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	<title>Owingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Owingen&amp;diff=68605&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Bürgermeister */ FW ist keine Parei</title>
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		<updated>2025-10-13T09:07:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bürgermeister: &lt;/span&gt; FW ist keine Parei&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde im Bodenseekreis. Zum gleichnamigen Stadtteil von Haigerloch siehe [[Owingen (Haigerloch)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Owingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/48/30/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/10/15/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Owingen in FN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Bodenseekreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 535&lt;br /&gt;
|PLZ               = 88696&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07551, 07557&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08435047&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 82G&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 35&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.owingen.de/ www.owingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Henrik Wengert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Owingen - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 737-001.jpg|mini|Luftbild von Owingen (1983)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Owingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im westlichen [[Bodenseekreis]] in [[Baden-Württemberg]], [[Deutschland]]. Seit dem 1. Oktober 2022 darf die Gemeinde die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Erholungsort&amp;#039;&amp;#039; führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachungen des [[Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg|Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg]] über die Genehmigung von sonstigen Bezeichnungen vom 1. September 2022 – Az.: IM2-2200-6/1, GABl. BW (2022), S. 819.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Owingen liegt rund sechs Kilometer nördlich von [[Überlingen]] im [[Bodensee]]-Hinterland. Die bewaldete Kulturlandschaft im Urstromtal wird von vielen Seitentälchen eingeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohenbodman liegt auf einem Sporn oberhalb des [[Linzer Aach|Aachtals]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeporträt&amp;quot;&amp;gt;Eva-Maria Bast: &amp;#039;&amp;#039;Owingen. „Ich fühle mich hier pudelwohl“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Region stellt sich vor. Wir sind hier&amp;#039;&amp;#039;. Sonderbeilage des &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 19. November 2010, S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus dem Kernort Owingen und den Ortsteilen [[Billafingen (Owingen)|Billafingen]], [[Hohenbodman]] und [[Taisersdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat auf einer Gesamtfläche von 36,72 km² 4.627 Einwohner (Stand 2023).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
! Wappen  ||  Ortsteil  ||  Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.owingen.de/fileadmin/Dateien/Website/Dateien/Jahresberichte/Jahresbericht_2023.pdf |titel=Gemeinde Owingen – Jahresbericht 2023 |seiten=13 |format=PDF; 28.9 MB |abruf=2024-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||  Fläche&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.owingen.de/fileadmin/Dateien/Website/Dateien/Jahresberichte/Jahresbericht_2021.pdf |titel=Gemeinde Owingen Jahresbericht 2021 |seiten=12 |format=PDF; 4.7 MB |abruf=2024-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Owingen.png|30px|Wappen]] || Owingen (Kernort) || 3.336 || 16,11 km²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Billafingen (Owingen).png|30px|Wappen]] || align=left | [[Billafingen (Owingen)|Billafingen]] || 753 || 9,17 km²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Hohenbodman.png|30px|Wappen]] || align=left | [[Hohenbodman]] || 231 || 8,11 km²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wappen Taisersdorf.png|30px|Wappen]] || align=left | [[Taisersdorf]] || 307 || 3,33 km²&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Owingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Owingen liegen das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Aachtobel]] und das [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Drumlin „Im Hasenbühl“ und „Gegez“]], zwei Teilgebiete des [[FFH-Gebiet]]s [[Bodensee Hinterland bei Überlingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/4IpIqs7euBxpf3nKiKNMyj Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie vier [[Liste der Wasserschutzgebiete im Bodenseekreis|Wasserschutzgebiete]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Erste Urkundliche Erwähnung ===&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung Owingens befindet sich in der Petershauser Chronik von 1134. Die Gegend wurde jedoch schon im 5. Jahrhundert durch die [[Alemannen]] besiedelt. Der Ortsteil Taisersdorf wurde erstmals 1155 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindung zum Kloster Salem ===&lt;br /&gt;
Durch die folgenden Jahrhunderte zog sich eine enge, wenn auch nicht immer reibungsfreie Verbindung mit dem [[Kloster Salem]], dem die Ortschaft seit 1324 untergeordnet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreißigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Owingen 1634 durch die Schweden zerstört und 1643 durch die Franzosen geplündert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichsdeputationshauptschluss ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] und der [[Säkularisation]] des Reichsstifts Salem wurde Owingen [[Baden (Land)|badisch]]. Bei der [[Revolution]] stellte Owingen im Mai 1849 Waffen und Soldaten für die badische Bürgerwehr zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Den Strukturwandel nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bewältigte die Gemeinde gut und versechsfachte ungefähr ihre Einwohnerzahl bis heute. In den 1960er Jahren war Owingen eine der ersten Gemeinden außerhalb der größeren Städte am Bodensee, die eine komplette eigene Kanalisation mit Kläranlage besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Owingen war ab 1939 selbstständige Gemeinde im [[Landkreis Überlingen]], der im Zuge der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform am 1. Januar 1973]] im neuen Bodenseekreis aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugzeugkollision über Owingen 2002 ===&lt;br /&gt;
International bekannt wurde die Gemeinde durch die [[Flugzeugkollision von Überlingen]] am 1. Juli 2002. Im Luftraum über Owingen stieß eine Passagiermaschine der [[Bashkirian Airlines]] (Flugs 2937) mit einem Frachtflugzeug der [[DHL]] (Flug 611) zusammen. 71 Menschen starben bei dem Unglück, darunter viele Kinder, die nach Spanien reisen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1972: [[Hohenbodman]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=503}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1973: [[Taisersdorf]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1975: [[Billafingen (Owingen)|Billafingen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=546}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Owingen und die drei eingemeindeten Orte gehörten zuvor zum [[Landkreis Überlingen]], der am 1. Januar 1973 aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1945: {{0}}670 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1961: 1661 Einwohner, davon Billafingen 360, Hohenbodman 195, Owingen {{0}}897 und Taisersdorf 209&lt;br /&gt;
* 1970: 2233 Einwohner, davon Billafingen 401, Hohenbodman 230, Owingen 1378 und Taisersdorf 224&lt;br /&gt;
* 1991: 3509 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 3829 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2005: 4105 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2010: 4226 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2015: 4246 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2019: 4509 Einwohner, davon Billafingen 756, Hohenbodman 228 und Taisersdorf 296&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
In Owingen wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e verändern. Der Gemeinderat besteht aus den 16 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08435047/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=5400&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-16558_id_25953 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums]&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! %&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
| rowspan=6 bgcolor=#fff |&lt;br /&gt;
| %&amp;lt;br /&amp;gt;2019 &lt;br /&gt;
| Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FWV&lt;br /&gt;
| align=left | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]]&lt;br /&gt;
| 54,40 %&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 60,7&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|BWG&lt;br /&gt;
|align=left | Bürgerliche Wählergemeinschaft&lt;br /&gt;
| 45,60 %&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 39,3&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=left |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! 100 %&lt;br /&gt;
! 16&lt;br /&gt;
| 100 &lt;br /&gt;
| 15 &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=left |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 69,02 % &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 68,9 % &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Amtsvorgänger bitte mit Amtszeit und Partei nachtragen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |anzahl=3 |liste=&lt;br /&gt;
* 1831–1842: Fidel Endres&lt;br /&gt;
* 1842–1869: Johann Storck&lt;br /&gt;
* 1870–1874: Josef Keller&lt;br /&gt;
* 1874–1896: Josef Endres&lt;br /&gt;
* 1896–1904: Gerhard Gams&lt;br /&gt;
* 1904–1929: Wilhelm Endres&lt;br /&gt;
* 1929–1945: Karl Mayer&lt;br /&gt;
* 1946: Edwin Lutz&lt;br /&gt;
* 1946–1969: Josef Fischer&lt;br /&gt;
* 1969–2001: Karl-Friedrich Reiner&lt;br /&gt;
* 2001–2009: Günther Former&lt;br /&gt;
* seit 2010: Henrik Wengert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Owingen ist mit der Gemeinde [[Sipplingen]] und der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Überlingen]] eine [[Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft]] eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          =&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Owingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Größe          =&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen der Gemeinde Owingen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Gold (Gelb) ein achtspeichiges, achtschaufliges rotes [[Mühlrad (Heraldik)|Mühlrad]].&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
|Quelle         = [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/18167/Owingen Wappenbeschreibung] bei &amp;#039;&amp;#039;leo bw&amp;amp;nbsp;– landeskunde entdecken online&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 19. September 2023&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Im 19. Jahrhundert zeigte ein Farbdruckstempel die Abbildung der hinter einer Getreidegarbe schräg gekreuzten landwirtschaftlichen Geräte Sense und Rechen. Aufgrund eines Vorschlages des Generallandesarchivs vom Jahre 1902 nahm die Gemeinde das jetzige Wappen an. Es soll auf die Mühle von Owingen hinweisen, die 1207 von Elisabeth von Owingen und ihren Söhnen an das [[Kloster Salem]] verkauft wurde. Die [[Wappen Badens|badischen Wappenfarben]] Rot und Gold mögen daran erinnern, dass die Markgrafen von Baden hier schon vor 1200 Besitz hatten. Das Landratsamt Bodenseekreis hat das Wappen und die Flagge am 19.&amp;amp;nbsp;Mai 1981 verliehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Wappen im Bodenseekreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Partnergemeinden Owingen Coudoux.jpg|mini|hochkant|Hinweisschild zur Partnerschaft mit Coudoux]]&lt;br /&gt;
Seit 1991 besteht die Partnerschaft zwischen der Gemeinde Owingen und der südfranzösischen Gemeinde [[Coudoux]] (nahe [[Marseille]]). Durch langjährige private Kontakte und nach intensiven Vorbereitungen unterzeichneten die beiden damaligen Bürgermeister Karl-Friedrich Reiner und Jean Lacreusette die Partnerschaftsurkunde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.owingen.de/startseite |titel=Gemeinde Owingen |sprache=de |abruf=2022-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünglichkeit von Owingen liegt vor allem am Erhalt der historischen Bausubstanz – Es gibt viele Häuser im alten Stil, so dass das historische Ortsbild erhalten wurde. Ein breitausgeschildertes Radwanderwegenetz schafft unmittelbare Nähe zum Bodensee.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeporträt&amp;quot; /&amp;gt; Durch die Gemeinde verläuft zudem der [[Jubiläumsweg Bodenseekreis]] und der Linzgauer Jakobsweg ([[Via Beuronensis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Lyrikweg Owingen&amp;#039;&amp;#039;, angelegt für „Gedankengänge rund um Owingen“, führt als Rundweg in etwa eineinhalb Stunden Gehzeit vom Startpunkt am Rathaus Owingen in der Ortsmitte zu Aussichtsplätzen. Entlang des Weges laden sieben Gedichtstelen der Owinger Lyrikerin [[Gisela Munz-Schmidt]] zum Nachdenken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkungsfläche gibt es mehrere Natur- und Landschaftsschutzgebiete, unter anderem den [[Heinz-Sielmann-Weiher]] beim Ortsteil [[Billafingen (Owingen)|Billafingen]]. Der Weiher hat drei kleine Inseln und bietet dadurch geschützte Brutmöglichkeiten für zahlreiche Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ortsteil Billafingen gibt es auch einen Dorf- und Naturlehrpfad mit 33 Stationen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeporträt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Owingen Pfarrkirche außen 1.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
* Die ältesten Bauteile der Pfarrkirche [[St. Peter und Paul (Owingen)|St. Peter und Paul]] stammen aus dem 13. Jahrhundert. Der Großteil der Kirche wurde um 1500 erbaut und um 1740 [[barock]]isiert.&lt;br /&gt;
* Der Lugenhof war von 1771 bis 1826 eine offizielle Post- und Relaisstation der [[Österreichische Postgeschichte bis 1806|Österreichischen Post]] an der Fernstrecke Wien–Freiburg. Da das [[Oberamt Stockach]] eines der zentralen Besitztümer Österreichs war, wurde die Poststation 1777 als „Vorderösterreichische Postanstalt in der Reichsabtei Salmansweiler“ eröffnet. Der Lugenhof war Verkehrsknotenpunkt für die Poststraßen in Ost-West- und Nord-Süd-Richtung. Auch der größte Teil des [[Breisgau]]s gehörte damals zu Vorderösterreich, und die Station war Rast- und Ruheort für Reisende von Freiburg nach Wien. Hier wurden die Postpferde umgespannt und Mitfahrende fanden eine Herberge. Die heutige Gastwirtschaft hat ihre Ursprünge in dieser Zeit. Zunächst im Besitz der [[Reichsabtei Salem]], war der Lugenhof 1803 mit der [[Säkularisation]] an den Markgrafen von Baden gegangen. Die Bedeutung als Poststation schwand, als sich der Verkehr in den 1820er Jahren auf die Straße von Stockach über Owingen nach Salem verlagerte. Zwischen 1905 und 1987 wurde der Lugenhof als landwirtschaftlicher Betrieb geführt, ehe Max Markgraf von Baden das Anwesen und die Ländereien für einen Golfplatz zur Verfügung stellte. Mit einer aufwändigen Renovierung und einer Modernisierung des denkmalgeschützten Gebäudebestands ging der Lugenhof 2000 mit der Golfanlage in den Besitz des Golfclubs Owingen-Überlingen e. V über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tag des offenen Denkmals 2010&amp;quot;&amp;gt;Hans-Peter Walter (hpw): &amp;#039;&amp;#039;Knotenpunkt für Postkutschen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 9. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Ortsteil Taisersdorf befindet sich die Markuskapelle mit einer Glocke von 1751.&amp;lt;ref name=&amp;quot;anno dazumal&amp;quot;&amp;gt;Angelika Thiel: &amp;#039;&amp;#039;Taisersdorf anno dazumal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die [[Ruine Hohenbodman|Burg Hohenbodman]] erbaut, deren noch erhaltener [[Bergfried]] heute das Wahrzeichen der Gemeinde ist und als Aussichtsturm dient.&lt;br /&gt;
* Nordöstlich von Owingen liegt in der Nähe des Hofes Häusern der wahrscheinlich frühmittelalterliche [[Burgstall Kaplinz]].&lt;br /&gt;
* Beim Weiler Wälde liegt der [[Burgstall Waldburg]].&lt;br /&gt;
* Am Schloßbühl bei Owingen liegt ein weiterer Burgstall.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Bohnstedt: &amp;#039;&amp;#039;Der Schloßbühl von Owingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, 79. Jg. 1961, S. 120–125 ([http://www.bodenseebibliotheken.eu/page?vgeb-j1961-t-A120 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
In Owingen befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Birnensortengarten&amp;#039;&amp;#039; mit 300 vom Aussterben bedrohten Birnensorten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeporträt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbockzunft Taisersdorf.jpg|mini|hochkant|Steinböcke der Steinbockzunft Taisersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|Schwäbisch-alemannische Fasnet]] mit den „Owinger Hexen“, den „Owinger Nebelspaltern“, der „Steinbockzunft Taisersdorf“, der „Narrengesellschaft Billafingen“ (mit der Narrenfigur „Einhorn“) und den „Bodmer Trole“.&lt;br /&gt;
* Oktoberfest vom Musikverein Owingen im September&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeporträt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Gartenfeste im Sommer in allen Ortsteilen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeporträt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ganzjährige Veranstaltungen des Owinger Kulturkreises&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeporträt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die bis zum Zweiten Weltkrieg rein bäuerlich-handwerklich geprägte Gemeinde profiliert sich in jüngerer Zeit vor allem als Ferien- und Ausflugsort, es gibt aber auch einige mittelständische Unternehmen des [[Produzierendes Gewerbe|produzierenden Gewerbes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeporträt&amp;quot; /&amp;gt; In der Gemeinde Owingen gibt es 35 [[Brennerei|Kleinbrenner]] (Stand: Dezember 2011).&amp;lt;ref&amp;gt;Südkurier-Grafik: Orlowski / Quelle: Hauptzollamt Ulm: &amp;#039;&amp;#039;Zahl der Kleinbrenner&amp;#039;&amp;#039;. In: Hanspeter Walter (hpw): &amp;#039;&amp;#039;Das alte Monopol läuft aus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Von Überlingen, das über die [[Bundesstraße 31]] und mit der Bahn zu erreichen ist, gelangt man über die Landesstraße 195 oder mit dem Bus nach Owingen. Die Gemeinde gehört dem [[Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund]] (&amp;#039;&amp;#039;bodo&amp;#039;&amp;#039;) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Owingen mit [[Überlingen]] und in der anderen Richtung über [[Herdwangen-Schönach|Herdwangen]] mit [[Pfullendorf]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Owinger Rathaus endet die fünfte und beginnt die sechste Etappe des [[Jubiläumsweg Bodenseekreis|Jubiläumswegs]], eines 111 Kilometer langen Wanderweges, der 1998 zum 25-jährigen Bestehen des Bodenseekreises ausgeschildert wurde. Er führt über sechs Etappen durch das Hinterland des Bodensees von [[Kressbronn am Bodensee|Kressbronn]] über [[Neukirch (Bodenseekreis)|Neukirch]], [[Meckenbeuren]], [[Markdorf]], [[Heiligenberg (Bodenseekreis)|Heiligenberg]] und Owingen nach Überlingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Owingen verfügt über eine [[Grundschule]] und insgesamt drei [[Kindergarten|Kindergärten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter ===&lt;br /&gt;
* [[Manfred Hättich]] (1925–2003), Politikwissenschaftler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Lambert Baiker, Schweizer Fabrikant, der seine Heimat immer wieder finanziell unterstützte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;anno dazumal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ernst Zeiser&lt;br /&gt;
* Adolf Futterer, Pfarrer&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Reiner, Altbürgermeister&lt;br /&gt;
* Konrad Amann&lt;br /&gt;
* Johann Hornstein&lt;br /&gt;
* Josef Fischer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Peter Berthold]] (* 1939), Ornithologe und Verhaltensforscher&lt;br /&gt;
* [[Dorle Ferber]] (* 1952), Musikerin und Autorin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.owingen.de/ Internetpräsenz der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bodenseekreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4313498-1|LCCN=n/92/79236|VIAF=150241076}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bodenseekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Owingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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