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	<title>Oxalate - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:24:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oxalate&amp;diff=350010&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alhadis: PNG -&gt; SVG</title>
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		<updated>2024-02-03T11:25:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PNG -&amp;gt; SVG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Structure of oxalate.svg|mini|[[Mesomerie]]stabilisiertes Oxalat-Anion.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oxalate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, systematisch &amp;#039;&amp;#039;Ethandioate&amp;#039;&amp;#039;, werden die [[Salze]] der [[Oxalsäure]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
=== Vorkommen in Pflanzen ===&lt;br /&gt;
Als Produkt des unvollständigen [[Kohlenhydrat]]-Abbaus kommen Oxalate in fast allen Pflanzen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Pflanzen mit einem sehr hohen Anteil an Oxalaten sind [[Weißer Gänsefuß]] und der [[Wiesen-Sauerampfer]]. Auch die Wurzeln und Blätter des [[Gemeiner Rhabarber|Rhabarbers]] und des [[Echter Buchweizen|Buchweizens]] enthalten sehr hohe Konzentrationen an Oxalaten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heathcock&amp;quot;&amp;gt;[[Andrew Streitwieser]], [[Clayton Heathcock]]: &amp;#039;&amp;#039;Introduction to Organic Chemistry.&amp;#039;&amp;#039; Macmillan, 1976, ISBN 0-02-418010-6, S. 737.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere essbare Pflanzen mit signifikanten Mengen an Oxalat sind die [[Sternfrucht]], [[Schwarzer Pfeffer]], [[Petersilie]], [[Mohn]]samen, [[Amarant (Pflanzengattung)|Amarant]], [[Spinat]], [[Mangold]], [[Rote Beete]], [[Heidelbeeren]] und die meisten Nüsse. Auch [[Kakao]] enthält beträchtliche Mengen an Oxalaten.&lt;br /&gt;
Die Blätter des Teestrauches (&amp;#039;&amp;#039;[[Camellia sinensis]]&amp;#039;&amp;#039;) nehmen beim Oxalatgehalt sogar einen Spitzenplatz ein, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, dass ein [[Tee]] aus diesen Blättern letztlich nur vergleichsweise geringe Oxalat-Konzentrationen aufweist, zum einen wegen der geringen Menge an Teeblättern, die für die Zubereitung benötigt werden, zum anderen, weil viele Oxalate nur mäßig wasserlöslich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorkommen in Mineralen ===&lt;br /&gt;
Als Salze einer organischen Säure kommen Oxalate nur in wenigen, seltenen Mineralen vor. Die [[Systematik der Minerale nach Strunz (9. Auflage)#10. Organische Verbindungen|Systematik der Mineralen nach Strunz]] gibt hierzu einen Überblick. Auch wenn es sich bei den als natürliche Mineralen vorkommenden Oxalaten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Whewellit]]) um Salze einer organischen Säure handelt, müssen bei ihrer Bildung nicht zwangsweise biologische Prozesse beteiligt gewesen sein – die Möglichkeit der Bildung organischer Substanzen (bis hin zu Aminosäuren) auf rein abiotischem Weg wurde inzwischen durch zahlreiche Experimente bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Viele Oxalate sind in Wasser schwer löslich. Am besten in Wasser löslich sind [[Ammoniumoxalat]] [(NH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;(COO)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;] und Alkalioxalate, wie [[Natriumoxalat]] – jedoch ist [[Caesiumoxalat]] (obwohl Caesium ein Alkalimetall ist) ebenfalls schlecht löslich. Die Fällung des schwerlöslichen [[Calciumoxalat]]s dient als gängiger Nachweis von Calciumionen. Als &amp;#039;&amp;#039;Oxalat&amp;#039;&amp;#039; wird auch das [[Anion]] der Oxalsäure bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Oxalsäure, aber auch deren Salze, mit [[Calcium]] (wird für den [[Knochen]]bau benötigt) ein schwer lösliches Salz bildet, kann dieses dann nur langsam ausgeschieden werden. Daher sollte Oxalsäure und deren Salze nur in geringen [[Dosis|Dosen]] konsumiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physiologische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rasterelektronenmikroskopische Abbildung der Oberfläche eines Nierensteins.jpg|mini|Die rasterelektronenmikroskopische Abbildung der Oberfläche eines Nierensteins zeigt tetragonale Kristalle von Calciumoxalat-Dihydrat ([[Weddellit]]), die aus dem amorphen Zentrum herausgewachsen sind. Abgebildete Fläche: 0,35 × 0,45 mm.]]&lt;br /&gt;
Im Körper von höheren Organismen bilden die Oxalatanionen mit zweiwertigen Metallionen wie Calcium (Ca&amp;lt;sup&amp;gt;2+&amp;lt;/sup&amp;gt;) und zweiwertigen  Eisen (Fe&amp;lt;sup&amp;gt;2+&amp;lt;/sup&amp;gt;) bei der Ausscheidung über die Nieren kleine Kristalle. Durch weitere Aggregation können sich hieraus größere [[Nierensteine]] bilden. Etwa 80 % aller Nierensteine bestehen aus [[Calciumoxalat]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. L. Coe, A. Evan, E. Worcester |Titel=Kidney stone disease |Sammelwerk=J Clin Invest. |Band=115 |Nummer=10 |Datum=2005 |Seiten=2598–2608 |DOI=10.1172/JCI26662 |PMC=1236703 |PMID=16200192}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben weiteren Nierenkrankheiten können Oxalate auch für [[Gicht]], [[Rheumatoide Arthritis]] und [[Vulvodynie]] ursächlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cadmium]] [[Katalysator|katalysiert]] die Umwandlung von [[Vitamin C]] in die Oxalsäure. Dies kann bei Menschen, die hohen Cadmiumbelastungen ausgesetzt sind, z.&amp;amp;nbsp;B. Rauchern, zu Problemen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analytik ==&lt;br /&gt;
=== Nachweisverfahren für Oxalate ===&lt;br /&gt;
Die Oxalat-Lösung wird mit [[Essigsäure/Acetat-Puffer]] gepuffert, der pH-Bereich liegt zwischen 4 und 6, dann Calciumchlorid-Lösung zugegeben, als Ergebnis entsteht ein farbloser [[Fällung|Niederschlag]] von Calciumoxalat (in [[rhombisch]]er Kristallform). Da ein farbloser Niederschlag auch durch andere Ionen gebildet wird, filtriert man den Niederschlag ab und löst ihn in verdünnter [[Schwefelsäure]], tropft &amp;#039;&amp;#039;einen&amp;#039;&amp;#039; Tropfen [[Kaliumpermanganat]]lösung dazu und erwärmt die Probe. Durch das Erwärmen muss sich die durch Kaliumpermanganat gefärbte Lösung entfärben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quantitative Bestimmung ===&lt;br /&gt;
In wässriger Lösung kann die Konzentration der Oxalat-Ionen durch [[Titration]] mit KMnO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;-Lösung bestimmt werden, jedoch muss man die Oxalatlösung vorher auf 70&amp;amp;nbsp;°C erwärmen. Bei der Titration läuft folgende Reaktion ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{5\ C_2O_4^{2-} + 2\ MnO_4^{-} + 16\ H^{+} \rightarrow 10\ CO_2 + 2\ Mn^{2+} + 8\ H_2O}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ethyl oxalate.svg|mini|Struktur von Oxalsäurediethylester]]&lt;br /&gt;
Die Ester der Oxalsäure, auch [[Oxalsäureester]], werden auch als Oxalate bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Ueber einige oxalsaure Doppelsalze}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oxalat| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alhadis</name></author>
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