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	<title>Oyonnax - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:40:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Loper12321: /* Persönlichkeiten */ +Camille Place</title>
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		<updated>2025-12-14T13:51:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; +Camille Place&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Oyonnax&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Oyonnax (Ain).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Auvergne-Rhône-Alpes]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Ain|Ain]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Nantua|Nantua]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Oyonnax|Oyonnax]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Haut-Bugey Agglomération]]&lt;br /&gt;
|insee=01283&lt;br /&gt;
|cp=01100&lt;br /&gt;
|longitude=05/39/18/O&lt;br /&gt;
|latitude=46/15/20/N&lt;br /&gt;
|alt mini=440&lt;br /&gt;
|alt maxi=1082&lt;br /&gt;
|siteweb=&lt;br /&gt;
|image=Hotel De Ville Oyonnax.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Rathaus ([[Hôtel de ville]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oyonnax&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈojɔnˌna}}] ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Stadt]] im [[Département Ain]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Auvergne-Rhône-Alpes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größte innerhalb des französischen [[Jura (Gebirge)|Juras]] gelegene Stadt hat sich Oyonnax seit der [[Industrialisierung Frankreichs]] von der Kammmacherstadt zu einem Zentrum der Kunststoffindustrie entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Oyonnax liegt auf {{Höhe|540|FR|link=true}}, etwa 85 Kilometer nordöstlich der Stadt [[Lyon]] und 40 Kilometer Luftlinie westlich von [[Genf]]. Die Industriestadt erstreckt sich im Haut-[[Bugey]], östlich des [[Ain]]-Tals im Jura, in einem breiten [[Talbecken]] an der [[Ange (Fluss)|Ange]], am Westfuß der Waldhöhen des [[Jura (Gebirge)|Hochjuras]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Oyonnax Montagnes.jpg|mini|links|hochkant 2.0|Oyonnax, im Hintergrund die [[Jura (Gebirge)|Jurahöhen]]]]&lt;br /&gt;
Die Fläche des {{FLdez|FR|01283|2}} km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des südlichen französischen Juras. Der zentrale Teil wird vom Talbecken der Ange eingenommen, das hier eine Breite von ungefähr zwei Kilometern aufweist und eine [[Synklinale]] im [[Faltenjura]] bildet. Bei Oyonnax tritt die Ange von Osten her in das Talbecken ein und entwässert es nach Süden zum [[Oignin]]. Im Stadtbereich von Oyonnax befindet sich eine Talwasserscheide; der nördliche Abschnitt wird durch den &amp;#039;&amp;#039;Merdanson&amp;#039;&amp;#039; zur [[Bienne (Fluss)|Bienne]] entwässert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östliche Stadtteil liegt im stark [[Kupiertes Gelände|reliefierten]] Bereich der Hochjuraketten, die geologisch aus einer Reihe von [[Antiklinale]]n und Synklinalen bestehen, die durch verschiedene [[Bruchlinie]]n gestört sind. Hauptmerkmal östlich der Stadt sind zwei tief eingeschnittene Erosionstäler, nämlich das Quelltal der Ange und dasjenige ihres kurzen Seitenbaches &amp;#039;&amp;#039;Sarsouille&amp;#039;&amp;#039;. Dazwischen befindet sich die Waldhöhe des &amp;#039;&amp;#039;Rieremont&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|925|FR}}), südlich der Ange der &amp;#039;&amp;#039;Haut Crêt&amp;#039;&amp;#039; (bis {{Höhe|960|FR}}) und ganz im Norden der &amp;#039;&amp;#039;Bois de Belmont&amp;#039;&amp;#039; (bis {{Höhe|1020|FR}}). Weiter nach Osten reicht der Gemeindeboden über den Kamm der &amp;#039;&amp;#039;Forêt d’Oyonnax&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1065|FR}}) bis auf den &amp;#039;&amp;#039;Crêt Marquet&amp;#039;&amp;#039;, auf dem mit {{Höhe|1082|FR}} die höchste Erhebung von Oyonnax erreicht wird. Das Gebiet ist größtenteils bewaldet. Zwischen den Geländekämmen verlaufen teils oberirdisch abflusslose Senken und Moorflächen. Im äußersten Südosten hat Oyonnax Anteil am Moorsee [[Lac Genin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich an das Talbecken von Oyonnax schließt der breite [[Höhenrücken]] von Veyziat (bis {{Höhe|660|FR}}) an. Dieser wird von der Mulde von Bouvent abgelöst, die sich nach Norden zum Talbecken des [[Ain]] hin öffnet. Ganz im Westen liegt der bewaldete Kamm der Massiat-Antiklinale (im &amp;#039;&amp;#039;Bois de Diesse&amp;#039;&amp;#039; {{Höhe|750|FR}}), die steil zum Flusstal des Ain abfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Oyonnax gehören neben der eigentlichen Stadt und verschiedenen Außenquartieren auch mehrere Dörfer und Weiler:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geilles&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|590|FR}}) in einem Talkessel an der Ange zwischen Haut Crêt und Rieremont&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Veyziat&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|610|FR}}) auf dem Höhenrücken westlich des Talbeckens von Oyonnax&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mons&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|620|FR}}) auf einem Hochplateau der Massiat-Antiklinale&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bouvent&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|545|FR}}) auf einer Verebnungsfläche am Nordabhang des Höhenrückens von Veyziat&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Massiat&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|500|FR}}) am Rand der Moorfläche unterhalb von Bouvent&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chatonnax&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|550|FR}}) am Ostabhang des Höhenrückens des Bois de Diesse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt südwestlich des [[Regionaler Naturpark Haut-Jura|Regionalen Naturparks Haut-Jura]], mit dem sie als offizieller Zugangsort assoziiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Oyonnax sind [[Dortan]] und [[Arbent]] im Norden, [[Échallon]] im Osten, [[Charix]], [[Apremont (Ain)|Apremont]], [[Bellignat]] und [[Géovreisset]] im Süden sowie [[Samognat]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Lange Zeit ging man davon aus, dass Oyonnax eine griechische Gründung aus der Zeit um 500 vor Christus sei, welche den Namen &amp;#039;&amp;#039;Oyo Naxos&amp;#039;&amp;#039; (Insel der Schafe) trug. Diese „Insel“ hätte vermutlich die Halbinsel am Zusammenfluss von Lange und Sarsouille bezeichnet. Abgesehen von der Namensähnlichkeit deutete aber nichts weiter auf die Anwesenheit der Griechen hin, und auch aus der [[Kelten|keltischen]] Zeit existieren auf dem Gebiet von Oyonnax keine Zeugnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Geschichtsforschungen lassen darauf schließen, dass Oyonnax eine relativ junge Gründung ist. Im 11. Jahrhundert gehörte die Region den mächtigen Herren von Thoire-Villars. Diesen unterstand das Kloster Saint-Oyen im benachbarten Arbent, das von den Mönchen von [[Saint-Claude (Jura)|Saint-Claude]] gegründet worden war. Die Besitzungen dieses Klosters im Talbecken des heutigen Oyonnax wurden &amp;#039;&amp;#039;oyenna&amp;#039;&amp;#039; (zu Saint-Oyen gehörig) genannt. Mit der Zeit wandelte sich die Schreibweise über &amp;#039;&amp;#039;Oyennax&amp;#039;&amp;#039; zu Oyonnax.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter unterstand Oyonnax zunächst den Herren von Thoire-Villars, bevor es 1402 unter die Oberhoheit der [[Haus Savoyen|Grafen von Savoyen]] geriet. Mit dem [[Vertrag von Lyon]] gelangte Oyonnax im Jahre 1601 an Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das raue Klima und die kargen Böden der Region veranlassten die Bewohner von Oyonnax schon im Mittelalter, neben der Landwirtschaft auch andere Tätigkeiten auszuüben, um Einkünfte zu erzielen. So entwickelte sich schon während des Mittelalters das Handwerk und insbesondere das Kunsthandwerk. Von Bedeutung war zunächst die Holzverarbeitung. Im 17. Jahrhundert erschienen erstmals die Kammmacher, wobei anfangs Holzkämme, später solche aus Horn angefertigt wurden. Die Kammherstellung prägte das Wirtschaftsleben von Oyonnax im 19. Jahrhundert, daneben gab es auch mechanische Werkstätten und Seidenverarbeitung. Am Anfang wurde die Arbeit hauptsächlich als Heimarbeit oder in kleinen Werkstätten verrichtet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Produktion in Fabriken verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entdeckung des [[Zelluloid]]s führte ab etwa 1880 zu einer großen Umstellung in der Industrie von Oyonnax. An die Stelle der früher wichtigen Industriezweige trat nun die Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffteilen für verschiedenste Verwendungszwecke, beispielsweise Sackverschlüsse, Schmuckstücke, Zigarettenetuis, Knöpfe und Brillen. Im Lauf der Zeit wurde die Produktion immer stärker mechanisiert und automatisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bildete Oyonnax ein Zentrum der Maquisarden, den Widerstandskämpfern der [[Résistance]], im französischen Jura. Am 11. November 1943 fand in der Stadt trotz der in der Nähe stationierten deutschen Besatzungstruppen ein Defilee der Maquisarden statt, um deren Präsenz in der Region zu markieren. Am 8. Juni 1944&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=André Robert |Titel=Jura 1940–1944&amp;amp;nbsp;: Territoires de Résistance |TitelErg=Préface de François Marcot |Verlag=Éditions du Belvédère |Ort=Pontarlier |Datum=2016 |ISBN=978-2-88419-302-3 |Seiten=211}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Oyonnax von den [[Forces françaises de l’intérieur]] befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich Oyonnax zu einem führenden Zentrum der Kunststoffindustrie entwickelt und sich stets der neuesten Technologie angepasst, weswegen die Talschaft heute den Namen &amp;#039;&amp;#039;La Plastics Vallée&amp;#039;&amp;#039; (das „Kunststoff-Tal“) trägt. Dies führte zu einem starken Wachstum der Stadt. Seit den 1950er Jahren wurden die ehemals sumpfigen Abschnitte der Talschaft entwässert, wodurch sich Oyonnax auch Richtung Westen über den ganzen Talboden ausdehnen konnte. Zu einer Gebietsveränderung kam es am 1. Januar 1973, als die beiden zuvor selbständigen Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Bouvent&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Veyziat&amp;#039;&amp;#039; nach Oyonnax eingemeindet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 15.322 || 20.265 || 23.026 || 22.739 || 23.869 || 24.162 || 22.459 || 22.277&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=9 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ|FR|01283}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|01283}}){{EWR|FR|01283}} gehört Oyonnax zu den größten Gemeinden im Département Ain. Das Wachstum der Einwohnerzahl von Oyonnax vollzog sich in zwei starken Schüben. Die erste markante Zunahme fand in der Zeit von 1880 bis 1920 statt und fiel in die Zeit der Umstellung der Industrie von der Kammmacherei zur Kunststoffherstellung. Im Jahr 1920 überschritt die Einwohnerzahl erstmals die Grenze von 10.000. Einen zweiten massiven Bevölkerungsanstieg verzeichnete Oyonnax zwischen 1954 und 1968, in der sich die Einwohnerzahl erneut verdoppelte. Ab Mitte der 1970er Jahre wurden während längerer Zeit nur noch geringe Schwankungen registriert.&amp;lt;ref name=cassini /&amp;gt; Die Ortsbewohner von Oyonnax heißen auf Französisch &amp;#039;&amp;#039;Oyonnaxien(ne)s&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oyonnax ist das Zentrum einer Agglomeration, die rund 36.000 Einwohner zählt. Das Siedlungsgebiet von Oyonnax, dessen Kern ursprünglich im Bereich der Bäche Lange und Sarsouille lag, hat sich mittlerweile über das ganze Talbecken ausgedehnt und zieht sich auch an den umliegenden Hängen hinauf. Heute ist das Siedlungsgebiet fast lückenlos mit demjenigen von Bellignat im Süden und von Marchon respektive Arbent im Norden zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche Saint-Léger wurde 1840 erbaut. Die moderne Architektur spiegelt die Kirche Notre-Dame de la Plaine wider. Zu den ältesten erhaltenen Gebäuden von Oyonnax zählt das Maison Brunet mit einem quadratischen Turm, das im 19. Jahrhundert als Mairie diente. Ansonsten ist von der alten Bausubstanz nur noch wenig zu sehen. Im [[Stadtkern]] sind Häuser der [[Jugendstil]]zeit erhalten. Zahlreiche Gebäude, insbesondere die Repräsentationsbauten der ansässigen Firmen und die öffentlichen Gebäude (Stadthaus, Kulturzentrum) zeigen den Stil der [[Postmoderne]] mit [[Glasarchitektur]]. Ferner besitzt Oyonnax verschiedene Stadtparks. Im Musée du Peigne et de la Plasturgie wird die industrielle Entwicklung der Stadt Oyonnax von der Kammmacherei bis zur modernen Kunststoffindustrie gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche Saint-Clair in Veyziat zeigt [[Gotik|gotische]] Stilelemente, wurde jedoch im 17. und 19. Jahrhundert stark verändert. Ebenfalls gotisch ist die Kapelle von Bouvent. Zu den Natursehenswürdigkeiten zählt der Lac Genin, der mit seiner Umgebung einen beliebten Erholungsraum bildet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Église Saint-Léger d&amp;#039;Oyonnax - 2.JPG|Kirche Saint-Léger&lt;br /&gt;
004 (2) Veyziat (01100).jpg|Kirche Saint-Clair&lt;br /&gt;
Église Notre Dame Plaine Oyonnax 3.jpg|Kirche Notre-Dame-de-la-Plaine&lt;br /&gt;
Geilles (Oyonnax) dans l&amp;#039;Ain en France - 18.JPG|Evangelische Kirche&lt;br /&gt;
Chapelle Ste Madeleine Bouvent Oyonnax 1.jpg|Kapelle Sainte-Madeleine&lt;br /&gt;
Agence Caisse Épargne Place 11 Novembre 1943 - Oyonnax (FR01) - 2021-07-03 - 2.jpg|Sparkasse&lt;br /&gt;
Lycée Paul Painlevé, Oyonnax.jpg|Hochschule „Paul Painlevé“&lt;br /&gt;
Maison Peuple Oyonnax 1.jpg|Volkshaus (&amp;#039;&amp;#039;Maison du peuple&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Bureau Poste - Oyonnax (FR01) - 2021-07-03 - 1.jpg|Postamt&lt;br /&gt;
Le François - Oyonnax.jpg|Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Oyonnax ist heute eine florierende Industriestadt im Jura und zählt (zusammen mit den Vororten Bellignat und Arbent) rund 660 Unternehmen, die sich auf 14 verschiedene Industrieparks aufteilen. Bei weitem die wichtigste Industriebranche der Stadt ist die Kunststoffindustrie. Dabei reicht die Produktionspalette von Haushaltsartikeln, Campingzubehör, Papeteriewaren, Verpackungsmaterial, Industriefertigteile, Brillen über Spielwaren und Gartenmöbel bis hin zu Luxusartikeln wie Schmuckstücke, künstliche Blumen und Dekorationsmaterial. Zu den wichtigen Unternehmen zählen Gilac, Grosfillex, Bollé und Smoby. Daneben gibt es auch Betriebe des Maschinenbaus, des Baugewerbes, der Feinmechanik und der Textilindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Bildung ==&lt;br /&gt;
Im Stadtquartier La Plaine befindet sich der moderne Bau des Centre Culturel Aragon. Es beherbergt unter anderem das Stadttheater, zwei Kinosäle, das Conservatoire Nationale de Musique, de Danse et d’Art Dramatique, die Stadtbibliothek und das Musée du Peigne et de la Plasturgie, das demnächst in das 1905 errichtete Gebäude Grande Vapeur übersiedelt werden soll. Im Weiteren ist Oyonnax Standort der Valexpo, eines Zentrums für Ausstellungen und Messen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oyonnax gibt es eine Reihe von Vorschulen (&amp;#039;&amp;#039;[[école maternelle]]&amp;#039;&amp;#039;) und Grundschulen sowie drei Gesamtschulen (&amp;#039;&amp;#039;[[Bildungssystem in Frankreich|collèges]]&amp;#039;&amp;#039;) und eine Schule der Sekundarstufe II (&amp;#039;&amp;#039;lycée&amp;#039;&amp;#039;) mit eingegliederter Berufsschule. Das &amp;#039;&amp;#039;Lycée Arbez Carme&amp;#039;&amp;#039;, eine Hochschule für Kunststoffindustrie mit einem wissenschaftlichen und technologischen Zentrum für Kunststoffe und Zubehör, befindet sich im benachbarten [[Bellignat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stade Mathon-entree.jpg|mini|Eingang zum Stade Charles Mathon]]&lt;br /&gt;
Bekanntester Sportverein der Stadt ist [[Oyonnax Rugby]], der [[Rugby Union]] spielt und in der höchsten französischen Liga [[Top 14]] vertreten ist. Die Heimspiele werden im [[Stade Charles-Mathon]] mit 8.500 Plätzen ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gare de Oyonnax (01).JPG|mini|Bahnhof Oyonnax]]&lt;br /&gt;
Die Stadt ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstraße, die von [[Montréal-la-Cluse]] nach [[Saint-Claude (Jura)|Saint-Claude]] führt. Weitere regionale Straßenverbindungen bestehen mit [[Thoirette]], [[Arbent]] und [[Saint-Germain-de-Joux]]. Seit November 1997 ist Oyonnax mit der 20 Kilometer langen Autobahn [[Autoroute A404|A 404]] direkt an das französische Autobahnnetz angebunden. Mit der Eröffnung dieser Autobahn erhielt Oyonnax gleichzeitig eine Umfahrung für den Transitverkehr in Richtung Saint-Claude. Der nächste Anschluss befindet sich in einer Entfernung von rund zwei Kilometern vom Stadtkern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oyonnax besitzt einen Bahnhof an der Eisenbahnlinie von [[Bourg-en-Bresse]] nach Saint-Claude, die jedoch nur von zwei Zugpaaren bedient wird. Bourg-en-Bresse ist auch mit dem Schnellbus erreichbar. Von Bedeutung ist außerdem der [[Linie Haut-Bugey|2010 neu geschaffene Bahnhof]] im 18&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Nurieux-Volognat|Nurieux]], der von einem Zugpaar der [[TGV]]-Verbindung [[Paris]]-[[Genf]] bedient wird. Im Talbecken nördlich der Stadt befindet sich der [[Flugplatz Oyonnax Arbent]], der jedoch bereits auf dem Gemeindeboden von Arbent liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaft ==&lt;br /&gt;
Oyonnax unterhält seit Dezember 2001 eine Partnerschaft mit der deutschen Stadt [[Eislingen/Fils]] im Osten Baden-Württembergs, unweit der Landeshauptstadt Stuttgart. Sie geht zurück auf einen bereits seit Anfang der 1990er Jahre durchgeführten Schüleraustausch zwischen den beiden Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Raymond Tissot]] (1919–1985), Speer- und Diskuswerfer&lt;br /&gt;
* [[Anne-Lise Bardet]] (* 1969), Kanutin&lt;br /&gt;
* [[Christelle Gros]] (* 1975), Biathletin&lt;br /&gt;
* [[Boulaye Dia]] (* 1996), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Camille Place]] (* 2003), Langstreckenläuferin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oyonnax wirkte [[René Nicod]] (1881–1950) von 1919 bis 1950 (unterbrochen von einer Haft während des [[Vichy-Regime]]s) als [[Maire|Bürgermeister]]; nach ihm ist ein Park benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tourisme-oyonnax.com/ Website des Office du Tourisme von Oyonnax]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=cassini&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | url=http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/fiche.php?select_resultat=25988 | titel=Oyonnax – notice communal | werk=cassini.ehess.fr| zugriff=2015-06-14 | sprache=fr | kommentar=ab 1968 Einwohnerzahlen von [[INSEE]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Nantua}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4495257-0|LCCN=n83023288|VIAF=143871644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Auvergne-Rhône-Alpes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oyonnax| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Loper12321</name></author>
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