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	<title>Ozimek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ozimek&amp;diff=207511&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Auchwaswisser: Grammatik+Interpunktion; -überflüssige Blanks</title>
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		<updated>2025-10-26T13:42:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik+Interpunktion; -überflüssige Blanks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle findet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox (Polen)]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Ozimek&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Malapane&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Ozimek COA.svg|109px|Wappen von Ozimek]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat             = Opolski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Opolski&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 41&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 13&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 8907&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. Dez. 2016&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 3.25&lt;br /&gt;
| Höhe               = 185&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 46-040&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = OPO&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Bahnstrecke Tarnowskie Góry–Opole|Zawadzkie–Opole]]&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga krajowa 46|DK 46]] [[Kłodzko]]–[[Szczekociny]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga wojewódzka 463|DW 463]] [[Bierdzan]]–[[Zawadzkie]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
| Flughafen2         = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ozimek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ɔˈʑimɛk}}] ([[Deutsche Sprache|deutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Malapane&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt mit rund 8900&amp;amp;nbsp;Einwohnern und einer Fläche von 3,25&amp;amp;nbsp;km² im [[Polen|polnischen]] [[Powiat Opolski]] der [[Woiwodschaft Opole]]. Die Stadt ist Sitz der [[Gmina Ozimek|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der polnische Name der Stadt geht auf eine hier vor 1753 befindliche Mühle zurück, deren Besitzer den Nachnamen &amp;#039;&amp;#039;Ozimek&amp;#039;&amp;#039; besaß.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Borek: &amp;#039;&amp;#039;Opolszczyzna w świetle nazw miejscowich&amp;#039;&amp;#039;. Opole 1972. Zitiert nach Jan Kwak, Aleksander Kwiatek: &amp;#039;&amp;#039;Dzieje gmin podopolskich w wypisach&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht in: Izabella Niewińska (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wypisy do dziejów gmin podopolskich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wypisy do dziejów ziemi opolskiej&amp;#039;&amp;#039;. Band). Instytut Śląski, Opole 1977, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der deutsche Name ist dem [[Malapane (Fluss)|Fluss entlehnt, der durch den Ort fließt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Ozimek liegt in der historischen Region [[Oberschlesien]] im Oppelner Land. Die Stadt liegt ca. 22&amp;amp;nbsp;km östlich von der Kreisstadt und Woiwodschaftshauptstadt [[Opole]] (&amp;#039;&amp;#039;Oppeln&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt in der [[Nizina Śląska]] (&amp;#039;&amp;#039;Schlesische Tiefebene&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Równina Opolska]] (&amp;#039;&amp;#039;Oppelner Ebene&amp;#039;&amp;#039;). Durch den Ort fließt die [[Mała Panew]] (dt. &amp;#039;&amp;#039;Malapane&amp;#039;&amp;#039;), ein rechter Zufluss der [[Oder]]. Etwa 5&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der Stadt befindet sich der [[Turawa-Stausee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Ozimek verlaufen zwei überörtliche Straßen, darunter die Landesstraße [[Droga krajowa 46]] und die Woiwodschaftsstraße [[Droga wojewódzka 463]]. Südlich des Stadtkerns verläuft die Bahnstrecke [[Bahnstrecke Tarnowskie Góry–Opole|Zawadzkie–Opole]] mit dem Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Ozimek&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Malapane, Knippel.jpg|mini|links|Malapane mit Kettenbrücke im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ozimek most 03.jpg|mini|Die [[Kettenbrücke (Ozimek)|Kettenbrücke]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ozimek - fotopolska.eu (269223).jpg|mini|Ortsbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:180 Ozimek, kościół ewangelicki.jpg|mini|Vorderansicht der evangelischen Kirche]]&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts befanden sich an der Stelle der heutigen Stadt dichte Wälder. Nachdem an der Malapane große [[Raseneisenstein]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;lager entdeckt wurden, erfolgte 1753 und 1754 auf Befehl König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrichs&amp;amp;nbsp;II.]] von [[Preußen]] der Bau von zwei [[Hochofen|Hochöfen]] am Fluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den [[Frischfeuer]]n in [[Krasiejów|Krascheow]] &amp;#039;&amp;#039;(Krasiejów)&amp;#039;&amp;#039;, [[Jedlice (Ozimek)|Jedlitze]] &amp;#039;&amp;#039;(Jedlice)&amp;#039;&amp;#039; und [[Dembiohammer]] &amp;#039;&amp;#039;(Dębska Kuźnia)&amp;#039;&amp;#039; entstand aus diesen Hochöfen die erste staatliche [[Eisenwerk|Eisenhütte]] in [[Oberschlesien]], das [[Eisenhüttenwerk Malapane]]. Ab 1780 wurde der Ort Sitz eines königlichen Hüttenamtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hüttenleute wurden aus den westlichen Provinzen Preußens angeworben, für sie wurde die Kolonie &amp;#039;&amp;#039;Hüttendorf&amp;#039;&amp;#039; (heute ulica Wyzwolenia) errichtet. Den Bau der Kolonie, der 1762 begann, leitete der Oberforstmeister [[Johann Georg Rhedanz]] (1695–1765), unter dessen Regie auch schon der Bau des Hüttenwerkes erfolgt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion von [[Gusseisen|gusseisernen]] [[Geschütz]]en in Preußen begann 1783 in Malapane. 1789 wurden erstmals auf dem europäischen Kontinent Versuche gemacht, in einem Hochofen des Werkes für den Schmelzprozess [[Koks]] anstelle der bis dahin üblichen [[Holzkohle]] einzusetzen. Dies führte zum Bau eines funktionsfähigen, mit Koks betriebenen Hochofens im Königlichen Hüttenwerk Gleiwitz, das 1796 seinen Betrieb aufnahm. Die erste [[Dampfmaschine]] Deutschlands errichtete der aus [[Ellrich]] stammende [[August Friedrich Holzhausen]] im Jahre 1794.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teile für die [[Gusseisenbrücke in Laasan|erste gusseiserne Brücke]] Deutschlands, sie führte in [[Łażany|Laasan]] &amp;#039;&amp;#039;(Łażany)&amp;#039;&amp;#039; über das [[Strzegomka|Striegauer Wasser]], wurden 1796 hier gegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1801 entstand in Malapane ein Denkmal für den 1765 verstorbenen Oberforstmeister Rhedanz nach Plänen von [[Karl Friedrich Schinkel]]. Nach ihm wurde auch die [[Rhedanz-Insel]] in der Malapane benannt. Auch die 1819 errichtete evangelische Kirche stammt von Schinkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Kanone]]n&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gießerei war Malapane auch für seinen [[Kunstguss]] bekannt. Beispiele dafür sind der 23&amp;amp;nbsp;m hohe und 12,5&amp;amp;nbsp;Tonnen schwere [[Obelisk]] von [[Ołdrzychowice Kłodzkie|Ullersdorf]] &amp;#039;&amp;#039;(Ołdrzychowice Kłodzkie)&amp;#039;&amp;#039; an der [[Biała Lądecka|Landecker Biele]] &amp;#039;&amp;#039;(Biała Lądecka)&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1802 oder auch die [[Kettenbrücke (Ozimek)|Kettenbrücke in Malapane]] von 1827, die die erste [[Kettenbrücke (Bauform)|Kettenbrücke]] Europas war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1829 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Kolonie Wälder&amp;#039;&amp;#039; nach Malapane eingemeindet. Mit dem Entstehen des [[Oberschlesisches Industriegebiet|Oberschlesischen Industriegebiets]] wurde Malapane zu einem der größten [[Stahlerzeugung|Stahlproduzenten]] Schlesiens. Der Eisenguss wurde eingestellt, als die Raseneisenerzlagerstätten in der Umgebung abgebaut waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] am 20. März 1921 stimmten in Malapane 164 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 31 für Polen. In Hüttendorf stimmten 317 Personen für Deutschland und 51 für Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv | url=http://home.arcor.de/oberschlesien-bw/abstimmung/oppeln.htm | wayback=20170124141943 | text=Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Malapane und Hüttendorf verblieben beim [[Weimarer Republik|Deutschen Reich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 1929 wurde der [[Gutsbezirk]] &amp;#039;&amp;#039;Malapane Hüttenwerk&amp;#039;&amp;#039; aufgelöst und sein Gebiet mit der Landgemeinde Hüttendorf zur neuen Landgemeinde Malapane zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sbc.org.pl/dlibra/publication/258125 Amtsblatt der Regierung zu Oppeln, Stück 1/1929, S. 5]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 gehörte das Hütten- und Edelstahlwerk Malapane zu den &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinigte Oberschlesische Hüttenwerke|Vereinigten Oberschlesischen Hüttenwerken AG]]&amp;#039;&amp;#039; und beschäftigte etwa 3000 Arbeitskräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt der Ort den Namen &amp;#039;&amp;#039;Ozimek&amp;#039;&amp;#039;. Namenspatron war ein Müller, dessen Mühle, laut der damaligen kommunistischen Führung, vor der Errichtung des Hüttenwerks an der Malapane stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk, das 1945 durch die [[Rote Armee]] vollständig [[Demontage (Reparation)|demontiert]] wurde, wurde als &amp;#039;&amp;#039;Hüttenkombinat Małapanew&amp;#039;&amp;#039; wieder aufgebaut und beschäftigte um 1975 etwa 7000 Menschen. Nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft in Polen und der Öffnung zu den internationalen Märkten musste die Hütte in Ozimek im Jahre 1989 die Produktion einstellen, da sie der Konkurrenz auf dem Stahlmarkt nicht gewachsen war. Damit ging eine fast 250-jährige Tradition der Eisen- und Stahlproduktion in Malapane zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ozimek war seit 1954 eine städtische Siedlung und erhielt im Jahre 1962 das [[Stadtrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
1885:  185 Einwohner&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1905:  180&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1925: 1.131 (einschließlich Hüttendorf)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1939: 3.998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1957: 3.500&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1961: 3.698&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1971: 5.000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
31. Dez. 1995: 10.999&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
31. Dez. 2000: 10.479&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
31. Dez. 2005: 9.994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Am 11. Juli 1992 fand in der Aula der Realschule Heinsberg die offizielle Beurkundung der Städtepartnerschaft zwischen [[Heinsberg]] ([[Nordrhein-Westfalen]]) und Ozimek statt. Vereinbart wurden „Kontakte und Austauschprogramme“, insbesondere für die Jugend. Inzwischen hat sich eine offene und herzliche Freundschaft zwischen den beiden Städten entwickelt. Zu den Höhepunkten zählen sicherlich die alle zwei Jahre stattfindenden Partnerschaftstage, die abwechselnd in Ozimek oder Heinsberg veranstaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 wurde eine Partnerschaftsurkunde zwischen Ozimek und der [[Tschechien|tschechischen]] Stadt [[Rýmařov]] &amp;#039;&amp;#039;(Römerstadt)&amp;#039;&amp;#039; unterschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren besteht eine Freundschaft mit dem hessischen [[Schotten (Stadt)|Schotten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zabytkowy most wiszący wOzimku woj opolskie.JPG|mini|Luftbild der Kettenbrücke über die Malapane]]&lt;br /&gt;
Die Sehenswürdigkeiten der Stadt Ozimek sind eng mit der Industrialisierung und der örtlichen Hütte verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kettenbrücke ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Kettenbrücke (Ozimek)|Kettenbrücke]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf dem Hüttengelände überspannt die Malapane und wurde 1827 im gleichnamigen Hüttenwerk gegossen. Die Konstruktion geht auf Maschineninspektor Schottelius zurück. Heute dient sie nur noch Fußgängern als Übergang und gilt als älteste Eisenkettenbrücke in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ChurchInOzimekSilesiaPL.JPG|miniatur|Rückansicht der Schinkelkirche]]&lt;br /&gt;
Erst 50 Jahre nach ihrer Gründung 1768 erhielt die evangelische Pfarrei in Malapane eine eigene Kirche. Nach einem Entwurf [[Karl Friedrich Schinkel]]s wurde von 1819 bis 1821 die &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelische Kirche (Ozimek)|evangelische St.-Johannes-Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Schinkel schuf einen schlichten Saalbau im [[Rundbogenstil]], der von vier Türmchen flankiert wurde und an der Ostwand eine [[Apsis]] erhielt. Kennzeichnendes Zier- und Gliederungselement der Kirche sind die Ziegelrahmungen der Fensterbögen, die mit dem ansonsten verputzten Äußeren kontrastieren. Ursprünglich verfügte die Kirche nur über einen freistehenden hölzernen Glockenturm mit zwei Glocken. Erst 1859 wurde mit dem Aufbau eines Frontturms über der Eingangshalle begonnen, den Maurermeister Munscheid ausführte. 1860 konnte der Kirchturm mit seinem schlanken [[Helm (Architektur)|Helm]] eingeweiht werden. Trotz der Flucht und Vertreibung der meisten Gemeindemitglieder infolge des Zweiten Weltkriegs dient das Gebäude bis heute der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|evangelisch-augsburgischen Gemeinde]] als Gotteshaus. Der Großteil der wertvollen [[Neugotik|neugotischen]] Innenausstattung der Kirche, die in der örtlichen Hütte gegossen wurde, fiel 1988 einem Brand zu Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St. Johannes Baptist ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;alte Pfarrkirche St. Johannes Baptist&amp;#039;&amp;#039; wurde von 1934 bis 1935 nach Plänen von [[Anton Mokroß]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.parafia-ozimek.pl/index.php/parafia/kosciol-przy-hucie www.parafia-ozimek.pl: &amp;#039;&amp;#039;Kościół przy Hucie („Stary Kościół”).&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 19. Juni 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Ortsgrenze zu Schodnia, in unmittelbarer Nähe zur Eisenhütte errichtet. Mit zunehmender Expansion des Eisenwerkes ging die Kirche 1978 in den Besitz der Huta Małapanew über. Die Kirchengemeinde erhielt im Gegenzug ein Grundstück in der Nähe der evangelischen Kirche, auf dem 1978–1983 die heutige Pfarrkirche errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv|url=http://www.ozimek.pl/przewodnik/koscioly/parafia,rzymsko-katolicka,sw,,jana,chrzciciela,w,ozimku.html |wayback=20140221165919 |text=www.ozimek.pl: &amp;#039;&amp;#039;Parafia Rzymsko-Katolicka św. Jana Chrzciciela w Ozimku&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2019-05-05 20:00:52 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 19. Juni 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien|Deutscher Freundschaftskreis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://vdg.pl/de/organizations/349 |wayback=20121109073144 |text=Verzeichnis der DFKs auf der Seite der VdG |archiv-bot=2019-04-21 12:31:13 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;KS Małapanew Ozimek&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr &amp;#039;&amp;#039;OSP Ozimek&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] Ozimek umfasst ein Gebiet von 126,5&amp;amp;nbsp;km², auf dem fast 20.000 Menschen leben.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Ozimek}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm August Stilarsky]] (um 1780–1838), Eisengießer&lt;br /&gt;
* [[Karl Richter (Industrieller)|Karl Richter]] (1829–1893), Montanindustrieller&lt;br /&gt;
* [[Paul Wachler]] (1834–1912), Bergbeamter&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Sladek]] (1875–1925), deutscher Theaterschauspieler, Theaterregisseur und Theaterintendant&lt;br /&gt;
* [[Franz Gruß]] (1931–2006), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kiehl]] (* 1937), Volksliedsammler, Liederforscher und Heimatkundler&lt;br /&gt;
* [[Gerd-Peter Eigner]] (1942–2017), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Adam Kępiński]] (* 1975), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Peter Schyrba]] (* 1980), deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Sobota]] (* 1987), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Paweł Olkowski]] (* 1990), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Paweł Genda]] (* 1994), Handballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Wedding]] (1759–1830), deutscher Bauingenieur, Hüttenbauinspektor in Malapane&lt;br /&gt;
* [[Ernst Friedrich Dürre]] (1834–1905), deutscher Hüttenkundler, Registraturbeamter bei den Hüttenwerken Malapane&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schrifttum ==&lt;br /&gt;
* Juros, J.T. (2022): [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/HGRXEO4PSHQ6F7ZYRESGMER6RQCD6Q3H &amp;#039;&amp;#039;Im Tal der Malapane - Die Geschichte der friderizianischen Hüttensiedlung Malapane (Ozimek) von 1754 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;]. Verein Malapane-Tal, Ozimek. Deutsche Ausgabe der zweiten Auflage. ISBN 978-83-929717-9-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ozimek}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ozimek.pl/ Webpräsenz der Stadt Ozimek]&lt;br /&gt;
* [http://www.sdmp.eu Verein Malapane-Tal, Ozimek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Ozimek}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Ozimek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1962]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Auchwaswisser</name></author>
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