [[WISP-75]] (bei den LSK/LV der NVA: WISP-75T) in der GDFL möglich. (In dieser Entfaltungsvariante besteht allerdings nur eingeschränkte Fernbedienungsfähigkeit.)]&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Einsatz bei den mobilen Verbänden der [[Truppenluftabwehr]] ist die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; aufgrund der hohen Auf- und Abrüstzeiten wenig geeignet. Dennoch wurde und wird sie auch hier eingesetzt. Insbesondere die Auswertung der Nahostkriege hatte die Anfälligkeit von Radarsystemen gegenüber aktiven und passiven Radarstörungen sowie [[Anti-Radarrakete]]n gezeigt. Der Einsatz von Radarstationen, die in unterschiedlichen Wellenbereichen arbeiten, ist hier vorteilhaft, da diese Radarstationen vom Gegner gleichzeitig nicht oder nur mit hohem Aufwand gestört werden können. Außerdem sind für den Meterwellenbereich keine Anti-Radarraketen verfügbar. Vorteilhaft war auch die Tatsache, dass mit der &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; Luftziele in Entfernungs- und Höhenbereichen aufgeklärt werden können, die von der &amp;#039;&amp;#039;P-15&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; nicht abgedeckt werden. In den Einheiten und Verbänden der Truppenluftabwehr wurde und wird die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; im Regelfall zusammen mit der &amp;#039;&amp;#039;P-15&amp;#039;&amp;#039; bzw. deren Nachfolger &amp;#039;&amp;#039;P-19&amp;#039;&amp;#039; betrieben. Ergänzt wird diese Konfiguration durch einen [[Höhenfinder]] &amp;#039;&amp;#039;PRW-9&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;PRW-16&amp;#039;&amp;#039;, der die Informationen über die Flughöhe liefert. Mit dem Einsatz hochmobiler Fla-Raketensysteme wie der [[9K33 Osa]], die ein Schießen aus dem kurzen Halt erlaubten, genügte die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; jedoch nicht mehr den gestiegenen Anforderungen an die Mobilität und wurde wieder aus den Einheiten der Truppenluftabwehr herausgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RWD&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzstaaten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:P-18 radar in Medina, Hungary.jpg|miniatur|Stellung einer P-18, hier bei den [[Ungarische Streitkräfte|ungarischen Streitkräften]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; wurde 1971 in der Sowjetarmee eingeführt. Das System wurde in zahlreiche Länder exportiert und befindet sich dort noch teilweise im Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NNOV&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der NATO-Luftangriffe im [[Kosovokrieg]] auf Ziele in Jugoslawien ([[Operation Allied Force]]) gelang es dem 3. Bataillon der serbischen Raketen-Brigade 250, ausgerüstet mit einem P-18-Radar&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.airspacemag.com/military-aviation/unconventional-weapon-23371597/?page=5&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[S-125 Newa|SA-3-Goa]]-Raketenstationen, am 27.&amp;amp;nbsp;März 1999 eine [[Lockheed F-117|F-117A]] mit der Kennung 82-0806 abzuschießen. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.cnn.com/WORLD/europe/9903/27/nato.attack.07/index.html U.S. plane shot down, pilot rescued.]&amp;#039;&amp;#039; CNN, 27. März 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.cnn.com/WORLD/europe/9903/28/nato.strike.02/index.html Stealth Nighthawk downed in Yugoslavia.]&amp;#039;&amp;#039; CNN, 28. März 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.cnn.com/WORLD/europe/9903/28/downed.plane.03/index.html NATO stealth missions continue after crash.]&amp;#039;&amp;#039; CNN, 28. März 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=52559434|Titel=Torte mit Schleudersitz|Jahr=2007|Nr=33|Seiten=|Datum=2007-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz in der NVA ===&lt;br /&gt;
In der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; ab den 70er Jahren sowohl bei den Truppen der [[Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee|Luftstreitkräfte/Luftverteidigung (LSK/LV)]] als auch der [[Truppenluftabwehr (NVA)|Truppenluftabwehr]] eingesetzt. Bei der TLA wurde die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Rundblickstation 18&amp;#039;&amp;#039; bzw. abgekürzt als &amp;#039;&amp;#039;RBS-18&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luftverteidigung nutzte die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; als Luftaufklärungs- und Zielzuweisungsradar für das Fla-Raketensystem [[S-75|S-75 &amp;#039;&amp;#039;Wolchow&amp;#039;&amp;#039;]]. Hier löste sie die &amp;#039;&amp;#039;P-12&amp;#039;&amp;#039; in dieser Rolle ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktechnischen [[Bataillon]]e und [[Kompanie (Militär)|Kompanien]] der LSK/LV setzten ebenfalls die &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; ein. Ihnen oblag die ununterbrochene Aufklärung des Luftraumes. Je nach Lage und Auftrag wurde den Funktechnischen Bataillonen eine unterschiedliche Anzahl von &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; zugewiesen, dabei verfügte jedoch jede Funktechnische Kompanie über mindestens eine, maximal über vier &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Fla-Raketensystems [[2K12 Kub]] und der Umwandlung der Flak-Abteilungen der [[Panzerdivision|Panzer-]] und [[Motorisierte Schützendivision|motorisierten Schützendivisionen]] der [[Landstreitkräfte der NVA|Landstreitkräfte der DDR]] begann ab 1976 der Einsatz der &amp;#039;&amp;#039;RBS-18&amp;#039;&amp;#039; bei der Truppenluftabwehr. So erhielten die Führungsbatterien der [[Flugabwehrrakete|Fla-Raketenregimenter]] der [[1. Mot.-Schützendivision (NVA)|1.]], [[4. Mot.-Schützendivision (NVA)|4.]], [[8. Mot.-Schützendivision (NVA)|8.]] und [[11. Mot.-Schützendivision (NVA)|11. motorisierte Schützendivision]] sowie der [[7. Panzerdivision (NVA)|7.]] und [[9. Panzerdivision (NVA)|9. Panzerdivision]] jeweils eine &amp;#039;&amp;#039;RBS-18&amp;#039;&amp;#039;. Mit der Einführung des Fla-Raketensystems 9K33 Osa wurde die &amp;#039;&amp;#039;RBS-18&amp;#039;&amp;#039; aus den Führungsbatterien der Fla-Raketenregimenter 8 und 11 herausgelöst und dort durch eine zweite &amp;#039;&amp;#039;RBS-19&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Die Funktechnische Bataillone der Militärbezirke 3 und 5 nutzen die &amp;#039;&amp;#039;RBS-19&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls. Je Bataillon erhielten zwei Funktechnische Kompanien jeweils eine &amp;#039;&amp;#039;RBS-19&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbleib ===&lt;br /&gt;
Insgesamt verfügte die NVA über ungefähr fünfzig Funkmessstationen &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039;. Nach bisherigen Erkenntnissen nutzte die NVA die Ausführung &amp;#039;&amp;#039;1RL131-1&amp;#039;&amp;#039;, über die Einführung modernisierter Varianten liegen keine Erkenntnisse vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher konnte der Verbleib von drei &amp;#039;&amp;#039;P-18&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	[[Schweizerisches Militärmuseum Full]] (wobei es sich wahrscheinlich um die P-18 aus dem Musée de l´Abri de Hatten (Frankreich) handeln dürfte),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	[[Wehrtechnische Dienststelle 81]] (WTD 81) in [[Greding]] (eingelagert),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	[[Militärhistorisches Museum der Bundeswehr]] am [[Flugplatz Berlin-Gatow]] (teilweise ausgestellt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Stationen werden zusammen mit dem System 1L22 „Parol“ (NATO: „Dog tail“) gelagert bzw. ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Verbleib der restlichen Anlagen nach der Auflösung der NVA 1990 existieren derzeit keine gesicherten Erkenntnisse. Bekannt ist jedoch, dass die sensitiven Anteile der Sekundärradargeräte des Systems „Parol“ an die Sowjetarmee übergeben und in die [[Sowjetunion|UdSSR]] zurückgeführt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FuTT&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taktisch-Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{{Radargerätedaten |Name=P-18 „Spoon Rest- D“&lt;br /&gt;
|Frequenz=150–170 MHz&lt;br /&gt;
|PRT=2,77 ms&lt;br /&gt;
|PRF=360 Hz&lt;br /&gt;
|PW=6 µs&lt;br /&gt;
|Empfangszeit=2,4 ms&lt;br /&gt;
|Totzeit=377 µs&lt;br /&gt;
|PI=160–260 kW&lt;br /&gt;
|PAVE=bis 540 W&lt;br /&gt;
|Rmax=bis 360 km&lt;br /&gt;
|Entfernungsauflösung=900 m&lt;br /&gt;
|Theta=6°&lt;br /&gt;
|Trefferzahl=&amp;amp;gt; 15&lt;br /&gt;
|Antennenumlaufzeit= ≥ 6 s (stetig regelbar)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rwd-mb3.de/pages/p18.htm Raketen- und Waffentechnischer Dienst im Kdo. MB III, Technikkatalog, Rundblickstation 18 (1RL131-1)]&lt;br /&gt;
* [http://www.flak11.de/RBS-18.htm#Quellen Aufklärungsstation RBS-18]&lt;br /&gt;
* [http://www.nva-futt.de/index.html?http://www.nva-futt.de/besonderheiten/technik/fm-fotogalerie Die Seiten der Funktechnischen Truppen der NVA, P-18]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Radaranlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Ausrüstung (Sowjetunion)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alossola</name></author>
	</entry>
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