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	<title>Owiesno - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:48:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Owiesno&amp;diff=863026&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Van.ike: /* Persönlichkeiten */  Willi Gabriel</title>
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		<updated>2026-01-10T06:41:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt;  &lt;a href=&quot;/index.php/Willi_Gabriel&quot; title=&quot;Willi Gabriel&quot;&gt;Willi Gabriel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Owiesno &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Habendorf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat = Dzierżoniów&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Dzierżoniowski&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Dzierżoniów&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Gmina Dzierżoniów&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute = 40&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = &lt;br /&gt;
| Längengrad = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute = 42&lt;br /&gt;
| Längensekunde = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner = 579&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum = &amp;lt;ref&amp;gt;[http://mapa.szukacz.pl/ mapa.szukacz.pl (polnisch, abgerufen am 1. Oktober 2012)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche = &lt;br /&gt;
| Höhe = 400&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 58-262&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 74&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = DDZ&lt;br /&gt;
| Straße1 = &lt;br /&gt;
| Schienen1 = &lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| TERYT = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Owiesno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Habendorf&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Gmina Dzierżoniów|Landgemeinde Dzierżoniów]] im [[Powiat Dzierżoniowski]] (&amp;#039;&amp;#039;Kreis Reichenbach&amp;#039;&amp;#039;) der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Es liegt neun Kilometer südöstlich von [[Dzierżoniów]] (1945–1946 &amp;#039;&amp;#039;Rychbach&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Owiesno sind [[Bielawa]] (&amp;#039;&amp;#039;Langenbielau&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten, [[Ostroszowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Weigelsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im Südwesten, [[Różana (Stoszowice)|Różana]] (&amp;#039;&amp;#039;Rosenbach&amp;#039;&amp;#039;) im Süden, [[Piława Dolna]] (&amp;#039;&amp;#039;Nieder Peilau&amp;#039;&amp;#039;) und [[Piława Górna]] (&amp;#039;&amp;#039;Ober Peilau&amp;#039;&amp;#039;) im Nordosten, [[Przedborowa]] (&amp;#039;&amp;#039;Schönheide&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Kościół św. Trójcy w Owieśnie 1.jpg|mini|Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Owiesno ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-oWIESNO-HABENDORF.jpg|miniatur|Schloss Habendorf/Owiesno um 1880]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Owiesno - zamek - 1904.jpg|miniatur|Schloss Habendorf 130 Jahre später]]&lt;br /&gt;
Das Dorf entstand im 13. Jahrhundert auf neu erschlossenem Siedlungsland im [[Ząbkowice Śląskie|Frankensteiner]] Gebiet. Für 1260 ist es mit der slawischen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ovesonovo&amp;#039;&amp;#039; erstmals belegt und wird 1292 als &amp;#039;&amp;#039;Haverdorph&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Es gehörte zum [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer]] und war im Besitz des alten schlesischen Adelsgeschlecht [[Pogrell|von Pogarell]], das in mehrere Linien zerfiel. Aus der Habendorfer Linie stammte der gleichnamige Vater des Breslauer Bischofs [[Preczlaw von Pogarell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1579 ging der Besitz an die Familie von Bock aus Güttmannsdorf über, die schon vor 1541 einen Teil von Habendorf besaß. Die nächsten Besitzer waren die Herren [[Nimptsch (Adelsgeschlecht)|von Nimptsch]] und nach ihnen die Herren [[Heyde (Adelsgeschlecht)|von der Heyde]]. Durch Heirat gelangte Habendorf 1797 an das Adelsgeschlecht [[Seydlitz (Adelsgeschlecht)|Seydlitz]] auf [[Pawłowiczki|Pawlowitzke]], in deren Besitz es bis 1945 verblieb. Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Habendorf 1741/42 mit fast ganz Schlesien an [[Preußen]]. Habendorf war Teil des [[Landkreis Reichenbach (Eulengebirge)|Kreises Reichenbach]], der der [[Kriegs- und Domänenkammer]] Breslau unterstand, bis er im Zuge der [[Preußische Reformen|Stein-Hardenbergischen Reformen]] 1815 dem [[Regierungsbezirk Reichenbach]] der [[Provinz Schlesien]] zugeordnet wurde. Nach der Auflösung des Regierungsbezirks Reichenbach wurden der Kreis Reichenbach am 1. Mai 1820 dem [[Regierungsbezirk Breslau]] zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 zählte Habendorf 1 Meile von Reichenbach entfernt, ein herrschaftliches Schloss, vier Vorwerke, eine katholische Kirche, welche bis 1654 evangelisch war, ein Pfarr- und ein Schulhaus, 14 Bauern, 59 Gärtner, 25 Häusler, vier Wassermühlen und 589 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Friedrich Albert Zimmermann]] |Titel=Beyträge zur Beschreibung von Schlesien |Verlag=Tramp |Datum=1785 |Seiten=171}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1845 waren es 169 Häuser, ein herrschaftliches Schloss, vier Vorwerke, 1350 überwiegend evangelische Einwohner (173 katholisch), evangelische Kirche zu Rosenbach, eine 1819 neu erbaute evangelische Schule, eine katholische Teilkirche von Weigelsdorf unter dem Patronat des Dominiums in der jeden 3. Sonntag ein Gottesdienst stattfand (eingepfarrt: Habendorf und Kittlitzhaide), fünf Wassermühlen mit neuen Einwohnern, eine herrschaftliche Brauerei, eine Brennerei, vier Wirtshäuser, 200 Baumwollwebstühle, 24 Handwerker, sieben Händler, 1400 Merino und 287 Rinder. Zur Gemeinde gehörte die 1/4 Meilen nördlich gelegene Kolonie &amp;#039;&amp;#039;Kittlitzhaide&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus 8 Häusern, 59 überwiegend evangelischen Einwohnern (9 katholisch), sieben Baumwollbestühlen, ein Schankhaus, ein Schmied und ein Schneider. Die vier Vorwerke in Habendorf hießen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Georg Knie]] |Titel=Alphabetisch-statistisch-topograph. Übersicht der Dörfer, Flecken, ... der königl. Preußischen Provinz Schlesien (etc.) 2., verm. Aufl |Verlag=Graß |Datum=1845 |Seiten=197}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# das &amp;#039;&amp;#039;Schlossvorwerk&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
#das &amp;#039;&amp;#039;Scholzengut&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# das &amp;#039;&amp;#039;Mittelvorwerk&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# das &amp;#039;&amp;#039;Niedervorwerk&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 wurde aus der Landgemeinde Habendorf und dem Gutsbezirk Ober- u. Nieder Habendorf der Amtsbezirk Habendorf gebildet und zunächst vom Amtsvorsteher in Weigelsdorf verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.territorial.de/ndschles/reichenb/habendf.htm |titel=Amtsbezirk Habendorf |abruf=2021-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Habendorf – wie fast ganz Schlesien – 1945 an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Owiesno&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht schon vorher geflohen war, 1946 vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise Zwangsausgesiedelte aus [[Ostpolen]]. Heute gehört Owiesno zur Landgemeinde Dzierżoniów. In den Jahren 1975 bis 1998 gehörte Owiesno zur [[Woiwodschaft Wałbrzych]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die römisch-katholische Filialkirche der Heiligen Dreifaltigkeit (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Kościół Św. Trójcy&amp;#039;&amp;#039;) wurde von 1581 bis 1583 als Saalkirche errichtet und im 18. Jahrhundert umgebaut. Der Hauptaltar mit dem Gemälde der Hl. Dreifaltigkeit ist von 1730. An den Stifter Friedrich von Bock († 1592) und seine zwei Ehefrauen († 1575; † 1617) erinnern [[Epitaph]]ien aus Stein.&lt;br /&gt;
* Anstelle einer verlassenen Burg des [[Templerorden]]s oder der [[Kreuzritter]] errichtete die Familie von Pogarell Anfang des 14. Jahrhunderts eine neue Burg, die im 17. Jahrhundert zu einem Barockschloss umgebaut und erweitert wurde. Das Schloss war von einem Wallgraben umgeben, über den bis 1879 eine Zugbrücke führte und das 1879–1885 vollständig erneuert wurde. Es wurde nach 1945 dem Verfall preisgegeben. Ruinenreste sind noch vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Julius von Seidlitz-Sandreczki]] (1863–1930), deutscher Majoratsherr und Parlamentarier&lt;br /&gt;
* [[Adolf von Seidlitz]] (1865–1943), Landrat, Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses&lt;br /&gt;
* [[Willi Gabriel]] (* 1939), deutscher Bogenschütze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 174–175.&lt;br /&gt;
* [[Dehio]]-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Kunstverlag 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 723–724&lt;br /&gt;
* Schlesische Fürstenbilder des Mittelalters: &amp;#039;&amp;#039;Przeclaus von Pogarell&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Eduard Trewendt, Breslau 1872&lt;br /&gt;
* Arne Franke (Hrsg.): Kleine Kulturgeschichte des schlesischen Schlösser. Band 1: Niederschlesien. Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn, Görlitz 2015, ISBN 978-3-87057-336-2, S. 300&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.langenbielau.de/habendorf/ Infos über Habendorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien|Owiesno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Dzierżoniów]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1260]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Van.ike</name></author>
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